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Schulverwaltung und Unterrichtsgestaltung
Wenn Sie wertvolle Hilfen für die Schulverwaltung und das Schulmanagement suchen, sind Sie beim Neckar-Verlag genau richtig. In unserem Programm finden Sie das Amtsblatt „Kultus und Unterricht“, die Bildungspläne für Baden-Württemberg sowie umfassende Nachschlagewerke für Ihre Verwaltung.
Mit unseren beiden unabhängigen Fachzeitschriften „Lehren & Lernen“ und „tu – Technik im Unterricht“ erhalten Sie spannende Beiträge von namhaften Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Praxis.
Aktion Lehren & Lernen / tu - Technik im Unterricht: Alle Einzelartikel zum Sofortdownload erhalten Sie bis 21.12.2025 zum halben Preis
„Schule im Blickpunkt“ – das Elternmagazin des Landeselternbeirates Baden-Württemberg – sowie
zahlreiche Einzeldownloads mit Unterrichtsvorschlägen und weitere Fachliteratur zur Unterrichtsgestaltung runden unser Programm im Bildungsbereich ab.
Lehren & Lernen 3/2026 | Verliebt ins Gelingen
Lehren & Lernen – Verliebt ins GelingenVerliebt ins Gelingen: Impulse für Schule und BildungVerliebt ins Gelingen – dieser Titel richtet den Blick bewusst auf das, was möglich wird, wenn Menschen sich auf den Weg machen, auch wenn der Ausgang noch offen ist. Die neue Ausgabe von Lehren & Lernen lädt dazu ein, Zuversicht nicht aus Gewissheit, sondern aus Verbindung zu schöpfen: mit sich selbst, mit anderen und mit dem, was in Schule und Bildung entstehen möchte.Zwischen dem Wunsch nach Klarheit und der Realität von Ungewissheit zeigt dieses Heft, wie Gelingen im schulischen Alltag konkret werden kann. Hinter den Beiträgen stehen Erfolgsgeschichten, die inspirieren, Mut machen und eine zeitgemäße Lernkultur sichtbar werden lassen.Die wichtigsten Inhalte im ÜberblickSchulentwicklung from scratch & SchmetterlingspädagogikDer Auftaktartikel Schulentwicklung from scratch: Wie Lernende und Lehrende mit der Schmetterlingspädagogik fliegen lernen denkt Schulentwicklung grundlegend neu. Skizziert wird ein Framework für eine tiefgreifende Transformation hin zu einer zeitgemäßen Lernkultur, das Lernende und Lehrende gemeinsam in den Blick nimmt.Zuhören als demokratische PraxisIm Beitrag Zuhören als demokratische Praxis – Wie das Format Sprechen und Zuhören neue Räume für Verständigung schafft steht ein Dialogformat im Mittelpunkt, das sich rasant verbreitet. Durch bewusstes, unterbrechungsfreies Zuhören entstehen Räume, in denen Menschen sich zeigen können – eine grundlegende Erfahrung für demokratisches Miteinander.TeamPLAY – mehr als ein SpielTeamPLAY mehr als ein Spiel nähert sich dem Hefttitel aus persönlicher Perspektive. Der Beitrag zeigt, wie aus Scheitern Entwicklung entstehen kann und wie junge Menschen in ihrer Selbstwirksamkeit gestärkt werden – getragen von Beziehung, Empathie und Klarheit. So wird erfahrbar, wie innere Ressourcen gestärkt und Lernprozesse verständlicher werden.Bildung, die Wurzeln schlägtIm Interview Bildung, die Wurzeln schlägt wird deutlich, warum der Acker ein wirkungsvoller Bildungsort für nachhaltige Entwicklung ist. Der Zugang zu naturnahem Lernen macht Bildung als Erfahrung von Verantwortung, Selbstwirksamkeit und Verbundenheit mit der Natur greifbar und erreicht immer mehr Schulen.Bildung für nachhaltige EntwicklungDer Beitrag Bildung für nachhaltige Entwicklung: Zwischen individueller Transformation und globaler Verantwortung verbindet individuelle Transformationsprozesse mit den globalen Perspektiven von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im Fokus steht, welche Schritte Lernende benötigen, um echte Handlungsfähigkeit zu entwickeln.Veränderungen in der Bildung durch Sinn, Begeisterung und professionelle FührungUnter dem Titel Und jedem Anfang liegt ein Zauber inne … Veränderungen in der Bildung durch Sinn, Begeisterung und professioneller Führung richtet das Heft den Blick auf Führung im Bildungssystem. Der Beitrag lädt dazu ein, bestehende Strukturen zu hinterfragen und Veränderung als Haltungsfrage zu verstehen – getragen von Sinn und Bedeutung.Panorama: Frühkindliche Erziehung & BildungIm Panorama beleuchtet Frühkindliche Erziehung & Bildung – Ein Plädoyer für mehr bildungspolitisches Engagement die Bedeutung früher Bildungsprozesse. Frühkindliche Bildung wird dabei als zentrales Thema einer Einwanderungs-Gesellschaft sichtbar gemacht.LernDialog: Wenn Lernen sichtbar wirdIm LernDialog zeigt der Beitrag Wenn Lernen sichtbar wird – Der LernDialog als professionelle Reflexionsroutine im Schulalltag, wie konsequentes Denken vom Lernen her Klarheit schafft, entlastet und professionelle Orientierung gibt. Lernen wird sichtbar – und damit gezielt gestaltbar.Jetzt abonnieren und profitieren:Impulse für Schulentwicklung from scratchKonkrete Ideen für Zuhören als demokratische PraxisStarke Beiträge zu Bildung für nachhaltige EntwicklungPraktische Anregungen, um Lernen sichtbar zu machen
Schulentwicklung from scratch: Wie Lernende und Lehrende mit der Schmetterlingspädagogik fliegen lernen
Der vorliegende Beitrag skizziert ein kohärentes Framework für die Tiefentransformation von Schulen hin zu einer zeitgemäßen Lernkultur. Ausgehend von den Erfahrungen der Alemannenschule Wutöschingen wird die Schmetterlingspädagogik nicht als statisches Modell, sondern als dynamisches Phasenmodell der Schulentwicklung vorgestellt. Im Zentrum der Argumentation steht die systemische Verzahnung von sechs strategischen Handlungsfeldern mit sieben operativen pädagogischen Hebeln. Dabei wird aufgezeigt, wie durch den Einsatz digitaler Hilfsmittel und strukturierter Kollaboration eine evidenzbasierte Schulentwicklung ermöglicht wird, die Lehrkräfte entlastet und Lernende zu autonomen Lernpartnern befähigt. Titel: Schulentwicklung from scratch: Wie Lernende und Lehrende mit der Schmetterlingspädagogik fliegen lernenAus dem Inhalt: kohärentes Framework für die Tiefentransformation für Schulen < zeitgemäße Lernkultur < Alemannenschule Wutöschingen < Schmetterlingspädagogik Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 3/2026: Verliebt ins Gelingen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Bildung, die Wurzeln schlägt
Das Sozialunternehmen „Acker“ bringt mit Bildungsprogrammen wie der GemüseAckerdemie naturnahes Lernen an über 2.000 Lernorte im deutschsprachigen Raum. Kinder erleben auf dem Acker Selbstwirksamkeit, Verantwortung und Teamgeist und entwickeln Wertschätzung für Natur und Lebensmittel. Wirkungsberichte belegen positive Effekte auf Ernährungsverhalten, Naturverbundenheit und schulische Leistungen. Ziel ist es, Bildung für nachhaltige Entwicklung langfristig zu verankern. Titel: Bildung, die Wurzeln schlägtAus dem Inhalt: Bildungsprogramme wie GemüseAckerdemie bringt naturnahes Lernen an Lernorte < Kinder erleben Selbstwirksamkeit, Verantwortung und Teamgeist < positive Effekte auf Ernährungsverhalten, Naturverbundenheit und schulische Leistungen Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 3/2026: Verliebt ins Gelingen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Bildung für nachhaltige Entwicklung: Zwischen individueller Transformation und globaler Verantwortung
