Produkte filtern
Mit der dritten und vermutlich letzten Stolpersteinverlegung am 7. und 8. November 2023 hat der Künstler Gunter Demnig in Villingen-Schwenningen weitere 29 Gedenksteine an elf Standorten verlegt – zur Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Die nun vorliegende Dokumentation fasst die Ereignisse, Hintergründe und Beteiligten zusammen. Die Broschüre enthält ein Vorwort von Friedrich Engelke, schildert die Organisation der Verlegung und würdigt das Engagement zahlreicher Helferinnen und Helfer – von städtischen Diensten über Schulprojekte bis hin zu Patinnen und Paten. Besonders hervorgehoben wird die Arbeit einer Schulklasse, die sich intensiv mit den Schicksalen betroffener Familien auseinandergesetzt hat. Zahlreiche biografische Daten, familienkundliche Recherchen und lokale Bezüge geben den verlegten Stolpersteinen historische Tiefe und machen die Erinnerungsarbeit auch für zukünftige Generationen greifbar. Die Broschüre ist ein wichtiges Zeugnis gelebter Erinnerungskultur in der Region.
Diese bewegende Broschüre dokumentiert die Gedenkfahrt zur Gedenkstätte Auschwitz im Januar 2020 – organisiert im Zusammenhang mit der zweiten Stolpersteinverlegung in Villingen-Schwenningen. Die Veröffentlichung versammelt persönliche Eindrücke, historische Hintergründe und begleitende Reflexionen, die während der Reise sowie im Rahmen der Vor- und Nachbereitung entstanden sind. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen junger Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die durch die Konfrontation mit den Orten des Holocaust für die Gegenwart sensibilisiert wurden. Die Texte regen zum Denken und Fühlen an – sie hinterfragen Gleichgültigkeit, zeigen den Wert zivilgesellschaftlichen Engagements und betonen die Bedeutung des Erinnerns als aktiver Prozess. Die Broschüre ist nicht nur eine Rückschau auf die Reise selbst, sondern ein zeitgeschichtliches und pädagogisch relevantes Dokument, das deutlich macht, warum Gedenken, Aufarbeitung und aktive Erinnerungskultur auch heute unerlässlich sind.
Diese Broschüre dokumentiert die zweite Stolpersteinverlegung in Villingen-Schwenningen, die am 6. März 2022 stattfand. Im Mittelpunkt stehen die biografischen Porträts der NS-Verfolgten, für die Gunter Demnig in der Stadt weitere Stolpersteine verlegte. Die Broschüre versteht sich als Nachwort und zugleich Fortsetzung der erinnerungskulturellen Arbeit, die mit den vorherigen Verlegungen begann. Mit großer Sorgfalt wurden erneut Lebensläufe rekonstruiert, Verfolgungsschicksale dokumentiert und persönliche wie historische Zusammenhänge aufgearbeitet. Die Texte regen zum Nachdenken an, stellen Verbindungen zur Gegenwart her und vermitteln eindringlich die Bedeutung des individuellen Erinnerns im öffentlichen Raum. Ein eindrucksvolles Dokument lokaler Gedenkkultur – geeignet für alle, die sich für Geschichte vor Ort, biografische Spurensuche und Formen der zivilgesellschaftlichen Erinnerung interessieren.
