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Zum Thema dieser Ausgabe: Neugier – Motor für Lernen und Entwicklung Neugier steht im Zentrum dieser Ausgabe – als grundlegende Triebkraft von Lernen, Entwicklung und Erkenntnis. Die Beiträge zeigen, wie Neugier bei Kindern und Jugendlichen entsteht, wie sie sich im Lebenslauf verändert und welche Rolle Emotionen, Körper, Bewegung und Umgebung dabei spielen. Neugier wird nicht nur als individuelles Gefühl verstanden, sondern als gestaltbare Ressource: für Unterricht, Schulentwicklung und Leitungshandeln. Zwischen theoretischen Modellen, empirischen Studien, praktischen Unterrichtsbeispielen und außergewöhnlichen Lernorten wird deutlich, wie vielfältig Neugier im schulischen Alltag angeregt werden kann: im Mathematikunterricht, in historischen Themenwelten, in außergewöhnlichen Kontexten wie einer Schule für Geflüchtete – und in der professionellen Weiterentwicklung von Lehrkräften und Schulleitungen. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Neugier im Unterricht und in Bildungsorganisationen bewusst fördern und verstehen möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, die Lernumgebungen neugierigkeits- und motivförderlich gestalten wollen Fachlehrkräfte in Mathematik, Geschichte und Gesellschaftsfächern, die fachspezifische Zugänge zu Neugier suchen Schulleitungen und Personen mit Leitungsaufgaben, die Neugier als Ressource für professionelles Handeln nutzen möchten Lehramtsstudierende, Forschende und Ausbildende, die sich mit der Entwicklung und Bedeutung von Neugier wissenschaftlich auseinandersetzen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Neugier: Theorien und Implikationen für den Schulunterricht M. W. H. Spitzer, E. Richter, A. Jung, J. Mannich, M. Mückstein und L. Frede geben in Neugier: Theorien und Implikationen für den Schulunterricht einen Überblick über zentrale theoretische Ansätze zu Neugier. Sie zeigen, wie unterschiedliche Neugierkonzepte – etwa informations-, diversions- oder epistemische Neugier – verstanden werden können und welche Schlussfolgerungen sich daraus für die Gestaltung von Unterricht ergeben. Entwicklung, Entstehung und Nutzen von Neugier bei Kindern und Jugendlichen In Die Entwicklung, Entstehung und der Nutzen von Neugier bei Kindern und Jugendlichen beleuchten Billur Yaran, Lea Stulz und Yana Fandakova, wie sich Neugier über die Kindheit und Jugend hinweg verändert. Der Beitrag zeigt, welche Faktoren Neugier begünstigen oder hemmen, welchen Einfluss sie auf Lernen, Exploration und Selbstregulation hat und warum eine neugierfreundliche Lernumgebung für Bildungsbiografien so bedeutsam ist. Embodied Curiosity im Klassenzimmer – verkörperte Neugier Venera Gashaj und Korbinian Moeller rücken in Embodied Curiosity im Klassenzimmer. Wie verkörperte Neugier Lernen, Emotionen und Bewegung verbindet die körperliche Dimension von Neugier in den Vordergrund. Sie zeigen, wie Bewegung, Gestik, Blickverhalten und räumliche Anordnung mit neugierigem Erkundungsverhalten zusammenhängen – und wie Unterricht gestaltet werden kann, der diese „verkörperte Neugier“ nutzt, statt sie zu unterdrücken. Neugier für Mathematik wecken In Wie lässt sich Neugier für Mathematik im Schulunterricht wecken? entwickeln Luisa Frede, Eileen Richter und Markus Wolfgang Hermann Spitzer konkrete Impulse für den Mathematikunterricht. Der Beitrag zeigt, wie offene Fragestellungen, überraschende Phänomene, produktive Irritationen und entdeckendes Arbeiten genutzt werden können, um Neugier für mathematische Inhalte zu entfachen – auch bei Lernenden, die sich selbst nicht als „Mathe-Typen“ sehen. Themenparks und Neugier – historische Themenwelten als Lernorte Anabelle Thurn widmet sich in Themenparks und Neugier. Historische Themenwelten und ihr Potenzial für Neugier- und Lernverhalten außerschulischen Lernorten. Am Beispiel historischer Themenwelten wird deutlich, wie solche Settings Neugier an Geschichte, Vergangenheit und kulturellen Deutungen wecken können – und wie Schulen dieses Potenzial didaktisch nutzen können, ohne in reine Eventpädagogik zu verfallen. Panorama: Neugier in außergewöhnlichen Kontexten Im Panorama berichten Silke Fischer, Luisa Kähne und Yusef El Damaty in „Ja, wir haben das halt auf die Bedürfnisse der Leute zugeschnitten, individuell.“ Tübinger Masterstudierende erforschen im Nordirak eine Schule für Geflüchtete von einem besonderen Forschungs- und Lernprojekt. Der Beitrag zeigt, wie Neugier auf Menschen, Kontexte und Bildungsbiografien zu einem Motor für Forschung, Verständigung und professionelles Lernen wird – und wie Schule unter herausfordernden Bedingungen gestaltet werden kann. Neugier als Ressource für Leitungsaufgaben In Neugier als Ressource für Leitungsaufgaben in Bildungsorganisationen entwickeln beleuchten Ulrich Iberer und Maria Kondratjuk, welche Rolle Neugier im Führungshandeln spielt. Sie zeigen, wie neugierige Haltungen – etwa Offenheit für Ungeplantes, Interesse an Perspektiven anderer und Lust am Experimentieren – Leitung in Schule und anderen Bildungsorganisationen stärken können, und diskutieren, wie diese Haltungen gezielt entwickelt werden können. LernDialog: Wenn professionelles Handeln sichtbar wirdUnter der Rubrik LernDialog beschreibt Sandra Ritschmann in Steuern reicht nicht. Der LernDialog macht professionelles Handeln im Unterricht sichtbar, wie der LernDialog als Reflexionsformat dazu beitragen kann, neugierig auf das eigene Unterrichten zu bleiben. Der Beitrag zeigt, wie Lehrkräfte durch strukturierte Dialoge über Lernen und Unterricht neue Einsichten gewinnen, Routinen hinterfragen und so ihre professionelle Praxis weiterentwickeln.Jetzt abonnieren und profitieren: Fundierte Einblicke in Theorien und Entwicklungsverläufe von Neugier Konkrete Impulse, wie Neugier im Mathematikunterricht und in historischen Lernwelten geweckt werden kann Anregungen zur Gestaltung von embodied curiosity und neugierfreundlichen Lernumgebungen Perspektiven darauf, wie Neugier professionelle Entwicklung und Leitungshandeln in Bildungsorganisationen bereichert
Zum Thema dieser Ausgabe: Verliebt ins Gelingen: Impulse für Schule und BildungVerliebt ins Gelingen – dieser Titel richtet den Blick bewusst auf das, was möglich wird, wenn Menschen sich auf den Weg machen, auch wenn der Ausgang noch offen ist. Die neue Ausgabe von Lehren & Lernen lädt dazu ein, Zuversicht nicht aus Gewissheit, sondern aus Verbindung zu schöpfen: mit sich selbst, mit anderen und mit dem, was in Schule und Bildung entstehen möchte.Zwischen dem Wunsch nach Klarheit und der Realität von Ungewissheit zeigt dieses Heft, wie Gelingen im schulischen Alltag konkret werden kann. Hinter den Beiträgen stehen Erfolgsgeschichten, die inspirieren, Mut machen und eine zeitgemäße Lernkultur sichtbar werden lassen.Für wen ist diese Ausgabe ideal?Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Schule weiterentwickeln möchten und dafür Impulse zu Lernkultur, Zuhören als demokratischer Praxis, nachhaltiger Bildung und professioneller Führung suchen. Sie ist für: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II Referendare und Lehramtsstudierende, die nach praxiserprobten Methoden suchen Schulleitungen und Akteure in der Schulentwicklung Pädagogen in der außerschulischen BildungsarbeitDie wichtigsten Inhalte im ÜberblickSchulentwicklung from scratch & SchmetterlingspädagogikDer Auftaktartikel Schulentwicklung from scratch: Wie Lernende und Lehrende mit der Schmetterlingspädagogik fliegen lernen denkt Schulentwicklung grundlegend neu. Skizziert wird ein Framework für eine tiefgreifende Transformation hin zu einer zeitgemäßen Lernkultur, das Lernende und Lehrende gemeinsam in den Blick nimmt.Zuhören als demokratische PraxisIm Beitrag Zuhören als demokratische Praxis – Wie das Format Sprechen und Zuhören neue Räume für Verständigung schafft steht ein Dialogformat im Mittelpunkt, das sich rasant verbreitet. Durch bewusstes, unterbrechungsfreies Zuhören entstehen Räume, in denen Menschen sich zeigen können – eine grundlegende Erfahrung für demokratisches Miteinander.TeamPLAY – mehr als ein SpielTeamPLAY mehr als ein Spiel nähert sich dem Hefttitel aus persönlicher Perspektive. Der Beitrag zeigt, wie aus Scheitern Entwicklung entstehen kann und wie junge Menschen in ihrer Selbstwirksamkeit gestärkt werden – getragen von Beziehung, Empathie und Klarheit. So wird erfahrbar, wie innere Ressourcen gestärkt und Lernprozesse verständlicher werden.Bildung, die Wurzeln schlägtIm Interview Bildung, die Wurzeln schlägt wird deutlich, warum der Acker ein wirkungsvoller Bildungsort für nachhaltige Entwicklung ist. Der Zugang zu naturnahem Lernen macht Bildung als Erfahrung von Verantwortung, Selbstwirksamkeit und Verbundenheit mit der Natur greifbar und erreicht immer mehr Schulen.Bildung für nachhaltige EntwicklungDer Beitrag Bildung für nachhaltige Entwicklung: Zwischen individueller Transformation und globaler Verantwortung verbindet individuelle Transformationsprozesse mit den globalen Perspektiven von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im Fokus steht, welche Schritte Lernende benötigen, um echte Handlungsfähigkeit zu entwickeln.Veränderungen in der Bildung durch Sinn, Begeisterung und professionelle FührungUnter dem Titel Und jedem Anfang liegt ein Zauber inne … Veränderungen in der Bildung durch Sinn, Begeisterung und professioneller Führung richtet das Heft den Blick auf Führung im Bildungssystem. Der Beitrag lädt dazu ein, bestehende Strukturen zu hinterfragen und Veränderung als Haltungsfrage zu verstehen – getragen von Sinn und Bedeutung.Panorama: Frühkindliche Erziehung & BildungIm Panorama beleuchtet Frühkindliche Erziehung & Bildung – Ein Plädoyer für mehr bildungspolitisches Engagement die Bedeutung früher Bildungsprozesse. Frühkindliche Bildung wird dabei als zentrales Thema einer Einwanderungs-Gesellschaft sichtbar gemacht.LernDialog: Wenn Lernen sichtbar wirdIm LernDialog zeigt der Beitrag Wenn Lernen sichtbar wird – Der LernDialog als professionelle Reflexionsroutine im Schulalltag, wie konsequentes Denken vom Lernen her Klarheit schafft, entlastet und professionelle Orientierung gibt. Lernen wird sichtbar – und damit gezielt gestaltbar.Jetzt abonnieren und profitieren:Impulse für Schulentwicklung from scratchKonkrete Ideen für Zuhören als demokratische PraxisStarke Beiträge zu Bildung für nachhaltige EntwicklungPraktische Anregungen, um Lernen sichtbar zu machen
Zum Thema dieser Ausgabe:Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die ZukunftWege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft nimmt die gymnasiale Oberstufe in den Fokus – als Scharnier zwischen Schule, Studium, Beruf und einer Gesellschaft im Wandel. Die Ausgabe zeigt, wie vielfältig die Wege zum Abitur heute sein können und welche strukturellen, didaktischen und kulturellen Veränderungen dafür notwendig sind. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Schulen Jugendlichen Orientierung geben, ohne sie in ein starres Einheitsmodell zu pressen.Zwischen dem klassischen Gymnasium, neuen Profilbildungen, inklusiven Lernwegen und dualen Angeboten wird deutlich: Die Oberstufe ist längst kein homogener Raum mehr. Die Beiträge dieses Heftes zeichnen nach, wie „Abitur im eigenen Takt“, flexible Oberstufenmodelle, alternative Prüfungsformate, Auslandsaufenthalte und neue Lernarchitekturen zusammenspielen können – und wo das System Schule noch nachjustieren muss, um wirklich chancengerechte Bildungsbiografien zu ermöglichen.Für wen ist diese Ausgabe ideal?Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Wege zum Abitur neu denken und Ihre Oberstufe zukunftsfähig gestalten möchten. Sie richtet sich an:Lehrkräfte der Sekundarstufe II, insbesondere mit Aufgaben in der Kursstufe und Studien- und BerufsorientierungOberstufenberater/innen, Koordinator/innen und Schulleitungen, die Laufbahnmodelle und Strukturen weiterentwickelnAkteur/innen der Schulverwaltung und Bildungspolitik, die Rahmenbedingungen für flexible Wege zum Abitur gestaltenPädagog/innen in der Studien- und Berufsberatung sowie in außerschulischen Lernorten, die Übergänge begleitenDie wichtigsten Inhalte im ÜberblickVom „Abitur im eigenen Takt“ zur Flexiblen OberstufeDer Beitrag Vom „Abitur im eigenen Takt“ zur Flexiblen Oberstufe zeigt, wie sich das klassische Bild einer linear durchlaufenen Oberstufe auflöst. Ausgehend von praktischen Erfahrungen werden Modelle vorgestellt, in denen Schülerinnen und Schüler Zeit, Fächerkombinationen und Prüfungspfade flexibler gestalten können. Deutlich wird, welche organisatorischen und pädagogischen Konsequenzen dies für Schulen hat – und welches Potenzial darin steckt, Bildungswege stärker an individuelle Entwicklungen anzupassen.Die Schullaufbahn neu konzipierenIn Die Schullaufbahn neu konzipieren wird der Blick noch einmal geweitet: Wie lassen sich Schullaufbahnen so denken, dass Übergänge, Umwege und Neuorientierungen nicht als Brüche, sondern als reguläre Bestandteile einer gelingenden Bildungsbiografie sichtbar werden? Der Beitrag diskutiert, wie Beratung, Transparenz und rechtliche Rahmenbedingungen zusammenspielen müssen, damit Jugendliche verantwortliche Entscheidungen treffen und dennoch Optionen offenhalten können.Wir brauchen eine neue Lernarchitektur!Wir brauchen eine neue Lernarchitektur! versteht Lernarchitektur nicht nur räumlich, sondern vor allem didaktisch und strukturell. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Lernzeiten, Räume, Prüfungsformen und Kooperationen in der Oberstufe so angelegt werden können, dass vertieftes Lernen, Projektarbeit und individuelle Schwerpunkte möglich werden. Der Beitrag skizziert, wie traditionelle Stunden- und Fächerlogiken aufgebrochen und durch flexiblere, lernorientierte Formate ersetzt werden können.Individualisierung, Integration und Inklusion am Gymnasium – Nicht immer nur in Alternativen denkenDer Beitrag Individualisierung, Integration und Inklusion am Gymnasium – Nicht immer nur in Alternativen denken zeigt, dass Wege zum Abitur für heterogene Lerngruppen nur dann gelingen, wenn Individualisierung und gemeinsames Lernen zusammengedacht werden. An Beispielen aus dem gymnasialen Alltag wird deutlich, wie Förderangebote, integrative Settings und inklusive Strukturen so verzahnt werden können, dass weder Überforderung noch Ausgrenzung entstehen – und wie sich dabei auch Leistungsbewertung und Kurswahl verändern.Alternative Prüfungsformate – die Spitze des Eisbergs einer neuen LernkulturIn Alternative Prüfungsformate – die Spitze des Eisbergs einer neuen Lernkultur: Warum sich Schule nicht nur an der Oberfläche, sondern in ihrer Tiefenstruktur verändern muss wird deutlich, dass neue Prüfungsformen mehr sind als „andere Aufgabenstellungen“. Der Beitrag zeigt, wie Präsentationsprüfungen, Projekte, Portfolios oder kompetenzorientierte Formate nur dann Wirkung entfalten, wenn sie mit einer veränderten Lernkultur, anderen Rollenverständnissen von Lehrkräften und neuen Formen der Rückmeldung verknüpft werden. Prüfungen werden so zum Motor einer tiefergreifenden Schul- und Unterrichtsentwicklung.Chance für Innovationen – die Oberstufe als EntwicklungsraumUnter dem Titel Chance für Innovationen wird die gymnasiale Oberstufe als besonderer Entwicklungsraum in den Blick genommen. Der Beitrag diskutiert, welche Freiheitsgrade in Fächerangebot, Profilbildung und Kooperation mit außerschulischen Partnern bereits heute bestehen – und wie Schulen diese nutzen können, um neue Wege zum Abitur zu erproben. Dabei wird sichtbar, wie Innovationen nicht als Zusatzbelastung, sondern als Antwort auf aktuelle Herausforderungen in der Oberstufe gestaltet werden können.Digitalität nutzen und gestalten – Medienbildung oder Medienerziehung?Mit Digitalität nutzen und gestalten sowie Medienbildung oder Medienerziehung rückt das Heft die Frage in den Vordergrund, wie digitale Lernumgebungen und Medienkompetenz in der Oberstufe verankert werden können. Im Spannungsfeld von fachlichem Lernen, Persönlichkeitsbildung und Schutzauftrag der Schule wird diskutiert, wo Medienbildung beginnt, wo Medienerziehung notwendig ist und wie digitale Werkzeuge dazu beitragen können, Lernprozesse zu differenzieren und Abiturvorbereitung zeitgemäß zu gestalten.Lernwege öffnen: Jahrgangsstufenübergreifend, im Ausland und außerhalb des KlassenzimmersMehrere Beiträge widmen sich Lernformaten, die klassische Kursstufenstrukturen überschreiten. In Jahrgangsstufenübergreifendes Unterrichten wird gezeigt, wie Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgänge gemeinsam an Themen arbeiten und dabei Verantwortung übernehmen. Lernformat: Alle ins Ausland (AiA) beschreibt, wie Auslandsaufenthalte systematisch in die Laufbahnplanung integriert werden können. Wenn Lernen rausgeht – Konzept für eine besondere Lernzeit in Klasse 11 macht deutlich, wie Lernzeiten außerhalb des Schulgebäudes Erfahrungsräume für Selbstständigkeit und Orientierung schaffen. Duales Gymnasium schließlich eröffnet den Blick auf Modelle, in denen schulisches Lernen und berufspraktische Erfahrungen enger verschränkt werden – ohne den Weg zum Abitur zu verstellen.Jetzt abonnieren und profitieren:Impulse für flexible Wege zum Abitur – von der individuellen Laufbahnplanung bis zur Flexiblen OberstufeKonkrete Anregungen für neue Lern- und Prüfungsformate in der gymnasialen OberstufePerspektiven auf Individualisierung, Integration und Inklusion im GymnasiumBeispiele, wie Digitalität, Medienbildung und außerschulische Lernorte die Oberstufe zukunftsfähig machen
Zum Thema dieser Ausgabe:Demokratie gestalten: Impulse für politische Bildung und SchuleDemokratie gestalten rückt die Frage ins Zentrum, wie Schulen in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung, digitaler Öffentlichkeiten und globaler Krisen demokratische Haltung und Handlungsfähigkeit fördern können. Die Ausgabe zeigt, wie politische Bildung über reines Faktenwissen hinausgeht und Lernende befähigt, Ambiguitäten auszuhalten, Konflikte argumentativ zu bearbeiten und eigene Positionen verantwortungsvoll zu entwickeln.Zwischen Service-Learning, Leistungsbewertung, politischer Bildung für nachhaltige Entwicklung und der Auseinandersetzung mit Rechtspopulismus und Antisemitismus wird deutlich: Demokratielernen ist kein Zusatzmodul, sondern Kernauftrag von Schule. Die Beiträge dieses Heftes zeichnen nach, wie Unterricht, Schulentwicklung und außerschulische Kooperationen ineinandergreifen müssen, damit Demokratie im Schulalltag konkret erfahrbar und gestaltbar wird.Für wen ist diese Ausgabe ideal?Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Demokratiebildung systematisch im Schulalltag verankern möchten und nach fundierten, praxistauglichen Impulsen suchen. Sie richtet sich an:Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II, insbesondere in Politik, Gemeinschaftskunde, Ethik und GesellschaftswissenschaftenFach- und Stufenleitungen sowie Schulleitungen, die demokratische Schulkultur gezielt stärken wollenPädagog/innen in politischer Bildung und außerschulischer BildungsarbeitLehramtsstudierende und Referendar/innen, die Konzepte demokratiepädagogischen Handelns kennenlernen und erproben möchtenDie wichtigsten Inhalte im Überblick„Ich dachte, wir machen Politik.“ – Demokratiebildung durch Service-LearningIm Beitrag „Ich dachte, wir machen Politik.“ Ambiguitätserfahrungen als Ausgangspunkt für Demokratiebildung durch Service-Learning zeigt Markus Gloe, wie Lernende durch reale Engagementprojekte politische Prozesse anders wahrnehmen. Anhand konkreter Beispiele wird deutlich, wie Service-Learning Irritationen auslöst, Perspektivwechsel ermöglicht und damit zentrale Kompetenzen demokratischer Urteils- und Handlungsfähigkeit fördert – weit über klassische Unterrichtssituationen hinaus.Leistungen für und mit Schüler/innen beurteilenLeistungen für und mit Schüler/innen beurteilen (Silvia-Iris Beutel, Maike Drewes, Michaele Geweke) beleuchtet Leistungsbewertung aus demokratiepädagogischer Perspektive. Der Beitrag zeigt, wie Beteiligung an Kriterienentwicklung, Transparenz und dialogische Rückmeldungen Lernende ernst nimmt und sie als aktive Gestalter/innen ihrer Lernprozesse anspricht. So wird Leistungsbewertung zu einem Ort, an dem Respekt, Fairness und Teilhabe konkret erfahrbar werden.Demokratielernen im Politikunterricht – Was wirkt?In Demokratielernen im Politikunterricht. Was wirkt? analysiert Volker Reinhardt, welche Ansätze politischer Bildung tatsächlich nachhaltige Wirkungen zeigen. Auf Basis empirischer Befunde und Unterrichtserfahrungen werden Formate vorgestellt, die über bloße Wissensvermittlung hinausgehen: von kontroversen Diskussionen über fallorientiertes Lernen bis hin zu partizipativen Projekten. Der Beitrag gibt Orientierung, worauf es ankommt, wenn Politikunterricht demokratische Kompetenzen stärken soll.Politische Bildung für nachhaltige EntwicklungWas bedeutet politische Bildung für nachhaltige Entwicklung? – dieser Frage geht Astrid Carrapatoso nach. Sie zeigt, wie sich politische Bildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung verschränken lassen, ohne eine der beiden Perspektiven zu verflachen. Im Fokus steht, wie Lernende globale Zusammenhänge verstehen, eigene Handlungsspielräume erkennen und Verantwortung für eine nachhaltige demokratische Gesellschaft entwickeln können.Spielend Demokratie lernen – Partizipatives SpieldesignDer Beitrag Spielend Demokratie lernen. Partizipatives Spieldesign mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen (Julia Kristin Langhof) stellt Zugänge vor, in denen Lernende selbst zu Spielentwickler/innen werden. Durch partizipatives Spieldesign erleben sie Aushandlungsprozesse, Regelbildung und Konfliktbewältigung unmittelbar. So entstehen Lernräume, in denen demokratische Prinzipien nicht nur thematisiert, sondern spielerisch erprobt und reflektiert werden.Panorama: Rechtspopulismus und Antisemitismus als Herausforderungen der DemokratieIm Panorama nimmt Hans-Jürgen Kobus in Rechtspopulistische Rede entlarven rechtsextreme und rechtspopulistische Sprache in den Blick. Er entwickelt didaktische Überlegungen und methodische Vorschläge, wie Lehrkräfte sprachliche Muster sichtbar machen, Strategien der Abwertung offenlegen und mit Schülerinnen und Schülern Gegenstrategien entwickeln können.Michael Blume zeigt in Antisemitismus vor und nach dem 7. Oktober 2023 – eine Gefahr für unsere gesamte Demokratie, wie sich antisemitische Diskurse verändern – online wie offline – und welche Konsequenzen dies für politische Bildung hat. Der Beitrag macht deutlich, warum die Auseinandersetzung mit Antisemitismus eine zentrale Aufgabe demokratischer Schulbildung ist.Jetzt abonnieren und profitieren:Fundierte Impulse für Demokratiebildung im Unterricht – von Service-Learning bis politischer Bildung für nachhaltige EntwicklungKonkrete Ideen, wie Leistungsbewertung, Sprache und Emotionen demokratiepädagogisch gestaltet werden könnenPraxistaugliche Anregungen zum Umgang mit Rechtspopulismus und Antisemitismus im schulischen KontextBeispiele, wie Schulen Demokratie als gelebte Kultur im Unterricht und in der gesamten Schulgemeinschaft sichtbar machen
Die Jahresinhaltsverzeichnisse der einzelnen Jahrgänge der Fachzeitschrift Lehren & Lernen (auswählbar über die Optionen) geben einen Überblick über alle Themen, Autoren und Fachartikel. Sie können das jeweilige Jahresinhaltsverzeichnis direkt über den Reiter Downloads herunterladen.