Der Beitrag verbindet individuelle Transformationslogik der UNESCO mit der historischen Entwicklung der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Auf Grundlage der einzelnen Schritte der Bildungstransformation wird gezeigt, wie sich BNE seit 1992 von einem normativen Bildungsansatz zu einem zentralen Rahmenkonzept der Nachhaltigkeitsagenda entwickelt hat. Titel: Bildung für nachhaltige EntwicklungAus dem Inhalt: individuelle Transformationslogik der UNESCO < Bildungstransformation < Nachhaltigkeitsagenda Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 3/2026: Verliebt ins Gelingen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Und jedem Anfang liegt ein Zauber inne …
Die Qualität des Bildungssystems steht zunehmend im Zentrum gesellschaftlicher Debatten. Sie werden häufig emotional, kontrovers und polarisierend geführt und sind von gegenseitigen Vorwürfen geprägt. Gleichzeitig stehen Schulen, Lehrkräfte und Verwaltung unter einem enormen Druck: die ansteigenden gesellschaftlichen Erwartungen, die zunehmende Heterogenität der Schülerschaft, der Fachkräftemangel in vielen Berufsfeldern, die Probleme mit der Digitalisierung und der KI und eine wachsende Bürokratisierung des schulischen Alltags. Zwischen traditionellen Verwaltungsstrukturen, wachsender Komplexität und pädagogischem Anspruch entsteht eine spürbare Kluft. Titel: Und jedem Anfang lieget ein Zauber inne ... Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 3/2026: Verliebt ins Gelingen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Frühkindliche Erziehung & Bildung – Ein Plädoyer für mehr bildungspolitisches Engagement
Im Artikel wird für ein vermehrtes pädagogisches Engagement für den Kindergarten und die Grundschule geworben. Kulturelle, sprachliche und medizinische Inklusion ist ohne eine pädagogische Wende nicht erreichbar. Titel: Frühkindliche Erziehung & Bildung – Ein Plädoyer für mehr bildungspolitisches Engagement Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 3/2026: Verliebt ins Gelingen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Wenn Lernen sichtbar wird
Unterricht wird häufig über Methoden und Maßnahmen reflektiert. Der Lern-Dialog setzt früher an: bei sichtbaren Lernhandlungen von Schüler/innen. Der Beitrag zeigt, wie eine strukturierte dialogische Reflexionsroutine Lehrpersonen unterstützt, Lernprozesse präzise wahrzunehmen, gemeinsam zu verstehen und daraus fokussierte nächste Schritte abzuleiten. Unterrichtsentwicklung wird so konsequent vom Lernen her gedacht – klar, entlastend und professionell fundiert. Titel: Wenn Lernen sichtbar wirdAus dem Inhalt: Lernhandlung von Schüler/innen < Lernprozesse wahrnehmen < Unterrichtsentwicklung Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 3/2026: Verliebt ins Gelingen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft
Wege zum Abitur: Innovationsimpulse für eine zukunftsfähige SchuleDie neue Ausgabe von Lehren & Lernen widmet sich einem der wichtigsten Themen unserer Bildungslandschaft: den „Wegen zum Abitur“ und den dringend benötigten Innovationsimpulsen für die Schule von morgen. Die Beiträge bieten inspirierende Einblicke, kritische Analysen und praxisnahe Konzepte für eine moderne, flexible und gerechte Oberstufe.Die wichtigsten Inhalte im ÜberblickVom „Abitur im eigenen Takt“ zur Flexiblen OberstufeEin Blick auf die Entwicklung einer bundesweiten Initiative, die neue Wege zum Abitur eröffnet und politische Impulse setzt.Die Schullaufbahn neu konzipierenEin umfassender Vorschlag, wie Basiskompetenzen gestärkt und Lernwege individueller gestaltet werden können.Neue Lernarchitektur & IndividualisierungBeiträge zu Dalton-Planstunden, Lernarchitekturen und Konzepten, die Individualisierung, Integration und Inklusion am Gymnasium neu denken.Alternative Prüfungsformate und Zukunft der LernkulturEin kritischer Blick darauf, warum Prüfungen mehr sein müssen als handschriftliche Klausuren – und wie neue Formate Lernen nachhaltig verändern.Chance für InnovationenEinordnungen zur aktuellen KMK-Oberstufenvereinbarung 2024 und zu schulischen Handlungsspielräumen.Digitalität, Medienbildung & MedienerziehungWie Schulen Medienbildung weiterdenken und Digitalität aktiv gestalten können.Jahrgangsstufenübergreifendes UnterrichtenErfahrungen aus der Praxis: Von jahrgangsstufenübergreifenden Konzepten bis zu dreimonatigen Auslandsaufenthalten in Klasse 11.Duales GymnasiumEinblicke in neue Wege schulischer Bildung.Jetzt abonnieren und profitierenAktuelle Impulse zu Abitur, Oberstufe und SchulentwicklungFachkundige Beiträge aus Praxis, Wissenschaft und SchulnetzwerkenKonkrete Ideen für Innovationen in Unterricht und SchulorganisationExklusive Ausblicke auf kommende Themen wie „Verliebt ins Gelingen“, „Neugier“, „Zukunft“ und „Berufsorientierung“
Vom „Abitur im eigenen Takt“ zur Flexiblen Oberstufe
Der Beitrag zeigt, wie aus der Idee des „Abiturs im eigenen Takt“ eine bundesweite Bildungsinitiative wurde, die mit der Potsdamer Erklärung Impulse für ein zukunftsfähiges Abitur setzt. Die Initiative Flexible Oberstufe fordert politische Öffnungen für flexible Lernzeiten, vielfältige Prüfungsformate und individuelle Wege zum Abitur – als Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit und einer modernen, lernenden Bildungsrepublik. Titel: Vom „Abitur im eigenen Takt“ zur Flexiblen OberstufeAus dem Inhalt: bundesweite Bildungsinitiative < Impulse für zukunftsfähiges Abitur < flexible Oberstufe < vielfältige Prüfungsformate Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Die Schullaufbahn neu konzipieren
Das Schulwesen in Deutschland befindet sich in einer tiefen und schon seit langem anhaltenden Krise. Langsam lässt sich dieser Eindruck nicht mehr verbergen, auch wenn es Menschen, Behörden und Ministerien gibt, die sich – aus welchen Gründen auch immer – dieser Erkenntnis verschließen wollen. Allerdings sind die vielfältigen Symptome, von denen einige in einem ersten Schritt beschrieben werden, nicht mehr zu übersehen, auch die Folgen werden immer deutlicher in Erscheinung treten. Ein Vergleich zur Deutschen Bahn drängt sich auf.InhaltsübersichtTitel: Die Schullaufbahn neu konzipierenAus dem Inhalt: Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026: Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Wir brauchen eine neue Lernarchitektur!