Dieser reichhaltig dokumentierte Band beleuchtet das Leben und Wirken von Johann Wenzel Kalliwoda (1801–1866), einem der wichtigsten Komponisten des 19. Jahrhunderts mit enger Verbindung zu Donaueschingen. Die Publikation versammelt Beiträge aus einer Tagung, die anlässlich des 150. Todestages des Musikers stattfand, und bietet fundierte, wissenschaftlich gestützte Einblicke in seine biografische Entwicklung, kompositorische Praxis und historischen Wirkungskreis. In ausführlichen Essays stellen renommierte Autoren Kalliwodas kulturhistorische Einbettung dar: vom höfischen Musikleben des frühen 19. Jahrhunderts in Donaueschingen über seine vielfältigen kompositorischen Leistungen bis hin zu seiner Rezeption in Leipzig und darüber hinaus. Besondere Schwerpunkte sind die Verbindung von Theater‑, Hof‑ und Kirchenmusik, das Verhältnis zu Zeitgenossen, sein kompositorisches Schaffen im Spiegel musikgeschichtlicher Diskussionen sowie konkrete Analysen seiner Concerti. Die Texte basieren auf gesicherten Quellen, Archivfunden und neuesten musikgeschichtlichen Forschungen. Ergänzend würdigen sie regionale Zusammenhänge – darunter die Rolle des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte der Baar sowie die Unterstützung lokaler Musik‑ und Kulturinstitutionen. Ein unverzichtbares Werk für alle, die sich mit Musikgeschichte, Komposition und regionaler Kulturgeschichte befassen – sowohl für den wissenschaftlichen als auch den interessierten Laienleser.
Gemeinsam erinnern und öffentlich erinnern – das heißt: Sich bekennen. Diese umfassende Publikation widmet sich einem dunklen Kapitel der regionalen Geschichte: der Deportation der jüdischen Bevölkerung aus Villingen sowie Teilen der Region in das Internierungslager Gurs in Südfrankreich im Oktober 1940. Detailliert rekonstruiert sie den Ablauf der Wagner-Bürckel-Aktion, die lokalen Hintergründe, das Lagerleben sowie die Folgen für die betroffenen Familien. Zentrale Bestandteile der Broschüre sind die biografischen Porträts der deportierten Familien Faber, Haberer, Schwab, Schwarz und weiterer Opfer. Darüber hinaus beleuchtet die Publikation die staatliche Enteignung jüdischen Eigentums, die Versteigerungen und die Problematik der Rückerstattung nach dem Krieg. Ergänzt wird die Darstellung durch Hintergrundinformationen zum Lager Gurs, Abbildungen, Quellen- und Literaturhinweise sowie kirchliche und zivilgesellschaftliche Beiträge zum heutigen Gedenken. Ein eindringliches Werk, das sowohl für den Schulunterricht, die historische Bildungsarbeit als auch für interessierte Bürgerinnen und Bürger eine wichtige Quelle lokaler Erinnerungskultur darstellt.
Diese Broschüre dokumentiert die Mahnwachen, Gedenkveranstaltungen und künstlerischen Beiträge in Villingen-Schwenningen aus den Jahren 2018 und 2019. Die Publikation vereint persönliche Reflexionen, historische Bezüge und gesellschaftspolitische Auseinandersetzung mit den Themen Erinnerungskultur, Demokratie und Verantwortung. Im Mittelpunkt steht das Projekt „Stolpersteine“, aber auch darüber hinaus verdeutlichen zahlreiche Texte, wie Gedenken nicht nur rückwärtsgewandt, sondern ein aktiver Beitrag zur demokratischen Gegenwart und Zukunft ist. Die Autorinnen und Autoren verbinden Erfahrungen aus dem NS-Kontext mit gegenwärtigen Herausforderungen, reflektieren Formen des Erinnerns und zeigen eindrucksvoll, wie Gedenken auch in der lokalen Öffentlichkeit lebendig gehalten werden kann. Eine wichtige Dokumentation zivilgesellschaftlichen Engagements – für Schulen, politische Bildung und interessierte Leserinnen und Leser.
Die Broschüre dokumentiert die Mahnwachen in Villingen-Schwenningen aus den Jahren 2017 und 2018. Sie stellt das zivilgesellschaftliche Engagement der Initiative „Pro Stolpersteine VS“ in den Mittelpunkt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, der Opfer des Nationalsozialismus würdevoll zu gedenken – mit Mahnwachen, historischen Recherchen und persönlichen Biografien. Neben dem Gedenken geht es auch um die Aufarbeitung: Die Ehrenamtlichen haben die Lebensgeschichten mehrerer Opfer recherchiert, die bislang weitgehend unbekannt waren. Die Texte zeigen eindrücklich, wie Erinnern konkret werden kann – auf öffentlichen Plätzen, durch lebendige Mahnwachen und sichtbare Zeichen im Stadtraum. Ein wertvoller Beitrag zur lokalen Erinnerungskultur und zur politischen Bildung. Besonders geeignet für Schulen, Geschichtsinteressierte und Initiativen, die sich mit Gedenken im öffentlichen Raum auseinandersetzen.
