Lob der Lücke(n)
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Produktinformationen "Lob der Lücke(n)"
Der vorliegende Beitrag plädiert für die Bedeutung von „Lücken“ und „Zwischenräumen“ in Bildung und Lebensgestaltung. Anhand des Beispiels der Alemannenschule Wutöschingen zeigt er, wie weniger Unterricht, mehr Zeit für Beziehungen und selbstorganisiertes Lernen zu außergewöhnlichen Ergebnissen führen. Der Autor kritisiert eine auf bloße Wissensvermittlung und Fehlervermeidung ausgerichtete Pädagogik und betont die Notwendigkeit von „Resonanz“, „Kreativität aus dem Nichts“ und dem Zulassen von Unsicherheit für die Entstehung von Zukunft und individueller Entfaltung.
Stichwörter: Lücken in der Bildung, Alemannenschule Wutöschingen, Beziehungsfokus, Selbstorganisiertes Lernen, Kreativität, Entfaltung
Autor: Reinhard Kahl
Erscheinungstermin: 18.06.2025
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Zum Thema dieser Ausgabe:Schulentwicklung zwischen Referenzrahmen Schulqualität und einer Kultur der DigitalitätSchulentwicklung zwischen Referenzrahmen Schulqualität und einer Kultur der Digitalität bringt zwei zentrale Diskurse zusammen, die Schulen aktuell stark prägen: die Arbeit mit Qualitätsrahmen einerseits und die Gestaltung einer Kultur der Digitalität andererseits. Die Ausgabe fragt, wie Schulen diese beiden Ebenen so miteinander verbinden können, dass aus Checklisten lebendige Entwicklungsprozesse und aus „Digitalisierung“ eine tragfähige Lern- und Schulkultur werden.Zwischen Schulalltag, Qualitätsdiskurs, Datenbasierung und pädagogischer Freiheit wird sichtbar, wie der Referenzrahmen Schulqualität Orientierung geben kann, ohne die Besonderheiten einzelner Schulen zu überdecken. Die Beiträge dieses Heftes zeichnen nach, wie Schulleitung, Kollegium und Schulaufsicht zusammenwirken, wo Daten zu einem echten „Gamechanger“ werden – und warum Zukunft auch dort entsteht, wo Lücken bleiben dürfen.Für wen ist diese Ausgabe ideal?Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Schulentwicklung systematisch, datengestützt und zugleich pädagogisch sinnstiftend gestalten möchten. Sie richtet sich an:Schulleitungen und Steuergruppen, die den Referenzrahmen Schulqualität aktiv für ihre Schulentwicklung nutzenLehrkräfte aller Schularten, die Qualitätsinstrumente mit ihrem Unterrichtsalltag verbinden wollenVertreter/innen der Schulaufsicht, die Kooperation mit Schulen datengestützt und beratend gestaltenBildungsadministration und -politik, die Qualitätsrahmen und digitale Kultur zusammendenkenLehramtsstudierende und Fortbildner/innen, die zeitgemäße Konzepte von Schulqualität und Schulentwicklung kennenlernen möchtenDie wichtigsten Inhalte im ÜberblickSchulentwicklung zwischen Schulalltag und ReferenzrahmenIm Beitrag Schulentwicklung zwischen Schulalltag und Referenzrahmen. Eine diskursübergreifende Positionsbestimmung verortet Johannes Zylka aktuelle Debatten zu Schulqualität. Er zeigt, wie der Referenzrahmen Schulqualität einerseits als Orientierungsraster dient, andererseits in den gelebten Alltag von Schulen „übersetzt“ werden muss. Dabei wird deutlich, wie unterschiedliche Diskurse – wissenschaftlich, administrativ, schulpraktisch – miteinander ins Gespräch kommen können, ohne sich gegenseitig zu überfordern.Mit dem Referenzrahmen Schulqualität die Schulen entwickelnMit dem Referenzrahmen Schulqualität die Schulen entwickeln (Johannes Baumann) macht konkret, wie Schulen mit dem Instrument arbeiten können. Anhand praktischer Beispiele wird beschrieben, wie Kollegien und Schulleitungen Schwerpunkte setzen, Prozesse strukturieren und mit Hilfe des Referenzrahmens eine gemeinsame Sprache für Qualität entwickeln. Der Beitrag zeigt, wie aus einem abstrakten Rahmen ein handhabbares Werkzeug für nachhaltige Schulentwicklung wird.Daten im Schulsystem – Gamechanger oder wenig hilfreiches Add-on?In Daten im Schulsystem: Gamechanger oder wenig hilfreiches Add-on? fragen Britta Klopsch und Anne Sliwka, welchen Beitrag Daten wirklich zur Schulentwicklung leisten können. Sie beleuchten Chancen und Grenzen datengestützter Steuerung, diskutieren unterschiedliche Datenquellen und zeigen, wie Schulen eine professionelle Datenkultur aufbauen können – jenseits von reiner Kennzahlenverwaltung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wann Daten Lernen und Lehren besser machen und wo sie zum bloßen Zusatz ohne Mehrwert werden.Die Perspektive der Schulaufsicht auf den Referenzrahmen SchulqualitätWolfgang Straub nimmt in Die Perspektive der Schulaufsicht auf den Referenzrahmen Schulqualität. Datengestützte Qualitätsentwicklung im Zusammenwirken zwischen Schulleitung und Schulaufsicht die Ebene der Aufsicht in den Blick. Er beschreibt, wie Schulaufsicht und Schulleitung den Referenzrahmen gemeinsam nutzen können, um Entwicklungsprozesse anzustoßen, zu begleiten und