So lautete eine unserer Forderungen (Visionen) in der Potsdamer Erklärung 2023: „Eine Lernarchitektur, die das Lernen allein, zu zweit, im Team, in kleinen oder großen Gruppen ermöglicht, in unterschiedlichem Lerntempo, auch zu variablen Zeiten“, die das handlungs- und projektorientierte Lernen fördert, ebenso wie interdisziplinäres, forschendes und vertieftes Arbeiten ermöglicht. Unmöglich? In der Tat, wenn man an einer Schulstruktur festhält, die fachliche Inhalte in fünfundvierzigminütigen Häppchen verabreicht, wenn man die Lehrkraft in den Mittelpunkt des Geschehens rückt und die Schüler/innen zu passiven Konsument/innen abstempelt.Titel: Wir brauchen eine neue Lernarchitektur!Aus dem Inhalt: Potsdamer Erklärung < Förderung von handlungs- und projektorientiertem Lernen < interdisziplinäres, forschendes und vertieftes Arbeiten Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Individualisierung, Integration und Inklusion am Gymnasium. Nicht immer nur in Alternativen denken
Der Artikel beschäftigt sich mit der Frage, wie Individualisierung, Integration und Inklusion als Handlungsmodelle auf dem Weg zu einem zukunftsfähigen Abitur als Vorbild dienen können. Dabei werden die Besonderheiten der drei Modelle herausgearbeitet und sie dem traditionellen System der Oberstufe gegenübergestellt. Im Anschluss zeigt der Autor, welche konkreten Umsetzungsmöglichkeiten sich anbieten und auf welche Weise sie umgesetzt werden können. Im Zentrum steht dabei die Vermeidung von falschen Alternativen.InhaltsübersichtTitel: Individualisierung, Integration und Inklusion am Gymnasium. Nicht immer nur in Alternativen denkenAus dem Inhalt: zukunftsfähiges Abitur < Besonderheiten der drei Modelle < konkrete Umsetzungsmöglichkeiten Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Alternative Prüfungsformate – die Spitze des Eisbergs einer neuen Lernkultur: Warum sich Schule nicht nur an der Oberfläche, sondern in ihrer Tiefenstruktur verändern muss
Alternative Prüfungsformate gelten als Wegbereiter einer neuen Lernkultur. Doch sie sind nur die Spitze des Eisbergs. Damit sie tatsächlich Wirkung entfalten, muss sich auch die Tiefenstruktur von Schule und Unterricht verändern: Ziele, Curricula, Bewertungspraktiken, Feedbackkultur und Zeugnisformen. Erst wenn Lehrkräfte die Sinnhaftigkeit in einem alternativen Format erkennen und befähigt werden, den Wandel zu gestalten, kann die Transformation gelingen. Der Beitrag beleuchtet diese Zusammenhänge und zeigt, warum neue Prüfungsformate mehr als nur neue Aufgabenformate sind – sie sind Ausdruck einer neuen Bildungslogik.InhaltsübersichtTitel: Alternative Prüfungsformate – die Spitze des Eisbergs einer neuen Lernkultur: Warum sich Schule nicht nur an der Oberfläche, sondern in ihrer Tiefenstruktur verändern mussAus dem Inhalt: alternative Prüfungsformate < Ziele, Curricula, Bewertungspraktiken, Feedbackkultur und Zeugnisformen < neue Bildungslogik Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Chance für Innovationen
Die gymnasiale Oberstufe steckt im Innovationsstau. Lernen an zukunftsfähigen Kompetenzen bieten nur einzelne Leuchtturmschulen an. Wir fragen: Wie kann sich das ändern? Welche strukturellen Möglichkeiten eröffnet die KMK-Vereinbarung von 2024 z. B. für interdisziplinäre Bildung, selbstgesteuerte Lernkultur, flexible Prüfungsformate und individuelle Bildungswege? In den nächsten Monaten müssen die Länder ihre Verordnungen an die KMK-Vereinbarung anpassen. Wie können sie Rahmenbedingungen für eine neue Lernkultur schaffen? Erfolg erfordert Dialog und Mut aller Beteiligten. Dazu soll der Beitrag auffordern.InhaltsübersichtTitel: Chance für InnovationenAus dem Inhalt: interdisziplinäre Bildung < selbstgesteuerte Lernkultur < flexible Prüfungsformate < individuelle Bildungswege Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Digitalität nutzen und gestalten
Die Digitalisierung der gymnasialen Oberstufe wirft zentrale Fragen auf: Wie können digitale Medien Lernprozesse sinnvoll unterstützen, statt sie nur zu digitalisieren? Aktuelle Veröffentlichungen (z. B. Potsdamer Erklärung, Bertelsmann Stiftung) und Praxisbeispiele betonen die Bedeutung von kritischer Medienkompetenz, kreativen Lernformaten und reflektiertem Einsatz digitaler Tools. Eine zukunftsfähige Oberstufe nutzt digitale Hefte, KI-gestützte Lernhilfen und hybride Prüfungsformate, um Selbstständigkeit und Kollaboration zu fördern. Entscheidend ist eine klare Vision: Digitalität als Werkzeug für tiefgründiges Lernen – nicht als Selbstzweck. Lehrkräfte, Schüler/innen und Eltern müssen gemeinsam gestalten, um analoge und digitale Lernwelten zu verbinden.InhaltsübersichtTitel: Digitalität nutzen und gestaltenAus dem Inhalt: Digitalisierung < Lernprozesse unterstützen < kritische Medienkompetenz < Kreative Lernformate Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Medienbildung oder Medienerziehung
Trotz neuer Fächer wie „Medienkompetenz und Informatik“ (BW ab 2025) scheitert die Umsetzung oft an fehlender Ausstattung, unzureichenden Fortbildungen und starren Prüfungsformaten. Echte Medienbildung braucht Zeit, Personal und Mut zur Reform.InhaltsübersichtTitel: Medienbildung oder Medienerziehung Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Jahrgangsstufenübergreifendes Unterrichten
Jahrgangsübergreifendes Unterrichten (JÜ) in der Oberstufe bleibt trotz erprobter Konzepte in der Primarund Sekundarstufe I selten genutzt. Doch angesichts zunehmender Heterogenität und Flexibilisierungsbedarfe bietet es Potenziale: Peer-Lernen (ältere Schüler/innen als Mentor/innen), individuelle Förderung durch differenzierte Aufgaben („low floor – high ceiling“) und soziale Impulse durch gemischte Altersgruppen. Herausforderungen liegen in der curricularen Abstimmung, Leistungsbewertung und Organisation. Erfolg setzt klare Zielvereinbarungen, transparente Bewertungskriterien und Team-Teaching voraus. Ein Beispiel aus der Mathematik zeigt, wie gemeinsame Themenblöcke und methodische Weitergabe JÜ praktisch umsetzbar machen. Bei guter Planung stärkt JÜ Motivation, Lernkultur und Flexibilität in der Oberstufe.Inhaltsübersicht Titel: Jahrgangsstufenübergreifendes UnterrichtenAus dem Inhalt: Peer-Lernen < individuelle Förderung durch differenzierte Aufgaben < Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Lernformat: Alle ins Ausland (AiA)
