Was sollen wir unseren Schüler/innen sagen?
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Produktinformationen "Was sollen wir unseren Schüler/innen sagen? "
Der Krieg in der Ukraine wirkt sich auch auf die Schulen aus. Nicht nur dass urkainische Schüler/innen an die Schulen kommen werden. Auch zahlreiche Gewissheiten insbesondere bei der Erklärung der Welt und ihrer Ordnung sind brüchig geworden. Die folgenden Ausführungen fragen danach, wie die Rat- und Sprachlosigkeit ausgehalten und vielleicht zusammen mit den Schüler/innen überwunden werden kann.
Stichwörter: Ukraine-Krieg, Weltordnung, Demokratie, Frieden
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Autoren: Johannes Baumann, Volker Reinhardt
Erscheinungstermin: 20.04.2022
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Zum Thema dieser Ausgabe: Die Projektmethode – der reformpädagogische Methoden-Klassiker Die Projektmethode – der reformpädagogische Methoden-Klassiker stellt eine Lernform in den Mittelpunkt, die immer dann neu entdeckt wird, wenn Schule Handlungskompetenz, Selbstständigkeit und echtes Interesse fördern will. Die Beiträge zeigen, wie Projektlernen heute in der Praxis aussieht – fächerübergreifend, jahrgangsgemischt, mit Portfolios und in längeren Lernphasen – und warum die Projektmethode auch im 21. Jahrhundert nichts von ihrer Aktualität verloren hat. Am Beispiel der LaborschuLe Bielefeld wird sichtbar, wie Projekte zu existenziellen Themen wie Leben und Tod, zu Reisen und Welterkundung sowie im Alltag der jahrgangsgemischten Klassen umgesetzt werden. Ergänzt wird dies durch Überlegungen zu Übergängen, Lernmotivation und der Frage, was Schule Kindern und Jugendlichen in Krisenzeiten überhaupt sagen kann. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Projektlernen nicht nur theoretisch, sondern in seiner ganzen Tiefe und Alltagstauglichkeit verstehen und nutzen möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, die projektorientiert, fächerübergreifend und schüleraktiv arbeiten wollen Grundschulen und Gemeinschaftsschulen, die mit jahrgangsgemischten Gruppen und längeren Lernepochen arbeiten Schulleitungen und Schulentwicklungsgruppen, die Projektlernen im Schulprofil verankern möchten Lehramtsstudierende und Ausbildende, die klassische Reformpädagogik in heutige Kontexte übersetzen wollen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Die Projektmethode – reformpädagogischer Klassiker, aktuelle Relevanz Im Editorial Die Projektmethode – der reformpädagogische Methoden-Klassiker ordnet Ulrich Herrmann die Projektmethode historisch und didaktisch ein. Er zeigt, welche Grundgedanken (Lebensnähe, Selbsttätigkeit, Kooperation, Produktorientierung) sie tragen und wie sie sich von bloßen „Projekttagen“ unterscheidet. Gleichzeitig macht er deutlich, warum Projektlernen vor dem Hintergrund von Kompetenzorientierung und Bildungsstandards besonders aktuell ist. „Wenn man tot ist, ist man dann ein Stern?“ – Projektinitiative zu Leben und Tod Laura Raabe beschreibt in „Wenn man tot ist, ist man dann ein Stern?“ Eine Projektinitiative zum Thema „Leben und Tod“ in der Primarstufe der LaborschuLe BieLefeLd, wie Kinder existenzielle Fragen bearbeiten. Der Beitrag zeigt, wie sensibel gestaltete Projekte Raum für Nachdenklichkeit, Fragen, Trauer und Trost bieten – und wie sich fachliche, emotionale und soziale Lernziele in einem Projekt verbinden. Gemeinsam individuell lernen – fächerübergreifend, jahrgangsgemischt, in Epochen In Gemeinsam individuell lernen: fächerübergreifend, projektorientiert, jahrgangsgemischt, in längeren Epochen (LaborschuLe BieLefeLd) stellt Ulrich Bosse das Lernsetting der LaborschuLe vor. Er zeigt, wie jahrgangsgemischte Gruppen, längere Projektzeiten und fächerübergreifende Themen so aufeinander abgestimmt werden, dass individuelle Förderung und gemeinsames Lernen sich ergänzen – statt sich zu widersprechen. Lernen in Projekten mit Portfolio – Reise-Projekte an der LaborschuLe Lernen in Projekten mit Portfolio am Beispiel der Reise-Projekte der LaborschuLe bieLefeLd (Sabine Geist) zeigt, wie Portfolios als Begleiter von Projektlernen genutzt werden können. Anhand von Reise-Projekten wird deutlich, wie Kinder Lernwege, Entdeckungen und Produkte dokumentieren, reflektieren und präsentieren – und wie Portfolios helfen, Lernprozesse sichtbar und bewertbar zu machen. Panorama: Die Rolle der Grundschule im Übergang Im Panorama diskutiert Joachim Friedrichsdorf in „Mit besten Empfehlungen“ – Die Grundschule und ihre Rolle am Übergang zur Sekundarstufe I, wie Grundschulen durch Zeugnisse, Empfehlungen und Gespräche Bildungswege mitprägen. Der Beitrag stellt Fragen nach Verantwortung, Gerechtigkeit und Transparenz – und zeigt, wie Übergänge gestaltet werden können, ohne Kinder auf „Noten und Prognosen“ zu reduzieren. Zwischenruf: Was sollen wir unseren Schüler/innen sagen? Im Zwischenruf Was sollen wir unseren Schüler/innen sagen? reflektieren Johannes Baumann und Volker Reinhardt, wie Lehrkräfte angesichts von Krisen, Unsicherheit und gesellschaftlichen Spannungen kommunikativ handeln können. Der Text thematisiert, welche Botschaften Schule sendet – bewusst oder unbewusst – und wie Lehrpersonen Orientierung geben können, ohne einfache Antworten vorzutäuschen. Serie: Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. – Lehren, Lernen, Lernlust In der Serie Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. geht Ulrich Herrmann in „Lehren und Lernen“ – Reden wir über Lernen! Schule zwischen Lernfrust und Lernlust der Frage nach, warum viele Kinder und Jugendliche Lernfreude verlieren. Er zeigt, welche Rolle Lernumgebungen, Aufgaben, Feedback und Beziehung spielen – und wie Projektlernen dazu beitragen kann, Lernlust (wieder) zu wecken. Jetzt abonnieren und profitieren: Fundierte Einordnung der Projektmethode als reformpädagogischer Klassiker mit aktueller Relevanz Konkrete Praxisbeispiele aus der LaborschuLe Bielefeld zu Projekten, Portfolios und jahrgangsgemischtem Lernen Impulse zur Gestaltung von Übergängen und zur Kommunikation mit Schüler/innen in unsicheren Zeiten Anregungen, wie Schule Lernlust statt Lernfrust ermöglichen kann