Zum Thema dieser Ausgabe:Pädagogische Freiheit – Spannungsfelder und ChancenPädagogische Freiheit – Spannungsfelder und Chancen stellt eine Kernfrage professioneller Bildungspraxis in den Mittelpunkt: Wie viel Freiheit brauchen Lehrpersonen, um verantwortungsvoll handeln zu können – und welche Grenzen sind notwendig, um Kinder und Jugendliche zu schützen und zu stärken? Die Ausgabe zeigt, dass pädagogische Freiheit kein Freiraum „ohne alles“ ist, sondern immer mit Verantwortung, Rechenschaft und gemeinsamen Aushandlungsprozessen verbunden bleibt.Zwischen Inklusion, Kinderrechten, Leistungsbewertung, Ganztagsschule und Schulentwicklung wird deutlich: Freiheit in der Pädagogik entsteht genau dort, wo Haltungen geklärt, Rollen bewusst gestaltet und Strukturen reflektiert werden. Die Beiträge dieses Heftes zeichnen nach, wie Lehrpersonen, Schulen und Kooperationspartner:innen pädagogische Spielräume nutzen können, ohne in Beliebigkeit zu geraten – und wie aus Spannungsfeldern produktive Entwicklungsimpulse werden.Für wen ist diese Ausgabe ideal?Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie pädagogische Freiheit nicht nur als Schlagwort, sondern als gestaltbaren Teil professioneller Praxis verstehen und weiterentwickeln möchten. Sie richtet sich an:Lehrkräfte aller Schularten, die ihren pädagogischen Handlungsspielraum reflektieren und erweitern wollenSchulleitungen und Steuergruppen, die Schule zwischen Vorgaben, Arbeitszeitmodellen und pädagogischer Eigenverantwortung profilierenLehramtsstudierende, Ausbildende und Hochschullehrende, die pädagogische Freiheit in Ausbildung und Praxis verankernFachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere in der Kooperation mit GanztagsschulenBildungsakteur/innen, die Kinderrechte, Inklusion und Schulentwicklung zusammendenkenDie wichtigsten Inhalte im ÜberblickKinderrechte als Weg für pädagogische Freiheit und VerantwortungDaniel Bertels und David Rott zeigen in Kinderrechte als Weg für pädagogische Freiheit und Verantwortung, wie das Konzept der Kinderrechte neue Orientierung für professionelles Handeln geben kann. Sie entfalten, warum Kinderrechte nicht als zusätzliche „Aufgabe“ daherkommen, sondern als Rahmen, in dem pädagogische Freiheit verantwortungsvoll genutzt wird: Lernende werden als Rechtsträger/innen ernst genommen, und Lehrpersonen gewinnen Klarheit darüber, wie sie Entscheidungen begründen und gemeinsam aushandeln können.Freiheit in der schulischen Inklusion – Bedingung und ChanceIn Freiheit in der schulischen Inklusion – Bedingung und Chance beleuchtet Wolfhard Schweiker, warum inklusive Schule ohne pädagogische Freiheit kaum denkbar ist – und zugleich klare Strukturen braucht. Am Beispiel inklusiver Settings wird sichtbar, welche Freiheitsgrade Lehrkräfte benötigen, um auf heterogene Lerngruppen einzugehen, und wie Regelungen, Ressourcen und Teamarbeit gestaltet sein müssen, damit Inklusion nicht zur Überforderung, sondern zur gemeinsamen Chance wird.Pädagogische Freiheit, Herausforderung und Grenzen – eine Frage der Haltung?Carmen Huber fragt in Pädagogische Freiheit verbunden mit Herausforderung und Grenzen – Eine Frage der persönlichen Haltung?, wie individuelle Überzeugungen und professionelle Haltung zusammenwirken. Der Beitrag zeigt, dass pädagogische Freiheit immer auch mit Selbstreflexion verbunden ist: Wo überschreite ich Grenzen? Wo ziehe ich mich hinter Vorgaben zurück? Und wie gelingt es, im Spannungsfeld von Erwartungen, Kontrolle und eigenen Ansprüchen handlungsfähig zu bleiben?Verantwortung im Unterricht abgeben und Freiheiten nutzenIn Verantwortung im Unterricht abgeben und Freiheiten nutzen stellen Thomas Rhyner und Patricia Bachmann vor, wie angehende Lehrpersonen in Ausbildungssituationen Freiräume praktisch erproben können. Lernpfade, Lernberatung und Round Tables werden als Formate beschrieben, in denen Verantwortung bewusst an Lernende übergeht – und Studierende erfahren, wie sich pädagogische Freiheit anfühlt, wenn sie Lernprozesse nicht vollständig steuern, sondern begleiten.Beurteilungsprozesse partizipativ aushandelnMit Beurteilungsprozesse partizipativ aushandeln – Pädagogische Freiheit mit Lehramtsstudierenden nutzen knüpft Thomas Rhyner an die Frage der Leistungsbewertung an. Im Zentrum steht die Idee, Beurteilungskriterien und Rückmeldeprozesse gemeinsam mit Studierenden zu entwickeln. Der Beitrag macht sichtbar, wie dadurch pädagogische Freiheit nicht gegen Transparenz und Fairness ausgespielt wird, sondern Lernende stärker einbindet und Beurteilung zum Lernanlass wird – auch in der Lehrerbildung.Freiwilligkeit als pädagogisches Prinzip – ein Dilemma in der Kooperation mit GanztagsschulenKatharina Gosse geht in Freiwilligkeit als pädagogisches Prinzip – Ein Dilemma für die Kinder- und Jugendhilfe in der Kooperation mit Ganztagsschulen der Frage nach, was passiert, wenn unterschiedliche Logiken aufeinandertreffen: freiwillige Teilnahme in der Kinder- und Jugendhilfe einerseits, verpflichtende Ganztagsstrukturen andererseits. Der Beitrag diskutiert Spannungen, aber auch Gestaltungsmöglichkeiten, um pädagogische Freiheit und Verlässlichkeit für Kinder und Jugendliche in Einklang zu bringen.Schulentwicklung zwischen pädagogischer Freiheit und überkommenem ArbeitszeitmodellIn Schulentwicklung zwischen pädagogischer Freiheit und überkommenem Arbeitszeitmodell analysiert Johannes Zylka, wie strukturelle Rahmenbedingungen pädagogische Entwicklung begrenzen oder ermöglichen. Am Beispiel schulischer Arbeitszeitmodelle zeigt er, warum echte pädagogische Innovation nicht allein von Haltungen abhängt, sondern auch von Zeitbudgets, Teamstrukturen und organisationalen Freiräumen – und wie Schulen in diesem Spannungsfeld dennoch handlungsfähig bleiben können.Panorama: Mit der KlimaBilderBox in eine positive ZukunftIm Panorama stellen Myrte Zachow, Eva Bertram und Carolin Stangier mit Mit der KlimaBilderBox in eine positive Zukunft ein Projekt aus dem Kunstunterricht vor. Im Fokus steht eine emotionsbasierte Klimabildung, die nicht bei Alarmismus stehen bleibt, sondern positive Zukunftsbilder und Handlungsmöglichkeiten stärkt. Der Beitrag zeigt, wie ästhetische Zugänge, Emotionen und pädagogische Freiheit zusammenwirken können, um nachhaltige Lernprozesse anzustoßen.Jetzt abonnieren und profitieren:Impulse, wie pädagogische Freiheit verantwortungsvoll mit Kinderrechten, Inklusion und Ganztag verknüpft werden kannKonkrete Beispiele für partizipative Lehr-Lern- und Beurteilungsformate in Schule und LehrerbildungPerspektiven auf Schulentwicklung zwischen Arbeitszeitstrukturen und pädagogischem AnspruchAnregungen, wie Projekte wie die KlimaBilderBox emotionsbasierte Bildung und pädagogische Freiräume produktiv verbinden
Zum Thema dieser Ausgabe:Betriebskultur von guten SchulenBetriebskultur von guten Schulen rückt die oft unsichtbare, aber entscheidende Ebene schulischer Qualität in den Mittelpunkt: die gelebte Kultur einer Schule. Die Ausgabe zeigt, wie Einstellungen, Routinen, Haltungen und Beziehungen den Alltag prägen – und warum „gute Schule“ ohne bewusste Arbeit an der Betriebskultur kaum zu haben ist. Im Fokus steht die Frage, wie Schulleitungen und Kollegien gemeinsam Bilder einer gewünschten Kultur entwickeln und diese Schritt für Schritt im Schulbetrieb verankern können.Anhand konkreter Beispiele aus unterschiedlichen Schularten wird deutlich, wie sich Betriebskultur in Architektur, Kommunikation, Unterrichtspraxis, Kooperation mit Partnern – und nicht zuletzt im Umgang mit Kindern, Tieren und Emotionen – zeigt. Die Beiträge machen sichtbar, dass Betriebskultur kein „weiches Thema“ ist, sondern Grundlage für Lernfreude, Leistungsbereitschaft und Schulentwicklung auf allen Ebenen.Für wen ist diese Ausgabe ideal?Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Schulentwicklung konsequent von der gelebten Kultur her denken und gestalten möchten. Sie richtet sich an:Schulleitungen und Mitglieder von Steuergruppen, die Schulentwicklung strategisch verankern wollenLehrkräfte aller Schularten, die ihren Schulalltag als Teil einer gemeinsamen Betriebskultur reflektierenPädagogische Fachkräfte in Ganztag und Jugendhilfe, die mit Schulen kooperierenBildungsverantwortliche in Verwaltung und Trägerschaft, die gute Schulen unterstützen und Rahmenbedingungen gestaltenDie wichtigsten Inhalte im ÜberblickSchulentwicklung von der gewünschten (Betriebs-)Kultur her denkenIm Beitrag Schulentwicklung von der gewünschten (Betriebs-)Kultur her denken und verwirklichen. Die Konzeptentwicklung der SiG Bildungszukunft zeigen Ilona Esslinger-Hinz und Axel Schimpf, wie eine Schule ihre Entwicklung konsequent aus einem Leitbild ihrer zukünftigen Betriebskultur ableitet. Beschrieben wird, wie aus gemeinsamen Vorstellungen konkrete Strukturen, Prozesse und Projekte entstehen – und wie so ein tragfähiger Rahmen für professionelle Zusammenarbeit und gelingendes Lernen geschaffen wird.„Nur wer sich wohlfühlt, lernt auch gut.“ – Beispiele gelungener SchulkulturMehrere Beiträge nehmen konkrete Schulen in den Blick:Die Ernst-Reuter-Gemeinschaftsschule Karlsruhe wird von Helmut Wehr und Micha Pallesche unter dem Motto „Nur wer sich wohlfühlt, lernt auch gut.“ vorgestellt. Deutlich wird, wie räumliche Gestaltung, Beziehungsarbeit und Unterrichtsentwicklung zusammenspielen, um eine Kultur des Wohlbefindens und der Leistung zu ermöglichen.In Auch in der Innenstadt gelingt Schule – die Schickhardt-Gemeinschaftsschule Stuttgart (H. Wehr, S. Däschler-Seiler, S. Vöhringer, L. Holzwarth, S. Müller) wird gezeigt, wie eine Schule im städtischen Kontext mit vielfältigen Herausforderungen eine starke Betriebskultur aufbaut, die Stabilität und Orientierung gibt.Die Grundschule in Rauental – eine pädagogische Leuchtturm-Schule(Helmut Wehr, Pia Asmus) macht sichtbar, wie bereits in der Primarstufe eine klare pädagogische Linie, verlässliche Beziehungen und gemeinsame Haltungen eine „Leuchtturm-Kultur“ entstehen lassen.Tiere in der Schule?! – Betriebskultur zum AnfassenMit Tiere in der Schule?! (Hans-Jürgen Kobus, Helmut Wehr) und Der Schulhund: ein pädagogischer Partner für Herz und bessere Noten (Christina Wunsch) wird ein besonderer Zugang zur Betriebskultur beleuchtet. Die Beiträge zeigen, welche Wirkung Tiere im Schulalltag entfalten können – auf Beziehungskultur, Verantwortungsübernahme, Lernklima und Emotionen. Sie machen deutlich, dass Betriebskultur auch darüber sichtbar wird, wie Schulen mit neuen, ungewohnten Elementen umgehen und diese in ihr Konzept einbetten.Schule erfolgreich gestalten – Handlungsspielräume nutzenIn Schule erfolgreich gestalten und Handlungsspielräume nutzen – kreativ, kraftvoll, klar nimmt Carsten Bangert die Führungs- und Gestaltungsperspektive ein. Der Beitrag zeigt, wie Schulleitungen und Teams vorhandene Freiräume wahrnehmen und nutzen können, um eine positive Betriebskultur zu entwickeln – jenseits von bloßer Verwaltung des Alltags. Kreativität, Klarheit und konsequente Schwerpunktsetzung werden dabei als zentrale Ressourcen beschrieben.Panorama: Klimabildung, Klimaemotionen und frühkindliche BildungIm Panorama widmen sich Myrte Zachow und Carolin Stangier in Klimabildung und Klimaemotionen. Die Notwendigkeit emotionsbasierten Lernens zur Klimakrise der Frage, wie Schulen mit den Gefühlen umgehen können, die die Klimakrise bei Kindern und Jugendlichen auslöst. Sie zeigen, wie eine sensible, emotionsbasierte Klimabildung Teil einer verantwortungsvollen Betriebskultur wird, die Sorgen ernst nimmt und Handlungsmöglichkeiten eröffnet.Helmut Wehr knüpft mit Frühkindliche Erziehung & Bildung – Ein Plädoyer für mehr bildungspolitisches Engagement an die Frage an, wie Betriebskultur bereits in frühen Bildungsinstitutionen entsteht und warum politische Rahmensetzung dafür entscheidend ist.Jetzt abonnieren und profitieren:Konkrete Beispiele, wie Betriebskultur gute Schulen prägt – von Gemeinschaftsschule bis GrundschuleImpulse, wie Schulentwicklung von Leitbildern und gewünschter Kultur her gedacht werden kannAnregungen zur Gestaltung einer zugewandten, verantwortlichen und innovativen Schulkultur – inklusive ungewöhnlicher Zugänge wie Schulhunden und KlimabildungFundierte Hinweise, wie Werteorientierung, Emotionen und Führung die Kultur einer Schule langfristig stärken
Zum Thema dieser Ausgabe:Schulentwicklung zwischen Referenzrahmen Schulqualität und einer Kultur der DigitalitätSchulentwicklung zwischen Referenzrahmen Schulqualität und einer Kultur der Digitalität bringt zwei zentrale Diskurse zusammen, die Schulen aktuell stark prägen: die Arbeit mit Qualitätsrahmen einerseits und die Gestaltung einer Kultur der Digitalität andererseits. Die Ausgabe fragt, wie Schulen diese beiden Ebenen so miteinander verbinden können, dass aus Checklisten lebendige Entwicklungsprozesse und aus „Digitalisierung“ eine tragfähige Lern- und Schulkultur werden.Zwischen Schulalltag, Qualitätsdiskurs, Datenbasierung und pädagogischer Freiheit wird sichtbar, wie der Referenzrahmen Schulqualität Orientierung geben kann, ohne die Besonderheiten einzelner Schulen zu überdecken. Die Beiträge dieses Heftes zeichnen nach, wie Schulleitung, Kollegium und Schulaufsicht zusammenwirken, wo Daten zu einem echten „Gamechanger“ werden – und warum Zukunft auch dort entsteht, wo Lücken bleiben dürfen.Für wen ist diese Ausgabe ideal?Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Schulentwicklung systematisch, datengestützt und zugleich pädagogisch sinnstiftend gestalten möchten. Sie richtet sich an:Schulleitungen und Steuergruppen, die den Referenzrahmen Schulqualität aktiv für ihre Schulentwicklung nutzenLehrkräfte aller Schularten, die Qualitätsinstrumente mit ihrem Unterrichtsalltag verbinden wollenVertreter/innen der Schulaufsicht, die Kooperation mit Schulen datengestützt und beratend gestaltenBildungsadministration und -politik, die Qualitätsrahmen und digitale Kultur zusammendenkenLehramtsstudierende und Fortbildner/innen, die zeitgemäße Konzepte von Schulqualität und Schulentwicklung kennenlernen möchtenDie wichtigsten Inhalte im ÜberblickSchulentwicklung zwischen Schulalltag und ReferenzrahmenIm Beitrag Schulentwicklung zwischen Schulalltag und Referenzrahmen. Eine diskursübergreifende Positionsbestimmung verortet Johannes Zylka aktuelle Debatten zu Schulqualität. Er zeigt, wie der Referenzrahmen Schulqualität einerseits als Orientierungsraster dient, andererseits in den gelebten Alltag von Schulen „übersetzt“ werden muss. Dabei wird deutlich, wie unterschiedliche Diskurse – wissenschaftlich, administrativ, schulpraktisch – miteinander ins Gespräch kommen können, ohne sich gegenseitig zu überfordern.Mit dem Referenzrahmen Schulqualität die Schulen entwickelnMit dem Referenzrahmen Schulqualität die Schulen entwickeln (Johannes Baumann) macht konkret, wie Schulen mit dem Instrument arbeiten können. Anhand praktischer Beispiele wird beschrieben, wie Kollegien und Schulleitungen Schwerpunkte setzen, Prozesse strukturieren und mit Hilfe des Referenzrahmens eine gemeinsame Sprache für Qualität entwickeln. Der Beitrag zeigt, wie aus einem abstrakten Rahmen ein handhabbares Werkzeug für nachhaltige Schulentwicklung wird.Daten im Schulsystem – Gamechanger oder wenig hilfreiches Add-on?In Daten im Schulsystem: Gamechanger oder wenig hilfreiches Add-on? fragen Britta Klopsch und Anne Sliwka, welchen Beitrag Daten wirklich zur Schulentwicklung leisten können. Sie beleuchten Chancen und Grenzen datengestützter Steuerung, diskutieren unterschiedliche Datenquellen und zeigen, wie Schulen eine professionelle Datenkultur aufbauen können – jenseits von reiner Kennzahlenverwaltung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wann Daten Lernen und Lehren besser machen und wo sie zum bloßen Zusatz ohne Mehrwert werden.Die Perspektive der Schulaufsicht auf den Referenzrahmen SchulqualitätWolfgang Straub nimmt in Die Perspektive der Schulaufsicht auf den Referenzrahmen Schulqualität. Datengestützte Qualitätsentwicklung im Zusammenwirken zwischen Schulleitung und Schulaufsicht die Ebene der Aufsicht in den Blick. Er beschreibt, wie Schulaufsicht und Schulleitung den Referenzrahmen gemeinsam nutzen können, um Entwicklungsprozesse anzustoßen, zu begleiten und auszuwerten. Deutlich wird, wie eine beratend-unterstützende Schulaufsicht entsteht, die auf Daten zurückgreift, ohne Schulen auf Zahlen zu reduzieren.Lob der Lücke(n) – Wie Zukunft entsteht und wie sie versäumt wirdIn Lob der Lücke(n). Wie Zukunft entsteht und wie sie versäumt wird setzt Reinhard Kahl einen bewusst anderen Akzent. Er zeigt, warum nicht alle Bereiche „durchgeplant“ und „abgedeckt“ sein müssen, damit gute Schule entsteht – und warum gerade Lücken, Freiräume und offene Fragen Räume für Kreativität, Beziehung und Zukunft eröffnen. Der Beitrag lädt dazu ein, Schulentwicklung nicht nur als Schließen von Defiziten zu verstehen, sondern als Ermöglichen von Potenzialen.Panorama: WEICHENSTELLUNG – Mentoring am ÜbergangIm Panorama stellen Florian Ewald und Bernd Reinhoffer mit Das Mentoring-Projekt WEICHENSTELLUNG. Chancengleichheit am Übergang von der Primar- an die Sekundarstufe ein Projekt vor, das Schulentwicklung aus der Perspektive der Lernenden denkt. Das Mentoring begleitet Kinder an einer sensiblen Schnittstelle ihres Bildungswegs und zeigt, wie individuelle Unterstützung, Kooperation zwischen Institutionen und strukturelle Qualität zusammenwirken können, um Bildungschancen zu verbessern.Die Besondere Schule: IGS Salmtal – personalisiertes Lernen, das stark machtUnter Die Besondere Schule beschreiben Sabine Klomfaß und Christoph Schmalen in Selbstwirksam. Teamfähig. Aktiv. Resilient. Kompetent. Wie die IGS Salmtal ihre Schüler/innen S.T.A.R.K. fürs Leben durch personalisiertes Lernen macht, wie eine Schule Schulentwicklung konsequent vom Lernen der Schülerinnen und Schüler her gestaltet. Anhand des S.T.A.R.K.-Konzepts wird deutlich, wie personalisiertes Lernen, Kompetenzerwerb und Beziehungsgestaltung zusammenspielen, damit Jugendliche gestärkt in ihre Zukunft gehen.Jetzt abonnieren und profitieren:Fundierte Einblicke, wie der Referenzrahmen Schulqualität konkret zur Schulentwicklung genutzt werden kannKlare Perspektiven auf Datenkultur, Schulaufsicht und Zusammenarbeit im SystemInspirierende Impulse für eine Kultur der Digitalität und sichtbares LernenBeispiele, wie Projekte wie WEICHENSTELLUNG und Schulen wie die IGS Salmtal Qualität aus Sicht der Lernenden denken
Zum Thema dieser Ausgabe:Innovation & Bildungsadministration Innovation & Bildungsadministration richtet den Blick auf jene Akteure, die Bildungssysteme steuern, begleiten und verändern – häufig im Hintergrund, aber mit großer Wirkung auf Schulen und Unterricht. Die Ausgabe zeigt, wie Schulaufsicht, Schul- und Bildungsverwaltung sowie Politik ihren Gestaltungsauftrag wahrnehmen können, wenn sich Anforderungen rasant ändern: Ganztag, Inklusion, Digitalisierung, Fachkräftemangel und KI.Zwischen Transformation, Steuerung, Reformbedarf und Entscheidungsdilemmata wird deutlich: Innovation im Bildungswesen ist nicht allein eine Frage guter Ideen an Einzelschulen, sondern auch der administrativen Rahmenbedingungen, der Führungskultur und der Art, wie Daten, Transparenz und Beteiligung zusammenspielen. Die Beiträge dieses Heftes zeichnen nach, wie Bildungsadministration zum Motor – oder zur Bremse – von Veränderungsprozessen wird.Für wen ist diese Ausgabe ideal?Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Innovationsprozesse im Bildungswesen nicht nur aus Sicht der Schule, sondern auch aus Perspektive von Aufsicht, Verwaltung und Politik verstehen und gestalten möchten. Sie richtet sich an:Mitarbeitende in Schul- und Bildungsverwaltung sowie Schulaufsicht, die ihren Steuerungs- und Unterstützungsauftrag reflektierenSchulleitungen und Steuergruppen, die besser verstehen wollen, wie administrative Entscheidungen entstehen und wie man sie mitgestalten kannBildungspolitische Entscheidungsträger/innen, die Reformprozesse evidenzbasiert und praxistauglich anlegen möchtenLehrkräfte, Fortbildner/innen und Lehramtsstudierende, die die „Systemebene“ des Bildungswesens durchdringen und konstruktiv adressieren wollenDie wichtigsten Inhalte im ÜberblickDie Schulaufsicht als Agentin von TransformationFrauke Schulz fragt in Die Schulaufsicht als Agentin von Transformation im Bildungssystem? Ergebnisse und Praxiserfahrungen aus „LiGa – Lernen im Ganztag“, wie Schulaufsicht mehr sein kann als Kontrollinstanz. Ausgehend von Erfahrungen aus dem Programm „LiGa – Lernen im Ganztag“ werden Rollenbilder, Unterstützungsformate und Kooperationsstrukturen beleuchtet, die Schulaufsicht in eine gestaltende, beratende und innovative Rolle bringen.Handlungspraxis und Wirkungsweisen von SchulaufsichtIn Handlungspraxis und Wirkungsweisen von Schulaufsicht. Wie die Schulaufsicht ihren Führungsauftrag gegenüber Schulen realisiert analysiert Kathrin Dedering, wie Schulaufsicht tatsächlich arbeitet – zwischen Vorgaben, Beratung, Kontrolle und Unterstützung. Der Beitrag zeigt, welche Erwartungen an Aufsicht herangetragen werden, welche Instrumente eingesetzt werden und wo Spannungen zwischen Steuerung und Autonomie der Schulen entstehen.Notwendige Reformen im Schulwesen und in der SchulverwaltungNotwendige Reformen im Schulwesen und in der Schulverwaltung (Norbert Zeller) richtet den Blick auf strukturelle Fragen: Welche Reformen sind nötig, damit Schulen ihren Bildungsauftrag unter heutigen Bedingungen erfüllen können? Der Beitrag diskutiert, wie Zuständigkeiten, Entscheidungswege und Ressourcen neu gedacht werden müssen, damit Innovation nicht im Dickicht administrativer Routinen stecken bleibt.Die Zukunft des Bildungswesens gestalten – implizite Fragen an ein SystemIn Die Zukunft des Bildungswesens gestalten. Implizite Fragen an ein System. Ein komplexes System mit dem Anliegen der Veränderung nehmen Carmen Huber und Sven Wippermann das Bildungssystem als Ganzes in den Blick. Sie zeigen, welche unausgesprochenen Fragen und Annahmen Reformprozesse prägen – etwa zu Steuerbarkeit, Gerechtigkeit, Professionalität oder Verantwortung – und wie diese das Gelingen oder Scheitern von Innovationsvorhaben beeinflussen.Entscheidungen treffen in der Schul- und BildungsverwaltungEntscheidungen treffen in der Schul- und Bildungsverwaltung (Ulrich Iberer, Julia Warwas) widmet sich den Mechanismen, nach denen auf administrativer Ebene Entscheidungen entstehen. Der Beitrag beleuchtet Entscheidungslogiken, Abwägungsprozesse und Spannungsfelder zwischen rechtlichen Vorgaben, pädagogischen Zielen und politischen Erwartungen – und fragt, wie unter diesen Bedingungen tragfähige, transparente Entscheidungen möglich werden.Transparenz und Ergebnisoffenheit – Strukturreform der Grundschulen in ArgenbühlIn Transparenz und Ergebnisoffenheit: Rückblick auf zwei Jahre Strukturreform der Grundschulen in Argenbühl berichtet Dirk Nees aus einem konkreten Reformprozess vor Ort. Am Beispiel der Grundschulstrukturreform wird nachvollziehbar, wie Beteiligung, Kommunikation und Offenheit für unterschiedliche Lösungen gestaltet werden können – und welche Rolle Transparenz spielt, damit Veränderung nicht als von oben verordnet, sondern als gemeinsam verantworteter Prozess erlebt wird.KI – Intelligenz aus der Steckdose: Prüfungsgespräch in Zeiten von KIUnter dem Stichwort KI – Intelligenz aus der Steckdose fragt Torsten Indrich in Verbieten oder fördern? Das Prüfungsgespräch als eine Form der kompetenzorientierten Prüfung in Zeiten von KI, wie sich Prüfungsformate verändern müssen, wenn KI-Tools selbstverständlich verfügbar sind. Der Beitrag diskutiert, warum mündliche Prüfungsgespräche eine besondere Chance bieten, Kompetenzen sichtbar zu machen, die sich nicht einfach „aus der Steckdose“ bedienen lassen – und wie Prüfungen so gestaltet werden können, dass sie Innovation nicht ausbremsen, sondern produktiv aufgreifen.Panorama: Schulbegleitung, lokale Demokratie und „Schul-Revolution?“Im Panorama rückt zunächst die inklusive Perspektive in den Mittelpunkt:Schulbegleitung als Schlüssel zur Inklusion? Rollen, Herausforderungen und Erfahrungen aus dem Schulalltag (F. Alramseder u. a.) zeigt, wie Schulbegleiter:innen das Gelingen inklusiver Bildung mitprägen – und welche strukturellen, kommunikativen und professionellen Fragen sich daraus für Schulen und Verwaltung ergeben.Janina Suppers und Tamara Weisse beleuchten in Die Bedeutung von Schule und Gemeinschaftskundeunterricht für eine lebendige, lokale Demokratie: Ergebnisse einer Fallstudie, wie Schulen und insbesondere der Gemeinschaftskundeunterricht demokratisches Engagement vor Ort stärken können – und welche Rahmenbedingungen dies erfordert.Ulrich Herrmann stellt in „Lehrer hört die Signale.“ Auf dem Weg zur Schul-Revolution? provokant die Frage, welche Signale aus Schulen, Wissenschaft und Gesellschaft derzeit überhört werden – und was nötig wäre, um tatsächlich von einer „Schul-Revolution“ sprechen zu können.Jetzt abonnieren und profitieren:Fundierte Einblicke, wie Schulaufsicht und Bildungsadministration als Motoren von Innovation agieren könnenKonkrete Beispiele für Reformprozesse, Entscheidungslogiken und Transparenz in Schul- und BildungsverwaltungAnregungen zum Umgang mit KI, Prüfungsformaten und Inklusion aus administrativer PerspektiveImpulse, wie Schule, Verwaltung und Politik gemeinsam die Zukunft des Bildungswesens gestalten können
Zum Thema dieser Ausgabe: Geschichtsbewusstsein und historisches Denken fördern – aktuell so wichtig wie nie?! Geschichtsbewusstsein und historisches Denken fördern – aktuell so wichtig wie nie?! nimmt die Frage in den Blick, wie Kinder und Jugendliche in einer von Krisen, Kriegen, Fake News und schnellen Medienbildern geprägten Gegenwart historische Orientierung gewinnen können. Die Ausgabe zeigt, wie historisches Denken hilft, Vergangenheit nicht nur auswendig zu lernen, sondern sie als Deutungsraum für Gegenwart und Zukunft zu nutzen. Zwischen Narration und Neugier, Demokratiebildung, Mythenkritik, Gedenkstättenbesuchen, Mehrsprachigkeit und KI-Nutzung wird deutlich: Historisches Lernen ist heute stärker denn je mit Fragen nach Identität, Orientierung, Verantwortung und Quellenkritik verbunden. Die Beiträge dieses Heftes zeigen, wie Unterricht und außerschulische Lernorte gestaltet werden können, damit alle Kinder – unabhängig von Herkunft, Sprache und Lernvoraussetzungen – historisch denken lernen. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie historisches Lernen zeitgemäß, inklusiv und demokratiefördernd gestalten möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte für Geschichte, Gemeinschaftskunde, Politik und verwandte Fächer in Sekundarstufe I und II Grundschullehrkräfte, die erste Zugänge zu Geschichte und Erinnerungskultur eröffnen Pädagog/innen in Gedenkstätten und außerschulischen Lernorten, die Angebote für Kinder und Jugendliche entwickeln Lehramtsstudierende und Ausbildende, die historisches Denken und Geschichtsdidaktik fundiert verankern wollen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Aus der Geschichte lernen? Narration und Neugier Jörg van Norden fragt in Aus der Geschichte lernen? Narration und Neugier, wie historische Erzählungen Neugier wecken und Orientierung bieten können, ohne Geschichte zu vereinfachen oder zu moralisieren. Der Beitrag zeigt, wie Lehrkräfte mit narrativen Zugängen arbeiten können, damit Lernende eigene Fragen an die Vergangenheit entwickeln und Geschichte als offenes Deutungsfeld erleben. Historisch denken lernen als Beitrag zur Demokratiebildung In Historisch Denken lernen als Beitrag zur Demokratiebildung. Orientierung in Zeit und Welt beschreibt Heike Krösche, warum historisches Denken ein Kernbestandteil demokratischer Bildung ist. Anhand konkreter Unterrichtsansätze wird deutlich, wie Lernende Zeitlichkeit, Perspektivität und Kontingenz von Geschichte verstehen lernen – und wie dies hilft, aktuelle politische Debatten kritisch einzuordnen. Alle Kinder historisch denken lehren – aber wie? Alle Kinder historisch denken lehren – aber wie? (Eva-Kristina Franz) rückt die Frage nach Teilhabe in den Mittelpunkt. Der Beitrag zeigt, wie historisches Lernen differenziert, inklusiv und lernstandsorientiert gestaltet werden kann, sodass auch Kinder mit unterschiedlichen sprachlichen, kognitiven und biografischen Voraussetzungen Zugang zu historischen Fragestellungen erhalten. Mit Spielzeug geschichtskulturelle Kompetenz fördern Anabelle Thurn zeigt in Mit Spielzeug geschichtskulturelle Kompetenz fördern, wie Spielzeug – etwa Figuren, Modelle oder Sammelserien – als Türöffner in die Geschichtskultur dienen kann. Es wird sichtbar, wie Kinder über vertraute Objekte Fragen nach Darstellung, Klischees und Auslassungen entwickeln und so lernen, geschichtskulturelle Angebote kritisch zu lesen. Mythen im Geschichtsunterricht In Mythen im Geschichtsunterricht analysiert Felix Hinz, welche Rolle Geschichtsmythen im Unterricht spielen – von nationalen Erzählungen bis zu populären Bildern in Medien. Der Beitrag zeigt, wie Mythen identitätsstiftend wirken, aber auch verzerren können, und entwickelt didaktische Vorschläge, wie man Mythen im Unterricht produktiv dekonstruiert, ohne Lernende zu überfordern. Historisch-politisches Lernen in Gedenkstätten – auch für Grundschulkinder Alexandra Flügel und Irina Landrock widmen sich in Historisch-politisches Lernen in Gedenkstätten – Anmerkungen zu gedenkstättenpädagogischen Angeboten für Grundschulkinder der sensiblen Frage, wie junge Kinder an Orte der Erinnerung herangeführt werden können. Sie diskutieren Möglichkeiten und Grenzen gedenkstättenpädagogischer Arbeit in der Grundschule und geben Hinweise, wie Formate kindgerecht, behutsam und dennoch ernsthaft gestaltet werden können. Mehrsprachigkeit als Schlüssel für historisches Lernen in heterogenen Klassen In Mehrsprachigkeit als Schlüssel für historisches Lernen in heterogenen Klassen: Das Beispiel des komparativen Begriffslernens zeigen Katja Schwemmer und Anabelle Thurn, wie Mehrsprachigkeit als Ressource genutzt werden kann. Am Beispiel komparativen Begriffslernens wird deutlich, wie historische Fachbegriffe in verschiedenen Sprachen erschlossen werden können – und wie dies hilft, historische Konzepte tiefer zu verstehen und unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen. Kein Leid mit der Leitfrage – problemorientierte Einstiege im Geschichtsunterricht Florian Hellberg nimmt in Kein Leid mit der Leitfrage. Problemorientierte Einstiege im kompetenzorientierten Geschichtsunterricht die Gestaltung von Unterrichtseinstiegen in den Blick. Er zeigt, wie gute Leitfragen aufgebaut sind, die Neugier wecken, Probleme zuspitzen und gleichzeitig kompetenzorientiertes Lernen strukturieren – und liefert Beispiele, wie solche Fragen im Unterricht eingesetzt werden können. Serie: KI – Intelligenz aus der Steckdose – Fremde Federn in der Wissenschaft? Im Rahmen der Serie KI – Intelligenz aus der Steckdose fragen Britta Kohler, Laura Gauch und Nora Katenbrink in Fremde Federn in der Wissenschaft? Wie Studierende die (nicht erlaubte) Nutzung Künstlicher Intelligenz beschreiben, begründen und hinterfragen, wie Lernende mit KI-Tools umgehen, insbesondere im Kontext wissenschaftlichen Arbeitens. Der Beitrag beleuchtet, welche Motive, Rechtfertigungen und Reflexionen Studierende äußern – und welche Konsequenzen dies für die Vermittlung von Quellenkritik, Urheberschaft und wissenschaftlicher Redlichkeit hat. Panorama: VERA-Daten und wirkungsvolle Nutzung Im Panorama zeigt Johannes Baumann in Warum den Schulen der Umgang mit den VERA-Daten so schwerfällt und häufig wirkungsschwach bleibt, welche Herausforderungen Schulen beim Umgang mit Vergleichsarbeiten haben. Der Beitrag diskutiert, wie VERA-Daten so interpretiert und genutzt werden können, dass sie historische und fachliche Lernprozesse tatsächlich unterstützen – statt lediglich zusätzliche Belastung zu sein.Jetzt abonnieren und profitieren: Fundierte Impulse für historisches Denken als Kern von Demokratiebildung Konkrete Beispiele, wie alle Kinder – auch in heterogenen und mehrsprachigen Klassen – historisch lernen können Anregungen für Gedenkstättenarbeit, Mythenkritik und problemorientierte Einstiege im Geschichtsunterricht Aktuelle Perspektiven auf KI, wissenschaftliche Redlichkeit und Datenutzung im Kontext historischer und politischer Bildung