Das Lernformat „Alle ins Ausland“ (AiA) der Evangelischen Schule Berlin Zentrum (ESBZ) ermöglicht Schüler/ innen des 11. Jahrgangs ein dreimonatiges Lebens- und Lernprojekt im Ausland. Sie engagieren sich in sozialen, ökologischen oder kulturellen Projekten – von Biobauernhöfen bis zu Bildungsinitiativen – und finanzieren die Reise selbst. Begleitet durch Workshops, Peer-Berichte und Elterncoaches fördert AiA Selbstständigkeit, interkulturelle Kompetenz und Weltoffenheit. Nach der Rückkehr werden Erfahrungen reflektiert und im Schulalltag eingebracht. Das Projekt stärkt Persönlichkeitsentwicklung, Sprachkenntnisse und globale Perspektiven – ein Modell für transformatives Lernen. Die Welt muss man erfahren, um zu begreifen, wie bunt und vielfältig sie ist.InhaltsübersichtTitel: Lernformat: Alle ins Ausland (AiA) Aus dem Inhalt: Evangelischen Schule Berlin Zentrum < ermöglicht dreimonatiges Lebens- und Lernprojekt im Ausland < sozialen, ökologischen oder kulturellen Projekten< Engagement Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Wenn Lernen rausgeht – Konzept für eine besondere Lernzeit in Klasse 11
In diesem Artikel wird das Konzept vorgestellt, das eine Gruppe aus Vertreter/innen von evangelischen und katholischen Privatschulen aus Baden-Württemberg entwickelt hat, um im Rahmen des neuen G9 (BW) innovative Elemente umzusetzen. Die Idee, den Schüler/innen in der 11. Klassenstufe Lernräume außerhalb der Schule zu ermöglichen, wurde konsequent durchdacht und in schulische und organisatorische Rahmensetzungen eingebettet. Neben den Zielen, die durch dieses Konzept erreicht werden sollen, werden Hinweise zur Ausgestaltung und zu flexiblen Einsatzmöglichkeiten gegeben. Das Projekt trägt den Arbeitstitel „Raus-Zeit”.InhaltsübersichtTitel: Wenn Lernen rausgeht – Konzept für eine besondere Lernzeit in Klasse 11Aus dem Inhalt: evangelische und katholische Privatschulen < innovative Elemente < Lernräume außerhalb der Schule < schulische und organisatorische Rahmensetzung Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Duales Gymnasium
Das „Duale Gymnasium“ der Firma Heinrich Schmid verbindet Abitur mit handwerklicher Ausbildung und reagiert damit auf Reformbedarfe der gymnasialen Oberstufe. Ab Klasse 8 absolvieren Schüler/innen Praxisphasen in den Ferien, die durch digitale Lernformate ergänzt werden. Nach dem Abitur folgt die Gesellenprüfung als Maler/innen und Lackierer/innen. Eine Umfrage unter 38 Teilnehmer/innen zeigt: Die Doppelbelastung stärkt Motivation, Stressresilienz und Teamfähigkeit, ohne die schulischen Leistungen zu beeinträchtigen. Das Modell fördert ganzheitliche Bildung, bietet vielfältige Berufsperspektiven und dient als Vorbild für praxisnahe, individuelle Lernwege.InhaltsübersichtTitel: Duales GymnasiumAus dem Inhalt: Abitur mit handwerklicher Ausbildung < Praxisphasen in den Ferien < Gesellenprüfung nach Abitur < stärkt Motivation, Stressresilienz und Teamfähigkeit < Förderung von ganzheitlicher Bildung < vielfältige Berufsperspektiven Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Schule im Blickpunkt 4/2025-26
Bildung neu denken – die April-Ausgabe 2026 Die Ausgabe 4-2026 von Schule im Blickpunkt des Landeselternbeirats bietet einen tiefen, aktuellen Einblick in die wichtigsten Entwicklungen des baden-württembergischen Bildungssystems. Im Fokus: Künstliche Intelligenz in der Schule, demokratische Bildung, Schulrecht, Engagement und zentrale bildungspolitische Weichenstellungen. Ideal für Eltern, Lehrkräfte und alle, die Schule mitgestalten möchten.Titelthema: KI in der Schule – Zukunft im KlassenzimmerDer Schwerpunkt der Ausgabe widmet sich der Frage, wie Künstliche Intelligenz im Klassenzimmer sinnvoll und verantwortungsvoll eingesetzt werden kann. Themen sind unter anderem:KI in der Schule: Warum die Debatte vorbei ist – und was jetzt zähltSchul-KI im Innovationsländle: Alles über den neuen KI-Chatbot telliKI-Landesapplikationen: So ist KI heute schon im Unterricht angekommenDiese Artikel beleuchten Chancen, Herausforderungen und konkrete Einsatzmöglichkeiten – ein unverzichtbarer Überblick für die Bildungszukunft.Weitere Highlights der AusgabeDemokratie und SchuleSchule macht Demokratie – Impulse für eine Bildungskultur zwischen Autonomie, Leistung und VerantwortungEngagement und ElternmitwirkungDrei Jahre Engagement – Versuch einer Bilanz: Die Arbeit des 20. Landeselternbeirats901 Wahlvorgänge für die neuen Mitglieder: Die erste digitale LEB‑Wahl mit hoher BeteiligungVerzeichnis der neuen LEB-Mitglieder: Wer vertritt welche Schulart im Land?Lehrkräfte im FokusEin Plädoyer für den Beruf Lehrkraft – Warum Lehrkräfte bleiben, während andere gehenSchulrecht & SicherheitDer neue §23 Absatz 2b Schulgesetz – was das Handyverbot tatsächlich regeltSicherer ohne Elterntaxis – warum selbstständige Schulwege Kinder stärkenElternstiftung & EngagementEngagement wirkt – wie Elternarbeit Bildung stärktDiese Ausgabe fasst kompakt zusammen, was Schule heute prägt – und morgen verändern wird.Jetzt abonnieren und profitieren:Fundierte Einblicke in aktuelle bildungspolitische EntwicklungenVerständlich aufbereitete Schwerpunktthemen wie KI, Schulrecht, Demokratie und EngagementRelevante Informationen direkt aus dem LandeselternbeiratInspiration für Eltern, Lehrkräfte und BildungsinteressierteZugriff auf exklusive Inhalte und Hintergrundberichte
tu 199 - Zeitschrift für Technik im Unterricht
Technikunterricht weiterdenken – Raum, Medien und Künstliche Intelligenz Die Ausgabe 1/2026 von Technik im Unterricht greift zentrale Themen moderner Technikbildung auf: Wie prägt Raum das Lernen? Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz in Schule und Beruf? Und wie können Medien die Selbstständigkeit von Schülerinnen und Schülern fördern? Die Beiträge verbinden fachdidaktische Reflexion mit konkreten Impulsen für die Unterrichtspraxis. Raum als Lernumgebung im Technikunterricht Matthias Schönbeck betrachtet den Raum als „bergende Mitte“ und untersucht seine Bedeutung für Lernprozesse im Technikunterricht. Ein Beitrag, der Gestaltung von Lernumgebungen aus didaktischer Perspektive neu denkt. Künstliche Intelligenz – Aufklärung, Beruf und Bildung (Teil 2) Elisabeth Schlemmer führt ihre Analyse zur Bedeutung von KI in Bildung und Arbeitswelt fort. Mit Blick auf technische Aufklärung und die Rolle von Schule im digitalen Wandel. Zeigt her eure Bilder – visuelle Kommunikation im Unterricht Martin Binder zeigt, wie Bilder und visuelle Darstellungen im Technikunterricht genutzt werden können. Ein praxisnaher Ansatz zur Förderung von Verständnis, Reflexion und Kommunikation. Mit Medien Selbstständigkeit fördern Johann Elias Pröve beschreibt, wie der gezielte Einsatz von Medien selbstständiges Lernen und Arbeiten unterstützt. Ein Beitrag mit konkreten Impulsen für moderne Unterrichtskonzepte. Schulbuch im Fokus: „Blickpunkt.Technik“ Eine Rezension stellt das Schulbuch für die Sekundarstufe I vor und ordnet dessen Bedeutung für den Technikunterricht ein. Fachdiskurs und Austausch Die DGTB kündigt den Call for Papers zur Jahrestagung 2026 an und lädt zur Mitgestaltung der technischen Bildung ein.