Diese Broschüre dokumentiert die Mahnwachen in Villingen-Schwenningen aus den Jahren 2016 und 2017. In eindrucksvollen Texten berichten ehrenamtliche Autorinnen und Autoren über das Engagement der Initiative „Pro Stolpersteine VS“ – gegen das Vergessen und für ein lebendiges Erinnern. Im Mittelpunkt stehen die Biografien jüdischer Opfer des Nationalsozialismus aus der Region, die durch die Stolpersteinverlegungen wieder sichtbar gemacht wurden. Die Broschüre beleuchtet das mühsame Ringen um Erinnerung, die Schwierigkeiten bei der Recherche sowie die Bedeutung des Gedenkens für heutige Generationen. Ein Beitrag zur lokalen Geschichtsaufarbeitung – persönlich, bewegend und nachdenklich stimmend. Besonders geeignet für den Schulunterricht, lokale Initiativen und alle, die sich mit Erinnerungskultur aktiv auseinandersetzen möchten.
Der Komponist und Musikologe Gösta Neuwirth wurde 1937 in Wien geboren. Er studierte und wirkte in Wien, Berlin, Graz, wieder Berlin. (www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_N/Neuwirth_Familie.xml) Als Lehrer beeinflusste er eine lange Reihe heute namhafter Komponisten. Mit seiner Dissertation (1967) über die Oper Der Ferne Klang von Franz Schreker brachte er die Wiederentdeckung dieses seit der Nazizeit vergessenen Komponisten in Gang. Seit 2000 lebt er in Freiburg im Breisgau, wo er seine jahrzehntelangen Forschungen über das Zahlendenken seit der Antike bis zur Musik des 15. Jahrhunderts verfolgt. Interessierte können im Musikarchiv der Berliner Akademie der Künste die Skizzen und Autographe seines kompositorischen und wissenschaftlichen Werkes einsehen. (www.adk.de/de/archiv/)
Dieses Buch ist eine liebevoll erzählte Hommage an das legendäre „Bistro“ in Villingen – und an die Menschen, die es geprägt haben. Im Mittelpunkt steht Gisela Huber, deren persönliche Erinnerungen, Begegnungen und Erlebnisse eindrücklich zeigen, was dieser Ort für viele bedeutete: ein Treffpunkt, ein Zuhause auf Zeit, ein Stück gelebte Stadtgeschichte. Mit großer Offenheit erzählt die Leiterin des Bistros, vom Weggehen und Wiederankommen, vom Heimweh und dem Wert menschlicher Nähe. Es ist ein Buch voller Atmosphäre, getragen von Humor, Melancholie und Zuneigung zu einem Ort, der vielen Menschen wichtig war. Für alle, die das Bistro vermissen
Diese Broschüre dokumentiert das zivilgesellschaftliche Engagement in Villingen-Schwenningen in den Jahren 2019 und 2020. Im Fokus stehen die wöchentlichen Mahnwachen sowie die erste Stolpersteinverlegung im Jahr 2021. Die Texte zeigen eindrucksvoll, wie öffentliches Gedenken im Stadtraum lebendig wird – durch Beteiligung, Diskussion und klare Zeichen gegen das Vergessen. Die Beiträge verbinden persönliche Eindrücke mit gesellschaftspolitischer Reflexion, greifen historische Kontinuitäten auf und hinterfragen aktuelle Tendenzen von Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Gleichgültigkeit. Sie regen an, über Formen des Erinnerns und die Verantwortung der Gegenwart nachzudenken. Ein wichtiges Zeitzeugnis für alle, die sich mit Erinnerungskultur, demokratischer Bildung und gesellschaftlichem Engagement beschäftigen – geeignet für Schulen, Initiativen und interessierte Leser/innen.