Zum Thema dieser Ausgabe: Professioneller Umgang mit Mehrsprachigkeit Professioneller Umgang mit Mehrsprachigkeit rückt eine Realität in den Mittelpunkt, die längst zum schulischen Alltag gehört: Viele Kinder und Jugendliche wachsen mit mehr als einer Sprache auf – und bringen damit enorme Potenziale, aber auch spezifische Herausforderungen in den Unterricht mit. Die Ausgabe zeigt, wie Schulen diese Mehrsprachigkeit nicht als „Problem“, sondern als Ressource für Lernen, Identitätsbildung und Teilhabe nutzen können. Zwischen Anfangsunterricht im Fach Deutsch, Lehramtsausbildung, sprachsensiblen Aufgabenformaten, Grammatikförderung und digitaler Unterstützung durch KI wird deutlich: Professioneller Umgang mit Mehrsprachigkeit ist kein Zusatzprojekt, sondern Querschnittsaufgabe aller Fächer und Schulstufen. Die Beiträge dieses Heftes zeichnen nach, wie Unterricht, Diagnostik und Schulentwicklung gestaltet werden können, damit alle Lernenden sprachlich gestärkt werden – unabhängig davon, welche Sprachen sie mitbringen. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Mehrsprachigkeit gezielt fördern und sprachsensiblen Unterricht weiterentwickeln möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte der Primar- und Sekundarstufe I, insbesondere in Deutsch und den sprachlich anspruchsvollen Sach- und Fachfächern Fach- und Studienseminare sowie Hochschulen, die Lehramtsstudierende auf mehrsprachige Lerngruppen vorbereiten Schulleitungen und Steuergruppen, die Sprachbildung als Schulentwicklungsthema verankern wollen Pädagogische Fachkräfte in Förderung, DaZ/DaF und Sprachbildung, die Konzepte für einen professionellen Umgang mit Mehrsprachigkeit suchen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Scaffolding im Anfangsunterricht – den Schriftspracherwerb begleiten Hanna Sauerborn zeigt in Scaffolding im Anfangsunterricht im Fach Deutsch: den Schriftspracherwerb begleiten, wie unterstützende Gerüste (Scaffolds) Kindern beim Einstieg in Lesen und Schreiben helfen – insbesondere dann, wenn Deutsch nicht ihre Erstsprache ist. Anhand konkreter Beispiele wird deutlich, wie Lehrkräfte sprachliche Hilfen planen, schrittweise zurücknehmen und so eigenständiges Lernen ermöglichen. Mehrsprachigkeit in der Lehramtsausbildung – Potenziale nutzen In Mehrsprachigkeit – Potenziale in der Lehramtsausbildung von heute beleuchtet Anny Schweigkofler Kuhn, wie angehende Lehrpersonen auf mehrsprachige Klassenzimmer vorbereitet werden können. Der Beitrag zeigt, welche Haltungen, Kenntnisse und Kompetenzen in der Ausbildung gestärkt werden müssen, damit Lehrkräfte Sprachenvielfalt wahrnehmen, wertschätzen und didaktisch nutzen können – statt sie zu ignorieren oder zu problematisieren. Aufgaben in sprachsensiblen Unterrichtskontexten – Anforderungen erkennen und gestalten Die Bedeutung von Aufgaben in sprachsensiblen Unterrichtskontexten. Anforderungen von Aufgaben identifizieren und optimieren (Sarah L. Fornol, Anja Wildemann) nimmt Aufgabenstellungen als Schlüsselmoment in den Blick. Der Beitrag zeigt, wie sprachliche Anforderungen von Aufgaben analysiert und so gestaltet werden können, dass Lernende fachlich gefordert, aber sprachlich nicht überfordert werden. Sprachsensibler Fachunterricht – Grammatik als Schlüssel Barbara Krebs argumentiert in Sprachsensibler Fachunterricht: Grammatische Kompetenzen als Schlüssel zur erfolgreichen Aufgabenbewältigung. Warum diskursive Kompetenzen einen grammatischen Boden brauchen, dass sprachliche Bildung im Fachunterricht nicht ohne Grammatik auskommt. Sie zeigt, wie gezielte Arbeit an Strukturen, Satzmustern und Formulierungen fachliche Diskurse erst ermöglicht – und macht deutlich, wie Grammatikförderung in sinnvolle, fachliche Kontexte eingebettet werden kann. Panorama: Demokratiebildung, Unterstützungssysteme und individuelle Förderung Im Panorama entfaltet die Ausgabe weitere Facetten professioneller Sprach- und Bildungsarbeit: Demokratiebildung an Seminar und Schule(Thomas Haas) zeigt, wie demokratiepädagogische Ansätze in Ausbildung und Schulpraxis zusammengedacht werden können – auch mit Blick auf sprachliche Beteiligung. Johannes Baumann fragt in Lernen effektiver machen/Bulimie-Lernen vermeiden, wie Lern- und Prüfungskulturen so gestaltet werden können, dass nachhaltiges Lernen statt kurzfristigem Auswendiglernen gefördert wird – mit unmittelbarer Relevanz für sprachlich anspruchsvolle Lernprozesse. Das schulische Unterstützungssystem in Baden-Württemberg (Maike Wörner) gibt einen Überblick über Strukturen und Angebote, die Schulen bei Förderung, Beratung und individueller Unterstützung von Lernenden zur Verfügung stehen. Jacqueline Klaiber, Philipp Eigenmann und Axinja Hachfeld beleuchten in Individuelle Förderung in der Sekundarstufe I im Bodenseeraum. Stellenwert und Umsetzung in BW und dem Schweizer Kanton Thurgau, wie individuelle Förderung konkret umgesetzt wird – und welche Rolle dabei sprachliche Voraussetzungen spielen. Serie: KI – Intelligenz aus der Steckdose – Arbeitserleichterung mit KI?Im Rahmen der Serie KI – Intelligenz aus der Steckdose stellen Albrecht Wacker, Mario Manzocco und Tobias Bahr in Arbeitserleichterung mit KI? Ein Tool zur Differenzierung und Übersetzung von Aufgabenein digitales Hilfsmittel vor, das Lehrkräften bei der Anpassung und Übersetzung von Aufgabenstellungen unterstützt. Der Beitrag diskutiert Chancen und Grenzen solcher Tools im sprachsensiblen Unterricht – und fragt, wie KI verantwortungsvoll eingesetzt werden kann, ohne professionelle Urteilsfähigkeit zu ersetzen.Jetzt abonnieren und profitieren: Konkrete Impulse für sprachsensiblen Unterricht vom Anfangsunterricht bis zur Sekundarstufe Fundierte Anregungen, wie Mehrsprachigkeit in Ausbildung, Unterricht und Förderung professionell genutzt werden kann Beispiele, wie Aufgaben, Grammatik und KI-Tools Lernprozesse mehrsprachiger Lerngruppen unterstützen Perspektiven auf Demokratiebildung, Unterstützungssysteme und individuelle Förderung im Kontext sprachlicher Vielfalt
Künstliche Intelligenz verändert unseren Alltag – und auch die Schule. Die November-Ausgabe 2024 von Lehren & Lernen widmet sich umfassend den Potenzialen, Herausforderungen und konkreten Einsatzmöglichkeiten von KI im Bildungsbereich. Sie beleuchtet praxisnah, wie KI das Lernen und Lehren sinnvoll unterstützen kann – ohne pädagogische Grundprinzipien aus dem Blick zu verlieren. KI verstehen, anwenden und reflektieren Das Heft gliedert sich in drei zentrale Themenbereiche: 1. Lernen über KI „Fit für Künstliche Intelligenz“ Lars Lüder stellt einen frei zugänglichen Online-Kurs des Bundeswettbewerbs KI vor – ideal für Schüler/innen und Lehrkräfte. KI und Bildung für nachhaltige Entwicklung Jana Kemmler und Laura Schelenz beleuchten ethische und gesellschaftliche Fragen im Umgang mit KI in der schulischen Bildung. 2. Lernen mit KI Skill Skipping vermeiden Florian Nuxoll zeigt auf, wie KI sinnvoll in Lernprozesse integriert – und wo sie begrenzt – werden sollte. Texterschließung mit ChatGPT Daniel Nix und Carolin Führer diskutieren Potenziale und Risiken von KI in der Leseförderung. 3. Lehren mit KI Hausaufgaben neu denken Zwei Beiträge zeigen, wie Lehrkräfte die Rolle von ChatGPT bei Hausaufgaben einschätzen – und wie Schüler/innen den Einsatz selbst reflektieren. KI zur Aufgabenerstellung im Fachunterricht Felix Pawlak und Stefan Schwarzer vergleichen kostenfreie KI-Tools im Chemieunterricht – mit übertragbaren Erkenntnissen auch für andere Fächer. Weitere Inhalte Ganztag bereichern Britta Kohler stellt vor, wie FSJ- und BFD-Kräfte die Schulen entlasten und bereichern können. Für Sie gelesen Buchbesprechungen zu Künstliche Intelligenz im Unterricht, Mit KI zu leidenschaftlicher Bildung und Körper, Geist und Schule runden das Heft ab. Extra: Jahresinhaltsverzeichnis 2024 Jetzt abonnieren und profitieren: ✔ Konkrete Einsatzbeispiele für KI in Unterricht und Schulalltag ✔ Kritische Reflexionen zu Ethik, Lernkultur und Bildungszielen ✔ Buchbesprechungen und Unterrichtsmaterialien inklusive ✔ Ideal für Lehrkräfte, Fortbildner/innen und Bildungseinrichtungen
Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit – sie braucht Bildung, Haltung und Engagement. Angesichts wachsender populistischer und antidemokratischer Tendenzen setzt die Oktober-Ausgabe 2024 von Lehren & Lernen ein starkes Zeichen für demokratische Schulentwicklung und wertebasierte Bildung. Das Heft liefert fundierte Beiträge, ermutigende Beispiele und konkrete Impulse für die Praxis. Demokratiebildung im Spannungsfeld gesellschaftlicher Herausforderungen Die Artikel dieses Heftes beleuchten unterschiedliche Perspektiven auf schulische Demokratieförderung: Werte- und Demokratiebildung verknüpfen Johannes Baumann zeigt, wie Struktur- und Prozessqualität in der schulischen Demokratiebildung zusammenspielen müssen. Digitale Lernprozesse und reale Beziehung Ralf Lankau warnt vor Fehlentwicklungen im Umgang mit IT und KI – und fordert die Stärkung sozialer Interaktion im Schulalltag. Antisemitismuskritische Bildung Volker Reinhardt und Rosemarie Godel-Gaßner zeigen, wie Erinnerungsarbeit und klare Handlungsempfehlungen wirksame Gegenstrategien bieten können. Partizipation und demokratische Schulentwicklung Volker Reinhardt, Axinja Hachfeld und Andreas Romer plädieren für mehr Mitbestimmung im schulischen Alltag. Diskriminierungskritischer Klassenrat Helmolt Rademacher zeigt auf, wie der Klassenrat als demokratisches Instrument wirksam genutzt werden kann. Impulse aus Praxis, Forschung und Politik Gute Schule braucht starke Lehrer/innen Carsten Bangert beleuchtet die Bedeutung pädagogischer Professionalität für eine gesunde und erfolgreiche Schule. „Lernreise – Schule erleben!“ Ein preisgekröntes Projekt für Schulentwicklung wird vorgestellt – praxisnah und inspirierend. Binnendifferenzierung für alle Silvia Pool Maag stellt das Churermodell als universelles Framework für inklusiven Unterricht vor. Kritische Rückblicke auf die Schulreform Michael Futterer und Ulrich Herrmann analysieren Entwicklungen und fragen nach den Perspektiven für Baden-Württemberg. Für Sie gelesen Rezensionen zu aktuellen Titeln rund um Demokratiebildung und Konfliktkultur in der Schule runden die Ausgabe ab. Jetzt abonnieren und profitieren: ✔ Aktuelle Beiträge zur Demokratiebildung und Antisemitismuskritik ✔ Konkrete Ansätze zur Partizipation und Schulentwicklung ✔ Kritische Analysen zur Digitalisierungsdebatte ✔ Starke Impulse für eine werteorientierte pädagogische Praxis
Die Qualität der Lehrerbildung steht zunehmend im Fokus – nicht zuletzt durch Reformbeschlüsse der Kultusministerkonferenz und Studien wie „Neue Lehrkräfte braucht das Land“. Die Juni-Ausgabe 2024 von Lehren & Lernen widmet sich deshalb der zweiten Phase der Lehrerbildung und fragt, wie diese inmitten bestehender Strukturen innovativ weiterentwickelt werden kann. Zwischen Strukturwandel und Best-Practice Das Heft beleuchtet sowohl politische Entwicklungen als auch pädagogische Impulse: Aktueller Stand der Lehrerbildung in Baden-Württemberg Im Gespräch mit Petra Olschowski stellt Johannes Zylka zentrale Herausforderungen und Zukunftsvisionen vor. Professionalitätsfördernde Ausbildungsdidaktik Carola Junghans zeigt, wie Fehlerkultur, individuelle Förderung und die Rolle von Ausbilder/innen zu Schlüsselthemen in der zweiten Phase werden. Ausbildungscoaching im Referendariat Detlef Kölln, Carola Kreißig und Mathias Iffert präsentieren ein Coaching-Modell aus Brandenburg, das Eigenverantwortung und Reflexion fördert. Digitalisierung und Ausbildungsstruktur Johannes Zylka diskutiert Erfahrungen aus Weingarten – zur Schnittstelle von digitalen Tools und pädagogischem Anspruch im Referendariat. Gesund und selbstwirksam durch das Referendariat Mathias Rein bietet praktische Tipps für Resilienz und Zielklarheit im Vorbereitungsdienst. Reflexion, Praxis und Innovation im Panorama Bildung ist nicht verfügbar Hartmut Rosa und Ulrich Herrmann stellen grundlegende Überlegungen zur Unverfügbarkeit von Bildung vor – als Kritik an technokratischen Reformansätzen. Komplexer Unterricht für mehr Teilhabe Kathrin Müller und Christine Schmalenbach übertragen ein Modell der Stanford University auf inklusive Settings. Kulturelle Schulentwicklung und Praktikumsbegleitung Beiträge von Ulrike Kegler, Barbara Riekmann, Heiko Oberfell und Urban Fraefel zeigen, wie Schulen Lern- und Arbeitskulturen neu denken. Für Sie gelesen Rezension zu Upgrade: 21st Century Skills ergänzt das Heft um relevante Literaturhinweise. Jetzt abonnieren und profitieren: ✔ Fundierte Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Lehrerbildung ✔ Praxisbeispiele zur Ausbildungsgestaltung und Coaching im Referendariat ✔ Kritische Perspektiven auf Digitalisierung und Bildungsreform ✔ Impulse für Ausbilder/innen, Seminare und Bildungspolitik
Inklusive Bildung braucht mehr als individuelle Förderung – sie braucht gemeinsames Lernen. Die Mai-Ausgabe 2024 von Lehren & Lernen widmet sich der Frage, wie schulisches Miteinander in heterogenen Klassen gelingt: durch kooperatives Lernen, partizipative Strukturen und eine inklusive Unterrichtskultur. Inklusion gemeinsam gestalten Die Beiträge dieses Hefts bieten praxisnahe Ansätze, wissenschaftlich fundierte Reflexionen und konkrete Methoden für die inklusive Unterrichtsentwicklung: Inklusiver Unterricht = gemeinsames Lernen? Kathrin Müller und Agnes Pfrang klären, was unter Inklusion im schulischen Alltag wirklich zu verstehen ist. Individuelles und gemeinsames Lernen verbinden Katja Scheidt zeigt Wege auf, wie Unterrichtsstrukturen beides ermöglichen – basierend auf einer empirischen Studie. Kooperatives Lernen als Methode für Inklusion Ludger Brüning stellt erprobte Methoden vor und benennt Herausforderungen aus der Schulpraxis. Lehrkräfte im Blick: Ergebnisse des Projekts Ko-Pra Katja Adl-Amini und Vanessa Völlinger präsentieren Forschungsergebnisse zur Wirksamkeit kooperativer Lernformen in heterogenen Gruppen. Partizipation durch partizipative Unterrichtsentwicklung Raphael Zahnd und Franziska Oberholzer entwickeln Konzepte zur aktiven Mitgestaltung durch Schüler/innen. Inklusives Potenzial des Klassenrats Juliana Gras liefert praxisbezogene Weiterentwicklungsperspektiven aus einer empirischen Untersuchung. Weitere Themen aus Theorie und Praxis Kooperation und sonderpädagogischer Dienst Die zweiteilige Evaluation zeigt, wie Kooperation zur Ressource für Inklusion wird. Lehrerbildung und soziale Gerechtigkeit Philipp Leisenheimer reflektiert, wie kleine Gesten in ungerechten Systemen zu wichtigen Lernmomenten werden. Schutzkonzepte und sexuelle Bildung Katrin Höhmann argumentiert für einen stärkenden Ansatz im Miteinander. Für Sie gelesen Buchrezension zum Handbuch Kindheit, Technik und das Digitale rundet die Ausgabe ab. Jetzt abonnieren und profitieren: ✔ Konkrete Methoden für inklusiven und kooperativen Unterricht ✔ Aktuelle Forschung zu Partizipation und Schulentwicklung ✔ Impulse für Klassenrat, Schulstruktur und Lehrerbildung ✔ Perspektiven für eine Schule für alle
Bildung wird vor Ort gemacht – und gewinnt durch Kooperation. Die April-Ausgabe 2024 von Lehren & Lernen zeigt, wie regionale Bildungsnetzwerke entstehen, funktionieren und das Lernen zukunftsfähig machen. Die Beiträge geben Einblicke in Projekte, Konzepte und digitale Tools, die den Austausch zwischen Schule, Hochschule, Kommune und außerschulischen Partnern fördern. Gemeinsam mehr erreichen – lokal vernetzt Im Fokus dieser Ausgabe steht die Frage, wie Bildungseinrichtungen regional kooperieren können, um den Herausforderungen unserer Zeit mit vereinten Kräften zu begegnen: Future Skills durch Kooperation fördern Julia Kristin Langhof fragt, welche Kompetenzen junge Menschen für die Zukunft brauchen – und wie Bildungskooperationen dazu beitragen können. Kommunales Bildungsmanagement in der Praxis Caroline Thielen-Reffgen und Eva-Kristina Franz zeigen am Beispiel Trier, wie sich kommunale Bildungsprozesse systematisch vernetzen lassen. Regionale Kooperationen als pädagogischer Schlüssel Viktoria S. Franz beschreibt, wie regionale Bildungslandschaften Vielfalt ermöglichen – etwa durch Praxisprojekte im Moseltal. Exkursionen mit der App Actionbound Hannes Schmalor verbindet digitale Medien mit Bildung für nachhaltige Entwicklung – anhand regionaler Klimaanpassung. Plastikkreisläufe schließen mit Past.Ed Julia Affolderbach und ihr Team präsentieren eine Lernwerkstatt, die Bildungsakteure rund um Recycling zusammenbringt. Wissenschaft trifft Praxis Hadjar Ghadiri-Mohajerzad beleuchtet, wie Bildungsnetzwerke Brücken zwischen Forschung und Schule schlagen. Weitere Themen „technology in education“ – Teil 2 Ulrich Herrmann diskutiert die Schattenseiten der Digitalisierung und fordert eine Rückbesinnung auf pädagogische Kernwerte. Klimabildung im Schulalltag Carolin Stangier untersucht, wie außerschulische Lernorte den Schulunterricht beeinflussen können. Didaktisch dement? Gotthilf Gerhard Hiller und Ulrich Herrmann kritisieren mangelhafte Lehrmaterialien – insbesondere im Kontext geflüchteter Jugendlicher. Kooperation für Inklusion – Teil 1 Die Evaluation des Sonderpädagogischen Diensts zeigt, wie Kooperation zur Ressource für inklusiven Unterricht wird. Jetzt abonnieren und profitieren: ✔ Praxisnahe Impulse für schulische Kooperationen ✔ Beispiele für digitale und nachhaltige Bildungsprojekte ✔ Forschung trifft Schulalltag – verständlich und umsetzbar ✔ Ideal für Lehrkräfte, Bildungseinrichtungen und kommunale Akteure
Wie gelingt Veränderung trotz starrer Strukturen? Die Februar-Ausgabe 2024 von Lehren & Lernen nimmt innovative Einzelpersonen und Projekte in den Fokus, die Bildung neu denken und gestalten. Im Zentrum stehen Ansätze, die soziale, emotionale und zukunftsorientierte Kompetenzen in den Schulalltag integrieren – praxisnah, reflektiert und inspirierend. Bildung neu denken – von Einzelprojekten lernen Die Beiträge dieses Hefts zeigen, wie Transformationsprozesse im Kleinen beginnen – und große Wirkung entfalten können: Pioneers of Education – ganzheitlich transformieren Silke Weiß blickt zurück auf Bildungsimpulse der Pioneers-of-Education-Gipfel und öffnet den Raum für neue Perspektiven. Cuts zur Deeskalation im Schulalltag Ulrike Becker und Helga Breuninger stellen ein System zur Konfliktlösung vor – praktisch, niederschwellig und wirksam. Soziales Lernen im Lehramtsstudium Tim Unger zeigt, wie die RWTH Aachen mit dem Projekt „OffenRaum“ emotionale Kompetenzen in die Lehrerbildung integriert. Future Skills für eine Welt im Wandel Arndt Pechstein und Martin Schwemmle erläutern, welche Zukunftskompetenzen heute relevant sind – und wie wir sie lernen. FREI DAY: Bildung für nachhaltige Entwicklung Margret Rasfeld stellt das offene Lernformat vor – ein Mutmacher für Schulen auf dem Weg zur Transformation. Raum als dritter Pädagoge Stefanie Werle-Wittmann beschreibt, wie Schulneubauten in Lorsch und Viernheim das Lernen architektonisch unterstützen. Panorama und Perspektiven Soziale Integration und gesellschaftlicher Zusammenhalt Laura Stärk und Axinja Hachfeld diskutieren Ergebnisse des ersten Zusammenhaltsberichts für Schule und Unterricht. Digitale Welt kritisch beleuchtet Ulrich Herrmann (Teil 1) und Karl-Heinz Dammer liefern historische und bildungspolitische Perspektiven zur Digitalisierung. Für Sie gelesen Rezensionen zu Was gute Lehrerinnen und Lehrer ausmacht, Schulentwicklung kompakt und Anforderungen an ein Schulgebäude bieten fundierte Einblicke für Schule und Fortbildung. Jetzt abonnieren und profitieren: ✔ Inspiration durch Bildungsprojekte mit Vorbildcharakter ✔ Praktische Tools zur Konfliktlösung, Inklusion und BNE ✔ Kritische Reflexion zu Digitalisierung und Schulentwicklung ✔ Vielfältige Impulse für Schulleitung, Lehrkräfte und Bildungsgestaltende
Zum Thema dieser Ausgabe: Grundsätzliches zur Gestaltung von Lehrerarbeitszeit an Schulen Grundsätzliches zur Gestaltung von Lehrerarbeitszeit an Schulen stellt ein Thema in den Mittelpunkt, das seit Jahrzehnten diskutiert wird – und doch aktueller ist denn je: Wie lässt sich Lehrerarbeitszeit fair, transparent und schulverträglich gestalten? Die Beiträge beleuchten, wie Arbeitszeitmodelle entstehen, warum sie so umstritten sind und welche Alternativen es zum Status quo gibt. Zwischen rechtlichen Rahmenbedingungen, gewerkschaftlichen Auseinandersetzungen, dem Hamburger Lehrerarbeitszeit-Modell, alternativen Berechnungsansätzen, Fragen von Bildungsgerechtigkeit im Kontext von IT sowie Humor und Schulprofilen wird deutlich: Arbeitszeit ist mehr als eine Zahl. Sie entscheidet mit darüber, wie Unterricht, Schulentwicklung und Gesundheit von Lehrkräften zusammengehen. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Lehrerarbeitszeit nicht nur als Belastungsfrage, sondern als Gestaltungsfrage verstehen möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, die ihre Arbeitszeitstrukturen besser verstehen und diskutieren wollen Schulleitungen und Personalvertretungen, die mit Zeitbudgets, Deputaten und Entwicklungsaufgaben umgehen müssen Bildungspolitik, Schulverwaltung und Verbände, die Modelle der Arbeitszeitgestaltung entwickeln oder bewerten Studierende und Ausbildende, die Rahmenbedingungen des Lehrer:innenberufs realistisch kennenlernen wollen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Lehrer/innenarbeitszeit – Einstieg ins Thema Im Editorial Lehrer/innenarbeitszeit skizziert Johannes Baumann die zentralen Spannungsfelder: Unterrichtsverpflichtung vs. außerunterrichtliche Aufgaben, individuelle Belastung vs. schulische Erfordernisse, rechtliche Regelungen vs. pädagogische Realität. Er zeigt, warum Lehrerarbeitszeit immer wieder neu verhandelt werden muss. Arbeitszeit – ein Dauerstreitthema im Lehrberuf In Arbeitszeit – ein zum Lehrberuf gehörendes Dauerstreitthema? beleuchtet Joachim Friedrichsdorf historische und aktuelle Konfliktlinien rund um Lehrerarbeitszeit. Der Beitrag zeigt, welche Interessen aufeinandertreffen, wie sich Debatten verändert haben und warum eine sachliche, transparente Diskussion so schwierig – und zugleich nötig – ist. Das Hamburger Lehrerarbeitszeit-Modell Das Hamburger Lehrerarbeitszeit-Modell – ein Schritt in die richtige Richtung (Barbara Riekmann) stellt ein konkretes Reformmodell vor. Es wird deutlich, wie Hamburg Arbeitszeit neu strukturiert, welche Elemente besonders relevant sind (z. B. Anrechnung von Aufgaben, Altersentlastung, Funktionszeiten) und welche Chancen und Grenzen sich aus der Umsetzung ergeben. Arbeitszeitberechnung alternativ denken In Arbeitszeitberechnung alternativ entwickeln Stefan Ruppaner und Joachim Friedrichsdorf Ansätze, Lehrerarbeitszeit anders zu berechnen und sichtbar zu machen. Der Beitrag fragt, wie Unterricht, Vor- und Nachbereitung, Kooperation, Fortbildung und Entwicklungsarbeit abgebildet werden können – und welche Modelle Schulen helfen, realistischere Zeitbudgets zu planen. Panorama: Bildungsgerechtigkeit, IT und Humor im Unterricht Im Panorama werden zwei weitere Perspektiven ergänzt: Unesco-Bericht zu IT in Schulen fordert mehr Bildungsgerechtigkeit(Ralf Lankau) nimmt internationale Befunde zu Digitalisierung und Chancengleichheit in den Blick. Der Beitrag fragt, wie technische Ausstattung, Medienkonzepte und Lehrkräftezeit zusammenspielen müssen, damit IT nicht neue Ungleichheiten schafft. In Humor hilft beim Lehren und Lernen zeigt Mathias Rein, welche Rolle Humor für Beziehung, Motivation und Lernklima spielt – und wie Humor trotz hoher Belastung eine Ressource für Lehrkräfte bleiben kann. Serie „Die Besondere Schule“: Internationale Gesamtschule Heidelberg In der Serie Die Besondere Schule stellen Tobias Gehrig und Roland Maier die Internationale Gesamtschule Heidelberg (IGH) vor. Der Beitrag zeichnet nach, wie die IGH als besondere Schule organisiert ist, welche Profile und Strukturen sie prägen und was sich aus ihrem Beispiel für Schulentwicklung und Arbeitsorganisation lernen lässt. JahresinhaltsverzeichnisEin Jahresinhaltsverzeichnis 2023 rundet das Heft ab und bietet einen Überblick über alle Themen und Beiträge des Jahrgangs. Jetzt abonnieren und profitieren: Fundierte Einblicke in Modelle und Konfliktlinien der Lehrerarbeitszeit Konkrete Beispiele für Reformansätze und alternative Berechnungen Anregungen, wie Digitalisierung, Gerechtigkeit und Humor mit Arbeitsbedingungen zusammenhängen Ein Porträt einer besonderen Gesamtschule als Impuls für Schul- und Arbeitszeitgestaltung
Zum Thema dieser Ausgabe: Sexuelle Bildung in der Schule Sexuelle Bildung in der Schule rückt ein Thema ins Zentrum, das häufig sensibel, kontrovers und zugleich unverzichtbar ist. Die Beiträge zeigen, wie Sexualität im schulischen Kontext verantwortungsvoll, altersangemessen und professionell thematisiert werden kann – jenseits von reiner Informationsvermittlung und frei von Scham oder Moralisierung. Zwischen Zielen und Ethik sexueller Bildung, Sprachfähigkeit, sexueller Gesundheit, Pornografie und der Verankerung des Themas in der Lehrerbildung wird deutlich: Sexuelle Bildung ist ein Querschnittsthema. Sie berührt Fragen von Identität, Beziehungen, Gesundheit, Geschlechterrollen, digitalen Medien und Menschenrechten – und braucht klare Konzepte, sprachliche Sicherheit und multiprofessionelle Zusammenarbeit. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Sexualität in Schule professionell und reflektiert bearbeiten möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, insbesondere in Biologie, Ethik, Religion, Gemeinschaftskunde und Klassenleitung Schulleitungen und Schulsozialarbeit, die Konzepte zur sexuellen Bildung und Prävention an der Schule verantworten Lehramtsstudierende und Ausbildende, die Sicherheit im Umgang mit dem Thema gewinnen wollen Fachkräfte aus Gesundheitsbildung, Prävention und Beratung, die mit Schulen kooperieren Die wichtigsten Inhalte im Überblick Ziele, Ethik und Methoden sexueller Bildung in der Schule Im Editorial Ziele, Ethik und Methoden der sexuellen Bildung in der Schule skizziert Arnold Hinz die Leitplanken professioneller sexueller Bildung: Schutz und Stärkung von Kindern und Jugendlichen, Achtung von Vielfalt, Wahrung von Grenzen, Förderung von Selbstbestimmung und Verantwortungsübernahme. Er zeigt, welche ethischen Fragen Lehrkräfte klären müssen – und welche methodischen Zugänge tragfähig sind. Sprachfähigkeit – souverän über Sexualität sprechen In Sprachfähigkeit. Souverän über Sexualität sprechen thematisiert Ralf Müller die vielleicht größte Hürde vieler Lehrkräfte: die eigene Sprache. Der Beitrag zeigt, wie Fachbegriffe, alltagsnahe Formulierungen und eine respektvolle, nicht beschämende Sprechweise zusammenfinden können – und wie Sprachfähigkeit trainiert werden kann, um sicher und zugewandt mit Fragen von Schüler/innen umzugehen. Sexuelle Gesundheit und HIV/Aids im Unterricht Thomas Wilke und Phil C. Langer beleuchten in Sexuelle Gesundheit in der Schule fördern. Relevanz, Herausforderungen und Chancen der Thematisierung von HIV/Aids im Schulunterricht, wie Aufklärung zu sexueller Gesundheit und Infektionskrankheiten heute aussehen kann. Sie diskutieren, wie Stigmatisierung vermieden, aktuelle medizinische Entwicklungen berücksichtigt und Prävention mit Lebensrealitäten von Jugendlichen verknüpft werden kann. Pornografie und Schule – kompetent statt alarmistisch In Von Pornografie und Kompetenzen. Zugänge zum Thema Pornografie und Schule zeigt Danilo Ziemen, warum Pornografie im Alltag vieler Jugendlicher präsent ist und Schule das Thema nicht tabuisieren kann. Der Beitrag entwickelt kompetenzorientierte Zugänge, die auf Medienkritik, Grenzreflexion, Körperbildern und Beziehungsverständnissen aufbauen – ohne skandalisierend oder voyeuristisch zu werden. Let’s talk about Sex – ein Uni-Seminar als Lernraum Let’s talk about Sex – in einem Uni-Seminar?! Erfahrungen aus einem bildungswissenschaftlichen Seminar zu „Jugend, Pubertät und Sexualität“ im Lehramtsstudium Gymnasium (Philipp Leisenheimer, Axinja Hachfeld, Johannes Zylka) zeigt, wie angehende Lehrkräfte in einem geschützten Rahmen eigene Haltungen, Unsicherheiten und Fragen bearbeiten können. Das Seminar verbindet fachliche Inhalte mit Selbstreflexion und praktischen Übungen – ein Modell dafür, wie Lehrerbildung zukünftige Lehrpersonen auf sexuelle Bildung vorbereitet. Panorama: Kooperation, Tablets und multiprofessionelle Teams Im Panorama ergänzt das Heft drei weitere Perspektiven auf Schul- und Unterrichtsentwicklung: Wer Schule heute pädagogisch und effektiv leiten will, ist auf die Kooperation der am Schulleben Beteiligten angewiesen (Micha Pallesche, Helmut Wehr) unterstreicht, wie wichtig echte Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, Eltern, Schüler:innen und weiteren Professionen ist – gerade bei sensiblen Themen wie Sexualität. In Wie nutzen Schüler/innen Tablets? Ergebnisse einer Befragung an der Hanfbachschule Möglingen und daraus resultierende Befunde für die Schul- und Unterrichtsentwicklung (Philipp Beck, Albrecht Wacker, Alexander Kling) wird deutlich, welche Rolle digitale Endgeräte im Alltag der Lernenden spielen – mit unmittelbarer Relevanz für Themen wie Pornografie, digitale Kommunikation und Datenschutz. „Die Ressourcen werden oft nicht gut genutzt“. Multiprofessionelle Teams an der Schule (Birgit Lütje-Klose, Anette Kuhn) zeigt, welches Potenzial in multiprofessionellen Teams liegt – und wie es besser genutzt werden kann, wenn es um komplexe Themen wie Gesundheit, Prävention und Beziehungsgestaltung geht. Jetzt abonnieren und profitieren: Klare Orientierungen zu Zielen, Ethik und Methoden sexueller Bildung Konkrete Impulse zu Sprachfähigkeit, sexueller Gesundheit, HIV/Aids und Pornografie im Unterricht Einblicke in Lehrerbildung und multiprofessionelle Zusammenarbeit zu diesem sensiblen Themenfeld Anregungen, wie Schule Schutz, Aufklärung und Beziehungsarbeit verantwortungsvoll verbindet