Raum als bergende Mitte Phänomenologische Grundlagen der Architekturvermittlung in der technischen Bildung
Architektur ist mehr als bloßes Bauen – sie verknüpft anthropologische Grundlagen mit phänomenologischen Raumkonzepten und didaktischer Relation. Dieser Beitrag bietet einen knappen Einblick in die Raumkonzeptionen von Martin Heidegger, Gaston Bachelard und Otto Friedrich Bollnow und leitet daraus Implikationen für die Architekturvermittlung und die technische Bildung ab. Ziel sind Impulse zur Diskussion über das fachliche Selbstverständnis in der Technikdidaktik – insbesondere hinsichtlich Wahrnehmung, kulturelle Deutung und partizipative Gestaltung.
Zeigt her eure Bilder … Produktentwicklung im Technikunterricht
Ein Kernmerkmal von Technik ist ihre Variantenvielfalt. Sie ist Ausdruck der Offenheit, in der Produkte entwickelt werden. Hier wird ein Gebrauchsgegenstand analysiert, der aus vier Bauteilen besteht und trotzdem viel Raum für technische Gestaltung bietet. Gleichzeitig soll daran ein Weiterdenken an den Unterrichtsverfahren des Technikunterrichts angeregt werden.
Künstliche Intelligenz – Aufklärung, Beruf und Bildung Teil 2
Der „beseelte Roboter“ ist eine Personalisierungsidee in Science-Fiction. Doch scheint bereits heute die Utopie durch die Realität eingeholt zu werden, wenn eine Maschine, genauer ein digitales Programm/eine Software/ein Algorithmus als „Künstliche Intelligenz“ (KI resp. AI – Artificial Intelligence) ausgezeichnet wird. Seit der Öffnung von ChatGPT, einem Large Language Model (LLM), durch OpenAI Ende November 2022 für die internetangebundene Öffentlichkeit überschlagen sich die Nachrichten über die ungeahnten Möglichkeiten, aber auch Gefahren von KI.
Mit Medien Selbstständigkeit fördern Praxisversuch eines Junglehrers
Die Entwicklung von Selbstständigkeit zählt zu den zentralen pädagogischen Anliegen schulischer Bildung. Hüttner1) formuliert: „Problemlösendes Lernen ist für die Entwicklung kreativen Denkens und Handelns notwendig.“ In meiner Unterrichtspraxis erlebe ich jedoch, dass sich selbstständiges Handeln nicht von selbst einstellt.
Lehren & Lernen 1/2026 Demokratie gestalten
Demokratie ist kein Selbstläufer. Zwischen erstarkendem Rechtspopulismus, Antisemitismus und gesellschaftlicher Polarisierung steht Schule mehr denn je in der Verantwortung, politische Mündigkeit zu fördern. Die Februar-Ausgabe 2026 von Lehren & Lernen stellt die Frage: Wie kann Demokratiebildung heute wirksam gestaltet werden? Im Fokus stehen Service-Learning, partizipative Leistungsbeurteilung, politisches Urteilen und nachhaltige Bildung – fundiert, praxisnah und mit klarer Haltung. Demokratiebildung zwischen Ambiguität und Verantwortung Wie gelingt politisches Lernen, das Widersprüche aushält und junge Menschen zur Mündigkeit befähigt? „Ich dachte, wir machen Politik.“ – Service-Learning als Demokratiebildung Markus Gloe zeigt, wie Lernen durch Engagement Ambiguitätserfahrungen produktiv macht, Ambiguitätstoleranz stärkt und echte Demokratiekompetenzen fördert. Leistungen für und mit Schüler/innen beurteilen Silvia-Iris Beutel, Maike Drewes und Michaele Geweke plädieren für eine demokratische Leistungsbeurteilung: Partizipation, neue Prüfungskultur und angstfreie Räume statt reiner Notengebung. Demokratielernen im Politikunterricht – Was wirkt? Volker Reinhardt arbeitet heraus, wie politischer Unterricht zur Urteilsbildung beiträgt und welche Gelingensbedingungen wirksamen Politikunterricht auszeichnen. Politische Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) Astrid Carrapatoso betont die politische Dimension von Nachhaltigkeit und fordert kritisches Denken über Machtstrukturen und gesellschaftliche Transformationsprozesse. Spielend Demokratie lernen Julia Kristin Langhof stellt partizipatives Spieldesign, „Snaddering“ und digitale Tools wie Twine vor – kreative Wege, Demokratie erfahrbar zu machen. Weitere Themen im Panorama Rechtspopulistische Rede entlarven Hans-Jürgen Kobus analysiert extremistische Sprachmuster und zeigt didaktische Wege auf, wie Schüler/innen ideologische Strategien kritisch durchschauen können. Antisemitismus vor und nach dem 7. Oktober 2023 Michael Blume beleuchtet die aktuelle Bedrohungslage für Jüd/innen und warnt vor den Gefahren für das demokratische Zusammenleben. Für Sie gelesen Emotionen in der Politischen Bildung Rezension zum Band von Sinia Mailin Hensel, Marc Partetzke und Anja Schade. Die pädagogische Wende Helmut Wehr bespricht Ralf Lankaus Plädoyer für eine Rückbesinnung auf das Unterrichten. Jetzt abonnieren und profitieren: ✔ Fundierte Beiträge renommierter Fachautorinnen und -autoren ✔ Praxisnahe Einblicke in innovative Schulprojekte ✔ Kritische Perspektiven auf Bildungspolitik und Schulentwicklung ✔ Als Print- oder Digitalausgabe bequem verfügbar
„Ich dachte, wir machen Politik.“
Politische Bildung und Demokratiebildung in der Schule stehen vor der Herausforderung, jungen Menschen demokratische Kompetenzen zu vermitteln, ohne die Widersprüchlichkeit politischer Realität zu vernachlässigen. Besonders im Kontext politischer Beteiligung erfahren Schüler/innen neben Selbstwirksamkeit auch Zurückweisung, Machtasymmetrien und normative Spannungen. Solche Ambiguitätserfahrungen sind kein Defizit, sondern konstitutiv für politische Lernprozesse in einer pluralen Demokratie. Der Beitrag stellt den Ansatz Service-Learning/Lernen durch Engagement als eine Methode vor, die solche Erfahrungen pädagogisch fruchtbar macht. Es wird aufgezeigt, wie Service-Learning Lerngelegenheiten für demokratisches Engagement schafft, Ambiguitätstoleranz fördert und insbesondere durch strukturierte Reflexion zur Entwicklung von Demokratiekompetenzen beiträgt. Abschließend werden praxisorientierte Empfehlungen für die Umsetzung im schulischen Kontext formuliert.InhaltsübersichtTitel: Ich dachte, wir machen PolitikAus dem Inhalt: Politische Bildung < Demokratiebildung < demokratische Kompetenzen < Ambiguitätserfahrungen < Service-Learning/Lernen < Demokratiekompetenzen Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 1/2026 Demokratie gestalten". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Leistungen für und mit Schüler/innen beurteilen
Die Beteiligung von Schüler/innen ist zu einem Schlüsselbegriff für Veränderungen in der Leistungsbeurteilung geworden. Wir zeigen an zwei Schulbeispielen aus dem Netzwerk der Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises auf, in welcher Weise Jugendliche an der Planung ihres Lernens beteiligt werden, wie sie Rückmeldungen mitbestimmen, ihre Lernaktivitäten auswerten und sich in neuer Prüfungskultur erproben. Die Leistungsbeurteilung überwindet dann die begrenzte Notengebung. Differenzierung, Kommunikation, Verantwortungsübernahme und Mitbestimmung der Lernenden können angstfreie Räume für Leistungsnachweise öffnen.InhaltsübersichtTitel: Leistungen für und mit Schüler/innen beurteilenAus dem Inhalt: Leistungsbeurteilung < Lernaktivitäten auswerten < neue Prüfungskultur < Mitbestimmung Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 1/2026 Demokratie gestalten". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Demokratielernen im Politikunterricht. Was wirkt?
