„Nur sitzen, schreiben, aufbewahren?“
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Produktinformationen "„Nur sitzen, schreiben, aufbewahren?“ "
Die pädagogische Arbeit an Schulen erfordert heute sowohl individuelles als auch kooperatives Arbeiten und unterschiedliche Lernsettings, denen Räume und Möblierung häufig nicht entsprechen. Vor diesem Hintergrund skizziert der Beitrag Qualitätsanforderungen an Schulmöbel und diskutiert ihre funktionale Verwendung im modernen Schulbau am Beispiel von Clusterschulen.
Stichwörter: Schulmöbel, Clusterschule, Lernbüro, Schulbau
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Autor: Otto Seydel
Erscheinungstermin: 21.09.2021
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Zum Thema dieser Ausgabe: Lehr-Lern-Räume & Neuropsychologie des Lernens Lehr-Lern-Räume & Neuropsychologie des Lernens verbindet zwei Perspektiven, die für zeitgemäße Schule zentral sind: Wie müssen Räume gestaltet sein, damit sie Lernen wirklich unterstützen – und was sagt die Lernforschung darüber, wie das Gehirn lernt, erinnert und sich steuert? Die Ausgabe schlägt den Bogen von konkreten Schulbauprojekten über Ganztagskonzepte bis hin zu exekutiven Funktionen, Selbstregulation und neurowissenschaftlich informierten Lehr-Lern-Arrangements. Zwischen Erfahrungsberichten aus Schulbauvorhaben, einem „kleinen Schulbaulexikon“, Überlegungen zu Schulen im sozialen Raum, Grundlegungen zur Neuropsychologie des Lernens, alltagstauglichen Lern- und Gedächtnisstrategien, Schulversuchen, Armutshabitus, digitaler Infrastruktur und einer „besonderen Schule“ wird deutlich: Räume und Gehirne arbeiten zusammen. Wer Lernräume plant oder Unterricht gestaltet, profitiert von beidem. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Räume, Unterricht und Lernprozesse bewusst zusammen denken möchten. Sie richtet sich an: Schulleitungen, Kollegien und Schulträger, die Schulbau oder Umgestaltung von Räumen planen Lehrkräfte aller Schularten, die ihre Klassen- und Lernumgebungen lernwirksam gestalten wollen Planungsbüros, Architekt/innen und Ganztagsteams, die Schulräume als pädagogische Flächen verstehen Lehramtsstudierende, Fortbildner/innen und Interessierte, die neuropsychologische Grundlagen von Lernen nutzen möchten Die wichtigsten Inhalte im Überblick Wie lassen sich zeitgemäße Lehr-Lern-Räume gestalten? Im Editorial Wie lassen sich zeitgemäße Lehr-Lern-Räume gestalten? eröffnet Otto Seydel die Leitfrage des Heftes: Welche Anforderungen stellt eine Schule, die individuelles, kooperatives und projektorientiertes Lernen ermöglicht, an Architektur, Möblierung und Flächenzuschnitt? Beteiligung beim Schulbau – das Beispiel Grundschule Bietigheim In „Was würden Sie heute anders machen?“ und Wie können sich Lehrer/innen bei der Planung eines Schulbauvorhabens beteiligen? Das Beispiel Grundschule Bietigheim (Jakob Rauscher, Daniel Schönle, Otto Seydel) wird deutlich, wie wichtig es ist, Lehrkräfte frühzeitig in Planungsprozesse einzubeziehen – mit Erfahrungswissen aus dem Unterricht und klaren pädagogischen Zielbildern. „Hier ist jeder Ort pädagogische Programmfläche“ „Hier ist jeder Ort pädagogische Programmfläche“ (Friederike Heidland, Ingmar Menzer) und die Beiträge „Nur sitzen, schreiben, aufbewahren?“ (Otto Seydel) und Verkehrsfläche wird Programmfläche (Ulrich Herrmann) zeigen, wie Flure, Nischen und Übergangsräume zu Lern- und Begegnungsorten werden können – weit über den klassischen Klassenraum hinaus. Ein Kleines Schulbaulexikon (Otto Seydel) erläutert zentrale Begriffe und Konzepte – hilfreich für alle, die an Schulbau-Prozessen beteiligt sind. Schulen im sozialen Raum & Ganztag In Schulen im sozialen Raum: Chancen und Grenzen schulischer Kooperationen am Beispiel gebundener Ganztagsschulen (Charlotte Eller, Albrecht Wacker) wird diskutiert, wie Schulen sich in ihr Umfeld einbetten, mit Partnern kooperieren und welche Potenziale – aber auch Belastungsgrenzen – sich daraus ergeben. Neuropsychologie des Lernens – Lernen ermöglichen, begleiten und fördern Mit Elemente der Neuropsychologie des Lernens und Lernen ermöglichen, begleiten und fördern. Ankündigung einer Folge von Beiträgen in Lehren & Lernen (Ulrich Herrmann, Kathrin Müller) beginnt eine Reihe, die neurowissenschaftliche Erkenntnisse für Schule nutzbar macht. In Neue Wege des Lehrens und Lernens aus neurowissenschaftlicher Sicht (Ulrich Herrmann) werden Implikationen für Unterrichtsgestaltung skizziert: Bedeutung von Emotionen, Wiederholung, Pausen, Aktivierung und Beziehung. Lern- und Gedächtnisstrategien des Gehirns – und wie es dabei unterstützt werden kann(Ulrike Gleißner) zeigt, wie Lehrkräfte mit Strategien wie Strukturierung, Visualisierung, Wiederabruf und Verknüpfung arbeiten können. Exekutive Funktionen, Selbstregulation und ihre Bedeutung für die Neuropsychologie des Lernens(Monika Brunsting) macht deutlich, wie Arbeitsgedächtnis, Inhibition und kognitive Flexibilität Lernprozesse steuern – und wie Schule diese Fähigkeiten gezielt fördern kann. Panorama, Schulversuche und „besondere Schule“ Im Panorama greift Michael Blume in Warum der Antisemitismus uns alle bedrohtein gesellschaftlich drängendes Thema auf – mit Relevanz für demokratische Bildung und Schulkultur. Maraike Hechler und Stefan Immerfall fragen in Lernen aus Schulversuchen? Eine Fallstudie zu „Grundschule ohne Noten“, was sich aus innovativen Versuchsschulen für das Regelsystem lernen lässt. In der Serie Die Besondere Schule stellt Birgit Wahr das Firstwald-Gymnasium Kusterdingen vor: „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ – ein Schulprofil, das kognitive, emotionale und praktische Dimensionen von Bildung verbindet. Abenteuer Lese.Reise, Zwischenruf und Digitale Schulentwicklung Unter Abenteuer Lese.Reise thematisiert Juliane Dube Vorlesen und Mitlesenals zentrale Bausteine von Lesesozialisation. Im Zwischenruf Armutshabitus als gesellschaftlicher Dauerzustand reflektiert Margret Ruep, wie soziale Herkunft Lernchancen und Schulerfahrungen prägt – mit Blick auf Raum, Material und Teilhabe. 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