Zum Thema dieser Ausgabe: Unerledigte Aufgaben der Schulpädagogik – ein Blick zurück Unerledigte Aufgaben der Schulpädagogik – ein Blick zurück richtet den Fokus auf Fragen, die die Schulpädagogik seit Jahrzehnten begleiten – und bis heute nicht abschließend beantwortet sind. Die Beiträge zeigen, wo zentrale Hausaufgaben offen geblieben sind: beim Bildungsauftrag der Grundschule, bei der Struktur des Schulsystems, beim Verständnis von Lernen – und nun auch im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Zwischen grundsätzlichen Überlegungen zu Schulqualität, Schulstruktur, Lernen heute, einem Zwischenruf zur „KI-Welt“ und praxisnahen Impulsen zu Algorithmen und Leseförderung wird deutlich: Schulpädagogik ist kein erledigtes Kapitel. Sie bleibt gefragt, wenn es darum geht, alte Fragen mit neuen Bedingungen zu verbinden – und Bildung in einer digitalisierten, pluralen Gesellschaft verantwortlich zu gestalten. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie grundlegende Fragen von Schule und Unterricht mit heutigen Herausforderungen zusammendenken möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, die ihr pädagogisches Handeln theoretisch reflektieren wollen Schulleitungen und Schulentwicklungsgruppen, die Schulqualität und Schulstruktur kritisch beleuchten Studierende und Lehrende in der Lehrerbildung, die schulpädagogische Grundfragen aktuell verorten Bildungspolitisch Interessierte, die Reformdiskussionen historisch und systematisch verstehen möchten Die wichtigsten Inhalte im Überblick Schulqualität: Unerledigte Aufgaben der Schulpädagogik Im Editorial Schulqualität: Unerledigte Aufgaben der Schulpädagogik zeigt Doris Knab, dass viele Debatten um gute Schule wiederkehren: Leistung, Gerechtigkeit, Beziehung, Professionalität. Der Beitrag fragt, welche Antworten die Schulpädagogik bislang gegeben hat – und wo sie angesichts gegenwärtiger Herausforderungen nachschärfen muss. Grundschule – die Schule der Nation In Grundschule – die Schule der Nation. Überlegungen zum Bildungsauftrag der Grundschule erinnert Renate Valtin daran, welche zentrale Rolle die Grundschule für Chancengerechtigkeit und Bildungsbiografien spielt. Sie diskutiert, wie der Bildungsauftrag angesichts von Heterogenität, Migration und gesellschaftlichem Wandel heute verstanden und umgesetzt werden sollte. Die Zeit ist reif – Neustrukturierung der Schullandschaft Der Beitrag Die Zeit ist reif. Die Neustrukturierung unserer Schullandschaft ist überfällig von Helmut Frommer (†) plädiert für eine grundlegende Reform der Schulstruktur. Er analysiert, wo das gegliederte System Selektionsmechanismen verstärkt und welche Alternativen denkbar sind, um Bildungsgerechtigkeit und Durchlässigkeit zu erhöhen. Lernen heute In Lernen heute nimmt Diethelm Wahl Lernprozesse selbst in den Blick. Er beschreibt, wie aktuelle Erkenntnisse der Lernforschung – etwa zu Motivation, Selbstregulation, Vorwissen und Feedback – Unterricht und Schulgestaltung prägen sollten, und fragt, welche Konsequenzen sich daraus für die Professionalisierung von Lehrkräften ergeben. Zwischenruf: Schöne neue KI-Welt Mit Schöne neue KI-Welt: ein Zwischenruf reagiert Manfred Schnitzler auf die rasante Verbreitung Künstlicher Intelligenz in Bildungszusammenhängen. Der Zwischenruf beleuchtet Hoffnungen und Befürchtungen, stellt pädagogische Leitfragen und mahnt, dass Technikfolgenabschätzung und professionelle Haltung unverzichtbar sind. Panorama: Algorithmen, Leseförderung und Materialien Im Panorama werden zwei praxisnahe Perspektiven ergänzt: Algorithmen in Softwareprojekten. Eine Unterrichtsidee für den Informatikunterricht im Profilfach IMP(Tobias Bahr) bietet eine konkrete Unterrichtsidee, um algorithmisches Denken und Softwareentwicklung kompetenzorientiert zu thematisieren. Leseförderung! Aber wie? Tipps konkret: zur Beilage in Lehren & Lernen im Schuljahr 2023/24 (Jürgen Belgrad, Carmen Huber) gibt handfeste Hinweise, wie Schulen Leseförderung systematisch anlegen können – als Querschnittsaufgabe für alle Fächer.Jetzt abonnieren und profitieren: Grundsätzliche Impulse zu Schulqualität, Schulstruktur und Lernen heute Kritische Perspektiven auf unerledigte Aufgaben der Schulpädagogik Konkrete Ideen für Informatikunterricht, Leseförderung und digitales Unterrichten Literaturtipps, die Führung und Unterricht in einer digitalen Schulwirklichkeit weiterdenken
Zum Thema dieser Ausgabe: Lernen unter erschwerten Bedingungen – „Wenn’s mal wieder nicht für Urlaub reicht“ Lernen unter erschwerten Bedingungen – „Wenn’s mal wieder nicht für Urlaub reicht“ nimmt Kinder und Jugendliche in den Blick, für die Armut, soziale Ausgrenzung und belastete Lebenslagen Alltag sind. Die Ausgabe zeigt, wie sich materielle Knappheit, Unsicherheit und Scham auf Bildungschancen auswirken – und was Schule konkret tun kann, um diesen Bedingungen etwas entgegenzusetzen. Zwischen Kinderarmut, sozialer Bildungsarbeit, Berufswahl, Kinderliteratur, Resilienzförderung, inklusionssensiblen Lernsettings und demokratiepädagogischen Projekten wird deutlich: Schule kann gesellschaftliche Ungleichheit nicht allein lösen, aber sie kann sie auch nicht ignorieren. Die Beiträge machen sichtbar, wie pädagogische Beziehungen, diagnostische Sensibilität, Kooperation mit Familien und strukturelle Veränderungen zusammenwirken müssen, damit Lernen auch dann möglich bleibt, „wenn’s mal wieder nicht für Urlaub reicht“. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Bildungsbenachteiligung verstehen und pädagogisch wirksam darauf reagieren möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, insbesondere in sozial heterogenen Lerngruppen Schulleitungen und Schulsozialarbeit, die Schule als Schutz- und Lernraum für benachteiligte Kinder stärken wollen Pädagog/innen in Kinder- und Jugendhilfe, Förder- und Beratungsstellen, die eng mit Schulen kooperieren Lehramtsstudierende und Ausbildende, die Armuts- und Inklusionssensibilität in ihre Professionalität integrieren wollen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Kinderarmut – Annäherung aus pädagogischer Sicht Thomas Müller zeichnet in Arm – Ausgegrenzt – Abgeschrieben. Kinderarmut – eine Annäherung aus pädagogischer Sicht nach, wie Armut den Schulalltag prägt: vom Pausenbrot über Hausaufgaben bis zur Klassenfahrt. Er zeigt, wie sich materielle Knappheit mit Scham, Rückzug und stillem Ausschluss verbindet – und welche Haltung Lehrkräfte brauchen, um Kinder nicht „abzuschreiben“, sondern gezielt zu stärken. Soziale Bildungsarbeit in der Schule In Soziale Bildungsarbeit in der Schule beschreibt Joachim Schroeder, wie Schule zu einem Ort sozialer Unterstützung werden kann. Der Beitrag zeigt Formen sozialräumlicher Bildungsarbeit, Kooperationen mit externen Partnern und niedrigschwellige Angebote, die Kindern und Familien Halt geben – insbesondere dort, wo andere Unterstützungssysteme fehlen. Mit Menschen in Menschen investieren Bernd Siggelkow und Kathrin Müller betonen in Mit Menschen in Menschen investieren, dass wirksame Armutsprävention immer auch Beziehungsarbeit ist. An Beispielen aus Projekten und Einrichtungen zeigen sie, wie verlässliche Ansprechpersonen, Zeit, Zuhören und konkrete Hilfe Jugendliche darin unterstützen, eigene Wege zu entwickeln – jenseits kurzfristiger Projektlogik. Familien in der Berufswahlphase unterstützen Claudia Hofmann fragt in Wie können Familien in der Berufswahlphase unterstützt werden?, wie Schule und Beratung dazu beitragen können, dass Herkunft nicht über Zukunft entscheidet. Im Fokus stehen Formate, in denen Eltern einbezogen, Informationsbarrieren abgebaut und realistische, aber chancenreiche Bildungswege sichtbar gemacht werden. Niks diagnostische Reise – genau hinschauen lernen In Niks diagnostische Reise erzählen Priska Hagmann-von Arx und Liliana Tönnissen eine Fallgeschichte, die verdeutlicht, wie wichtig diagnostische Sensibilität ist, wenn Lern- und Verhaltensschwierigkeiten mit belasteten Lebenslagen zusammenhängen. Der Beitrag zeigt, wie multiprofessionelle Zusammenarbeit und ein genauer Blick auf Biografie und Kontext zu passender Unterstützung führen können. Armut und soziale Ungleichheit in der aktuellen Kinderliteratur Kirsten Kumschlies untersucht in Armut und soziale Ungleichheit in der aktuellen Kinderliteratur, welche Bilder von Armut in Büchern für Kinder vermittelt werden. Sie diskutiert, wie diese erzählt, zugespitzt oder unsichtbar gemacht wird – und gibt Anregungen, wie Lehrkräfte Kinderliteratur im Unterricht nutzen können, um über Gerechtigkeit, Scham und Solidarität ins Gespräch zu kommen. „Von der Beschämung zur Anerkennung“ Nicole Jnglin und Anna Barbara Zutter zeigen in „Von der Beschämung zur Anerkennung“, wie pädagogisches Handeln beschämende Situationen vermeiden und stattdessen Anerkennungserfahrungen ermöglichen kann. Der Beitrag macht deutlich, wie Sprache, Rituale, Leistungsrückmeldungen und Anforderungen so gestaltet werden können, dass Kinder sich gesehen und respektiert fühlen – unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund. Resilienzförderung als Mittel im Kampf gegen Kinderarmut? In Resilienzförderung als Mittel im Kampf gegen Kinderarmut? diskutieren Rolf Göppel und Ulrike Graf die Chancen und Grenzen des Resilienzkonzepts. Sie fragen, wie Resilienz pädagogisch sinnvoll gestärkt werden kann, ohne strukturelle Armut auszublenden oder Verantwortung individualisierend auf Kinder zu verschieben. Allen gerecht werden?! – inklusionssensible Lern- und Lehrsituationen Claudia Ziehbrunner geht in Allen gerecht werden?! der Frage nach, wie Lehrkräfte mit heterogenen Lerngruppen umgehen können, wenn soziale, sprachliche und leistungsbezogene Unterschiede zusammentreffen. Seline Soom ergänzt mit Was charakterisiert inklusionssensible Lehr- und Lernsituationen im Unterricht? Ein Seminarkonzept, wie angehende Lehrpersonen lernen können, Unterricht so zu planen und zu reflektieren, dass er sensibel für Exklusionsrisiken ist und Teilhabe aller Lernenden ermöglicht. Panorama: Bildungsdiskriminierung, Professionalisierung und Gegenentwürfe Im Panorama weitet die Ausgabe den Blick auf strukturelle und professionelle Fragen: Joachim Lohmann argumentiert in Die soziale Bildungsdiskrimierung wird maßgeblich nur durch Integration und Inklusion reduziert, dass gerechtere Bildungschancen ohne inklusionsorientierte Strukturen kaum erreichbar sind. Felician-Michael Führer stellt in Die Lehr:werkstatt der Tübingen School of Education ein Ausbildungsformat vor, in dem Studierende eng mit erfahrenen Lehrkräften zusammenarbeiten – mit besonderem Fokus auf lernförderliche Beziehungen. Uta Scheffler und Johannes Baumann beleuchten in Auslandsschuldienst – Chancen und Herausforderungen, wie Lehrkräfte im Ausland neue Perspektiven auf Bildungsgerechtigkeit und Schulkulturen gewinnen. Laoise Barthelmie und Cordula Funk-Stumpfl zeigen in Ein Gegengewicht zum notenorientierten Denken, wie alternative Formen der Rückmeldung und Leistungsbewertung entlastend und entwicklungsförderlich wirken können. Andreas Sommer fragt in „Klimakleber“ und Fridays for Furture: Neue Chancen für den Geschichtsunterricht in Baden-Württemberg?, wie aktuelle Protestformen für historisch-politisches Lernen genutzt werden können – gerade mit Blick auf Jugendliche, deren Lebensbedingungen von gesellschaftlichen Umbrüchen geprägt sind. Zwischenruf und Für Sie gelesenIm Zwischenruf Lesekompetenz im Abwärtstrend – nachgefragtreflektiert Ulrich Herrmann, was sinkende Lesekompetenzen für Kinder mit ohnehin erschwerten Lernbedingungen bedeuten – und welche Konsequenzen sich für Schule ergeben.Jetzt abonnieren und profitieren: Fundierte Einblicke in Kinderarmut, soziale Ungleichheit und Bildungsbenachteiligung Konkrete Impulse für soziale Bildungsarbeit, Familienunterstützung, Resilienzförderung und Inklusion Anregungen, wie Kinderliteratur, Diagnostik und Unterrichtsgestaltung sensibel mit Armutserfahrungen umgehen können Perspektiven auf Integration, Professionalisierung und demokratische Bildung in herausfordernden Kontexten
Zum Thema dieser Ausgabe: Grundschule nach der Pandemie Grundschule nach der Pandemie betrachtet, wie sich Grundschulen durch die Corona-Zeit verändert haben – und welche Chancen, Brüche und Aufgaben daraus für Unterricht, Schulentwicklung und Lehrer:innenbildung entstehen. Die Beiträge fragen, wie Schulen Kinder nach Krisenerfahrungen stärken, Lernrückstände aufholen, digitale Erfahrungen sinnvoll nutzen und zugleich soziale Ungleichheiten in den Blick nehmen können. Zwischen Draußenunterricht, kultureller Bildung, sozial benachteiligten Kindern, Steuerungshandeln in Krisen, Digitalität und individueller Förderung wird deutlich: Die Pandemie war nicht nur Unterbrechung, sondern auch Beschleuniger. Sie hat Defizite offengelegt, aber auch Innovationen ermöglicht, die nun reflektiert, gesichert oder neu ausgerichtet werden müssen. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie wissen wollen, wie Grundschule nach der Pandemie weitergedacht und gestaltet werden kann. Sie richtet sich an: Grundschullehrkräfte und Schulleitungen, die Erfahrungen aus der Pandemie in nachhaltige Schulentwicklung überführen wollen Schulträger, Beratung und Schulaufsicht, die Grundschulen bei Veränderungsprozessen begleiten Lehramtsstudierende und Ausbildende, die Konsequenzen für Lehrer:innenbildung und Professionalisierung ziehen möchten Pädagog/innen in der Kinder- und Jugendhilfe, die mit sozial benachteiligten Kindern arbeiten Die wichtigsten Inhalte im Überblick Corona-Krise als Chance für Schulentwicklung!? In Die Corona-Krise als Chance für Schulentwickung!? Ein Plädoyer für die Innovation von Schule und Lehrer/innenbildung fragt Julia Kristin Dörner, wie aus einer Krise ein Ausgangspunkt für Veränderung werden kann. Sie zeigt, welche Strukturen, Routinen und Überzeugungen durch die Pandemie sichtbar geworden sind – und wie Schule und Lehrer:innenbildung diese Erfahrungen nutzen können, um Lern- und Arbeitskulturen neu zu justieren. Schulentwicklung in Krisenzeiten – „Stark im Herzen“, „Bildung im Kopf“ Christine Winkler-Knieriem beschreibt in Schulentwicklung in Krisenzeiten: „Stark im Herzen“ – „Bildung im Kopf“. Wie Schulentwicklungsprozesse gelingen können, wie Schulen in herausfordernden Zeiten sowohl emotionale Stabilität als auch fachliche Lernentwicklung im Blick behalten können. Der Beitrag zeigt, wie Schulentwicklung mit klarem Kompass, partizipativen Prozessen und realistischen Schritten auch unter Unsicherheit gelingen kann. Viel Platz zum Lernen – Draußenunterricht und kulturelle Bildung In Viel Platz zum Lernen. Draußenunterricht und kulturelle Bildung in der Grundschule stellt Meike Thiermann Ansätze vor, die während und nach der Pandemie an Bedeutung gewonnen haben: Lernen im Freien und kulturelle Projekte. Der Beitrag zeigt, wie solche Formate Bewegung, Naturerfahrung, Kreativität und fachliches Lernen verbinden – und welche Chancen darin für eine veränderte Grundschulkultur liegen. Sozial benachteiligte Kinder in und nach der Pandemie Sozial benachteiligte Kinder in und nach der Pandemie (Edgar Bohn, Karoline Schiafone) nimmt besonders verletzliche Gruppen in den Blick. Der Beitrag zeigt, wie ungleiche Startbedingungen durch Schulschließungen und Distanzlernen verstärkt wurden und welche Unterstützungsstrategien Schulen entwickeln können, um Teilhabe, Förderung und Beziehungssicherung zu gewährleisten. Steuerungshandeln unter komplexen Bedingungen In Steuerungshandeln unter komplexen Bedingungen. Krisen und Unvorhersehbarkeit als Herausforderung für Schulleitungen analysiert Andreas Schröer, wie Schulleitungen in Situationen agieren, in denen Planbarkeit begrenzt ist. Der Beitrag beleuchtet Entscheidungslogiken, Kommunikation und Prioritätensetzung – und fragt, was Führung aus der Pandemie für zukünftige Krisen lernen kann. Digitalitätsbezogene Veränderungen durch Corona Nina Autenrieth untersucht in Das System verändert sich (langsam). Digitalitätsbezogene Veränderungen in der Schule durch die Coronapandemie, welche digitalen Praktiken dauerhaft in Schulen angekommen sind. Sie zeigt, wo digitale Werkzeuge inzwischen selbstverständlich genutzt werden, wo alte Muster zurückkehren – und wie Schulen bewusst entscheiden können, welche digitalen Entwicklungen bleiben sollen. „Dankeschön. Wir haben kein Internet mehr.“ – Individuelle Förderung und digitale Kommunikation In „Dankeschön. Wir haben kein Internet mehr.“ Neue Möglichkeiten und alte Barrieren der individuellen Förderung durch digitale Kommunikation beleuchten Luisa Bühler und Sabine Klomfaß Chancen und Grenzen digitaler Förderangebote. Der Beitrag zeigt, wie digitale Kommunikation individuelle Förderung erleichtern kann – und wo fehlende Infrastruktur, Kompetenzen oder Rahmenbedingungen die Potenziale ausbremsen. Panorama: Wenn Unterrichtsentwicklung zu personalisiertem Lernen scheitert Im Panorama analysieren M. Galle, R. Stebler, K. Reusser und Ch. Pauli in Wenn Unterrichtsentwicklung zu personalisiertem Lernen scheitert – Fallbeispiel einer Schule der Sekundarstufe I, warum gute Absichten nicht immer zu tragfähiger Praxis führen – mit wichtigen Lehren auch für Grundschulen.Jetzt abonnieren und profitieren: Analysen, wie Grundschulen aus der Pandemie lernen und sich weiterentwickeln können Konkrete Beispiele für Draußenunterricht, kulturelle Bildung und digitale Förderung Perspektiven auf soziale Ungleichheit, Steuerungshandeln und Digitalität nach der Krise Literaturtipps für eine zukunftsorientierte Grundschul- und Schulentwicklung
Zum Thema dieser Ausgabe: Professionelle Lerngemeinschaften am Beispiel des Materialnetzwerks (MNW) Professionelle Lerngemeinschaften am Beispiel des Materialnetzwerks (MNW) zeigt, wie Kooperation im Kollegium zu einem Motor für Unterrichts- und Schulentwicklung werden kann – jenseits punktueller Projekte. Am Beispiel des Materialnetzwerks wird sichtbar, wie Lehrkräfte gemeinsam Materialien entwickeln, erproben, reflektieren und so sowohl Unterrichtsqualität als auch digitale Schulentwicklung voranbringen. Zwischen theoretischen Grundlagen Professioneller Lerngemeinschaften, Praxisberichten aus Schulen, Materialentwicklung und Qualitätsfragen im Ganztag wird deutlich: Nachhaltige Schulentwicklung entsteht dort, wo Lehrkräfte kontinuierlich gemeinsam lernen – unterstützt durch passende digitale Werkzeuge, klare Strukturen und eine Kultur des Teilens. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Kooperation im Kollegium systematisch stärken und für Schul- und Unterrichtsentwicklung nutzbar machen möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, die sich in Professionellen Lerngemeinschaften organisieren oder dies anstoßen wollen Schulleitungen und Steuergruppen, die kollaborative Strukturen und Materialnetzwerke strategisch nutzen möchten Koordinator/innen für Ganztag und Digitalisierung, die Lernprozesse, Materialentwicklung und Schulentwicklung verbinden wollen Lehramtsstudierende und Fortbildner/innen, die Praxisbeispiele für professionelle Kooperation suchen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Lehrkräftekooperation und Professionelle Lerngemeinschaften Im Editorial Lehrkräftekooperation im Spiegel des Konzepts Professioneller Lerngemeinschaften. Vom Selbstcheck zur Weiterentwicklung zeigt Katja Kansteiner, wie Schulen ihre bestehende Kooperation reflektieren können. Anhand von Selbstcheck-Fragen werden Entwicklungsfelder sichtbar und Wege aufgezeigt, wie aus „nebeneinander arbeiten“ echte Professionelle Lerngemeinschaften werden. Professionelle Lerngemeinschaften und digitale Schulentwicklung Johannes Zylka beschreibt in Professionelle Lerngemeinschaften und digitale Schulentwicklung. Über die Verknüpfung von Lernprozessen, Digitalisierung und Schulentwicklung am Beispiel des Materialnetzwerks, wie das MNW als Katalysator für digitale Schulentwicklung wirkt. Im Fokus steht, wie gemeinsame Materialarbeit, geteilte digitale Werkzeuge und kollektive Reflexion Schulentwicklung vom Lernen der Lehrkräfte her denken. Zehn Jahre Materialnetzwerk – Entstehung, Idee, Praxis In Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Zum zehnjährigen Bestehen des Materialnetzwerks zeichnen Heiko Geiss und Isabel Budde die Entwicklung des Netzwerks nach. Der Beitrag zeigt, wie aus der Not – dem Mangel an guten, teilbaren Materialien – eine kooperative Infrastruktur entstand, in der Lehrkräfte Materialien gemeinschaftlich erstellen, überarbeiten und nutzen. Perspektiven aus der Praxis – das Materialnetzwerk in Schulen Das Materialnetzwerk zwischen Vergangenheit und Zukunft. Zwei Schulen stellen ihre Perspektiven auf das Materialnetzwerk vor (Julia Reich, Julian Rahe) gibt Einblicke in den schulischen Alltag mit dem MNW. Aus Sicht zweier Schulen wird deutlich, wie sich Unterricht, Vorbereitung und Kooperation verändern, wenn Materialien systematisch geteilt, weiterentwickelt und gemeinsam verantwortet werden. Vom Materialpaket zum individuellen Lernprozess In Vom Materialpaket zum individuellen Lernprozess. Über Chancen und Grenzen von Selbstlernmaterialien im Schulalltag beleuchtet Tanja Schöler, wie Materialien aus dem Netzwerk im Unterricht eingesetzt werden können. Sie diskutiert, wann Materialpakete individuelle Lernprozesse tatsächlich unterstützen – und wo Grenzen liegen, wenn Selbststeuerung oder Differenzierung nicht ausreichend mitgedacht werden. Materialerstellung mit dem MNW-Editor Isabel Budde führt in Materialerstellung mit dem MNW-Editor. Schritt für Schritt zu einheitlich strukturierten Lernmaterialien in das Werkzeug ein, mit dem Lehrkräfte Materialien im Netzwerk erstellen. Der Beitrag zeigt, wie durch gemeinsame Standards, klare Strukturierung und digitale Tools Materialien entstehen, die auch für andere gut nutzbar sind – und wie dieser Prozess selbst zu einem Lernanlass im Kollegium wird. Panorama: Qualitätsentwicklung im Ganztag und internationale Perspektive Im Panorama und der Reihe Lehren & Lernen international werden weitere Entwicklungsfelder aufgegriffen: Qualitätsentwicklung im Ganztag – die Eltern ins Boot holen. Wie der Ganztagsausbau gelingen kann und warum die Elternperspektive berücksichtigt werden muss(Axinja Hachfeld, Manuela Ulrich) zeigt, wie Ganztagsqualität nur in Kooperation mit Eltern gelingt – und welche Formen der Beteiligung und Kommunikation dafür nötig sind. In Nach dem Referendariat erst einmal ins Ausland? Ein Kurzbericht aus Irland berichtet Simone Abel, wie ein Auslandsaufenthalt nach dem Vorbereitungsdienst zur professionellen Weiterentwicklung beiträgt – und welche Einsichten sich für Schule in Deutschland ergeben.Jetzt abonnieren und profitieren: Konkrete Einblicke in Professionelle Lerngemeinschaften und das Arbeiten im Materialnetzwerk Praxisnahe Beispiele, wie digitale Schulentwicklung, Materialien und Kooperation ineinandergreifen Impulse zur Qualitätsentwicklung im Ganztag und zur Rolle von Eltern Anregungen für die eigene berufliche Weiterentwicklung – von internationalen Erfahrungen bis zum digitalen Lesen
Zum Thema dieser Ausgabe: Klima- und Medienbildung Klima- und Medienbildung verbindet zwei zentrale Zukunftsaufgaben von Schule: den kompetenten Umgang mit Klimakrise und Nachhaltigkeit einerseits und mit Nachrichten, Social Media und digitalen Informationen andererseits. Die Ausgabe zeigt, wie Kinder und Jugendliche lernen können, komplexe Zusammenhänge zu verstehen, Fakten von Meinungen zu unterscheiden und sich ein eigenes, begründetes Urteil zu bilden. Zwischen Apps für systemisches Denken, Bildung für nachhaltige Entwicklung, YouTube-Journalismus, Sach(bilder)büchern, Lehrergesundheit und KI-Debatte wird deutlich: Klima- und Medienbildung gelingen nur gemeinsam. Wer Klimawandel verstehen will, braucht Medienkompetenz – und wer Medienkompetenz ernst nimmt, kommt an Klima- und Zukunftsfragen nicht vorbei. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Klima- und Medienbildung nicht getrennt, sondern verzahnt im Unterricht verankern wollen. Sie richtet sich an: Lehrkräfte der Primar- und Sekundarstufe, insbesondere in Sachunterricht, Naturwissenschaften, Gesellschaftsfächern und Medienbildung Schulleitungen und Steuergruppen, die BNE und Medienbildung im Schulprofil stärken möchten Pädagog/innen in außerschulischen Lernorten und Projekten, die mit Kindern und Jugendlichen zu Klima, Nachrichten und digitalen Medien arbeiten Lehramtsstudierende und Fortbildner/innen, die aktuelle Ansätze für Klima- und Medienbildung suchen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Nachrichten verstehen – Aktualität erklären Im Editorial Wer in der Schule die Hintergründe verstanden hat, versteht manches in der nachrichtlichen Aktualität besser. Aktualität einfach und verständlich zu liefern – das ist unser Job spricht Tim Schreder im Interview mit Volker Reinhardt über journalistische Verantwortung gegenüber jungen Zielgruppen. Es wird deutlich, wie Nachrichten so aufbereitet werden können, dass sie verständlich, einordnend und nicht überfordernd sind – und welche Rolle Schule beim Aufbau von Nachrichtenkompetenz spielt. klimakids.com – systemisches Denken in der Grundschule In klimakids.com. Eine App zur Förderung von systemischem Denken in der Grundschule stellen Sven Frey, Werner Rieß und Nadine Tramowsky ein digitales Lernangebot vor, das Kindern hilft, Klimazusammenhänge als vernetztes System zu begreifen. Der Beitrag zeigt, wie die App aufgebaut ist, wie Lehrkräfte sie in den Unterricht integrieren können und wie systemisches Denken bereits im Grundschulalter angebahnt werden kann. Digitale Bildung für nachhaltige Entwicklung mit Junge Tüftler/innen Digitale Bildung für nachhaltige Entwicklung mit Junge Tüftler/innen (Claudia Tillmann, Caroline Servais) verbindet Making, Coding und BNE. Der Beitrag zeigt Projektbeispiele, in denen Kinder und Jugendliche mit digitalen Werkzeugen Lösungen für Nachhaltigkeitsfragen entwerfen – und dabei Kreativität, Problemlösekompetenzen und Verantwortungsbewusstsein entwickeln. Fakten kennen, kritisch hinterfragen, eigene Meinung bilden Im Interview „Mir ist wichtig, objektiv und neutral zu informieren, nicht zu manipulieren.“ Fakten kennen, kritisch hinterfragen, eigene Meinung bilden – das sollte das Ziel sein. spricht Mirko Drotschmann (MrWissen2go) mit Astrid Carrapatoso über seine Arbeit als YouTube-Journalist. Diskutiert werden Chancen und Grenzen von Bildungsinhalten auf Plattformen wie YouTube, der Umgang mit Reichweite und algorithmischen Logiken sowie Impulse für den Unterricht. Germanwatch-Handabdruck – BNE wirksamer gestalten In Germanwatch-Handabdruck – Bildung für nachhaltige Entwicklung wirksamer gestalten stellt Stefan Rostock ein Konzept vor, das den Fokus von individuellen „Fußabdrücken“ (Belastungen) auf „Handabdrücke“ (Handlungsspielräume) verschiebt. Der Beitrag zeigt, wie Lernende ermutigt werden können, wirksame Veränderungsimpulse in ihrem Umfeld zu setzen – in Schule, Gemeinde und Gesellschaft. Klimabildung im Sach(bilder)buch – Nachdenklichkeit und Unterrichtsideen Klimabildung im Sach(bilder)buch – Ein wenig Nachdenklichkeit und Vorschläge für den Unterricht (Eva-Kristina Franz, Michael Ritter, Julia Kristin Dörner unter Mitarbeit von Kirsten Kumschlies) nimmt Kinder- und Sachbilderbücher zum Thema Klima in den Blick. Der Beitrag reflektiert, welche Bilder und Narrative von Klimawandel transportiert werden – und gibt konkrete Anregungen, wie diese Bücher im Unterricht genutzt werden können, um Wissen, Empathie und Handlungsbereitschaft zu fördern. Panorama: Lehrermangel, Überlastung und KI-Hype Im Panorama erweitert das Heft den Blick auf die Rahmenbedingungen von Klima- und Medienbildung: Ulrich Herrmann beschreibt in Frustriert – überlastet – ausgebrannt. Wen wundert der Lehrermangel?, wie Arbeitsbelastung, Frust und Erschöpfung im Kollegium zunehmen – und welche Konsequenzen das für Bildungsaufgaben wie BNE und Medienbildung hat. Im Zwischenruf Pädagogische Orientierung im KI-Hype reflektiert Nele Hirsch, wie Schulen mit dem schnellen Aufkommen von KI-Tools umgehen können: zwischen Faszination, Verunsicherung und der Frage nach pädagogischen Leitlinien.Jetzt abonnieren und profitieren: Konkrete Beispiele für Apps, Projekte und Bücher in Klima- und Medienbildung Impulse zur Förderung von systemischem Denken, Faktencheck und Urteilsfähigkeit Reflexionen zu Lehrergesundheit, KI-Hype und Rahmenbedingungen nachhaltiger Bildungsarbeit Literaturtipps für eine vertiefte Auseinandersetzung mit BNE und Lernkultur
Zum Thema dieser Ausgabe: Konsequenzen aus IQB-Bildungstrend 2021 und Lehrermangel Konsequenzen aus IQB-Bildungstrend 2021 und Lehrermangel nimmt zwei Entwicklungen in den Blick, die das Bildungssystem zugleich unter Druck setzen und zu Veränderungen zwingen: die Ergebnisse des IQB-Bildungstrends 2021 und den anhaltenden Mangel an Lehrkräften. Die Ausgabe fragt, wie ein Land wieder zum erfolgreichen Bildungsstandort werden kann, wenn Lernstände sinken, Personal knapp ist und bisherige Selbstverständlichkeiten nicht mehr tragen. Zwischen Finanzierung, zweitem Arbeitsmarkt, Ressourcenfragen und veränderten schulischen „Betriebssystemen“ wird deutlich: Es reicht nicht, Defizite zu beklagen. Schulen, Verwaltung und Politik müssen gemeinsam neue Wege finden, wie Bildung unter veränderten Bedingungen gelingen kann – mit anderen Personalkonzepten, veränderter Lernkultur und gezielter Nutzung zusätzlicher Akteure. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie verstehen und mitgestalten möchten, wie Schule und Bildungssystem auf Leistungsstudien und Lehrkräftemangel reagieren können. Sie richtet sich an: Schulleitungen und Schulträger, die Personal- und Ressourcenplanung neu denken müssen Lehrkräfte aller Schularten, die mit knappen Ressourcen verantwortungsvoll umgehen wollen Bildungspolitik, Schulverwaltung und Schulaufsicht, die Rahmenbedingungen für Qualität auch im Mangel sichern sollen Pädagogische Fachkräfte und Quereinsteiger/innen, die Teil neuer Personalkonzepte werden (oder bereits sind) Die wichtigsten Inhalte im Überblick Von Hamburg lernen – mehr Geld in Bildung investieren Im Editorial Von Hamburg lernen – mehr Geld in Bildung investieren. Wie kann Baden-Württemberg wieder zum erfolgreichen Bildungsland werden? analysiert Wolfgang Straub, welche bildungspolitischen Konsequenzen aus dem IQB-Bildungstrend 2021 zu ziehen sind. Er zeigt, welche Investitionsentscheidungen andere Länder getroffen haben – und was es braucht, damit Baden-Württemberg seine Bildungsqualität nachhaltig stärkt. „Kommt her zu uns alle!“ – der zweite Arbeitsmarkt an der Schule In Kommt her zu uns alle! Der zweite Arbeitsmarkt an der Schule und seine Herausforderungen nehmen Albrecht Wacker und Johannes Zylka die zunehmende Einbindung von Personen ohne klassische Lehramtsausbildung in den Blick. Der Beitrag beleuchtet Chancen und Risiken dieses „zweiten Arbeitsmarktes“: Welche Aufgaben können sinnvoll übernommen werden, wo liegen Grenzen – und wie lassen sich Qualität, Professionalität und Verantwortung sichern? Fehlende Ressourcen und Abschied von der Ursachensuche Carmen Huber diskutiert in Fehlende Ressourcen und die Verabschiedung von der Ursachensuche. Eine Veränderung jahrelanger Selbstverständlichkeiten, wie sich der Blick auf Mangel und Verantwortung verschiebt. Anstatt immer neue Ursachen zu suchen, fragt der Beitrag, wie Schulen mit den vorhandenen Ressourcen handlungsfähig bleiben können – und welche Selbstverständlichkeiten über Bord geworfen werden müssen, um neue Lösungen zu ermöglichen. Herausforderungen für schulische Betriebssysteme in Zeiten des Lehrermangels In Herausforderungen für schulische Betriebssysteme in Zeiten des Lehrermangels. Eine veränderte Lernkultur als Möglichkeit der Nutzung des zweiten Arbeitsmarkts in der Schule entwickelt Johannes Zylka die Idee schulischer „Betriebssysteme“ weiter. Er zeigt, wie organisatorische Strukturen, Lernzeiten, Rollen und Verantwortlichkeiten so gestaltet werden können, dass zusätzliche Akteure sinnvoll eingebunden werden und Lernkultur nicht verflacht, sondern neu gedacht wird. Panorama: Schülermentor/innen und internationale Schulentwicklung Im Panorama wird der Blick geweitet: Der Einsatz von Schülermentor/innen in der Sekundarstufe als Möglichkeit zur Demokratiebildung in der Schule. Erprobung der Ausbildung und Bericht aus der Praxis (Katja Kansteiner, Matthias Lindel) zeigt, wie Schülermentor:innen Verantwortung übernehmen, Mitschüler:innen unterstützen und demokratische Schulkultur stärken können – auch als Antwort auf knappe Personalressourcen. In der Serie Lehren & Lernen international beschreibt Margret Ruep in Kompass Education: Ein Leuchtturm in Ägypten. Einblicke in die Schulentwicklung einer innovativen Schule in Kairo, wie Schulentwicklung unter ganz anderen Rahmenbedingungen gelingen kann – und welche Impulse sich daraus für hiesige Schulen ableiten lassen.Jetzt abonnieren und profitieren: Analysen und Perspektiven zu IQB-Bildungstrend 2021 und Lehrkräftemangel Konkrete Ideen, wie zweiter Arbeitsmarkt und neue Rollen sinnvoll genutzt werden können Impulse für eine veränderte Lernkultur und neue schulische Betriebssysteme Beispiele für Mentorenprogramme und internationale Schulentwicklung als Antwort auf aktuelle Herausforderungen