Wie soll Demokratielernen im Politikunterricht aussehen? Was sind Gelingensbedingungen für guten und wirksamen Politikunterricht? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Beitrags. Anders als andere Unterrichtsfächer beschränkt sich das Unterrichtsfach Politik nicht auf den Erwerb von Kompetenzen, sondern hat vor allem politische Urteilsbildung zum Ziel und soll zu politischer Mündigkeit führen. Befragte Expert/innen leiten aus Theorie, Empirie und Unterrichtserfahrung praxisorientierte Möglichkeiten für die Gestaltung eines Politikunterrichts ab, der dem Demokratielernen verpflichtet ist.InhaltsübersichtTitel: Demokratielernen im Politikunterricht. Was wirkt?Aus dem Inhalt: Unterrichtsfach Politik < politische Urteilsbildung als Ziel < politische Mündigkeit Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 1/2026 Demokratie gestalten". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Was bedeutet politische Bildung für nachhaltige Entwicklung?
Eine politische Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zielt darauf ab, die politische Dimension von Nachhaltigkeit zu betonen und Lernende zur kritischen Analyse sowie aktiven Gestaltung einer demokratischen Gesellschaft zu befähigen. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Wissen über ökologische, ökonomische und soziale Zusammenhänge, sondern auch um ein kritisches Hinterfragen von Machtstrukturen sowie ein Verständnis von gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen. Sie betont dabei die Notwendigkeit politischer Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung, um gemeinschaftliche gesellschaftliche Transformationen zu ermöglichen und zu gestalten.InhaltsübersichtTitel: Was bedeutet politische Bildung für nachhaltige Entwicklung?Aus dem Inhalt: politische Dimension von Nachhaltigkeit zu betonen < kritische Analyse < ökologische, ökonomische und soziale Zusammenhänge < kritisches Hinterfragen von Machtstrukturen Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 1/2026 Demokratie gestalten". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Spielend Demokratie lernen
Im Beitrag wird das Potenzial von Spieldesign und Spielen für Demokratie lernen erörtert. Mit „Snaddering“ (Davis & Schwarz 2019, 2020) wird eine einfache, analoge Methode vorgestellt, mit der Laien mit wenig Materialien in kurzer Zeit Brettspiele erfinden, gestalten und spielen können. Zudem werden Einblicke in das digitale Game Design mit Hilfe Künstlicher Intelligenz und dem kostenlosen Open-Source-Tool Twine gegeben, mit dem interaktive Spiel- und Lernarrangements entwickelt werden können. Beide Vorgehensweisen eignen sich für den Schulkontext sowie die außerschulische politische Bildung, können genauso aber auch in anderen Bereichen (u. a. Soziale Arbeit) mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen wie auch generationenübergreifend zur Anwendung kommen.InhaltsübersichtTitel: Spielend Demokratie lernen Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 1/2026 Demokratie gestalten". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Rechtspopulistische Rede entlarven
Die rechtsextremen Reden von Björn Höcke werden beispielhaft mit Schüler/innen kritisch linguistisch analysiert und auf ihre Wurzeln hin befragt. Die Untersuchung zeigt deutlich die ideologischen Hintergründe auf, um hierdurch Möglichkeiten für Schüler/innen zu eröffnen, sich selbsttätig ein Bild von Höckes Ideologie und deren Wurzeln zu machen. So können sie sich ein reflektiertes Urteil bilden und einen Schritt zur eigenen Mündigkeit starten.InhaltsübersichtTitel: Rechtspopulistische Rede entlarvenAus dem Inhalt: Rechtspopulistische Reden kritisch analysieren < ideologische Hintergründe aufdecken < reflektiertes Urteil bilden Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 1/2026 Demokratie gestalten". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Antisemitismus vor und nach dem 7. Oktober 2023 – eine Gefahr für unsere gesamte Demokratie
Blume interpretiert die gegenwärtige Vor-Urteilslage aus der aktuellen Bedrohungslage von Jüd/innen seit dem 7. Oktober 2023 – auch in Deutschland. Er verweist auf Vor-Urteile, die tief in vielen sozialen Milieus verwurzelt sind, vor dem Gaza-Konflikt.InhaltsübersichtTitel: Antisemitismus vor und nach dem 7. Oktober 2023 – eine Gefahr für unsere gesamte Demokratie Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 1/2026 Demokratie gestalten". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Schule im Blickpunkt 3/2025-26
Schule, Stress und Schutz – Wie es unseren Kindern wirklich geht Wie steht es um die mentale Gesundheit unserer Kinder? Die März-Ausgabe „Schule im Blickpunkt“ 03/2026 widmet sich intensiv dem wachsenden Druck im Schulalltag – und fragt, wie Schule ein Schutz- und Entwicklungsraum für junge Menschen bleiben kann. Mit dabei: das Unterrichtsfach „Glück“, die erste digitale Elternwahl zum LEB und Einblicke in die Bildungspolitik zur Landtagswahl. Themenhighlights dieser Ausgabe Titelthema – Uns geht’s gut? • Schülerinnen und Schüler kämpfen für mentale Gesundheit • Wenn Schule stresst – Erfolgs- und Leistungsdruck im Fokus • „Glück“ als Schulfach – Ein pädagogischer Baustein gegen Mobbing & Stress Das interessante Buch • Wenn Schule stresst – Ein Ratgeber für Eltern Aus dem Landeselternbeirat (LEB) • Verzeichnis der LEB-Mitglieder – Wer vertritt welche Schulart? • Fast 240 Kandidierende – Die erste digitale Wahl zum LEB • Alle Kandidierenden auf einen Blick – Übersicht zur Mitbestimmung Landtagswahl 2026 • Bildung: Zentrales Thema? – Was die Parteien versprechen Schulrecht erklärt • Sonderpädagogik & Recht – Wenn „sonderpädagogisch“ zur rechtlichen Kategorie wird Raumklima • Gute Luft, besseres Lernen – Wie Luftqualität das Lernen beeinflusst Kinderschutz • Verlässliche Schutzräume – Schule als sicherer Ort für Kinder Kurz gemeldet • Bildung ist „etwas verdammt Cooles“ – Neue Impulse aus der Bildungsministerkonferenz Jetzt abonnieren und profitieren: ✔ Schwerpunkt mentale Gesundheit: Stressbewältigung & Schutzräume ✔ Erste digitale LEB-Wahl: Mitbestimmung in neuem Format ✔ Einblicke in bildungspolitische Positionen zur Landtagswahl ✔ Verständliche Infos zu Schulrecht, Raumklima und Sonderpädagogik
Jahresinhaltsverzeichnisse Lehren & Lernen
Die Jahresinhaltsverzeichnisse der einzelnen Jahrgänge der Fachzeitschrift Lehren & Lernen (auswählbar über die Optionen) geben einen Überblick über alle Themen, Autoren und Fachartikel. Sie können das jeweilige Jahresinhaltsverzeichnis direkt über den Reiter Downloads herunterladen.