Zum Thema dieser Ausgabe: Wie wirkt gute Schulleitung? Wie wirkt gute Schulleitung? stellt die Menschen in den Mittelpunkt, die Schulen führen, entwickeln und in komplexen Spannungsfeldern handlungsfähig halten. Die Ausgabe zeigt, was gute Schulleitung heute ausmacht – zwischen pädagogischem Anspruch, administrativen Vorgaben, Personalführung und Schulentwicklung. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird deutlich: Wirksame Schulleitung ist mehr als Organisation. Sie stiftet Orientierung, baut Beziehungen, hält Spannungen aus und gestaltet eine Kultur, in der Lernen und Arbeiten möglich wird. Die Beiträge beleuchten Aufgaben, Rollenbilder, professionelle Haltungen und konkrete Führungsansätze – bis hin zu Positive Leadership – und verknüpfen sie mit aktuellen Entwicklungsprojekten wie adaptiven, digital gestützten Lernumgebungen. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie verstehen und konkretisieren möchten, was gute Schulleitung im Alltag bedeutet. Sie richtet sich an: Schulleiter/innen und Mitglieder von Schulleitungsteams aller Schularten Lehrkräfte mit Leitungsaufgaben (z. B. Fach- und Stufenleitungen, Steuergruppen) Vertreter/innen von Schulaufsicht und Schulverwaltung, die Führung an Schulen begleiten Lehramtsstudierende, Nachwuchsführungskräfte und Fortbildner/innen, die sich mit Schulführung und Schulentwicklung befassen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Gute Schulleitung – Aufgaben, Rolle und Anforderungen Im Editorial Gute Schulleitung – Aufgaben, Rolle und Anforderungen skizziert Jochen Wissinger das Spannungsfeld moderner Schulleitung. Der Beitrag zeigt, welche klassischen und neuen Aufgaben zusammenkommen – von Personalführung über Qualitätsentwicklung bis hin zu Krisenmanagement – und welche Kompetenzen und Haltungen heute besonders gefragt sind. Von den Besten lernen – dem Führungshandeln erfolgreicher Schulen auf der Spur In Von den Besten lernen. Dem Führungshandeln an erfolgreichen Schulen auf der Spur analysiert Michael Schratz, was besonders wirksame Schulen gemeinsam haben. Anhand empirischer Befunde und Fallbeispiele werden Merkmale erfolgreichen Führungshandelns sichtbar: geteilte Verantwortung, klare Kommunikation, konsequente Ausrichtung am Lernen der Schüler:innen und eine Kultur der Zusammenarbeit. Stell Dir vor, es ist Schule und jede/r will hin … Irina Pendorf entwirft in Stell Dir vor, es ist Schule und jede/r will hin … ein Bild von Schule als Ort, an dem Menschen gerne arbeiten und lernen. Der Beitrag fragt, welchen Anteil Schulleitung daran hat, ein solches Klima zu schaffen – und zeigt, wie Vertrauen, Partizipation, Wertschätzung und gemeinsame Ziele Schritt für Schritt aufgebaut werden können. Wertschätzend und wirkungsvoll – Dimensionen guter Schulleitung In Wertschätzend und wirkungsvoll – Dimensionen guter Schulleitung arbeitet Johannes Baumann zentrale Handlungsfelder von Führung heraus. Er beschreibt, wie Schulleitung eine Balance findet zwischen klarer Steuerung und wertschätzendem Miteinander, zwischen Ergebnisorientierung und Sorge für die Menschen in der Schule – und wie sich Wirkung von Führung im Schulalltag zeigt. Schulleitung als ewiges Spannungsfeld? Heidrun Munker beleuchtet in Schulleitung als ewiges Spannungsfeld? die vielfältigen, teils widersprüchlichen Erwartungen an Schulleitungen: innovativ und zugleich regelkonform, zugewandt und zugleich durchsetzungsstark, fürsorglich und dennoch konsequent. Der Beitrag zeigt Wege, wie Führungspersonen diese Spannungen reflektieren und produktiv gestalten können, statt an ihnen zu zerreißen. Positive Leadership an Schulen In Positive Leadership an Schulen stellen Markus Ebner und Thomas Götz einen ressourcenorientierten Führungsansatz vor. Sie zeigen, wie Positive Leadership Stärken von Mitarbeitenden in den Mittelpunkt rückt, Sinn erfahrbar macht und die Selbstwirksamkeit im Kollegium stärkt. Der Beitrag diskutiert, wie dieser Ansatz in schulische Kontexte übertragen werden kann – und welche Auswirkungen er auf Motivation, Gesundheit und Schulentwicklung haben kann. Panorama: Adaptive Lernumgebungen mit digitalen Medien gestaltenIm Panorama berichten L. Sibley, A. Fabian, Ch. Plicht, Ch. Wettke, I. Backfisch, T. Bohl und A. Lachner in Gestaltung adaptiver Lernumgebungen mit Hilfe digitaler Medien. Ein Werkstattbericht aus dem Tübinger Entwicklungs- und Forschungsprojekt „DiA:Go“ von einem Projekt, das Unterrichtsentwicklung und Digitalisierung zusammenführt. Der Beitrag zeigt, wie digitale Medien genutzt werden können, um Lernumgebungen adaptiv zu gestalten – und welche Rolle Schulleitung spielt, damit solche Innovationen in der Schule Fuß fassen.Jetzt abonnieren und profitieren: Klar strukturierte Einblicke in Aufgaben, Rollen und Spannungsfelder guter Schulleitung Konkrete Anregungen zu wertschätzendem, wirksamem und positivem Führungshandeln Impulse, wie Führung, Unterrichtsentwicklung und digitale Innovation zusammenspielen Literaturtipps für alle, die Schulführung professionell weiterdenken möchten
Zum Thema dieser Ausgabe: Game-based Learning zwischen Potenzialen und Schulalltag Game-based Learning zwischen Potenzialen und Schulalltag nimmt digitale und analoge Spiele als Lernanlass ernst – jenseits von bloßer Motivationshilfe. Die Ausgabe zeigt, wie Spiele und spielbasierte Formate Lernprozesse anregen, Kompetenzen fördern und Unterrichtskulturen verändern können. Zugleich werden Grenzen, Risiken und pragmatische Fragen des Einsatzes im schulischen Alltag offen benannt. Zwischen theoretischen Zugängen, ludologischer Perspektive, Game Design, konkreten Praxisbeispielen und einem Blick auf Lehrerpersönlichkeit und Schulgestaltung wird deutlich: Game-based Learning entfaltet seine Wirkung dort, wo Inhalte, Didaktik und Schulentwicklung zusammengedacht werden – und Spiele nicht als „Add-on“, sondern als Teil einer zeitgemäßen Lernkultur verstanden werden. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Games nicht nur „dazunehmen“, sondern didaktisch reflektiert in Unterricht und Schulentwicklung integrieren möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, die mit digitalen und analogen Spielen arbeiten oder beginnen wollen Medienbeauftragte, Digitalisierungs- und Steuergruppen, die Game-based Learning im Schulprofil verankern möchten Schulleitungen, die Potenziale und Grenzen spielbasierter Ansätze einschätzen wollen Lehramtsstudierende, Ausbildende und Medienpädagog/innen, die theoretische und praktische Grundlagen von Game-based Learning suchen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Vom Spielen und Lernen – Potenziale des Game-based Learning Im Editorial Vom Spielen und Lernen. Potenziale des Game-based Learning umreißen Daniel Autenrieth und Stefanie Nickel zentrale Chancen spielbasierter Ansätze: von Motivation und Flow über Problemlösen und Kooperation bis hin zu Feedbackkultur und Scheitern als Lernanlass. Zugleich thematisieren sie Rahmenbedingungen, die erfüllt sein müssen, damit Game-based Learning mehr ist als ein kurzlebiger Trend. Game-based Learning: Eine Chance für ein besseres Morgen In Game-based Learning: Eine Chance für ein besseres Morgen entwickelt Stephanie Wössner eine bildungspolitische und didaktische Perspektive: Sie zeigt, wie Games Zukunftskompetenzen stärken können – etwa kritisches Denken, Zusammenarbeit und Gestaltungskompetenz – und wie sich in virtuellen Welten gesellschaftliche Fragen verhandeln lassen. Der Beitrag macht deutlich, warum Game-based Learning Teil einer zukunftsorientierten Bildung sein kann. Schulische Bildung aus ludologischer Sicht Schulische Bildung aus ludologischer Sicht (Martin Geisler, Dirk Poerschke) betrachtet Schule mit der Brille der Spielwissenschaft (Ludologie). Der Beitrag fragt, was Unterricht von guten Spielen lernen kann: klare Regeln, sinnstiftende Ziele, Feedback, Freiräume und freiwillige Auseinandersetzung – und wo sich schulische Logiken und Spiellogiken reiben. Game Design in Schule – Bedeutung, Bedingungen, Potenzial Stefan Köhler zeigt in Game Design in Schule. Bedeutung, Bedingungen und Potenzial, wie Lernende selbst zu Game-Designer:innen werden können. Anhand konkreter Beispiele wird deutlich, wie das Entwerfen von Spielen Kreativität, Systemdenken, Storytelling und Kollaboration fördert – und welche technischen, organisatorischen und didaktischen Voraussetzungen dafür nötig sind. BLOCKALOT – der kreative Minetestserver für zukunftsorientiertes Lernen In BLOCKALOT – der kreative Minetestserver für zukunftsorientiertes Lernen stellt Stephanie Wössner eine konkrete Plattform vor, mit der sich Game-based Learning in unterschiedlichsten Fächern umsetzen lässt. Minetest dient hier als offener Kreativraum: Lernende bauen, programmieren, erzählen Geschichten und reflektieren gesellschaftliche Themen – im Zusammenspiel von Spielwelt und Unterrichtszielen. Panorama: Lehrerpersönlichkeit als Medium von Lernen und EntwicklungIm Panorama fragt Ulrich Herrmann in „Lehrerpersönlichkeit“ – die Person als Medium der Wirksamkeit für Lernen und Entwicklung, wie sehr die Person der Lehrkraft Wirkung entfaltet – unabhängig vom Medium, ob Tafel, Tablet oder Game. Der Beitrag zeigt, dass Game-based Learning nur dann nachhaltig wirkt, wenn Lehrkräfte ihre Rolle zwischen Begleitung, Rahmung und Klarheit reflektieren.Jetzt abonnieren und profitieren: Fundierte Einblicke in Potenziale und Grenzen von Game-based Learning Konkrete Beispiele für Game Design, Minetest/Blockalot und spielbasierte Unterrichtsformate Theoretische Perspektiven aus Ludologie, Lehrerpersönlichkeitsforschung und Schulentwicklung Anregungen, wie Spiele nachhaltig und didaktisch reflektiert in Schule verankert werden können
Zum Thema dieser Ausgabe: Making & Makerspaces aus pädagogischer Perspektive Making & Makerspaces aus pädagogischer Perspektive rückt Lernräume in den Mittelpunkt, in denen Ausprobieren, Konstruieren und Tüfteln selbstverständlich sind. Die Ausgabe zeigt, wie Makerspaces als „Ermöglichungsräume“ für kreative, kollaborative und problemorientierte Lernprozesse wirken können – und welche Chancen und Risiken mit ihrer Einrichtung an Schulen verbunden sind. Anhand von Beispielen aus Schule, Hochschule und außerschulischen Lernorten wird deutlich, wie analoge und digitale Werkzeuge zusammenfinden: vom 3D-Druck bis zum Lötkolben, vom Coding bis zur künstlerischen Gestaltung. Die Beiträge fragen, wann sich der Aufwand eines Makerspaces wirklich lohnt, wie er an Schulentwicklung angebunden werden kann und was es braucht, damit Making nicht zur Insellösung, sondern zum Impulsgeber für eine Kultur der Digitalität wird. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Making und Makerspaces nicht nur technisch, sondern vor allem pädagogisch klug in Schule und Ausbildung verankern wollen. Sie richtet sich an: Schulleitungen und Steuergruppen, die Makerspaces als Teil der Schulentwicklung planen Lehrkräfte aller Schularten, die projektorientiert, kreativ und fächerverbindend arbeiten möchten Pädagog/innen an Hochschulen und Studienseminaren, die Lernkulturen in der Digitalität erproben Verantwortliche für Medienbildung und Digitalisierung, die Räume für praktisches Tun schaffen wollen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Makerspaces als Impulsgeber der Schulentwicklung?! Im Auftaktbeitrag Makerspaces als Impulsgeber der Schulentwicklung?! Über Chancen und Risiken bei der Einrichtung von Makerspaces und zur Frage, ob sich ihre Einführung in der Schule lohnt fragen Johannes Zylka und Albrecht Wacker, welche Rolle Makerspaces für Schulen tatsächlich spielen können. Sie beleuchten pädagogische Potenziale, organisatorische Hürden und notwendige Ressourcen – und zeigen, wie sich die Einführung eines Makerspaces in ein klares Entwicklungsziel der Schule einbetten lässt. Vom Konzept zur gelebten Praxis – der Makerspace an der Schlossbergschule In Von der Idee eines Makerspaces zu ihrer Realisierung. Der Makerspace an der Schlossbergschule Gemeinschaftsschule Vaihingen/Enz beschreiben Simon Grohnberg, Jürgen Joos, Sarah Gscheidle und Sebastian Wehner den Weg von der ersten Vision bis zur täglichen Nutzung. Der Beitrag macht sichtbar, wie Raumkonzept, Ausstattung, Fortbildung und Schulprofilierung ineinandergreifen – und welche Stolpersteine und Erfolgsmomente auf dem Weg liegen. Vom Makerspace zur (digitalen) Schulentwicklung Vom Makerspace zur (digitalen) Schulentwicklung. Einführung des Ermöglichungsraums an der Realschule Ravensburg (Rainer Leyk, Johannes Zylka) zeigt, wie ein Makerspace nicht nur als „extra Raum“, sondern als Ausgangspunkt einer breiteren digitalen Schulentwicklung gedacht werden kann. Im Mittelpunkt steht die Idee des Ermöglichungsraums, in dem Lehrkräfte und Lernende gemeinsam neue Lernformate, Projektthemen und Kooperationsformen erproben. Analoges und Digitales kreativ zusammenbringen – der KI-Makerspace Patrick Klügel und Lennart Schmid beschreiben in Analoges und Digitales kreativ zusammenbringen. Der KI-Makerspace der Universität Tübingen als außerschulischer Lernort, wie Schule sich mit universitären Lernwelten verbinden kann. Der Beitrag zeigt, wie Schülerinnen und Schüler im KI-Makerspace mit Künstlicher Intelligenz experimentieren, analoge und digitale Materialien kombinieren und einen Einblick in aktuelle Forschungs- und Anwendungsfelder erhalten. Die Flux.Werkstatt – Lernkulturen in der Digitalität erproben In Die Flux.Werkstatt. Eine didaktische Hochschulwerkstatt für Lernkulturen in der Digitalität stellen Nina Autenrieth, Anna Meder, Traugott Böttinger und Thomas Irion eine Hochschulwerkstatt vor, in der angehende Lehrpersonen neue Rollen, Formate und Settings ausprobieren können. Die Flux.Werkstatt dient als Experimentierfeld für zukunftsorientierte Lehr-Lernkulturen – mit direktem Bezug zur Schulpraxis. Panorama: Beratung, Eignung und politische Bildung in Krisenzeiten Im Panorama erweitert das Heft den Blick auf weitere aktuelle Themen der Lehrerbildung und politischen Bildung: Beratung, Begleitung und Eignungsfeststellung für zukünftige Lehrpersonen im Bachelorstudium. Das Karlsruher Programm „KAiAC-T“ (Maresa Coly, Daniela Dyck, Tobias Wunsch, Silke Traub) zeigt, wie Hochschulen Studierende auf den Lehrer:innenberuf vorbereiten, begleiten und beraten – auch mit Blick auf Eignungsfragen. In Der Beutelsbacher Konsens: Kontroversitätsgebot und Überwältigungsverbot in Krisenzeiten (Claudia Almis, Andrea Prager) wird diskutiert, wie die bekannten Leitlinien politischer Bildung unter den Bedingungen aktueller Krisen (z. B. Krieg, Pandemie, Polarisierung) angewandt und weitergedacht werden können. Serie: Die Besondere Schule – Schule als Lebensraum Unter der Rubrik Die Besondere Schule stellt Jochen Rein in Mehr als Unterricht: Schule wird zum Lebensraum. Die Rudolf-leski-schule in Tübingen: ein SBBZ mit Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung eine Schule vor, die ihren Auftrag weit über Fachunterricht hinaus versteht. Der Beitrag zeigt, wie ein sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum Beziehungen, Strukturen und Räume gestaltet, damit Schule zum schützenden und fördernden Lebensraum für Kinder und Jugendliche wird. Jetzt abonnieren und profitieren: Konkrete Einblicke, wie Makerspaces in Schulen und Hochschulen geplant und umgesetzt werden können Beispiele für Schulentwicklung durch Ermöglichungsräume, in denen Analoges und Digitales kreativ zusammenfinden Impulse für Lehrerbildung, Beratung und politische Bildung in Zeiten tiefgreifender Veränderungen Inspiration, wie Schule als Lern- und Lebensraum gedacht und gestaltet werden kann
Zum Thema dieser Ausgabe: Klimaschutz als zentraler Aspekt der Leitperspektive „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ Klimaschutz als zentraler Aspekt der Leitperspektive „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ stellt die Frage, wie Schule auf eine Krise reagiert, die alle Lebensbereiche betrifft. Die Beiträge zeigen, wie Klimabildung über reines Faktenwissen hinausgeht: Sie verbindet naturwissenschaftliche Grundlagen mit politischer Bildung, Emotionen mit Handlungsfähigkeit und globale Zusammenhänge mit konkreten Projekten vor Ort. Zwischen Zukunftserzählungen, Schulentwicklung in der Klimakrise, Klimakonferenz-Simulationen, KlimaBildungszentren, fächerübergreifenden Konzepten und der Rolle von Lehrkräften im Anthropozän wird deutlich: Klimaschutz ist keine Zusatzaufgabe, sondern Kern einer Bildung, die junge Menschen auf ihre Zukunft vorbereitet. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Klimaschutz und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) systematisch im Schulalltag verankern möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten und Fächer, insbesondere Naturwissenschaften, Geographie, Gemeinschaftskunde, Religion/Ethik Schulleitungen und Steuergruppen, die BNE als Leitperspektive ins Schulprofil integrieren wollen Akteur/innen in Klimabildungsprojekten, Umweltbildung und außerschulischen Lernorten Lehramtsstudierende und Ausbildende, die Klimabildung professionell fundiert angehen möchten Die wichtigsten Inhalte im Überblick Vom Ende der Klimakrise – eine Geschichte unserer Zukunft Im Editorial Vom Ende der Klimakrise – Eine Geschichte unserer Zukunft entwirft Luisa Neubauer eine Erzählung, in der Klimakrise nicht als unaufhaltsames Schicksal, sondern als gestaltbare Herausforderung erscheint. Sie macht deutlich, welche Rolle Bildung dabei spielt, Zukunftsbilder zu entwickeln, die Handeln möglich machen. Schule in der Klimakrise – Dringlichkeit von Klimabildung In Schule in der Klimakrise – Über die Dringlichkeit von Klimabildung beschreibt Gudrun Spahn-Skrotzki, warum Klimafragen in allen Schulstufen und Fächern eine Rolle spielen müssen. Der Beitrag zeigt, wie Schule Lernräume eröffnet, in denen Wissen, Werte, Emotionen und Handlungsmöglichkeiten rund um Klimaschutz miteinander verbunden werden. Klimakonferenz-Simulation an der Geschwister-Scholl-Schule Tübingen Klimakonferenz-Simulation an der Geschwister-Scholl-Schule in Tübingen – Die Firma myclimate organisiert einen jahrgangsstufenkursübergreifenden Schultag (Jutta Richter) stellt ein Format vor, in dem Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Verhandlungspartner:innen schlüpfen. Sie erfahren, wie komplex internationale Klimapolitik ist – und lernen, Interessen abzuwägen, zu argumentieren und Kompromisse zu gestalten. KlimaBildungszentrum – Lehren für die Welt von morgen In KlimaBildungszentrum – Lehren für die Welt von morgen zeigen Christina Kowalczyk und Katharina Rübsam, wie ein KlimaBildungszentrum Schulen dabei unterstützt, Klimabildung langfristig zu verankern. Beschrieben werden Fortbildungen, Unterrichtsmaterialien, Projekttage und Netzwerke, die Schulen auf dem Weg zu „klimaaktiven“ Lernorten begleiten. Klimawandel-Schule: Verstehen und handeln – fächerübergreifend arbeiten Klimawandel-Schule: verstehen und handeln – Fächerübergreifendes Arbeiten im Kontext des Klimawandels (Moritz Strähle, Cecilia Scorza) zeigt, wie naturwissenschaftliche, gesellschaftliche und ethische Perspektiven zusammengeführt werden können. Der Beitrag macht deutlich, wie fächerverbindende Projekte helfen, Klimawandel nicht nur kognitiv zu erfassen, sondern in seiner Komplexität zu begreifen – mit Fokus auf konkretes Handeln. Look up: Lehrer/in sein im Anthropozän In Look up: Lehrer/in sein im Anthropozän fragen Nora Oehmichen und Timo Graffe, was es bedeutet, Lehrkraft in einer Epoche zu sein, in der der Mensch zum geologischen Faktor geworden ist. Sie reflektieren Rollenbilder, Überforderungserfahrungen und Möglichkeitsräume – und skizzieren eine professionelle Haltung, die zwischen Dringlichkeit und Zuversicht vermittelt. Panorama: Gemeinsame Bildungsverantwortung in der Corona-Pandemie Im Panorama beleuchten Manuela Ulrich, Axinja Hachfeld und Philipp Möhrke in Gemeinsame Bildungsverantwortung in der Corona-Pandemie. Einschätzungen von Lehrpersonen und Eltern während der Schulschließung, wie sich Verantwortungsrollen zwischen Schule und Familie verschoben haben. Die Einsichten sind auch für Klimabildung relevant: Bildung für nachhaltige Entwicklung gelingt nur, wenn Schule und Elternhaus gemeinsam Verantwortung übernehmen. Ein Jahresinhaltsverzeichnis 2022 rundet das Heft ab und bietet einen Überblick über alle Themen des Jahrgangs. Jetzt abonnieren und profitieren: Konkrete Formate für Klimakonferenzen, KlimaBildungszentren und fächerübergreifende Klimaprojekte Impulse, wie BNE und Klimaschutz als Leitperspektive im Schulprofil verankert werden können Reflexionen zur Rolle von Lehrkräften im Anthropozän Erkenntnisse zur gemeinsamen Bildungsverantwortung von Schule und Eltern in Krisenzeiten
Zum Thema dieser Ausgabe: Hausaufgaben zwischen sinnvoll und fragwürdig Hausaufgaben zwischen sinnvoll und fragwürdig nimmt ein Thema in den Blick, das den Schulalltag prägt und zugleich dauerhaft umstritten ist. Die Beiträge zeigen, was Forschung zu Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Hausaufgaben sagt, wie wenig differenziert sie oft eingesetzt werden – und welche Belastungen, Routinen und „Schattenpraktiken“ (wie Abschreiben) sich daraus ergeben. Zwischen Forschungsüberblick, Differenzierung, Zeitbelastung, Abschreiben, Hausaufgabenbesprechung, digitalen Formaten, Tipps für Eltern und alternativen Modellen wie Lernzeit wird deutlich: Hausaufgaben sind kein neutrales Instrument. Sie beeinflussen Lernchancen, Familienalltag, Motivation und das Verhältnis von Lehrkräften, Schüler:innen und Eltern. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Hausaufgaben kritisch prüfen und konstruktiv weiterentwickeln möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, die Hausaufgaben gezielter, fairer und wirksamer einsetzen wollen Schulleitungen und Steuergruppen, die Hausaufgabenkonzepte schulintern abstimmen möchten Eltern und Beratungslehrkräfte, die Kinder beim Umgang mit Hausaufgaben unterstützen wollen Lehramtsstudierende und Ausbildende, die aktuelle Forschung zu Hausaufgaben kennen möchten Die wichtigsten Inhalte im Überblick Hausaufgaben – Überblick über Forschung und zentrale Fragen Im Editorial Hausaufgaben: Ein Überblick über zentrale Fragen und Befunde der Forschung fasst Britta Kohler zentrale Ergebnisse zusammen: Wie stark wirken Hausaufgaben auf Leistung? Welche Rolle spielen Umfang, Qualität, Rückmeldung und familiäre Unterstützung? Und wo zeigen sich Belastungen und Ungerechtigkeiten? „Ich finde Differenzierung bei den Hausaufgaben fast noch wichtiger“ In „Ich finde Differenzierung bei den Hausaufgaben fast noch wichtiger“ – Befunde zur (mangelnden) Differenzierung bei Hausaufgaben zeigen Britta Kohler und Kim Beck, wie selten Hausaufgaben an unterschiedliche Lernstände, Arbeitsweisen und Lebenslagen angepasst werden – und welche Folgen das für Motivation und Chancengerechtigkeit hat. „Die Lehrer könnten sich gern mal untereinander absprechen“ – Zeitliche Belastung Janina Cathrin Frey untersucht in „Die Lehrer könnten sich gern mal untereinander absprechen“ – Zur zeitlichen Belastung durch Hausaufgaben, wie Schüler:innen das Zusammenspiel verschiedener Fächer erleben. Der Beitrag macht sichtbar, wie sich Aufgabenstapel, fehlende Absprachen und außerschulische Verpflichtungen zu Überlastung summieren. „Dann tut man das auch dem Lehrer zuliebe“ – Abschreiben funktional gedeutet In „Dann tut man das auch dem Lehrer zuliebe“ – Wie das Abschreiben von Hausaufgaben funktional gedeutet werden kann analysieren Britta Kohler und Nora Katenbrink, warum Hausaufgaben abgeschrieben werden – nicht nur aus Bequemlichkeit, sondern auch aus Loyalität, Konfliktvermeidung und dem Wunsch, „mitzukommen“. „Du hast dich nicht mal bei der Hausaufgabenbesprechung beteiligt“ – Mündliche Noten „Du hast dich nicht mal bei der Hausaufgabenbesprechung beteiligt“ – Die Hausaufgabenbesprechung zur Bildung der mündlichen Noten? (Sonja Brümmer, Franziska Schall) zeigt, wie stark Hausaufgabenbesprechungen mündliche Noten beeinflussen können – und welche Risiken das birgt, wenn Anwesenheit oder Fleiß stärker zählen als Verständnistiefe. Hausaufgaben mit digitalen Medien adaptiv gestalten In Hausaufgaben mit digitalen Medien adaptiv gestalten beschreibt Christine Plicht Möglichkeiten, Hausaufgaben mit Hilfe digitaler Tools passgenauer und flexibler zu machen – etwa durch adaptive Aufgaben, unmittelbares Feedback oder Wahlmöglichkeiten. Hausaufgaben – Tipps für Eltern und Kinder Britta Kohler gibt in Hausaufgaben: Welche Tipps können Eltern und Kindern helfen? konkrete Hinweise, wie Familien Hausaufgabenalltag strukturieren, Konflikte entschärfen und Kinder zu selbstständigeren Arbeitsweisen begleiten können. Lernzeit statt Hausaufgaben – die Diesterwegschule Ahlen Lernzeit statt Hausaufgaben: Die Diesterwegschule Ahlen auf neuen Wegen (Heike Russ) stellt ein Modell vor, in dem klassische Hausaufgaben durch feste Lernzeiten in der Schule ersetzt werden. Der Beitrag zeigt, wie Lernzeit organisiert ist, wie Kinder unterstützt werden und welche Erfahrungen die Schule damit gemacht hat. Panorama Im Panorama fragt Doris Streber in Alle Lehrpersonen sind Influencerinnen und Influencer. Oder: Was haben Influencer/innen, was Lehrpersonen nicht haben?, was Lehrkräfte von Influencer:innen über Reichweite, Inszenierung und Authentizität lernen können – auch mit Blick auf Motivation und Vorbildfunktion.Jetzt abonnieren und profitieren: Fundierte Einblicke in Wirksamkeit, Risiken und Alltagspraktiken von Hausaufgaben Konkrete Impulse für Differenzierung, Entlastung und digitale Gestaltung Modelle wie Lernzeit statt Hausaufgaben als Alternative Tipps für Eltern, Kinder und Schulen, die Hausaufgaben neu denken wollen
Zum Thema dieser Ausgabe: Zum Bildungsplan 2016: Wirkungen und Einschätzungen Zum Bildungsplan 2016: Wirkungen und Einschätzungen nimmt die grundlegenden Steuerungsinstrumente des Unterrichts in den Blick: Bildungspläne. Die Beiträge beleuchten, warum es Bildungspläne braucht, wie sie entstehen, wie Lehrkräfte den Bildungsplan 2016 wahrnehmen und welche Erfahrungen Schulen mit seiner Umsetzung gemacht haben. Zwischen begrifflichen Klärungen, Begleitforschung, Rückblicken auf frühere Pläne, internationalen Vergleichscurricula, Blindflecken der Lehrplandiskussion und Einblicken in die Verlagsarbeit wird deutlich: Bildungspläne sind mehr als Dokumente. Sie sind Ergebnis politischer Entscheidungen, professioneller Aushandlung – und Grundlage für Lernkulturen im Unterricht. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Bildungspläne als zentrales Element von Schul- und Unterrichtsentwicklung verstehen und weiterdenken möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, die mit dem Bildungsplan 2016 arbeiten Schulleitungen und Steuergruppen, die Curriculumsarbeit steuern Bildungsadministration, Fachberater/innen und Fachschaften, die Bildungsplanprozesse begleiten Lehramtsstudierende und Ausbildende, die Grundlagen der Curriculumsteuerung kennenlernen wollen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Warum Bildungspläne? – Einführung ins Themenfeld Im Editorial Warum Bildungspläne? Eine Einführung in das Themenfeld mit begrifflichen Klärungen, Begründungen, historischen Linien und Entscheidungsebenen klären Albrecht Wacker, Gerhard Ziener und Nicolas Hübner, was Bildungspläne leisten sollen: Orientierung, Verbindlichkeit, Vergleichbarkeit – und zugleich Freiraum für schulische Ausgestaltung. Wie beurteilen Lehrkräfte den Bildungsplan 2016? In Wie beurteilen Lehrer/innen den Bildungsplan 2016? Befunde der Begleitforschung von 2018 in Baden-Württemberg präsentieren Nicolas Hübner und Albrecht Wacker Ergebnisse einer empirischen Studie. Der Beitrag zeigt, wie Lehrkräfte Verständlichkeit, Arbeitsaufwand, Umsetzbarkeit und fachliche Ausrichtung einschätzen – und wo sie Änderungsbedarf sehen. Vom Bildungsplan 1994 bis heute – Erfahrungen am Gymnasium Wilhelmsdorf Vom Bildungsplan 1994 bis heute – Erfahrungen aus drei verschiedenen Bildungsplänen am Gymnasium Wilhelmsdorf (Johannes Baumann, Albrecht Wacker) bietet einen Langzeitblick aus schulischer Perspektive. Anhand eines Gymnasiums wird deutlich, wie sich Schwerpunkte, Kompetenzen und Arbeitsweisen mit den Bildungsplänen verändert haben – und was dies für Kollegium und Unterricht bedeutet. Bildungspläne zwischen Vorgabe und schulischem Alltag In Bildungspläne zwischen Vorgabe und schulischem Alltag. Die Perspektive der stellvertretenden Schulleiterin am Bildungszentrum Parkschule Kressbronn beschreibt Tanja Uhl gemeinsam mit Albrecht Wacker, wie schulische Leitungsarbeit zwischen curricularen Vorgaben, Ressourcen, Kollegium und Schüler/innen vermittelt. Curricula in Neuseeland und Singapur – Wohlbefinden und 21st Century Skills Die Curricula in Neuseeland und Singapur mit Schwerpunkten auf Wohlbefinden und 21st Century Skills: Rahmenvorgaben mit wenig Detailsteuerung (Anne Sliwka, Lea Deinhardt) erweitert den Blick: Die Autorinnen zeigen, wie andere Länder mit deutlich schlankeren Curricula arbeiten, die stärker auf Kompetenzen, Wohlbefinden und Zukunftsfähigkeiten fokussieren – und welche Impulse daraus für die deutsche Lehrplandiskussion entstehen. Blindflecken der Lehrplandiskussion und Gestaltungsvorschläge In Blindflecken der Lehrplandiskussion und Gestaltungsvorschläge für künftige Pläne reflektieren A. Wacker, G. Ziener, A. Sliwka, J. Baumann und V. Reinhardt gemeinsam, welche Aspekte bisher zu kurz kommen – etwa Umsetzbarkeit, Einbindung von Schul- und Unterrichtsentwicklung, Beteiligung der Praxis – und formulieren Vorschläge für zukünftige Reformen. Bildungspläne aus Sicht des Verlages Produktion von Bildungsplänen aus Sicht des Verlages (Ruth Holtzhauer, Heinz Lörcher) gibt Einblick, wie Verlage Bildungspläne auswerten und in Lehr- und Lernmaterialien übersetzen. Der Beitrag zeigt, wie fachliche und didaktische Entscheidungen mit Markterwartungen und curricularem Auftrag zusammengehen. Panorama, Serie „krisenfeste Schule“ und Rezension Im Panorama berichten Ulrich Herrmann u. a. unter dem Titel „Rückenwind“ im Gegenwind über Unterstützungsprogramme, die Schulen in herausfordernden Zeiten stärken sollen. In der Serie krisenfeste Schule. beschreibt Andrea Lanfranchi in Kinder aus dem Ukraine-Krieg in unseren Schulen, vor welchen Herausforderungen Schulen bei der Aufnahme geflüchteter Kinder stehen – und welche Unterstützung sie brauchen.Jetzt abonnieren und profitieren: Fundierte Einblicke in Wirkungen und Wahrnehmungen des Bildungsplans 2016 Internationale Vergleichsperspektiven auf kompetenz- und wohlbefindensorientierte Curricula Konkrete Anregungen für Curriculumsarbeit in Schulen und zukünftige Lehrplandiskussionen Ergänzende Impulse zu Krisenfestigkeit, Integration und Oberstufengestaltung
Sonderausgabe von Lehren & Lernen
Zum Thema dieser Ausgabe: Eine Dekade Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg Eine Dekade Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg blickt auf zehn Jahre Erfahrung mit einer Schulart, die wie kaum eine andere für Wandel, Widerstand und Reformhoffnung steht. Die Beiträge zeigen, unter welchen Bedingungen Gemeinschaftsschulen entstanden sind, wie sie Vielfalt organisieren, welche politischen und kommunalen Kontroversen sie begleitet haben – und welche Bilanz sich nach einer Dekade ziehen lässt. Zwischen bildungspolitischem Plädoyer für Inklusion, Entwicklungsbedingungen in einem traditionellen System, Profilkonzepten, Erfolgsbeispielen, Umwandlungsprozessen und Fragen nach Unterrichts- vs. Lernlogik wird deutlich: Die Gemeinschaftsschule ist mehr als eine neue Etikette. Sie steht für einen tiefgreifenden Versuch, Lernen personalisierter, gemeinsamer und gerechter zu organisieren – und ringt dabei mit Strukturen, Erwartungen und Gewohnheiten. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie die Entwicklung der Gemeinschaftsschule verstehen, einschätzen und weiterdenken wollen. Sie richtet sich an: Lehrkräfte und Schulleitungen an Gemeinschaftsschulen und Schulen im Umwandlungsprozess Schulträger, Kommunalpolitik und Bildungsadministration, die Gemeinschaftsschulentwicklung verantworten Lehrkräfte anderer Schularten, die Impulse aus der Arbeit der Gemeinschaftsschulen aufnehmen wollen Studierende und Ausbildende, die die Gemeinschaftsschule in ihrer historischen und aktuellen Bedeutung einordnen möchten Die wichtigsten Inhalte im Überblick Plädoyer für eine inklusive Schule Im Editorial Plädoyer für eine inklusive Schule argumentiert Margret Ruep, warum eine Schule für alle – mit gemeinsamer Beschulung heterogener Lerngruppen – bildungspolitisch und pädagogisch geboten ist. Sie verortet die Gemeinschaftsschule im größeren Projekt inklusiver Bildung. Ein langer Weg zum Erfolg – Entwicklungsbedingungen einer „neuen“ Schulform In Ein langer Weg zum Erfolg. Existenz- und Entwicklungsbedingungen einer „neuen“ Schulform inmitten „alter“ Traditionen zeigt Joachim Friedrichsdorf, wie Gemeinschaftsschulen in einem von selektiven Strukturen geprägten System Fuß fassen mussten: mit rechtlichen Unsicherheiten, Skepsis, aber auch großem Engagement vor Ort. Die Gemeinschaftsschule – Vielfalt als Bildungsziel Die Gemeinschaftsschule – Erfahrung von Vielfalt als Bildungsziel (Peter Fratton) betont den Kernanspruch der Gemeinschaftsschule: Unterschiedlichkeit nicht als Störung, sondern als Ressource zu begreifen. Der Beitrag beschreibt, wie innere Differenzierung, Lernpartnerschaften und flexible Lernwege Vielfalt konkret werden lassen. Das Institut Beatenberg – schulischer Erfolg als Notwendigkeit In Das Institut Beatenberg. Oder: Weshalb schulischer Erfolg alternativlos ist zeigt Sandro Müller an einem schweizerischen Beispiel, wie eine Schule konsequent auf Lernwirksamkeit, Beziehung und Verantwortung setzt – mit Parallelen und Impulsen für die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg. Zehn Jahre Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg Die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg wird zehn Jahre alt (Margret Ruep, Theresa Schopper) fasst die bildungspolitische Bilanz zusammen: Entstehung, Ausbau, Reformanpassungen, Evaluationen und aktuelle Herausforderungen. Der Beitrag gibt Einblick in politische Perspektiven und die Sicht des Kultusministeriums. Widerstände und kommunale Entwicklung In Widerstände bei der Einführung der Gemeinschaftsschule in BW beschreibt Jan Rolf Friederichs politische, fachliche und emotionale Konflikte rund um die Einführung – und wie diese Auseinandersetzungen die Schulart geprägt haben. Kommunale Gemeinschaftsschulentwicklung am Beispiel der Stadt Karlsruhe – Ein Erfahrungsbericht (Renate Rastätter) zeigt, wie eine Kommune Schulnetzplanung, Beteiligungsprozesse und Profilbildung koordiniert hat, um Gemeinschaftsschulen zu etablieren. Erfolgsgeschichten und Umwandlungsprozesse Mehrere Beiträge stellen konkrete Schulen und Entwicklungswege vor: Jedes Kind ist anders. Wir auch. Die Erfolgsgeschichte der Gemeinschaftsschule „Lernhaus Ahorn“ (Carmen Stemmler) zeigt, wie ein klares pädagogisches Konzept, Teamarbeit und Lernraumentwicklung zu einem eigenständigen Schulprofil geführt haben. In Von der Realschule zur Gemeinschaftsschule beschreibt Thomas Gisonni den Transformationsprozess einer Realschule – mit Blick auf Chancen, Brüche und notwendige Haltungs- und Strukturveränderungen. Die Gemeinschaftsschule – zwei Schulen für alle(Norbert Zeller) reflektiert das Spannungsfeld zwischen „eine Schule für alle“ und unterschiedlichen Abschlüssen und Wegen innerhalb der Gemeinschaftsschule. Volker Arntz fragt in Hast du noch Unterricht oder lernst du schon?, wie sich Unterrichtsverständnis, Rolle der Lehrkräfte und Selbstverständnis der Lernenden in der Gemeinschaftsschule verschieben. Panorama, Serien und Zwischenruf Im Panorama zeigen S. Huber, R. Lupschina, M. Schwarz und K. Krey in Konstruktive Unterstützung durch Peer-Coaching und Online-Kooperation von Lernenden und Lehrenden, wie kooperative Formate Lernende und Lehrkräfte in Entwicklungsprozessen unterstützen. In der Serie Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. stellen Frauke Hildebrandt und Ramiro Glauer in „Ich denke, dass es so ist. – Und was meinst du?“ Nachdenkgespräche mit Kindern führenein Gesprächsformat vor, das Denken, Sprache und Dialogkultur stärkt – besonders passend zu inklusiven Settings. In der Serie krisenfeste Schule. beschreiben Michael Dörmann und Johannes Baumann in Mit Flexibilität Krisen besser meistern. Wie das Gymnasium Wilhelmsdorf ein besonderes Instrument im Umgang mit Folgen der Pandemie nutzt, wie flexible Instrumente auch für Gemeinschaftsschulentwicklung inspirierend sein können. Im Zwischenruf Gelingende Integration durch inklusive Schulen für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund betont Umeswaran Arunagirinathan die Bedeutung inklusiver Schulen für Zusammenhalt und Chancengerechtigkeit – und knüpft damit direkt an die Idee der Gemeinschaftsschule an. Jetzt abonnieren und profitieren: Rückblick und Analyse zu zehn Jahren Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg Konkrete Einblicke in Schulentwicklung, Widerstände und Erfolgsmodelle Impulse zu Vielfalt, Inklusion, Peer-Coaching und Nachdenkgesprächen im Unterricht Perspektiven auf Integration, Krisenfestigkeit und Lernkultur in einer Schule für alle
Zum Thema dieser Ausgabe: Schulen in und nach Krisen Schulen in und nach Krisen beleuchtet, wie sich Schule durch die Pandemie und andere Krisenerfahrungen verändert hat – und was davon bleiben sollte. Die Beiträge zeigen, wie schulische Sozialisation im digitalen Raum funktioniert, wie individuelles Lernen in Krisenzeiten gelingen kann, wie Lernplattformen pädagogisch bewertet werden und welche positiven Impulse die Pandemie trotz aller Belastungen gesetzt hat. Zwischen Praxisberichten aus ausgezeichneten Schulen, Analysen von Medienberichten, Reflexionen über Chancen im Schlechten, Achtsamkeits- und Stärkungsprojekten sowie Erfahrungen mit digitalen Endgeräten wird deutlich: Krisen legen Schwächen offen, eröffnen aber auch neue Wege. Die Ausgabe fragt, wie Schulen aus diesen Erfahrungen lernen und sich resilienter, beziehungsstärker und lernwirksamer aufstellen können. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Schule in und nach Krisen bewusst weiterentwickeln möchten. Sie richtet sich an: Schulleitungen und Steuergruppen, die aus Pandemieerfahrungen Konsequenzen für Schulentwicklung ziehen wollen Lehrkräfte aller Schularten, die individuelles Lernen, Digitalität und Beziehungsgestaltung zusammendenken Beratungslehrkräfte, Schulsozialarbeit und Fortbildner/innen, die Kollegien und Schüler/innen in Belastungszeiten stärken Bildungsadministration und Schulträger, die Rahmenbedingungen für krisenfeste Schulen schaffen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Schulische Sozialisation im digitalen Raum Im Editorial Schulische Sozialisation im digitalen Raum. Bedeutung, Herausforderungen und Ideen aus der Praxis analysieren Manuel Bach, Winona Fenn, Janis Gottinger und Kathrin Müller, wie sich Schulerfahrungen ins Digitale verlagern: Freundschaften, Anerkennung, Konflikte und Lernprozesse. Sie präsentieren Praxisideen, wie Schulen den digitalen Raum bewusst und pädagogisch verantwortet gestalten können. Individuelles Lernen ist Unterricht! – Erfahrungen aus Schuttertal In Individuelles Lernen ist Unterricht! Erfahrungen der Grundschule Schuttertal – einer Preisträgerin des Deutschen Schulpreises – mit dem Lernen in der Pandemiezeit zeigen Tanja Frey und Volker Reinhardt, wie eine Grundschule individualisierendes Lernen als Kern ihres Unterrichtskonzepts weiterentwickelt hat. Der Beitrag macht deutlich, wie Struktur, Materialien und Beziehung in der Pandemie zusammenspielten, damit individuelles Lernen nicht zum „Selbstüberlassen“ wurde. Vergleich von Lernplattformen – pädagogische und organisatorische Kriterien Vergleich von Lernplattformen anhand pädagogischer und organisatorischer Kriterien (Christian Gundling, Albrecht Wacker) bietet Orientierung im Dschungel digitaler Tools. Der Beitrag vergleicht Plattformen hinsichtlich Bedienbarkeit, Datenschutz, pädagogischen Möglichkeiten und organisatorischer Einbettung – und zeigt, wie Schulen eine informierte Auswahl treffen können. Schule in der Pandemie im Spiegel der Berichterstattung In Schule in der Pandemie. Schlaglichter im Spiegel der Berichterstattung analysiert Joachim Friedrichsdorf, wie Medien über Schule in Corona-Zeiten berichtet haben. Er zeigt dominante Narrative, blinde Flecken und Widersprüche – und fragt, welche Bilder von Schule in der Öffentlichkeit hängen bleiben. Die guten Seiten des Schlechten – positive Aspekte der Pandemie Rolf Dürr richtet in Die guten Seiten des Schlechten. Positive Aspekte der Pandemie für die Schule den Blick auf Entwicklungen, die ohne Krisendruck vielleicht nicht entstanden wären: neue Formen von Kooperation, digitale Kompetenzen, Flexibilität, veränderte Rollenbilder. Der Beitrag lädt dazu ein, diese Errungenschaften bewusst zu sichern. Panorama: Achtsamkeitsprojekte und Stärkung nach der Pandemie Im Panorama stellen Nils Altner und Bettina Adler in Vom Ich zum Wir zum Ganzen: Die Schulprojekte „GAMMA“ und „AMSEL“ stärken Pädagog/innen und Schüler/innen in und nach der Pandemie zwei Projekte vor, die Achtsamkeit, Verbundenheit und Resilienz fördern. Sie zeigen, wie Lehrkräfte und Lernende gemeinsam Ressourcen aufbauen können, um künftige Belastungen besser zu bewältigen. Serie: Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. – Digitaler Mehrwert aus Sicht der Beteiligten In der Serie Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. berichtet Martina Bischofberger in Lernen und Arbeiten mit digitalen Endgeräten – Der „pädagogische Mehrwert“ aus der Sicht von Schüler/innen und Lehrpersonen, wie digitale Geräte im Unterricht erlebt werden. Der Beitrag sammelt Stimmen von Lernenden und Lehrpersonen und fragt, wann echte Mehrwerte entstehen – und wann Technik eher stört. Jetzt abonnieren und profitieren: Analysen, wie Schulen mit Krisen und deren Folgen umgehen können Praxisbeispiele zu individuellem Lernen, Lernplattformen und digitaler Sozialisation Impulse zu Achtsamkeit, Resilienz und positiven Lerneffekten aus der Pandemie Stimmen von Schüler:innen und Lehrkräften zum pädagogischen Mehrwert digitaler Endgeräte
Zum Thema dieser Ausgabe: Mit Achtsamkeit stärken und fördern Mit Achtsamkeit stärken und fördern zeigt, wie Achtsamkeit, Mitgefühl, Muße und Präsenz zu tragenden Elementen von Lernen und Schule werden können – jenseits von schnellen Methoden-Trends. Die Beiträge machen deutlich, wie Achtsamkeit Kinder beim Lesen, Schreiben und Lernen unterstützt, wie sie in Prüfungssituationen entlastet und wie sie Räume für Kreativität, Glück und innere Ruhe im Schulalltag öffnet. Zwischen Pilotprojekten, Unterrichtspraxis, Prüfungsbegleitung, bildungstheoretischen Reflexionen, Digitalstrategie und Suchtprävention wird sichtbar: Achtsamkeit ist kein „nice to have“, sondern kann zur Antwort auf Verdichtung, Beschleunigung und Dauerstress in Schule werden – für Lernende wie für Lehrkräfte. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Achtsamkeit nicht nur als Entspannungsübung, sondern als pädagogisches Prinzip verstehen und nutzen möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, die Konzentration, Selbstregulation und Wohlbefinden fördern wollen Grundschulen, die frühe Achtsamkeits- und Mitgefühlspraktiken erproben möchten Schulleitungen und Schulentwicklungsgruppen, die achtsamkeitsbezogene Programme reflektiert einführen wollen Beratungslehrkräfte, Schulsozialarbeit und Präventionsfachkräfte, die nach ganzheitlichen Ansätzen suchen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Pilotprojekt zu Achtsamkeit und Mitgefühl an einer Berliner Grundschule Im Editorial Pilotprojekt zu Achtsamkeit und Mitgefühl an einer Berliner Grundschule beschreiben Bettina Adler und Mathias Gugel, wie Achtsamkeitsübungen und Mitgefühlspraktiken in den Grundschulalltag integriert wurden. Der Beitrag zeigt, welche Routinen sich bewährt haben, wie Kinder darauf reagieren und welche Effekte Lehrkräfte beobachten – von mehr Ruhe bis zu einem freundlichere(re)n Miteinander. „Konzentrier dich bitte!“ – Achtsamkeit beim Lesen und Schreiben In „Konzentrier dich bitte!“ „Wie geht denn das?“ oder „Was hat Achtsamkeit mit Lesen und Schreiben zu tun?“ zeigt Ingrid Busch, wie Achtsamkeit als Ressource für basale Lernprozesse genutzt werden kann. Sie verknüpft konkrete Übungen mit Lese- und Schreibunterricht und macht deutlich, wie innere Sammlung, Wahrnehmung und Atemarbeit Lernzugänge erleichtern. Achtsam durch Prüfungen und Klassenarbeiten Achtsam durch Prüfungen und Klassenarbeiten (Tatini Petra Schmidt) widmet sich Stress- und Prüfungsangst. Der Beitrag beschreibt, wie Schüler/innen mit Hilfe von Achtsamkeitspraktiken (z. B. Atemfokus, Bodyscan, kurze Pausenrituale) lernen können, Nervosität wahrzunehmen, zu regulieren und Prüfungen mit größerer Gelassenheit zu begegnen. Schule „weiter“ denken – Achtsamkeit, Glück, Muße, Kreativität In Schule „weiter“ denken. Über Achtsamkeit, Glück, Muße und Kreativität in Bildungskontexten entwirft Ulrike Graf eine umfassendere Perspektive: Sie fragt, wie Schule gestaltet sein müsste, damit Räume für Stille, staunendes Lernen, schöpferische Pausen und innere Entwicklung entstehen. Der Beitrag verbindet achtsamkeitsbezogene Praktiken mit einem Bildungsverständnis, das über reine Leistungsorientierung hinausgeht. Panorama: Digitale Welt und Suchtprävention mit Humor Im Panorama werden zwei weitere Themen aufgegriffen, die eng mit Belastung, Gesundheit und Lernkultur verbunden sind: Jetzt zusätzlich auch digital? Konsequenzen der KMK-Empfehlung „Lehren und Lernen in der digitalen Welt“ (Thomas Irion) reflektiert, wie sich die Anforderungen an Schulen durch die KMK-Strategie verändern – und wie sich digitale Erweiterung mit achtsamer, nicht überfrachteter Lernkultur vereinbaren lässt. Ohnekippe-Klassenzimmershow. Ein Präventionsprogramm gegen Tabakkonsum für Schulen mit Spaß (Claudia Bauer-Kemény, Maria Abramidou) stellt ein humorvolles Präventionsangebot vor, das Aufklärung, Unterhaltung und Interaktion verbindet und so Gesundheitsförderung im Schulkontext lebendig macht. Serie „Die Besondere Schule“: Erfolgreich auf Distanz In der Serie Die Besondere Schule berichten Martina Bischofberger, Dieter Toder und Tobias Urban in Erfolgreich auf Distanz. Lernen in Zeiten von Corona, Lockdown, Distanz- und Wechselunterricht an der Ev. Schule Schloss Gaienhofen am Bodensee, wie eine Schule in der Pandemie Distanzlernen gestaltet hat. Der Beitrag zeigt, welche Rolle Struktur, Beziehung und auch achtsame Kommunikation spielten, um Lernende in unsicheren Zeiten zu begleiten. Jetzt abonnieren und profitieren: Konkrete Beispiele, wie Achtsamkeit und Mitgefühl im Unterricht und Schulalltag verankert werden können Impulse für konzentriertes Lesen und Schreiben, achtsame Prüfungsvorbereitung und kreative Lernräume Reflexionen zu Digitalstrategie und Suchtprävention aus pädagogischer Perspektive Ein Schulporträt, das zeigt, wie achtsame Haltung auch im Distanzlernen Wirksamkeit entfalten kann
Zum Thema dieser Ausgabe: Qualität in Schule und Unterricht Qualität in Schule und Unterricht rückt eine Frage ins Zentrum, die in allen Diskussionen über Bildung mitschwingt: Woran erkennen wir eigentlich gute Schulen und guten Unterricht – und wie kann Qualität systematisch weiterentwickelt werden? Die Beiträge verbinden evidenzbasierte Kriterien mit Perspektiven von Eltern, Schulleitungen und Lehrkräften und zeigen, wie Qualitätsmanagement so gestaltet werden kann, dass es nicht zur Bürokratieübung, sondern zum Motor von Schulentwicklung wird. Zwischen Forschungsbefunden, Prozessstandards, Schulleitungswechsel, Schulprofil, sozialer Ungleichheit, Lehrplänen und der fachpädagogischen Rolle von Lehrpersonen wird deutlich: Qualität ist kein starres Etikett, sondern das Ergebnis fortlaufender gemeinsamer Arbeit. Die Ausgabe zeigt, wie Schulen Orientierung gewinnen können – ohne ihre Eigenart zu verlieren. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Qualität in Schule und Unterricht fundiert verstehen und gezielt weiterentwickeln wollen. Sie richtet sich an: Schulleitungen und Steuergruppen, die Qualitätsentwicklung strategisch verankern möchten Lehrkräfte aller Schularten, die ihren Unterricht an evidenzbasierten Kriterien ausrichten wollen Eltern- und Schulträgervertretungen, die Qualität aus ihrer Perspektive einschätzen und unterstützen möchten Bildungsadministration und Schulaufsicht, die mit Qualitätsrahmen und Prozessstandards arbeiten Lehramtsstudierende und Ausbildende, die aktuelle Zugänge zu Schul- und Unterrichtsqualität suchen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Schul- und Unterrichtsqualität – evidenzbasierte Kriterien Im Auftaktbeitrag Schul- und Unterrichtsqualität. Evidenzbasierte Kriterien als Grundlage für Qualitätsentwicklung skizzieren Benjamin Fauth und Andreas Jetter, was Forschung heute über guten Unterricht und gute Schulen weiß. Sie bündeln zentrale Qualitätsmerkmale – etwa Klassenführung, kognitive Aktivierung, konstruktive Unterstützung, professionelle Kooperation – und zeigen, wie diese als Orientierungsrahmen für Entwicklungsarbeit dienen können. Schulqualität aus Elternsicht In Schulqualität aus Elternsicht richtet Eva Blum den Blick auf eine oft zu wenig beachtete Perspektive. Der Beitrag macht deutlich, welche Aspekte für Eltern entscheidend sind – etwa Kommunikation, Umgang mit Fehlern, Förderung, Klarheit von Regeln und die wahrgenommene Atmosphäre – und wie Schulen diese Rückmeldungen konstruktiv in ihre Qualitätsarbeit einbeziehen können. Qualitätsmanagementprozesse – Prozessstandards als Sicherungsinstrument Qualitätsmanagementprozesse in Schulen. Wie Qualität in Schulen mit Prozessstandards gesichert werden kann (Wilfried Schley, Volker Arntz) beschreibt, wie Schulen über klar definierte Prozesse Qualität gestalten und sichern können. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Prozessstandards so entwickelt werden, dass sie Orientierung geben, ohne pädagogische Arbeit zu verengen – und wie sie in den Alltag integriert werden können. Schulleitungswechsel und Qualitätsentwicklung In Schulleitungswechsel und Qualitätsentwicklung zeigt Johannes Baumann, dass Veränderungen an der Spitze einer Schule immer auch Chancen und Risiken für Qualitätsprozesse mit sich bringen. Der Beitrag macht sichtbar, welche Faktoren dafür entscheidend sind, dass bei einem Leitungswechsel erfolgreiche Entwicklungen fortgesetzt, neu ausgerichtet oder behutsam korrigiert werden können. Kulturbeauftragte als Motoren von Schulprofil und Qualität Die Rolle der Kulturbeauftragten an der Schickhardt-Gemeinschaftsschule Stuttgart (Annegret Hertweck) verdeutlicht, wie Profilbereiche – hier: kulturelle Bildung – zu Trägern von Schulqualität werden können. Kulturbeauftragte vernetzen Projekte, Kollegium, externe Partner und Schulentwicklung – und machen erfahrbar, dass Qualität auch über ästhetische, kreative und gemeinschaftsstiftende Erfahrungen entsteht. Panorama: Schulsystemstruktur, Lehrpläne und soziale Ungleichheit Im Panorama werden grundlegende Fragen der Qualitäts- und Gerechtigkeitsdebatte aufgegriffen: Schulsystemstruktur und soziale Leistungsdiskriminierung – eine Kontroverse unter PISA-Forschern(Joachim Lohmann) zeigt, wie stark Strukturentscheidungen (z. B. frühe Selektion) mit Leistungsunterschieden und Chancenungleichheit zusammenhängen – und welche Konsequenzen dies für Qualitätsdiskussionen hat. In Lehrplan oder Lernpläne? Sind besondere Änderungen nach der Corona-Pandemie erforderlich? fragt Jörg Schlömerkemper, ob und wie Lehrpläne angesichts pandemiebedingter Brüche angepasst werden sollten – oder ob stärker mit individuellen Lernplänen gearbeitet werden muss. Die Rolle von Schule und Bildung im Kontext sozialer Ungleichheit (Kathrin Müller) verknüpft Qualitätsfragen explizit mit Gerechtigkeitsfragen und diskutiert, wie Schule auf soziale Disparitäten reagieren kann, ohne ihren Auftrag zu überdehnen. Serie: Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. – Lernen konstruktiv unterstützenIn der Serie Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. wird Kurt Reusser: Lernen konstruktiv unterstützen und begleiten. Zur fachpädagogischen Rolle von Lehrpersonen vorgestellt. Im Zentrum steht die Frage, wie Lehrkräfte Lernumgebungen so gestalten, dass Schülerinnen und Schüler aktiv, verstehend und selbstreguliert lernen – ein Kernstück von Unterrichtsqualität. Jetzt abonnieren und profitieren: Fundierte, evidenzbasierte Kriterien für Schul- und Unterrichtsqualität Konkrete Anregungen für Qualitätsmanagementprozesse, Leitungswechsel und Profilbildung Perspektiven auf soziale Gerechtigkeit, Lehrpläne und selbstgesteuertes Lernen Impulse, wie Lehrpersonen Lernprozesse konstruktiv unterstützen und begleiten können
Zum Thema dieser Ausgabe: Die Projektmethode – der reformpädagogische Methoden-Klassiker Die Projektmethode – der reformpädagogische Methoden-Klassiker stellt eine Lernform in den Mittelpunkt, die immer dann neu entdeckt wird, wenn Schule Handlungskompetenz, Selbstständigkeit und echtes Interesse fördern will. Die Beiträge zeigen, wie Projektlernen heute in der Praxis aussieht – fächerübergreifend, jahrgangsgemischt, mit Portfolios und in längeren Lernphasen – und warum die Projektmethode auch im 21. Jahrhundert nichts von ihrer Aktualität verloren hat. Am Beispiel der LaborschuLe Bielefeld wird sichtbar, wie Projekte zu existenziellen Themen wie Leben und Tod, zu Reisen und Welterkundung sowie im Alltag der jahrgangsgemischten Klassen umgesetzt werden. Ergänzt wird dies durch Überlegungen zu Übergängen, Lernmotivation und der Frage, was Schule Kindern und Jugendlichen in Krisenzeiten überhaupt sagen kann. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Projektlernen nicht nur theoretisch, sondern in seiner ganzen Tiefe und Alltagstauglichkeit verstehen und nutzen möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, die projektorientiert, fächerübergreifend und schüleraktiv arbeiten wollen Grundschulen und Gemeinschaftsschulen, die mit jahrgangsgemischten Gruppen und längeren Lernepochen arbeiten Schulleitungen und Schulentwicklungsgruppen, die Projektlernen im Schulprofil verankern möchten Lehramtsstudierende und Ausbildende, die klassische Reformpädagogik in heutige Kontexte übersetzen wollen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Die Projektmethode – reformpädagogischer Klassiker, aktuelle Relevanz Im Editorial Die Projektmethode – der reformpädagogische Methoden-Klassiker ordnet Ulrich Herrmann die Projektmethode historisch und didaktisch ein. Er zeigt, welche Grundgedanken (Lebensnähe, Selbsttätigkeit, Kooperation, Produktorientierung) sie tragen und wie sie sich von bloßen „Projekttagen“ unterscheidet. Gleichzeitig macht er deutlich, warum Projektlernen vor dem Hintergrund von Kompetenzorientierung und Bildungsstandards besonders aktuell ist. „Wenn man tot ist, ist man dann ein Stern?“ – Projektinitiative zu Leben und Tod Laura Raabe beschreibt in „Wenn man tot ist, ist man dann ein Stern?“ Eine Projektinitiative zum Thema „Leben und Tod“ in der Primarstufe der LaborschuLe BieLefeLd, wie Kinder existenzielle Fragen bearbeiten. Der Beitrag zeigt, wie sensibel gestaltete Projekte Raum für Nachdenklichkeit, Fragen, Trauer und Trost bieten – und wie sich fachliche, emotionale und soziale Lernziele in einem Projekt verbinden. Gemeinsam individuell lernen – fächerübergreifend, jahrgangsgemischt, in Epochen In Gemeinsam individuell lernen: fächerübergreifend, projektorientiert, jahrgangsgemischt, in längeren Epochen (LaborschuLe BieLefeLd) stellt Ulrich Bosse das Lernsetting der LaborschuLe vor. Er zeigt, wie jahrgangsgemischte Gruppen, längere Projektzeiten und fächerübergreifende Themen so aufeinander abgestimmt werden, dass individuelle Förderung und gemeinsames Lernen sich ergänzen – statt sich zu widersprechen. Lernen in Projekten mit Portfolio – Reise-Projekte an der LaborschuLe Lernen in Projekten mit Portfolio am Beispiel der Reise-Projekte der LaborschuLe bieLefeLd (Sabine Geist) zeigt, wie Portfolios als Begleiter von Projektlernen genutzt werden können. Anhand von Reise-Projekten wird deutlich, wie Kinder Lernwege, Entdeckungen und Produkte dokumentieren, reflektieren und präsentieren – und wie Portfolios helfen, Lernprozesse sichtbar und bewertbar zu machen. Panorama: Die Rolle der Grundschule im Übergang Im Panorama diskutiert Joachim Friedrichsdorf in „Mit besten Empfehlungen“ – Die Grundschule und ihre Rolle am Übergang zur Sekundarstufe I, wie Grundschulen durch Zeugnisse, Empfehlungen und Gespräche Bildungswege mitprägen. Der Beitrag stellt Fragen nach Verantwortung, Gerechtigkeit und Transparenz – und zeigt, wie Übergänge gestaltet werden können, ohne Kinder auf „Noten und Prognosen“ zu reduzieren. Zwischenruf: Was sollen wir unseren Schüler/innen sagen? Im Zwischenruf Was sollen wir unseren Schüler/innen sagen? reflektieren Johannes Baumann und Volker Reinhardt, wie Lehrkräfte angesichts von Krisen, Unsicherheit und gesellschaftlichen Spannungen kommunikativ handeln können. Der Text thematisiert, welche Botschaften Schule sendet – bewusst oder unbewusst – und wie Lehrpersonen Orientierung geben können, ohne einfache Antworten vorzutäuschen. Serie: Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. – Lehren, Lernen, Lernlust In der Serie Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. geht Ulrich Herrmann in „Lehren und Lernen“ – Reden wir über Lernen! Schule zwischen Lernfrust und Lernlust der Frage nach, warum viele Kinder und Jugendliche Lernfreude verlieren. Er zeigt, welche Rolle Lernumgebungen, Aufgaben, Feedback und Beziehung spielen – und wie Projektlernen dazu beitragen kann, Lernlust (wieder) zu wecken. Jetzt abonnieren und profitieren: Fundierte Einordnung der Projektmethode als reformpädagogischer Klassiker mit aktueller Relevanz Konkrete Praxisbeispiele aus der LaborschuLe Bielefeld zu Projekten, Portfolios und jahrgangsgemischtem Lernen Impulse zur Gestaltung von Übergängen und zur Kommunikation mit Schüler/innen in unsicheren Zeiten Anregungen, wie Schule Lernlust statt Lernfrust ermöglichen kann
Zum Thema dieser Ausgabe: Demokratie leben und lernen – Demokratiepädagogik Teil 3 Demokratie leben und lernen – Demokratiepädagogik Teil 3 führt den Schwerpunkt der vorherigen Hefte weiter und rückt konkrete Formate und Zugänge in den Mittelpunkt, mit denen demokratisches Lernen im Schulalltag erlebbar wird. Die Beiträge zeigen, wie Projektlernen, Beteiligungsformate, europäische Perspektiven und performative Ansätze dazu beitragen, Demokratie nicht nur zu unterrichten, sondern zu praktizieren. Zwischen Projektlernen als Demokratielernen, Young-Citizens-Ansätzen, dem Umgang mit Verschwörungsideologien und Antisemitismus, Europabildung, Geschichtstheater, digitaler Transformation und Montessori-Pädagogik wird deutlich: Demokratiepädagogik ist ein Querschnittsthema. Sie erfordert Haltung, Methodenvielfalt und Strukturen, in denen Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen und sich als wirksam erleben können. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Demokratiebildung im Unterricht und in der Schulkultur vertiefen möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II in Gesellschafts-, Sprach- und Kulturfächern Grundschullehrkräfte, die frühe Demokratielernprozesse anlegen wollen Schulleitungen und Schulentwicklungsgruppen, die demokratische Schulkultur stärken möchten Lehramtsstudierende und Ausbildende, die Konzepte demokratiepädagogischen Handelns suchen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Projektlernen als Demokratielernen Im Editorial Projektlernen als Demokratielernen. Zwei Ansätze für dieselbe Intention zeigt Volker Reinhardt, wie projektorientierte Lernformen demokratische Kompetenzen fördern: Kooperation, Aushandlung, Verantwortung und Perspektivwechsel. Er stellt zwei Projektdidaktiken gegenüber, die beide auf das Ziel demokratischer Teilhabe zielen. Demokratiebildung für und mit Young Citizens In Demokratiebildung für und mit Young Citizens entwickeln Steve Kenner und Dirk Lange Ansätze, in denen junge Menschen nicht nur Adressat/innen, sondern Mitgestaltende demokratischer Prozesse sind. Der Beitrag zeigt konkrete Formate, in denen Schüler/innen lokale Themen aufgreifen, Positionen entwickeln und politisch aktiv werden. Verschwörungs-Ideologien und Antisemitismus Verschwörungs-Ideologien und Antisemitismus (Helmut Wehr, Hans-Jürgen Kobus) nimmt zwei Phänomene in den Blick, die demokratische Diskurse massiv belasten. Die Autoren analysieren typische Muster von Verschwörungserzählungen, ihre Verbindung zu antisemitischen Motiven und entwickeln didaktische Vorschläge, wie Schule aufklären, irritieren und zum kritischen Denken anregen kann. Zeit und Raum in der Europabildung In Zeit und Raum in der Europabildung untersucht Michael Görtler, wie Europa im Unterricht thematisiert werden kann – jenseits von Institutionenkunde. Er zeigt, wie historische und räumliche Perspektiven zusammenspielen und wie Lernende Europa als vielfältigen, konflikthaften und gestaltbaren Raum erfahren können. Geschichtstheater – ein performatives Vermittlungsformat Geschichtstheater. Ein performatives Vermittlungsformat im Schulunterricht (Wolfgang Hochbruck) stellt Theaterarbeit als Methode historisch-politischer Bildung vor. Der Beitrag zeigt, wie Schüler/innen durch szenisches Spiel historische Situationen, Konflikte und Entscheidungen körperlich und emotional nachvollziehen – und so Demokratie, Macht und Verantwortung anders begreifen. Panorama: Digitale Transformation und Resilienz Im Panorama fragen Nicole Flindt, Jana Steinbacher und Christian Rietz in Bewältigung der digitalen Transformation in (Hoch-)Schulen. Resilienzstrategien auf struktureller/organisationaler und individueller Ebene, wie Bildungsinstitutionen mit den Anforderungen der digitalen Transformation umgehen. Sie beleuchten Strategien, die helfen, Wandel nicht als Überforderung, sondern als gestaltbaren Prozess zu erleben – mit direktem Bezug zu demokratischer Schulentwicklung. Serie: Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. – Montessori-PädagogikIn der Serie Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. beschreibt Anette Dragan in Arbeiten und Lernen mit Montessori-Pädagogik in der Montessori Gemeinschaftsschule Saar, wie Montessori-Ansätze eigenverantwortliches Lernen, Kooperation und innere Disziplin fördern. Der Beitrag macht deutlich, wie solche Lernumgebungen demokratische Haltungen wie Selbstbestimmung und Verantwortung unterstützen.Jetzt abonnieren und profitieren: Konkrete Impulse für Demokratiepädagogik im Unterricht – von Projekten bis performativen Formaten Anregungen zum Umgang mit Verschwörungsideologien und Antisemitismus Perspektiven auf Europabildung und digitale Transformation aus demokratiepädagogischer Sicht Beispiele, wie Montessori-Pädagogik und reflektiertes Unterrichten demokratisches Lernen unterstützen