tu 198 - Zeitschrift für Technik im Unterricht
Technikunterricht mit Zukunft – Design, KI und Bionik im Fokus Die Ausgabe 4/2025 von tu – Technik im Unterricht bietet einen spannenden Mix aus kreativen Projekten, fundierter Technikreflexion und biologischer Inspiration. Ob Designerlampe, künstliche Intelligenz oder bionische Vorbilder – dieses Heft liefert zukunftsrelevante Inhalte für zeitgemäßen Technikunterricht. Kreativ gestalten: Designerlampe bauen Michael Guckeisen und Martin Binder stellen ein Unterrichtsprojekt vor, in dem Schüler/innen ihre eigene Designerlampe entwerfen und umsetzen. Technisches Gestalten, Lichttechnik und Produktdesign in einem – praxisnah und motivierend. Künstliche Intelligenz im Technikunterricht Elisabeth Schlemmer erklärt, wie KI in Schule, Beruf und Gesellschaft eingeordnet werden kann. Ein Beitrag zur technischen Aufklärung und zur Vorbereitung auf digitale Arbeitswelten. Bionik – Teil 2: Von der Natur lernen Olga und Thomas Speck führen ihre Reihe fort und zeigen, wie biologische Strukturen zu technischen Lösungen inspirieren. Mit Beispielen, die zum Nachbauen und Weiterdenken anregen – ideal für projektorientiertes Lernen. Inhaltsverzeichnis 2003–2025 Eine vollständige Übersicht aller Hefte von tu 106/2003 bis 198/2025 erleichtert die gezielte Recherche im Archiv.
Meine Designerlampe Eigenständiges Arbeiten im Technikunterricht
Jugendliche gestalten gerne ihr eigenes Zimmer. Sie drücken sich dadurch aus: was ihnen wichtig ist, was sie verehren. Hier wird ein Objekt vorgestellt, das bei Schülerinnen und Schülern sehr begehrt ist und an dem Fähigkeiten in der Elektronik und im Umgang mit der computergesteuerten Fräse sehr gut vertieft werden können.
Künstliche Intelligenz – Aufklärung, Beruf und Bildung
Der „beseelte Roboter“ ist eine Personalisierungsidee in Science-Fiction. Doch scheint bereits heute die Utopie durch die Realität eingeholt zu werden, wenn eine Maschine, genauer ein digitales Programm/eine Software/ein Algorithmus als „Künstliche Intelligenz“ (KI resp. AI – Artificial Intelligence) ausgezeichnet wird. Seit der Öffnung von ChatGPT, einem Large Language Model (LLM), durch OpenAI Ende November 2022 für die internetangebundene Öffentlichkeit überschlagen sich die Nachrichten über die ungeahnten Möglichkeiten, aber auch Gefahren von KI.
Schule im Blickpunkt 2/2025-26
Elternarbeit mit Geschichte und Zukunft – 60 Jahre LEB Die zweite Ausgabe im Schuljahr 2025/2026 setzt erneut einen Schwerpunkt auf 60 Jahre Landeselternbeirat – und beleuchtet zentrale Themen rund um Elternmitwirkung, Bildungsqualität und Schulentwicklung. Mit dabei: die IQB-Studie, der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, innovative Schulkonzepte und ein Blick auf neue digitale Lösungen. Themenhighlights dieser Ausgabe Titelstory – Jubiläum „60 Jahre LEB“ • Elternengagement und Erziehungspartnerschaft feiern – und weiterdenken IQB-Studie • Wir können alles – außer Mathe – Warum ein dritter Platz kein Grund zum Jubeln ist Ganztags-Rechtsanspruch • Für einen guten Ganztag – Kommentare und Perspektiven aus der Wissenschaft Aus dem Landeselternbeirat (LEB) • Bildungspolitisches Hausaufgabenheft – Sieben Handlungsfelder für nachhaltige Verbesserungen • Jetzt kandidieren! – Wahl des 21. Landeselternbeirats startet • Verzeichnis der LEB-Mitglieder – Wer vertritt was und wo? Schulrecht erklärt • Schulverweis und Co. – Das Anhörungsrecht bei Ordnungsmaßnahmen Schule macht Schule • Wutöschingen als Abziehbild? – Selbstorganisiertes Lernen in der Praxis Start-up aus der Schule • Eine App aus Erfahrung – Wie aus der Corona-Zeit digitale Innovation entstand Jetzt abonnieren und profitieren: ✔ Jubiläumsausgabe: 60 Jahre Landeselternbeirat Baden-Württemberg ✔ Aktuelle Themen zu Schulrecht, Ganztag & Elternmitwirkung ✔ Kritische Einblicke zur IQB-Studie und Bildungsstandards ✔ Innovative Schulbeispiele und neue digitale Ansätze
Lehren & Lernen 6/2025 Pädagogische Freiheit - Spannungsfelder und Chancen
Pädagogische Freiheit verspricht Gestaltungsspielräume und Verantwortung – und stellt zugleich hohe Anforderungen an Haltung und Reflexion. Die November-Ausgabe 2025 von Lehren & Lernen widmet sich diesem komplexen Thema aus verschiedenen Perspektiven: rechtlich, professionell, institutionell. Im Fokus stehen Kinderrechte, Inklusion, Lernpfade und Beteiligung – sowie der Mut, pädagogische Freiräume zu leben und zu gestalten. Pädagogische Freiheit – Zwischen Anspruch und Zumutung Wie lässt sich pädagogische Freiheit verantwortlich umsetzen? Und wo liegen ihre Grenzen? Kinderrechte als Fundament pädagogischer Freiheit Daniel Bertels und David Rott definieren Freiheit nicht als pädagogische Großzügigkeit, sondern als einklagbares Recht – auf Schutz, Förderung und Beteiligung. Freiheit in der schulischen Inklusion Wolfhard Schweiker zeigt, dass Inklusion ohne Freiheit nicht denkbar ist – und jede Freiheit zugleich begrenzt bleibt durch die Rechte der anderen. Freiheit braucht Haltung Carmen Huber fragt, wie viel Freiheit Pädagog/innen aushalten und verantworten können – und betont die Bedeutung professioneller Haltung im Spannungsfeld zwischen Anspruch und Regelwerk. Freiheit erproben in der Ausbildung Thomas Rhyner und Patricia Bachmann ermöglichen Lehramtsstudierenden Verantwortung auf Lernpfaden und in Round Tables – ein Mut machendes Praxisbeispiel. Partizipation bei Beurteilungsprozessen Thomas Rhyner geht noch einen Schritt weiter und verhandelt mit Studierenden auch die Leistungsbewertung demokratisch. Freiwilligkeit als pädagogisches Prinzip Katharina Gosse zeigt am Beispiel der Kinder- und Jugendhilfe im Ganztagskontext, wie Freiwilligkeit als Grundhaltung zunehmend unter Druck gerät. Freiheit und Struktur in der Schulentwicklung Johannes Zylka reflektiert das Spannungsfeld zwischen Eigenverantwortung