Zum Thema dieser Ausgabe: Folgen von Corona aus ärztlicher Sicht Folgen von Corona aus ärztlicher Sicht rückt jene in den Mittelpunkt, die Kinder und Jugendliche während der Pandemie medizinisch und psychosozial begleitet haben. Die Beiträge zeigen, wie tiefgreifend sich Lockdowns, Schulschließungen und Unsicherheit auf psychische Gesundheit, Familienklima und Kindeswohl ausgewirkt haben – und welche Rolle Schule auf dem Weg aus der Pandemie spielt. Zwischen psychischen Belastungen, Kindeswohlgefährdung, Depression, verfassungsrechtlichem Bildungsanspruch, Digitalisierung, Reanimationstraining und alternativen Pädagogiken wird deutlich: Corona war nicht nur ein medizinisches, sondern auch ein bildungspolitisches und psychosoziales Ereignis. Die Ausgabe fragt, wie Schulen mit den Nachwirkungen umgehen und zugleich Handlungsspielräume für Prävention, Unterstützung und gelingendes Lernen nutzen können. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie die medizinischen und psychosozialen Folgen von Corona verstehen und pädagogisch darauf reagieren möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten und Klassenleitungen, die Belastungen bei Schüler/innen wahrnehmen und einordnen müssen Schulleitungen, Beratungslehrkräfte und Schulsozialarbeit, die Unterstützungsstrukturen gestalten Schulträger, Verwaltung und Bildungspolitik, die Rahmenbedingungen für gesundheitsförderliche Schulen schaffen Lehramtsstudierende und Ausbildende, die Pandemieerfahrungen in professionelle Handlungskonzepte übersetzen wollen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Psychische Belastungen, Kindeswohlgefährdung und Lebensqualität in Familien Im Editorial Psychische Belastungen, Kindeswohlgefährdung und Lebensqualität in Familien auf dem langen Weg aus der Corona-Pandemie beschreibt Jörg M. Fegert, wie sich Stress, Enge, Unsicherheit und wirtschaftliche Sorgen in vielen Familien niedergeschlagen haben. Der Beitrag zeigt, wo Risiken für Kindeswohlgefährdung gestiegen sind – und welche Signale Schule ernst nehmen muss. Wie Kinder und Jugendliche in der Pandemie leiden – und wie Schule helfen sollte In Wie Kinder und Jugendliche in der Corona-Pandemie leiden, und wie die Schule ihnen helfen sollte beleuchtet Gottfried Maria Barth die Sicht aus Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. Er beschreibt typische Symptomlagen (Ängste, Rückzug, Aggression, Leistungsabfall) und skizziert, wie Schulen durch Beziehungsarbeit, Struktur, Entlastung und gezielte Unterstützung zur Stabilisierung beitragen können. Umgang mit depressiven Schüler/innen – Dos und Don’ts für Lehrpersonen Umgang mit depressiven Schüler/innen: Dos und Don’ts für Lehrpersonen (Gabriel Kornwachs) gibt praxisnahe Orientierung: Wie erkennen Lehrkräfte mögliche depressive Entwicklungen? Was hilft – und was verstärkt die Problematik? Der Beitrag liefert konkrete Hinweise für Gesprächsführung, Zusammenarbeit mit Eltern und Fachstellen sowie Grenzen schulischer Verantwortung. Panorama: Bildungsrecht, Digitalisierung und Wiederbelebung Im Panorama öffnet die Ausgabe den Blick auf rechtliche, didaktische und gesundheitsbezogene Fragen: Ulrich Herrmann spricht in Eine Sternstunde für das Recht auf schulische Bildung: Das Bundesverfassungsgericht hat Rechtsgeschichte geschrieben über ein Urteil, das das Recht auf Bildung unter Pandemiebedingungen stärkt – mit Konsequenzen für künftige Schulschließungen und Distanzunterricht. In Das Tablet – eine zweischneidige Revolution des Unterrichts reflektiert Klaus Zierer Chancen und Risiken digitaler Endgeräte: Wo unterstützen Tablets Lernen nachhaltig – und wo drohen Überforderung, Oberflächlichkeit oder Abhängigkeit? Nadine Rott und Bernd W. Böttiger zeigen in Schüler/innen retten Leben. Möglichkeiten des schulischen Einübens von Wiederbelebung, wie Reanimationstrainings an Schulen verankert werden können – ein Beitrag zu Gesundheitsbildung, Selbstwirksamkeit und gesellschaftlicher Verantwortung. Serie: Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. – Arbeiten und Lernen mit Freinet-Pädagogik In der Serie Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. stellt Matthias Riemer in Arbeiten und Lernen mit der Freinet-Pädagogik eine Pädagogik vor, die auf Selbsttätigkeit, Kooperation und produktive Arbeit setzt. Der Beitrag zeigt, wie Freinet-Ansätze Lernende stärken und gerade nach Phasen von Distanz und Passivität neue Erfahrungen von Selbstwirksamkeit ermöglichen können. Serie: Die Besondere Schule – GWRS VillingendorfUnter Die Besondere Schule porträtiert Rainer Kropp-Kurta Eine kleine Werkrealschule startet durch: Die GWRS Villingendorf. An diesem Beispiel wird deutlich, wie auch kleinere Schulen mit klaren Konzepten, engagierten Teams und guter Vernetzung Innovationen umsetzen – und ihren Lernenden in unsicheren Zeiten Orientierung und Perspektive geben.Jetzt abonnieren und profitieren: Ärztliche und psychologische Einblicke in Belastungen von Kindern, Jugendlichen und Familien Konkrete Hinweise, wie Schulen depressive Entwicklungen und Kindeswohlgefährdung erkennen und darauf reagieren können Reflexionen zu Bildungsrecht, Digitalisierung und Gesundheitsbildung nach Corona Impulse aus Freinet-Pädagogik und Schulporträts für eine stärkende Lernkultur
Zum Thema dieser Ausgabe: Bildungssystem & Struktur: Hintergründe, Zusammenhänge und Perspektiven Bildungssystem & Struktur: Hintergründe, Zusammenhänge und Perspektiven nimmt das deutsche Bildungswesen in den Blick – nicht aus der Sicht einzelner Klassenzimmer, sondern als komplexes System aus Ebenen, Zuständigkeiten und Reformbewegungen. Die Beiträge analysieren, wie Bildungsstrukturen entstanden sind, welche internationalen Entwicklungen sie beeinflussen und wie sich Steuerung, Verwaltung und Schulentwicklung gegenseitig bedingen. Zwischen Systemanalyse, internationalen Trends, Management komplexer Systeme, Verwaltungsrealität aus Schulleitungsperspektive, aktuellen „Baustellen“ in Baden-Württemberg sowie grundsätzlichen Fragen frühen Lernens und Leseförderung wird deutlich: Wer Schule entwickeln will, muss das System kennen, in dem sie verankert ist – und verstehen, wie Strukturentscheidungen Unterricht und Lernen prägen. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie über den eigenen Schulalltag hinaus auf das Bildungssystem als Ganzes schauen möchten. Sie richtet sich an: Schulleitungen und Steuergruppen, die Schulentwicklung systemisch denken wollen Lehrkräfte, die politische und strukturelle Rahmenbedingungen besser verstehen möchten Vertreter/innen von Schulverwaltung, Schulträgern und Bildungspolitik, die Reformprozesse gestalten Studierende und Lehrende in der Lehrerbildung, die Bildungsstrukturen fundiert analysieren wollen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Bildungssystem und Bildungsstruktur in Deutschland – eine Analyse Im Editorial Bildungssystem und Bildungsstruktur in Deutschland – eine Analyse beleuchtet Margret Ruep historische Linien, aktuelle Ausprägungen und Spannungsfelder des deutschen Bildungswesens. Sie zeigt, wie Föderalismus, Schularten, Übergänge und Selektionsmechanismen zusammenspielen – und welche Fragen sich mit Blick auf Gerechtigkeit, Durchlässigkeit und Qualität stellen. Internationale Trends und Perspektiven im Bildungsbereich In Internationale Trends und Perspektiven im Bildungsbereich stellen Livia Jesacher-Rößler und Michael Schratz ausgewählte internationale Entwicklungen vor: von Kompetenzorientierung über Schulautonomie bis zu neuen Formen der Leistungsrückmeldung. Der Beitrag zeigt, welche Impulse andere Länder setzen – und was sich daraus für den deutschen Kontext lernen (oder bewusst nicht übernehmen) lässt. Management komplexer Systeme – Umgang mit strukturellen Entwicklungen Management komplexer Systeme. Umgang mit strukturellen Entwicklungen im Bildungswesen (Martin Herold) nimmt das Bildungssystem als komplexes Gefüge aus Akteuren, Ebenen und Rückkopplungen in den Blick. Der Beitrag diskutiert, wie Verantwortliche in Politik, Verwaltung und Schulleitung mit dieser Komplexität umgehen können – zwischen Planung, Steuerung, Beteiligung und Offenheit für Unvorhergesehenes. Verwaltungsstrukturen aus Sicht der Schulleitung In Verwaltungsstrukturen aus Sicht der Schulleitung. Erfahrungen und Perspektiven schildert Joachim Friedrichsdorf, wie Schulleitungen Verwaltungsabläufe, Zuständigkeiten und Regularien erleben. Er beschreibt Reibungsflächen, Unterstützungsbedarfe und mögliche Verbesserungen – mit dem Ziel, Verwaltungsstrukturen so zu denken, dass sie Schul- und Unterrichtsentwicklung fördern statt behindern. Panorama: Baustellen und Perspektiven der Schul- und Unterrichtsentwicklung in Baden-Württemberg Im Panorama sprechen Thomas Riecke-Baulecke und Joachim Lerchenmüller in Baustellen – Herausforderungen – Perspektiven der Schul- und Unterrichtsentwicklung in Baden-Württemberg über aktuelle Reformvorhaben, Spannungsfelder und Chancen. Im Interview werden zentrale Themen wie Bildungspläne, Schularten, Digitalisierung und Professionalisierung gebündelt – mit Fokus auf die Frage, wie nachhaltige Verbesserungen erreicht werden können. Serie: Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. – Die „Schule des Staunens“ In der Serie Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. setzt Salman Ansari in Vorschulpädagogen irren: Kleine Kinder lernen anders. Plädoyers für die „Schule des Staunens“ und gegen die „Akademisierung der Kindheit“ einen Kontrapunkt zu frühzeitiger Verschulung. Er zeigt, wie junge Kinder lernen, warum Staunen, Entdecken und Spielen zentrale Lernformen sind und welche Risiken eine zu frühe Akademisierung birgt – mit klaren Konsequenzen für Bildungsstrukturen im Elementar- und Primarbereich. Abenteuer Lese.Reise – Qualitätscheck Kinder- und Jugendliteratur (Teil II) Unter Abenteuer Lese.Reise führt Carmen Huber in Qualitätscheck – Eine Lesehitparade (Teil II). Zehn Angebote im „ungewöhnlichen“ Vergleich ihre Auswahl und Bewertung von Büchern fort. Sie vergleicht zehn Titel, ordnet sie qualitativ ein und gibt praktische Hinweise, welche Bücher sich für welche Zielgruppen und Lernsituationen eignen – ein Baustein für Leseförderung im System Schule. Jetzt abonnieren und profitieren: Systematische Einblicke in Bildungsstrukturen und Steuerungsfragen in Deutschland Internationale Perspektiven auf Trends und Reformen im Bildungsbereich Anregungen zum Management komplexer Systeme im Bildungswesen Impulse zur Frühpädagogik und Leseförderung als Basis nachhaltiger Bildungsbiografien
Zum Thema dieser Ausgabe: Leseförderung SOFORT! Tipps – Training – Förderung Leseförderung SOFORT! Tipps – Training – Förderung bündelt praktische Ansätze, mit denen Schulen Lesekompetenz unmittelbar und alltagsnah stärken können. Im Fokus stehen Trainingsformate zur Leseflüssigkeit, wirksames Vorlesen, vielfältige Formen der Anschlusskommunikation – analog wie digital – sowie eine kritische Lesehitparade aktueller Angebote. Zwischen spielorientierten Trainings, digitaler Anschlusskommunikation, Qualitätscheck von Materialien, selbstorganisiertem Lernen und Impulsen zur professionellen Lehrerbildung wird deutlich: Leseförderung ist nicht nur Aufgabe des Deutschunterrichts, sondern Querschnittsaufgabe der ganzen Schule – und sie braucht sofort umsetzbare Ideen. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Leseförderung im Schulalltag gezielt, systematisch und praxisnah stärken möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte der Primar- und Sekundarstufe I, besonders im Fach Deutsch und Sprachförderung Lese- und Sprachförderteams, Bibliotheksbeauftragte und Ganztagskräfte Schulleitungen, die Leseförderung als Schulentwicklungsschwerpunkt etablieren möchten Lehramtsstudierende und Ausbildende, die fundierte, praxistaugliche Leseförderkonzepte suchen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Spielend lesen lernen? – Training und Spiel sinnvoll koppeln Im Editorial Spielend lesen lernen? Training und Spiel sinnvoll koppeln: ein verändertes Training der Leseflüssigkeit zeigen Jürgen Belgrad und Stephanie Hagel, wie flüssiges Lesen mit spielerischen Elementen verbunden werden kann. Der Beitrag skizziert Trainingsformen, die Wiederholung, Tempoaufbau und Motivation verbinden, ohne in monotone Drills zu verfallen. Vorlesen und Anschlusskommunikation In Vorlesen und Formen der Anschlusskommunikation beleuchtet Patrick Gambin, wie Vorlesen als Ausgangspunkt für Gespräche, Fragen, kreative Aufgaben und eigene Texte genutzt werden kann. Er zeigt, wie sich Verständnis, Wortschatz, Textgefühl und Lesefreude durch gezielte Anschlusskommunikation deutlich steigern lassen. Digitale Anschlusskommunikation im Deutschunterricht Möglichkeiten zur digitalen Anschlusskommunikation im Deutschunterricht. Praktische Umsetzung anhand von ausgewählten Beispielen (Matthias Lindel, Michael Adam, Thomas Plösser) stellt digitale Tools und Formate vor, mit denen Schüler/innen zu Texten Stellung nehmen, sie weiterdenken, kommentieren oder in anderen Medienformaten umsetzen. Qualitätscheck – Eine Lesehitparade (Teil I) Carmen Huber bietet in Qualitätscheck – Eine Lesehitparade (Teil I). Zehn Angebote im „ungewöhnlichen“ Vergleich eine kritische Übersicht über zehn Leseangebote. Sie vergleicht Qualität, Zielgruppenpassung, Motivationseffekte und Praxistauglichkeit und gibt Empfehlungen, welche Angebote sich für welche Lerngruppen lohnen. Serie: Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. – Selbstorganisiertes Lernen (SOL) In der Serie Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. beschreibt Martin Herold in Der Paradigmenwechsel vom fremd- zum selbstorganisierten Lernen. Teil II: Die SOL-Praxis, wie selbstorganisierte Lernformen im Unterricht konkret umgesetzt werden können. Der Beitrag zeigt, wie SOL Strukturen schafft, in denen auch Leseförderung stärker in die Verantwortung der Lernenden rückt – bei gleichzeitiger Begleitung durch Lehrkräfte. Zwischenruf: Abitur an Gemeinschaftsschulen Im Zwischenruf Das Ziel ist erreicht – die ersten Schüler/innen legen das Abitur an Gemeinschaftsschulen ab kommentiert Joachim Friedrichsdorf einen bildungspolitischen Meilenstein und fragt, welche Konsequenzen dies für Lernwege, Lesekompetenz und Oberstufengestaltung hat. Digitale SchulentwicklungIn der Serie Digitale Schulentwicklung zeigt Johannes Zylka in Woher bekomme ich schnell gute Bilder und Videos? Zwei praxistaugliche Mediatheken für den Schulalltag, wie Lehrkräfte rasch legales Bild- und Videomaterial finden – auch für motivierende Lesefördermaterialien und Präsentationen. Ein Jahresinhaltsverzeichnis 2021 bietet zudem einen Überblick über alle Themen des Jahrgangs. Jetzt abonnieren und profitieren: Konkrete Trainingsideen für Leseflüssigkeit und spielorientierte Förderung Praxisbeispiele zu Vorlesen, analoger und digitaler Anschlusskommunikation Kritische Übersicht über Leseangebote und Materialien Impulse zu selbstorganisiertem Lernen, professionellem Handlungswissen und digitaler Materialsuche
Zum Thema dieser Ausgabe: Selbstorganisiertes Lernen und Arbeitsunterricht mit System Selbstorganisiertes Lernen und Arbeitsunterricht mit System stellt Lehr-Lern-Formen in den Mittelpunkt, die Lernende aktiv, verantwortlich und tiefgreifend mit Stoff und Aufgaben in Kontakt bringen. Die Beiträge zeigen, wie der Paradigmenwechsel vom fremd- zum selbstorganisierten Lernen theoretisch begründet und praktisch umgesetzt werden kann – und wie systematisch angelegter Arbeitsunterricht die Tiefenstruktur des Lernens stärkt. Zwischen grundlegenden Klärungen zu Begriffen wie selbstorganisiert, selbstreguliert, personalisiert und kooperativem Lernen, konkreten Modellen wie der „Lernspirale“, Analysen zur Ausbildungs- und Inklusionspraxis sowie digitalen Werkzeugen wird deutlich: Selbstorganisiertes Lernen ist kein Freilassen, sondern braucht klare Strukturen, Hilfen und ein durchdachtes System. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Lernende stärker eigenverantwortlich arbeiten lassen und gleichzeitig Lernqualität sichern möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, die selbstorganisierte Lernformen strukturieren wollen Schulleitungen und Steuergruppen, die Lernkultur hin zu mehr Verantwortung der Schüler:innen entwickeln möchten Lehramtsstudierende und Ausbildende, die Lehr-Lern-Arrangements unterscheiden und professionell einsetzen wollen Akteur/innen in der beruflichen Bildung und Inklusion, die Übergänge und besondere Lernbedarfe im Blick haben Die wichtigsten Inhalte im Überblick Lernen als Selbstorganisation – Paradigmenwechsel im Unterricht Im Editorial Lernen als Selbstorganisation – der Paradigmenwechsel vom fremd- zum selbstorganisierten Lernen. Teil I: Lernen als Selbstorganisation entwickelt Martin Herold die theoretische Grundlage: Lernen wird als Prozess verstanden, den Lernende aktiv steuern und gestalten. Der Beitrag zeigt, welche Konsequenzen das für Unterrichtsplanung, Rolle der Lehrkraft und Aufgabenformate hat. Arbeitsunterricht mit System: die „Lernspirale“ In Arbeitsunterricht mit System: die „Lernspirale“. Anregungen zur Förderung der Tiefenstruktur des Lernens stellt Heinz Klippert ein Modell vor, das Arbeitsunterricht gezielt strukturiert. Die „Lernspirale“ zeigt, wie Phasen von Einstieg, Erarbeitung, Vertiefung, Anwendung und Reflexion systematisch aufeinander aufbauen – und wie so Oberflächenlernen in vertieftes Verstehen überführt werden kann. Lernen – individualisiert, personalisiert, selbstorganisiert … Ulrich Herrmann unternimmt in Lernen – individualisiert, personalisiert, selbstorganisiert, selbstreguliert, selbstgesteuert, kooperativ. Versuch einer Klärung von unterschiedlichen Lehr-Lern-Arrangements und ihres jeweiligen Nutzens für „Lernen ermöglichen, begleiten und fördern“ eine begriffliche Sortierung. Er zeigt, worin sich diese Konzepte unterscheiden, wo sie sich überschneiden und wie sie sinnvoll miteinander kombiniert werden können. Panorama: Ausbildungs- und Inklusionsperspektiven Im Panorama weitet die Ausgabe den Blick auf zwei zentrale Handlungsfelder: Corona-Krise: die Ausbildungskrise der dualen Berufsausbildung zwischen Schulbildung und Arbeitsmarkt. Eine datengestützte ausbildungs- und schulpolitische Analyse (Joachim Lohmann) beleuchtet, wie die Pandemie Übergänge in Ausbildung und Arbeit erschwert hat – und was dies für Schule als Vorbereitung auf Berufswege bedeutet. In Was ist beim Umgang mit Autismus-Spektrum-Störungen zu beachten? Erfahrungen in Bezug auf die schulische Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) in BW schildert Inke Haußmann Erfahrungen aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Autismus-Spektrum und gibt Hinweise für eine lernförderliche, strukturierte und sensible Gestaltung von Unterricht. Abenteuer Lese.Reise: Die Lese-App „Besser Lesen“ Unter Abenteuer Lese.Reise stellt Frank Sturm in Die Lese-App Besser Lesen. Oder: Können „Roboter“ Kindern beim Lesenlernen helfen? eine App vor, die Lesetrainings digital unterstützt. Der Beitrag diskutiert Chancen und Grenzen technischer „Lernpartner“ und fragt, wie sie sinnvoll in Unterricht und individuelle Förderung eingebettet werden können. Serie: Digitale Schulentwicklung – Arbeitsblatt mit QR-Code In der Serie Digitale Schulentwicklung zeigt Robert Poljak in Gestaltung eines Arbeitsblatts mit QR-Code. OER-Lernmaterialien für Stufe 8 im Fach Mathematik, wie analoge und digitale Anteile in Lernmaterialien kombiniert werden können. Ein Arbeitsblatt wird so gestaltet, dass QR-Codes zu zusätzlichen Erklärungen, Beispielen oder Übungen führen – ein konkretes Beispiel für strukturierte Unterstützung selbstorganisierten Lernens. Jetzt abonnieren und profitieren: Grundlegende Klärung von Begriffen und Konzepten selbstorganisierten Lernens Konkrete Modelle wie die Lernspirale für systematischen Arbeitsunterricht Analysen zu Ausbildungskrise und Inklusion im Kontext von Autismus-Spektrum-Störungen Praxisimpulse für digitale Leseförderung und OER-gestützte Arbeitsblätter
Zum Thema dieser Ausgabe: Die Schule erfolgreich beendet. Und jetzt? Die Schule erfolgreich beendet. Und jetzt? widmet sich der Phase, in der Abschlüsse geschafft sind – aber die eigentlichen Entscheidungen erst beginnen: Ausbildung, Studium, Freiwilligendienst, Arbeit, Umwege. Die Beiträge zeigen, wie Schulen Berufs- und Studienorientierung so gestalten können, dass junge Menschen realistische, zu ihnen passende Wege finden und den Übergang aktiv mitgestalten. Zwischen schulischen BO-Konzepten, MINT-Studienbotschaftern, Entrepreneurship-Projekten, Ausbildungsmesse im Freien, Haltungen von Lehrkräften, basaler Leseförderung und naturwissenschaftlichem Forschen wird deutlich: Gute Berufsorientierung ist kein einmaliges Event, sondern ein Prozess, der Unterricht, Projekte, Kooperation mit externen Partnern und persönliche Begleitung verbindet. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Übergänge von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf systematisch und praxisnah gestalten wollen. Sie richtet sich an: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II, insbesondere BO-Beauftragte, Klassenlehrkräfte und Tutor/innen Schulleitungen, die Berufsorientierung als Teil des Schulprofils verankern möchten Akteur/innen in Studien- und Berufsberatung, Kammern, Unternehmen und Hochschulen, die mit Schulen kooperieren Lehramtsstudierende und Ausbildende, die Konzepte wirksamer Übergangsbegleitung kennenlernen wollen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Berufsorientierungsprozess am Kepler-Gymnasium Ulm Im Editorial Der Berufsorientierungsprozess am Kepler-Gymnasium Ulm: Ein Praxisbeispiel beschreibt Judith Walter, wie das Gymnasium Berufsorientierung als durchgängigen Prozess von unteren Klassen bis zur Oberstufe organisiert – mit Modulen, Praktika, Beratung und Reflexionsphasen. Berufsorientierungskonzept an der Gustav-Werner-Gemeinschaftsschule In Das Berufsorientierungskonzept der Gustav-Werner-Gemeinschaftsschule Walddorfhäslach erläutert Schulleiter Ralf-Michael Röckel im Interview mit Rolf Dürr, wie eine Gemeinschaftsschule praxisnahe Wege erschließt: Betriebserkundungen, Praxisphasen, Kooperationen mit Unternehmen und individuelle Begleitung. MINT-Studienbotschafter – Studienorientierung hands-on MINT-Studienbotschafter: Studienorientierung hands-on (Christian Fingerhut, Eike Wille) zeigt, wie Studierende aus MINT-Fächern an Schulen gehen, ihre Studiengänge vorstellen, Einblicke in Inhalte und Berufsfelder geben und so Orientierung „auf Augenhöhe“ ermöglichen. Start-up BW Young Talents – Entrepreneurship Education In Start-up BW Young Talents: Die Tool-Box von Entrepreneurship-Education-Projekten nutzen für Lehren und Lernen 4.0 zeigt Barbara Burkhardt-Reich, wie Gründungsprojekte Unternehmergeist, Kreativität, Projektmanagement und Teamarbeit fördern – Kompetenzen, die für vielfältige Bildungs- und Berufswege relevant sind. Berufsorientierung an der frischen Luft – Bildungsmesse Bad Waldsee Berufsorientierung an der frischen Luft. Die (Aus-)Bildungsmesse Bad Waldsee im September 2021 (Anna Pinzger) beschreibt ein Messeformat im Freien, bei dem Betriebe, Schulen und Jugendliche in lockerer Atmosphäre miteinander ins Gespräch kommen – eine Antwort auf Pandemiebedingungen und zugleich ein neues Format für Begegnung. Panorama: „Nicht schon wieder!“ – Haltungen und Ermüdung Im Panorama berichtet Manfred Schnitzler in „Nicht schon wieder!“ Eine explorative Studie aus Oberschwaben über Einstellungen von Lehrkräften zu wiederkehrenden Reformen, Zusatzaufgaben und Projekten – ein wichtiges Stimmungsbild, wenn es darum geht, Berufsorientierung nachhaltig im Alltag zu verankern. Abenteuer Lese.Reise: Gestisches Vorlesen als Lesekino Unter Abenteuer Lese.Reise stellt Vanessa Wind in Gestisches Vorlesen als Lesekino. Ein Konzept der basalen Leseförderung für Leseschwache und Migranten ein Ansatz vor, bei dem Vorlesen mit Gestik, Mimik und Inszenierung kombiniert wird, um auch leseschwache und mehrsprachige Kinder für Texte zu gewinnen – eine Grundlage für jede weitere Bildungs- und Berufsbiografie. Digitale SchulentwicklungIn der Serie Digitale Schulentwicklung zeigt Nadine Tramowsky in Kinder werden zu Forscher/innen. MuxBooks im naturwissenschaftlich-technischen Sachunterricht, wie digitale Lernumgebungen Kinder zu forschendem Lernen anregen – eine wichtige Vorbereitung auf MINT- und Technikberufe. Jetzt abonnieren und profitieren: Konkrete Konzepte für Berufs- und Studienorientierung an unterschiedlichen Schularten Einblicke in MINT-Botschafter, Entrepreneurship-Projekte und Ausbildungsmesse-Formate Impulse für basale Leseförderung, Empathie und Beziehung als Basis gelingender Übergänge Digitale Ideen, wie Kinder zu Forschenden werden und so Berufswege in Naturwissenschaft und Technik kennenlernen
Zum Thema dieser Ausgabe: Lehr-Lern-Räume & Neuropsychologie des Lernens Lehr-Lern-Räume & Neuropsychologie des Lernens verbindet zwei Perspektiven, die für zeitgemäße Schule zentral sind: Wie müssen Räume gestaltet sein, damit sie Lernen wirklich unterstützen – und was sagt die Lernforschung darüber, wie das Gehirn lernt, erinnert und sich steuert? Die Ausgabe schlägt den Bogen von konkreten Schulbauprojekten über Ganztagskonzepte bis hin zu exekutiven Funktionen, Selbstregulation und neurowissenschaftlich informierten Lehr-Lern-Arrangements. Zwischen Erfahrungsberichten aus Schulbauvorhaben, einem „kleinen Schulbaulexikon“, Überlegungen zu Schulen im sozialen Raum, Grundlegungen zur Neuropsychologie des Lernens, alltagstauglichen Lern- und Gedächtnisstrategien, Schulversuchen, Armutshabitus, digitaler Infrastruktur und einer „besonderen Schule“ wird deutlich: Räume und Gehirne arbeiten zusammen. Wer Lernräume plant oder Unterricht gestaltet, profitiert von beidem. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Räume, Unterricht und Lernprozesse bewusst zusammen denken möchten. Sie richtet sich an: Schulleitungen, Kollegien und Schulträger, die Schulbau oder Umgestaltung von Räumen planen Lehrkräfte aller Schularten, die ihre Klassen- und Lernumgebungen lernwirksam gestalten wollen Planungsbüros, Architekt/innen und Ganztagsteams, die Schulräume als pädagogische Flächen verstehen Lehramtsstudierende, Fortbildner/innen und Interessierte, die neuropsychologische Grundlagen von Lernen nutzen möchten Die wichtigsten Inhalte im Überblick Wie lassen sich zeitgemäße Lehr-Lern-Räume gestalten? Im Editorial Wie lassen sich zeitgemäße Lehr-Lern-Räume gestalten? eröffnet Otto Seydel die Leitfrage des Heftes: Welche Anforderungen stellt eine Schule, die individuelles, kooperatives und projektorientiertes Lernen ermöglicht, an Architektur, Möblierung und Flächenzuschnitt? Beteiligung beim Schulbau – das Beispiel Grundschule Bietigheim In „Was würden Sie heute anders machen?“ und Wie können sich Lehrer/innen bei der Planung eines Schulbauvorhabens beteiligen? Das Beispiel Grundschule Bietigheim (Jakob Rauscher, Daniel Schönle, Otto Seydel) wird deutlich, wie wichtig es ist, Lehrkräfte frühzeitig in Planungsprozesse einzubeziehen – mit Erfahrungswissen aus dem Unterricht und klaren pädagogischen Zielbildern. „Hier ist jeder Ort pädagogische Programmfläche“ „Hier ist jeder Ort pädagogische Programmfläche“ (Friederike Heidland, Ingmar Menzer) und die Beiträge „Nur sitzen, schreiben, aufbewahren?“ (Otto Seydel) und Verkehrsfläche wird Programmfläche (Ulrich Herrmann) zeigen, wie Flure, Nischen und Übergangsräume zu Lern- und Begegnungsorten werden können – weit über den klassischen Klassenraum hinaus. Ein Kleines Schulbaulexikon (Otto Seydel) erläutert zentrale Begriffe und Konzepte – hilfreich für alle, die an Schulbau-Prozessen beteiligt sind. Schulen im sozialen Raum & Ganztag In Schulen im sozialen Raum: Chancen und Grenzen schulischer Kooperationen am Beispiel gebundener Ganztagsschulen (Charlotte Eller, Albrecht Wacker) wird diskutiert, wie Schulen sich in ihr Umfeld einbetten, mit Partnern kooperieren und welche Potenziale – aber auch Belastungsgrenzen – sich daraus ergeben. Neuropsychologie des Lernens – Lernen ermöglichen, begleiten und fördern Mit Elemente der Neuropsychologie des Lernens und Lernen ermöglichen, begleiten und fördern. Ankündigung einer Folge von Beiträgen in Lehren & Lernen (Ulrich Herrmann, Kathrin Müller) beginnt eine Reihe, die neurowissenschaftliche Erkenntnisse für Schule nutzbar macht. In Neue Wege des Lehrens und Lernens aus neurowissenschaftlicher Sicht (Ulrich Herrmann) werden Implikationen für Unterrichtsgestaltung skizziert: Bedeutung von Emotionen, Wiederholung, Pausen, Aktivierung und Beziehung. Lern- und Gedächtnisstrategien des Gehirns – und wie es dabei unterstützt werden kann(Ulrike Gleißner) zeigt, wie Lehrkräfte mit Strategien wie Strukturierung, Visualisierung, Wiederabruf und Verknüpfung arbeiten können. Exekutive Funktionen, Selbstregulation und ihre Bedeutung für die Neuropsychologie des Lernens(Monika Brunsting) macht deutlich, wie Arbeitsgedächtnis, Inhibition und kognitive Flexibilität Lernprozesse steuern – und wie Schule diese Fähigkeiten gezielt fördern kann. Panorama, Schulversuche und „besondere Schule“ Im Panorama greift Michael Blume in Warum der Antisemitismus uns alle bedrohtein gesellschaftlich drängendes Thema auf – mit Relevanz für demokratische Bildung und Schulkultur. Maraike Hechler und Stefan Immerfall fragen in Lernen aus Schulversuchen? Eine Fallstudie zu „Grundschule ohne Noten“, was sich aus innovativen Versuchsschulen für das Regelsystem lernen lässt. In der Serie Die Besondere Schule stellt Birgit Wahr das Firstwald-Gymnasium Kusterdingen vor: „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ – ein Schulprofil, das kognitive, emotionale und praktische Dimensionen von Bildung verbindet. Abenteuer Lese.Reise, Zwischenruf und Digitale Schulentwicklung Unter Abenteuer Lese.Reise thematisiert Juliane Dube Vorlesen und Mitlesenals zentrale Bausteine von Lesesozialisation. Im Zwischenruf Armutshabitus als gesellschaftlicher Dauerzustand reflektiert Margret Ruep, wie soziale Herkunft Lernchancen und Schulerfahrungen prägt – mit Blick auf Raum, Material und Teilhabe. In der Serie Digitale Schulentwicklung fragt Johannes Zylka in Endlich haben wir die Endgeräte … und jetzt?, wie Schulen digitale Ausstattung sinnvoll in Lehr-Lern-Konzepte einbetten.Jetzt abonnieren und profitieren: Konkrete Impulse für raumbezogene Schulentwicklung und Schulbau Verständliche Zugänge zur Neuropsychologie des Lernens und exekutiven Funktionen Beispiele für Ganztagskonzepte, Schulversuche und besondere Schulprofile Orientierung, wie digitale Ausstattung und Lernräume zusammen gedacht werden können