und Deputatsmodell – und fordert strukturelle Freiräume für echte Entwicklung. Weitere Themen im Panorama Klimabildung braucht Emotionen Myrte Zachow, Eva Bertram und Carolin Stangier knüpfen an den Beitrag aus Heft 5/2025 an: Mit der „KlimaBilderBox“ entsteht ein ästhetisch-partizipativer Lernraum, der emotionale Zugänge zur Klimakrise ermöglicht – besonders im Kunstunterricht. Für Sie gelesen Sabine Fischer: Beschwerden von Kindern in der Kindertagesbetreuung Carmen Huber rezensiert ein Buch über die Bedeutung kindlicher Beschwerdeverfahren in frühpädagogischen Einrichtungen. Jetzt abonnieren und profitieren: ✔ Fundierte Beiträge zu pädagogischer Freiheit, Inklusion und Verantwortung ✔ Praxisnahe Beispiele aus Hochschule, Schule und Jugendhilfe ✔ Impulse zur Schulentwicklung zwischen Eigenverantwortung und Systemgrenzen ✔ Kulturelle Zugänge zu Klimabildung und emotionalem Lernen
Kinderrechte als Weg für pädagogische Freiheit und Verantwortung
Die UN-Kinderrechtskonvention bietet mit ihren Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechten für die Gestaltung von Schule und Unterricht einen normativen Kompass für Verantwortliche in der Administration, Lehrpersonen und weiteres pädagogisches Personal. Über die Beteiligungsrechte wird beispielsweise der Grundsatz verfolgt, dass Kinder als Subjekte wahrgenommen und in alle Entscheidungen eingebunden werden, die sie betreffen. Integriert man dieses Prinzip (gedanklich) in die alltägliche Schulpraxis, dann ergeben sich hieraus in der hierarchisch organisierten Institution Schule Spannungsfelder für die gesamte Organisation, aber auch für die alltägliche Praxis. Spannungsfelder, die sich aus der Beachtung aller drei Rechtsbereiche ergeben, werden in diesem Beitrag exemplarisch diskutiert.Titel: Kinderrechte als Weg für pädagogische Freiheit und VerantwortungAus dem Inhalt: UN-Kinderrechtskonvention < Gestaltung < Unterricht < Kinder < Schulpraxis < Spannungsfelder Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 6/2025: Pädagogische Freiheit – Spannungsfelder und Chancen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Freiheit in der schulischen Inklusion
Der Beitrag entfaltet Freiheit im Kontext der schulischen Inklusion. Die im Inklusionsdiskurs marginale Reflexion von Freiheit als Bedingung von Inklusion wird auf der Basis von fünf philosophischen Freiheitsverständnissen vorgenommen und auf die Praxis des gemeinsamen Lernens bezogen. Dabei werden Voraussetzungen und Chancen von Freiheitsaspekten für Lehrende und Lernende im Blick auf Freiheitsrechte, Diskriminierungsfreiheit, Selbstbestimmungsfreiheit, Handlungs- und Kommunikationsfreiheit sowie Bedürfnisfreiheit herausgearbeitet.Titel: Freiheit in der schulischen Inklusion Aus dem Inhalt: Freiheit < schulische Inklusion < Diskurs < Freiheit < Voraussetzungen und Chancen < Freiheitsrechte < Diskriminierungsfreiheit < Selbstbestimmungsfreiheit < Handlungsfreiheit < Kommunikationsfreiheit < Bedürfnisfreiheit Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 6/2025: Pädagogische Freiheit – Spannungsfelder und Chancen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Pädagogische Freiheit verbunden mit Herausforderung und Grenzen
Pädagogische Freiheit innerhalb der vorhandenen Vorgaben wird oft im Schulalltag als eine Balance zwischen Willkür und Pflichterfüllung wahrgenommen. Dabei unterliegt die Ausübung der pädagogischen Freiheit der professionellen pädagogischen Haltung mit einem hohen Anspruch an den beruflichen Ethos. Mit Blick auf die Schüler/innen ist die pädagogische Freiheit von einer Ethik der Menschlichkeit bestimmt, verbunden mit der Zielsetzung: die bestmögliche Erziehung und Bildung für alle Schüler/innen zu erreichen und mit einer qualifizierten und zukunftsorientierten Bildungsarbeit die Gesellschaft zu unterstützen.Stichwörter: Freiheit, Willkür, Toleranz, Haltung, Maßstäbe, Erziehung und Bildung, Pädagogik, Professionalität, Auftrags- und Rollenklarheit
Verantwortung im Unterricht abgeben und Freiheiten nutzen
Die Entwicklung zu Mündigkeit und Selbstständigkeit kann als breiter bildungspolitischer wie pädagogischer Konsens angesehen werden. Am Beispiel der Neugestaltung eines Seminars an einer Pädagogischen Hochschule in der Schweiz zeigt dieser Beitrag auf, was es heißen kann, wenn Dozierende Verantwortung abgeben und mehr Partizipation von Studierenden vorsehen. Zur Selbst- und Mitbestimmung gesellt sich Verantwortung. Diese kann, wie der folgende Beitrag zeigt, auch in Lehr-/Lernkontexten zu mehr Freiheit führen, aber auch Herausforderungen mit sich bringen.Stichwörter: Partizipation, Verantwortung, Hochschullehre
Beurteilungsprozesse partizipativ aushandeln
Wie kann in der Schule die Beurteilungspraxis demokratisiert werden? Dieser Beitrag zeigt, wie Lehramtsstudierende die summative Beurteilung ihrer Leistung mitbestimmen können. Sie erleben dabei Demokratisierungsprozesse in einem existenziellen Kontext. Die Erkenntnisse aus diesem Aktionsforschungsprojekt weisen darauf hin, dass eine solche Beurteilungspraxis grundsätzlich möglich ist, jedoch von allen Beteiligten einiges abverlangt.Stichwörter: Partizipation, Beurteilung, Demokratiepädagogik, Lehramt
Freiwilligkeit als pädagogisches Prinzip
Die Kinder- und Jugendhilfe hat sich in den vergangenen 20 Jahren im außerunterrichtlichen Bereich von Ganztagsschulen etabliert. Zu ihren zentralen Prinzipien gehört die Freiwilligkeit, die sowohl auf die Frage der Teilnahme an den Angeboten zielt, als auch darauf, wie diese inhaltlich gefüllt werden. Im Beitrag wird thematisiert, wie die Rahmenbedingungen der Ganztagsschulen diese Freiwilligkeit begrenzen und die Kinderund Jugendhilfe damit vor ein Dilemma stellen.Stichwörter: Kinder- und Jugendhilfe, Kinder- und Jugendarbeit, Ganztagsschule, Freiwilligkeit, Partizipation, Aufsichtspflicht