Zum Thema dieser Ausgabe: Achtsamkeit und Mitgefühl in der Bildung für das Gemeinwohl Achtsamkeit und Mitgefühl in der Bildung für das Gemeinwohl stellt die Frage, wie Schulen Räume schaffen können, in denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene innere Stärke, Empathie und Verantwortungsbewusstsein entwickeln. Die Beiträge zeigen, wie Achtsamkeit Resilienz stärkt, wie achtsamkeitsbasierte Interventionen in der Oberstufe wirken und wie mitgefühlsbasierte Suchtprävention neue Zugänge eröffnet. Zwischen theoretischen Reflexionen, empirischen Studien, Modellprojekten, politischen Perspektiven auf Schulentwicklung, Leseförderung durch Vorlesen und digitalen Hinweisen für Videokonferenzen in der Grundschule wird deutlich: Bildung für das Gemeinwohl braucht innere Haltungen, Beziehungskompetenz und Praktiken, die Menschen mit sich selbst, anderen und der Welt verbinden. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Achtsamkeit und Mitgefühl nicht als Randthemen, sondern als Teil einer ganzheitlichen Bildung verankern wollen. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, die achtsamkeits- und mitgefühlsbasierte Elemente in ihren Unterricht integrieren möchten Schulleitungen und Schulentwicklungsgruppen, die Resilienz und Beziehungskultur stärken wollen Schulsozialarbeit, Beratungslehrkräfte und Präventionsfachkräfte, die mit Sucht- und Stressprävention arbeiten Lehramtsstudierende und Ausbildende, die Bildung für das Gemeinwohl konzeptionell und praktisch durchdringen wollen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Achtsamkeit und Resilienz – Offenheit und Widerstandskraft Im Editorial Achtsamkeit und Resilienz. Wenn Offenheit und Widerstandskraft Hand in Hand gehen zeigt Ulrike Graf, wie Achtsamkeit und Resilienz zusammenhängen. Sie beschreibt, wie bewusste Wahrnehmung, innere Haltung und Selbstfürsorge dazu beitragen, Belastungen im Schulalltag zu begegnen, ohne zu verhärten oder zu resignieren. „Lebst du noch oder hast du’s schon vergessen?“ – Achtsamkeit in der Oberstufe In „Lebst du noch oder hast du’s schon vergessen?“ Qualitative Studienergebnisse zu den Auswirkungen einer achtsamkeitsbasierten Intervention bei Oberstufenschüler/innen untersucht Minh Tam Luong, wie Jugendliche Achtsamkeitsangebote erleben. Die Studie zeigt Effekte auf Stresswahrnehmung, Konzentration, Selbstbild und Umgang mit Leistungsdruck. Denk-Pause Mit Denk-Pause lädt Helmut Wehr zu einer bewussten Unterbrechung des Gewohnten ein – einer kurzen, reflektierenden Zäsur, die den Blick auf das Wesentliche schärfen und Raum für neue Perspektiven in Schule und Unterricht eröffnen soll. „AmSel“ – Achtsamkeits- und mitgefühlsbasierte Suchtprävention In Ergebnisse und Potenziale von verkörperten phänomenologischen Gesprächen. Das Modellprojekt „AmSel – Achtsamkeits- und mitgefühlsbasierte Suchtprävention in Schulen“ zeigen Nils Altner und Ayscha Lucas-Gesing, wie verkörperte, erfahrungsnahe Gespräche mit Achtsamkeit und Mitgefühl verbunden werden können. Das Projekt macht deutlich, wie Prävention jenseits reiner Informationsvermittlung gelingen kann – durch Bewusstheit, Beziehung und Selbstfürsorge. Panorama: Wie die Politik die Schulen weiterentwickeln sollte Im Panorama fragt Johannes Baumann in Wie die Politik die Schulen weiterentwickeln sollte, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, damit Schulen ihren Bildungsauftrag – einschließlich Achtsamkeit, Mitgefühl und Gemeinwohlorientierung – erfüllen können: von Personal über Strukturen bis hin zu Beteiligung. Abenteuer Lese.Reise: Einstieg in das Abenteuer Lesereise Unter Abenteuer Lese.Reise führen Jürgen Belgrad, Carmen Huber und Margret Ruep in Was steht in dem verdammten Fahrplan …? Einstieg in das Abenteuer Lesereise in ein Leseförderkonzept ein, das Lesen als Reise versteht: mit Etappen, Zwischenstopps und persönlichen Routen. In Mit Vorlesen beginnen – VORLESEN als Initialzündung zur Leseförderung (Jürgen Belgrad, Annabel Müller) wird gezeigt, wie Vorlesen als Startpunkt für eigenständiges Lesen und Lesefreude genutzt werden kann – gerade bei Kindern, die noch keinen sicheren Zugang zu Texten haben. Serie: Digitale Schulentwicklung – Videokonferenzen in der Grundschule In der Serie Digitale Schulentwicklung gibt der Arbeitskreis Medienbildung in der Grundschule in Tipps für Videokonferenzen in der Grundschule konkrete Hinweise, wie digitale Treffen mit jüngeren Kindern gestaltet werden können: technisch einfach, pädagogisch sinnvoll und beziehungsorientiert. Jetzt abonnieren und profitieren: Einblicke, wie Achtsamkeit und Mitgefühl Resilienz und Prävention in Schule stärken Qualitative Ergebnisse zur Wirkung achtsamkeitsbasierter Interventionen in der Oberstufe Impulse für Bildungspolitik, Leseförderung und digitale Praxis in der Grundschule Konkrete Ansätze, um Bildung für das Gemeinwohl im Schulalltag sichtbar zu machen
Zum Thema dieser Ausgabe: Die Rolle der Grundschulempfehlung am Übergang in die Sekundarstufe I Die Rolle der Grundschulempfehlung am Übergang in die Sekundarstufe I beleuchtet einen der sensibelsten Punkte im Bildungssystem: die Entscheidung, welchen weiterführenden Bildungsgang Kinder nach Klasse 4 einschlagen. Die Beiträge zeigen, wie Grundschulempfehlungen in der Praxis erlebt werden, welche Erwartungen und Emotionen sie auslösen, wie sie strukturell wirken – und wie zeitgemäße Beratungsansätze aussehen könnten. Zwischen schulpraktischen Erfahrungen, theoretischen Analysen, empirischen Befunden, Beispielen aus integrierten Gesamtschulen, bildungspolitischen Roll-backs und neuen Beratungskonzepten wird deutlich: Die Grundschulempfehlung ist nie nur ein Formular. Sie ist ein Brennpunkt von Gerechtigkeitsfragen, Elternwünschen, Leistungsbildern und Systemlogiken. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Übergänge nach Klasse 4 kritisch reflektieren und professionell gestalten möchten. Sie richtet sich an: Grundschullehrkräfte, Schulleitungen und Beratungsteams, die Empfehlungen aussprechen und Gespräche führen Lehrkräfte der Sekundarstufe I, die Übergänge aufnehmen und weiterführen Bildungsadministration, Schulträger und Bildungspolitik, die Strukturfragen rund um Übergänge verantworten Elternvertreter/innen und Schulsozialarbeit, die Familien in dieser Phase begleiten Die wichtigsten Inhalte im Überblick Überfordert und überbewertet – eine schulpraktische Perspektive Im Editorial Überfordert und überbewertet. Anmerkungen zur Grundschulempfehlung aus einer schulpraktischen Perspektive beschreibt Johannes Baumann, wie viel Erwartungsdruck, Unsicherheit und Verantwortung auf Lehrkräften liegt – und warum die Empfehlung häufig mehr symbolisch überhöht als sachlich begründet wird. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit In Die Grundschulempfehlung zwischen Wunsch und Wirklichkeit analysiert Joachim Friedrichsdorf Spannungen zwischen Elternwünschen, Leistungsbildern, Schulkapazitäten und Gerechtigkeitsansprüchen. Der Beitrag zeigt, wo das Verfahren an seine Grenzen stößt – und wo es Orientierung bieten kann. Eine Medaille mit zwei Seiten – theoretische Perspektiven und empirische Befunde Die Grundschulempfehlung – eine Medaille mit zwei Seiten? Theoretische Perspektiven und empirische Befunde (Sibylle Schneider) verbindet verschiedene Theorieansätze mit Forschungsbefunden. Deutlich wird, wie stark soziale Herkunft, Erwartungshaltungen und institutionelle Rahmenbedingungen Übergänge mitbestimmen. Umgang mit der Grundschulempfehlung an einer integrierten Gesamtschule In Zum Umgang mit der Grundschulempfehlung an einer integrierten Gesamtschule schildert Jürgen Leonhardt, wie eine Schule, die mehrere Bildungsgänge unter einem Dach vereint, mit Empfehlungen umgeht – und welche Alternativen sich im schulischen Alltag eröffnen. Roll back zur alten Praxis der Auslese Roll back zur alten Praxis der Auslese. Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung (Corinna Blume) thematisiert bildungspolitische Versuche, Empfehlungen wieder verbindlicher zu machen. Der Beitrag diskutiert, welche Effekte dies auf Chancengerechtigkeit, Schulprofile und Entscheidungsfreiheiten haben kann. Elemente eines zeit- und sachgemäßen Beratungsansatzes In Elemente eines zeit- und sachgemäßen Beratungsansatzes entwickelt Joachim Friedrichsdorf Bausteine einer Beratung, die Kinder, Eltern und Schulen ernst nimmt: Transparenz, mehrperspektivische Betrachtung, Prozesshaftigkeit statt Einmalentscheidung und eine klare Trennung von Information, Empfehlung und Entscheidung. Panorama: Distanzunterricht und Bildungskatastrophe? Im Panorama ergänzen zwei Beiträge den Blick um die Pandemieerfahrungen: „Etwas strukturierter, mehr Videokonferenz, …“ Erste Befunde einer Schüler/innenbefragung während der zweiten Schulschließung (Albrecht Wacker, Valentin Unger, Hendrik Lohse-Bossenz) zeigt, wie Lernende Distanzunterricht erlebt haben – mit Blick auf Struktur, Unterstützung und Gerechtigkeit. Klaus Zierer warnt in Die Hinweise auf eine Bildungskatastrophe mehren sich. Der schulische Corona-Stotterbetrieb erzeugt viel Leerlauf und soziale Ungerechtigkeit., wie stark die Pandemie bestehende Ungleichheiten verschärft – mit direkten Folgen auch für Übergangsentscheidungen. Serie: Digitale Schulentwicklung In der Serie Digitale Schulentwicklung beschreibt Ines Kling in Mit gather.town zum interaktiven virtuellen Klassenzimmer, wie digitale Plattformen genutzt werden können, um Lernräume und Begegnung in Distanzsituationen neu zu gestalten.Jetzt abonnieren und profitieren: Fundierte Analysen zur Rolle und Wirkung der Grundschulempfehlung Perspektiven aus Praxis, Theorie und Forschung zum Übergang in die Sekundarstufe I Bausteine für einen zeitgemäßen Beratungsansatz mit Kindern und Eltern Ergänzende Einblicke in Pandemieerfahrungen, digitale Lernräume und achtsame Schulkultur
Zum Thema dieser Ausgabe: Folgen der Corona-Pandemie und Konsequenzen für die Schüler/innen und Schulen Folgen der Corona-Pandemie und Konsequenzen für die Schüler/innen und Schulen fasst zusammen, was Schulschließungen, Distanzlernen und lange Unsicherheit mit Kindern, Jugendlichen und Schule gemacht haben – und was jetzt getan werden muss. Die Beiträge geben Einblicke aus Schulpsychologie, Beratungslehrerarbeit, Sonderpädagogik, Schulleitungsperspektive und journalistischer Beobachtung und fragen, wie eine „Schule nach Corona“ aussehen sollte. Zwischen Lageberichten, Erfahrungen aus Beratung und SBBZ, Überlegungen zu Depression, Forderungen nach Kompensation, Kritik am „Notabitur“, Stimmen Jugendlicher und Imperativen für die Zukunft wird deutlich: Die Pandemie darf nicht als Ausrutscher verbucht werden. Sie hat Schwachstellen offengelegt – und markiert einen Punkt, an dem Schule sich neu ausrichten kann und muss. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie die Pandemie-Folgen für Schule nicht nur bilanzieren, sondern in konkrete Konsequenzen für Ihre Arbeit übersetzen wollen. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, die Lernstände, Motivation und Beziehung neu justieren müssen Schulleitungen und Steuergruppen, die Schulentwicklung nach Corona gestalten Schulpsycholog/innen, Beratungslehrkräfte und SBBZ-Teams, die mit Belastungen und Krisenverläufen arbeiten Bildungspolitik, Verwaltung und Schulträger, die Förderprogramme und Rahmenbedingungen ausrichten Die wichtigsten Inhalte im Überblick Umgang mit den Auswirkungen der Schulschließungen – Corona-Lagebericht Schulpsychologie Im Auftaktbeitrag Umgang mit den Auswirkungen der Schulschließungen. Corona-Lagebericht Schulpsychologie in Baden-Württemberg zeichnen Nina Großmann und Ulrich Herrmann nach, wie sich psychische Belastungen, Lernrückstände und Konflikte in Schulen gezeigt haben – und welche Unterstützungsbedarfe Schulpsychologische Dienste sehen. Corona-Folgen aus Sicht der Beratungslehrkräfte In Corona-Folgen für Schüler/innen und Schulen aus Beratungslehrer/innen-Perspektive (Michael Dörfel) und Folgen der Schulschließungen aus der Sicht eines Beratungslehrers (Florian Gantner) werden typische Probleme sichtbar: Überforderung, Einsamkeit, familiäre Spannungen, Motivationseinbrüche – und zugleich neue Formen von Selbstständigkeit und Verantwortung. „Hat man uns vergessen?“ – SBBZ für verhaltensschwierige Schüler „Hat man uns vergessen?“ Folgen der Schulschließung in einem SBBZ für verhaltensschwierige Schüler (Matthias Schmidt, Susanne Klein) zeigt, wie stark Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten unter dem Wegfall von Struktur, Beziehung und Präsenzförderung leiden – und welche Konsequenzen sich für zukünftiges Krisenmanagement und Förderkonzepte ergeben. Umgang mit von Depression bedrohten Schüler/innen in der Coronakrise In Umgang mit von Depression bedrohten Schüler/innen in der Coronakrise gibt Gabriel Kornwachs Hinweise, wie Lehrkräfte Warnsignale erkennen, Grenzen ihrer Zuständigkeit wahrnehmen und dennoch unterstützend handeln können – in enger Zusammenarbeit mit Fachstellen und Eltern. Eine „Corona-Generation“ verlangt eine Kompensation Eine „Corona-Generation“ verlangt eine Kompensation (Joachim Lohmann) argumentiert, dass pandemiebedingte Nachteile nicht allein auf individueller Ebene aufgefangen werden können, sondern strukturelle Ausgleichsmaßnahmen brauchen: zusätzliche Lernzeit, Förderprogramme, psychosoziale Unterstützung und langfristige Strategien. „Notabitur“ infolge Corona – massenhafter Kollateralschaden? In „Notabitur“ infolge Corona – ein massenhafter Kollateralschaden? hinterfragt Ulrich Herrmann die Debatte um Abiturnoten und Standards in der Pandemie. Er diskutiert, wie Abschlüsse bewertet werden, welche Botschaften an Jugendliche gesendet werden und wie Gerechtigkeit unter ungleichen Bedingungen hergestellt werden kann. „Versäume deine Jugend“ – Junge Leute im falschen Warteraum Versäume deine Jugend. Junge Leute im falschen Warteraum (Alex Rühle) gibt eine literarisch-journalistische Perspektive auf die Erfahrungen Jugendlicher: verpasste Erlebnisse, Stillstand, Warteräume – und die Frage, was Bildung und Gesellschaft ihnen jetzt schulden. Schule nach Corona – fünf Imperative In Schule nach Corona. Fünf Imperative formuliert Johannes Baumann Leitlinien, wie Schule aus den Erfahrungen lernen sollte: etwa Beziehung vor Stoff, gezielte Förderung statt flächiger Wiederholung, Stärkung psychischer Gesundheit, flexible Lernformate und ernstgemeinte Beteiligung von Schüler:innen. Panorama: Leseförderung und Beziehungsgestaltung Im Panorama zeigen zwei Beiträge, wie zentrale Entwicklungsaufgaben aufgegriffen werden können: Förderung der Leseleistung von Grundschulkindern im Rahmen der Sommerschulen in Baden-Württemberg (Hermann Scheiring, Sophia Legner, Jens Krummenauer, Juliane Rysavy) beschreibt ein Förderformat, das pandemiebedingte Rückstände im Lesen gezielt adressiert. Beziehungen im Schulalltag gestalten(Ruth Pfeifer, Matthias Braeunig, Alexander Wünsch) zeigt, wie Beziehungsgestaltung als Kernaufgabe von Schule verstanden und praktisch umgesetzt werden kann – gerade nach Zeiten der Distanz. Digitale SchulentwicklungIn der Serie Digitale Schulentwicklung berichtet Sarah Stumm in Eine Verfolgungsjagd im Klassenzimmer! Die Nutzung digitaler und spielerischer Elemente beim Hörverstehen, wie digitale, spielerische Settings Hörverstehen fördern – ein Beispiel, wie digitale Werkzeuge über Notlösungen hinaus lernwirksam eingesetzt werden können. Jetzt abonnieren und profitieren: Vielstimmige Einblicke in Corona-Folgen aus Schulpsychologie, Beratung, SBBZ, Schulleitung und Medien Konkrete Hinweise zum Umgang mit Depression, Lernrückständen und Beziehungslücken Leitlinien für eine „Schule nach Corona“, die aus den Erfahrungen lernt Praxisbeispiele zu Sommerschulen, Beziehungsgestaltung und digitaler Hörverstehensförderung
Zum Thema dieser Ausgabe: Demokratische Werte erleben – Demokratiepädagogik Teil 2 Demokratische Werte erleben – Demokratiepädagogik Teil 2 führt die Diskussion um Demokratiebildung fort und rückt diesmal Werte, Mitbestimmungserfahrungen und globale Perspektiven in den Mittelpunkt. Die Beiträge zeigen, wie Wertediskurse geführt, Beteiligung im Schulalltag ermöglicht, Demokratie mit Globalem Lernen verknüpft und digitale Formate für Demokratiebildung genutzt werden können – bis hin zur Erinnerungspädagogik. Zwischen Wertereflexion, Interviews mit Landesschüler:innen, Spannung zwischen Anspruch und Wirklichkeit von Demokratisierung, einem digitalen „Wimmelbild“ zur Demokratiebildung, Erinnerungsarbeit, Unterrichtsmacht, Schulstrukturkritik, Auswendiglernen und hybriden OER-Materialien wird deutlich: Demokratiepädagogik ist ein vielschichtiges Feld. Sie lebt von echten Erfahrungen, kritischer Reflexion und einer Schulstruktur, die Beteiligung erlaubt. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Demokratiebildung im Unterricht und in der Schulkultur vertieft und zeitgemäß gestalten möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, insbesondere in Politik, Geschichte, Ethik, Religion und Gesellschaftslehre Schulleitungen und Schulentwicklungsgruppen, die demokratische Beteiligung systematisch stärken wollen Schülervertretungen, SMV-Begleitende und Pädagog/innen in der politischen Bildung Lehramtsstudierende und Ausbildende, die Konzepte und Fallbeispiele zu Demokratiepädagogik suchen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Vom (Mehr-)Wert der Werte – Wertediskurse und Wertereflexion Im Editorial Vom (Mehr-)Wert der Werte – Wertediskurse und Wertereflexion zeigt Siegfried Frech, warum es nicht reicht, Werte „zu vermitteln“. Er diskutiert, wie Werte in Schule ausgehandelt, hinterfragt und gelebt werden – und welche Formate echte Wertereflexion ermöglichen. Demokratie in der Schule – „Im Unterricht hört die Mitbestimmung oft auf“ In Demokratie in der Schule „Im Unterricht hört die Mitbestimmung oft auf“ berichtet Florentine Anders in einem Interview mit vier Schüler:innen des Landesschülerrates aus Berlin und Brandenburg, wie Lernende Beteiligung erleben: von echten Mitbestimmungserfahrungen bis zu symbolischen Formen. Demokratiebildung im Kontext des Globalen Lernens Demokratiebildung im Kontext des Globalen Lernens. Schulische Demokratisierung zwischen Anspruch und Wirklichkeit (Thomas Strehle, Carsten Rohlfs, Marius Harring) verknüpft Demokratiepädagogik mit Globalem Lernen. Der Beitrag zeigt, wie globale Gerechtigkeit, Menschenrechte und Nachhaltigkeit im Unterricht thematisiert werden – und wo schulische Strukturen demokratische Ansprüche begrenzen. „Wimmelbild online“ – digitale Demokratiebildung In „Wimmelbild online“ – eine digitale Umsetzung des Leitfadens Demokratiebildung entwerfen Stefan Artmann und Felix Steinbrenner ein digitales Szenario, in dem Lernende komplexe Situationen erkunden, Perspektiven wechseln und demokratische Fragestellungen entdecken. „Wehret den Anfängen“ – Demokratie-Lernen durch Erinnern „Wehret den Anfängen“ – Demokratie-Lernen durch Erinnern (Helmut Wehr, Hans-Jürgen Kobus) rückt die Bedeutung von Erinnerungspädagogik in den Vordergrund. Anhand historischer Beispiele wird gezeigt, wie frühzeitiges Erkennen antidemokratischer Tendenzen und kritische Auseinandersetzung mit Geschichte demokratische Wachsamkeit fördern können. Panorama: Macht im Unterricht und Schulstrukturkritik Im Panorama werden zwei grundlegende Fragen gestellt: Unterricht – ein Mach(t)werk des Lehrers? (Martin Kramer) fragt, wie Macht im Unterricht ausgeübt wird – bewusst und unbewusst – und wie sich demokratische Haltungen in der Gestaltung von Unterricht und Bewertung zeigen. Der inakzeptable Umgang der Bildungswissenschaft mit der Schulstruktur (Brigitte Schumann) kritisiert, wie wenig Schulstrukturen (z. B. das gegliederte System) aus demokratie- und gerechtigkeitstheoretischer Perspektive problematisiert werden. Zwischenruf: Ist Auswendiglernen noch zeitgemäß? Im Zwischenruf Ist Auswendiglernen noch zeitgemäß? reflektiert Volker Reinhardt die Rolle von Auswendiglernen im kompetenzorientierten Unterricht. Er fragt, wann Auswendiglernen sinnvoll ist – etwa als Basiswissen – und wann es demokratischer Bildung und kritischem Denken im Weg steht. Digitale SchulentwicklungIn der Serie Digitale Schulentwicklung zeigt Tanja Schöler in Wie können zeitgemäße Lernmaterialien aussehen? Hybride OER-Lernmaterialien am Beispiel des Faches Deutsch, wie offene, digital-analoge Materialien gestaltet werden können, die Beteiligung, Differenzierung und Kooperation fördern – auch im Sinne demokratischer Lernkulturen. Jetzt abonnieren und profitieren: Konkrete Impulse für Wertearbeit, Beteiligung und globale Perspektiven in der Demokratiebildung Einblicke in digitale Formate, Erinnerungspädagogik und Machtfragen im Unterricht Kritische Reflexionen zur Schulstruktur und Rolle des Auswendiglernens Literatur- und Materialtipps für eine zeitgemäße, demokratisch orientierte Unterrichtspraxis
Zum Thema dieser Ausgabe: Von der Ausstattung zur Kultur der Digitalität – Best Practices & Perspektiven Von der Ausstattung zur Kultur der Digitalität – Best Practices & Perspektiven richtet den Blick über Tablets und WLAN hinaus auf die Frage: Wie wird aus Technik eine pädagogisch sinnvolle Kultur der Digitalität? Die Beiträge zeigen, wie digitale Schulentwicklung strategisch gedacht, politisch-kulturelle Medienbildung verankert, Überzeugungen von Lehrkräften erforscht, berufliche Orientierung digital unterstützt, Augmented Reality genutzt und Fernunterricht bildungssprachlich gestaltet werden kann. Zwischen Schulentwicklungsdimensionen, Medienbildung, wertebezogenen Haltungen, Berufsorientierung, AR-Szenarien, KMK-Empfehlungen, Notendebatte, „New Learning“ und Mobbingprävention wird deutlich: Digitalität ist kein Zusatzmodul, sondern durchzieht Unterricht, Schulklima und Professionalisierung. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie digitale Schulentwicklung konsequent von der Pädagogik her denken wollen. Sie richtet sich an: Schulleitungen und Steuergruppen, die eine Kultur der Digitalität entwickeln möchten Lehrkräfte aller Schularten, die digitale Werkzeuge lernwirksam einsetzen wollen Medienbeauftragte, Fortbildner/innen und Multiplikator/innen, die Medienbildung strategisch verankern Bildungsadministration und Schulträger, die Ausstattung mit Schul- und Unterrichtsentwicklung verzahnen wollen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Dimensionen digitaler Schulentwicklung Im Editorial und Beitrag Dimensionen digitaler Schulentwicklung – Vielfalt als Grundlage digitaler Schulentwicklung entwirft Johannes Zylka ein Modell, das technische, organisatorische, didaktische und kulturelle Dimensionen unterscheidet. Er zeigt, warum Vielfalt an Zugängen und Akteuren Voraussetzung für tragfähige digitale Schulentwicklung ist. Politisch-kulturelle Medienbildung In Politisch-kulturelle Medienbildung. Herausforderungen für Gesellschaft, Schule und Unterricht des 21. Jahrhunderts analysieren Daniel Autenrieth und Stefanie Nickel, wie Schule auf Desinformation, Filterblasen und Plattformlogiken reagieren kann. Der Beitrag zeigt, wie politisch-kulturelle Medienbildung als Querschnittsaufgabe verstanden und unterrichtlich umgesetzt werden kann. Überzeugungen und Werthaltungen zur Kulturalisierung schulischer Digitalität Überzeugungen und Werthaltungen zur Kulturalisierung schulischer Digitalität. Ergebnisse einer qualitativ-empirischen Untersuchung (Christian Mühleis) beleuchtet, welche Einstellungen Lehrkräfte zu Digitalität haben – zwischen Skepsis, Pragmatismus und Begeisterung – und wie diese Haltungen konkrete Gestaltungsentscheidungen prägen. „Irgendwas mit Medien?“ – Digitale Wege in der beruflichen Orientierung Stefanie Hagenmüller fragt in Irgendwas mit Medien? Digitale Wege in der beruflichen Orientierung, wie Jugendliche Medienberufe wahrnehmen und wie Schule Orientierung in einem unübersichtlichen Feld geben kann. Vorgestellt werden digitale Formate, mit denen Interessen geklärt und berufliche Perspektiven konkretisiert werden können. „Ich sehe was, was du nicht siehst!“ – Augmented Reality im Unterricht In „Ich sehe was, was du nicht siehst!“ Augmented Reality im Unterricht zeigt Markku Sparwald, wie AR-Anwendungen Lernräume erweitern: vom sichtbaren Innenleben technischer Geräte über historische Überblendungen bis zu naturwissenschaftlichen Visualisierungen – stets mit Blick auf didaktischen Mehrwert. Fernunterricht bildungssprachlich gestalten Fernunterricht im Hinblick auf Bildungssprache gestalten. Die Empfehlungen der KMK vor dem Hintergrund der Schulschließungen (Petra Schappert) analysiert, wie Fernunterricht sprachliche Anforderungen erhöht – und wie Lehrkräfte Bildungssprache gezielt fördern können, damit Schülerinnen und Schüler fachlich nicht abgehängt werden. Panorama: Noten, New Learning und Mobbingprävention Im Panorama: Noten sind unfair in Corona-Zeiten – und auch sonst (Hans Brügelmann) problematisiert Ziffernnoten als unzureichendes Feedbackinstrument, besonders unter Krisenbedingungen. New Learning – Lernen neu denken. Das Hagener Manifest 2020 der FernUniversität Hagen (Ulrich Herrmann) stellt Leitideen für zukunftsorientiertes Lernen vor: selbstbestimmt, vernetzt, forschend. Mobbing in der Schule. 2. Teil: Prävention und Auswege aus der Mobbingfalle(Karl Gebauer) beschreibt Strukturen und Haltungen, die Mobbing verhindern oder beenden helfen – auch im digitalen Raum.Jetzt abonnieren und profitieren: Ein Orientierungsrahmen für digitale Schulentwicklung jenseits reiner Ausstattung Praxisnahe Impulse zu Medienbildung, AR, Fernunterricht und Berufsorientierung „mit Medien“ Kritische Perspektiven auf Noten, New Learning und Mobbingprävention in digitalen Kontexten Literaturhinweise für alle, die Digitalität in Schule strategisch weiterdenken wollen
Zum Thema dieser Ausgabe: Konfliktursachen & Konfliktlösungen im Schulalltag Konfliktursachen & Konfliktlösungen im Schulalltag stellt Formen von Konflikten in den Mittelpunkt, die Schule täglich prägen – von klassischem Mobbing über Cybermobbing bis zu unterschwelligen Spannungen im Gesprächsalltag. Die Beiträge zeigen, wie Konflikte entstehen, was sie für Kinder und Jugendliche bedeuten und wie Schule präventiv, intervenierend und beziehungsorientiert damit umgehen kann. Zwischen Fallgeschichten, Studien, Praxisimpulsen, Pandemie-Folgen, „Unterrichtskonserven“, Erfahrungen autistischer Schüler:innen und einem Porträt einer besonderen Schule wird deutlich: Konflikte sind kein Randthema, sondern Teil der Lernumgebung. Wie Schule sie gestaltet, entscheidet mit über Sicherheit, Zugehörigkeit und Lernchancen. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Konflikte im Schulalltag professionell verstehen und bearbeiten möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, Klassenleitungen, Fach- und Stufenleitungen Schulleitungen, Schulsozialarbeit, Beratungslehrkräfte Teams in Prävention, Inklusion und Ganztag, die mit herausfordernden Situationen umgehen Lehramtsstudierende und Ausbildende, die Konfliktpädagogik fundiert kennenlernen wollen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Mobbing in der Schule – die Geschichte von Steffi Im Editorial Mobbing in der Schule. 1. Teil: Die Geschichte von Steffi – Was ist Mobbing? erzählt Karl Gebauer eine exemplarische Mobbinggeschichte und arbeitet Kriterien heraus, die Mobbing von „normalen“ Konflikten unterscheiden: Systematik, Machtgefälle, Wiederholung, Ohnmachtserleben. Zwei Millionen Schüler/innen sind Opfer von Cybermobbing In Zwei Millionen Schüler/innen sind Opfer von Cybermobbing. Ergebnisse aus der Studie „Cyberlife III“ (Teilstudie Schülerstudie) des Bündnisses gegen Cybermobbing e. V. stellt Ulrich Herrmann zentrale Zahlen und Befunde vor. Er zeigt, wie verbreitet Cybermobbing ist, welche Formen es annimmt und welche Konsequenzen dies für Prävention und Intervention an Schulen hat. Mehr regeln statt mehr Regeln – Gespräche sinnvoll nutzen Johannes Baumann plädiert in Mehr regeln statt mehr Regeln! Gespräche im Schulalltag sinnvoll nutzen dafür, weniger auf neue Vorschriften und stärker auf klärende, deeskalierende Gespräche zu setzen – mit Kindern, Jugendlichen und Kolleg:innen. Panorama: Corona-Folgen, Unterrichtskonserven und Autismus-Erfahrungen Im Panorama: Lehren aus den Corona-Schulschließungen, Teil III. Corona-Folgen reichen weit über die Schulschließung hinaus: Sie gefährden den Übergang Schule – Berufsausbildung und vertiefen die Spaltung unserer Gesellschaft(Ulrich Herrmann) zeigt, wie pandemiebedingte Brüche Konflikte und Ungleichheiten verschärfen. Traumpartner gesucht. Wie Lehrkräfte mit Unterrichtskonserven dealen – nur im Fernunterricht? (Gotthilf G. Hiller) reflektiert, wie vorgefertigte Materialien und digitale „Konserven“ Lehr-Lern-Beziehungen beeinflussen. In „Ein bisschen wünschte ich, es wäre anders.“ Ergebnisse einer qualitativen Studie über schulische Erfahrungen autistischer Kinder und Jugendlicher an Gymnasien in Baden-Württemberg gibt Esther Hewitt-Schray Einblick in Wahrnehmungen und Belastungen dieser Schüler/innen – ein wichtiger Beitrag zur inklusiven Konflikt- und Beziehungsgestaltung. Serie: Die Besondere Schule – Betty-Hirsch-Schule II In der Serie Die Besondere Schule porträtiert Gerhard Ziener in Den Menschen sehen! Die Betty-Hirsch-Schule II in der Nikolauspflege Stuttgart eine Schule, die Sehbeeinträchtigte und Blinde begleitet. Der Beitrag zeigt, wie achtsame Beziehungsgestaltung, klare Strukturen und individuelle Förderung helfen, Konflikte zu minimieren und Lernen zu ermöglichen. Jetzt abonnieren und profitieren: Klar definierte Kriterien und Fallbeispiele zu Mobbing und Cybermobbing Praxisnahe Impulse für Gesprächsführung, Prävention und Umgang mit Konflikten Einblicke in Pandemie-Folgen, Unterrichtskultur und inklusive Perspektiven Inspiration aus einer besonderen Schule, die „den Menschen sieht“