auszuwerten. Deutlich wird, wie eine beratend-unterstützende Schulaufsicht entsteht, die auf Daten zurückgreift, ohne Schulen auf Zahlen zu reduzieren.Lob der Lücke(n) – Wie Zukunft entsteht und wie sie versäumt wirdIn Lob der Lücke(n). Wie Zukunft entsteht und wie sie versäumt wird setzt Reinhard Kahl einen bewusst anderen Akzent. Er zeigt, warum nicht alle Bereiche „durchgeplant“ und „abgedeckt“ sein müssen, damit gute Schule entsteht – und warum gerade Lücken, Freiräume und offene Fragen Räume für Kreativität, Beziehung und Zukunft eröffnen. Der Beitrag lädt dazu ein, Schulentwicklung nicht nur als Schließen von Defiziten zu verstehen, sondern als Ermöglichen von Potenzialen.Panorama: WEICHENSTELLUNG – Mentoring am ÜbergangIm Panorama stellen Florian Ewald und Bernd Reinhoffer mit Das Mentoring-Projekt WEICHENSTELLUNG. Chancengleichheit am Übergang von der Primar- an die Sekundarstufe ein Projekt vor, das Schulentwicklung aus der Perspektive der Lernenden denkt. Das Mentoring begleitet Kinder an einer sensiblen Schnittstelle ihres Bildungswegs und zeigt, wie individuelle Unterstützung, Kooperation zwischen Institutionen und strukturelle Qualität zusammenwirken können, um Bildungschancen zu verbessern.Die Besondere Schule: IGS Salmtal – personalisiertes Lernen, das stark machtUnter Die Besondere Schule beschreiben Sabine Klomfaß und Christoph Schmalen in Selbstwirksam. Teamfähig. Aktiv. Resilient. Kompetent. Wie die IGS Salmtal ihre Schüler/innen S.T.A.R.K. fürs Leben durch personalisiertes Lernen macht, wie eine Schule Schulentwicklung konsequent vom Lernen der Schülerinnen und Schüler her gestaltet. Anhand des S.T.A.R.K.-Konzepts wird deutlich, wie personalisiertes Lernen, Kompetenzerwerb und Beziehungsgestaltung zusammenspielen, damit Jugendliche gestärkt in ihre Zukunft gehen.Jetzt abonnieren und profitieren:Fundierte Einblicke, wie der Referenzrahmen Schulqualität konkret zur Schulentwicklung genutzt werden kannKlare Perspektiven auf Datenkultur, Schulaufsicht und Zusammenarbeit im SystemInspirierende Impulse für eine Kultur der Digitalität und sichtbares LernenBeispiele, wie Projekte wie WEICHENSTELLUNG und Schulen wie die IGS Salmtal Qualität aus Sicht der Lernenden denken
Zum Thema dieser Ausgabe:Betriebskultur von guten SchulenBetriebskultur von guten Schulen rückt die oft unsichtbare, aber entscheidende Ebene schulischer Qualität in den Mittelpunkt: die gelebte Kultur einer Schule. Die Ausgabe zeigt, wie Einstellungen, Routinen, Haltungen und Beziehungen den Alltag prägen – und warum „gute Schule“ ohne bewusste Arbeit an der Betriebskultur kaum zu haben ist. Im Fokus steht die Frage, wie Schulleitungen und Kollegien gemeinsam Bilder einer gewünschten Kultur entwickeln und diese Schritt für Schritt im Schulbetrieb verankern können.Anhand konkreter Beispiele aus unterschiedlichen Schularten wird deutlich, wie sich Betriebskultur in Architektur, Kommunikation, Unterrichtspraxis, Kooperation mit Partnern – und nicht zuletzt im Umgang mit Kindern, Tieren und Emotionen – zeigt. Die Beiträge machen sichtbar, dass Betriebskultur kein „weiches Thema“ ist, sondern Grundlage für Lernfreude, Leistungsbereitschaft und Schulentwicklung auf allen Ebenen.Für wen ist diese Ausgabe ideal?Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Schulentwicklung konsequent von der gelebten Kultur her denken und gestalten möchten. Sie richtet sich an:Schulleitungen und Mitglieder von Steuergruppen, die Schulentwicklung strategisch verankern wollenLehrkräfte aller Schularten, die ihren Schulalltag als Teil einer gemeinsamen Betriebskultur reflektierenPädagogische Fachkräfte in Ganztag und Jugendhilfe, die mit Schulen kooperierenBildungsverantwortliche in Verwaltung und Trägerschaft, die gute Schulen unterstützen und Rahmenbedingungen gestaltenDie wichtigsten Inhalte im ÜberblickSchulentwicklung von der gewünschten (Betriebs-)Kultur her denkenIm Beitrag Schulentwicklung von der gewünschten (Betriebs-)Kultur her denken und verwirklichen. Die Konzeptentwicklung der SiG Bildungszukunft zeigen Ilona Esslinger-Hinz und Axel Schimpf, wie eine Schule ihre Entwicklung konsequent aus einem Leitbild ihrer zukünftigen Betriebskultur ableitet. Beschrieben wird, wie aus gemeinsamen Vorstellungen konkrete Strukturen, Prozesse und Projekte entstehen – und wie so ein tragfähiger Rahmen für professionelle Zusammenarbeit und gelingendes Lernen geschaffen wird.„Nur wer sich wohlfühlt, lernt auch gut.“ – Beispiele gelungener SchulkulturMehrere Beiträge nehmen konkrete Schulen in den Blick:Die Ernst-Reuter-Gemeinschaftsschule Karlsruhe wird von Helmut Wehr und Micha Pallesche unter dem Motto „Nur wer sich wohlfühlt, lernt auch gut.“ vorgestellt. Deutlich wird, wie räumliche Gestaltung, Beziehungsarbeit und Unterrichtsentwicklung zusammenspielen, um eine Kultur des Wohlbefindens und der Leistung zu ermöglichen.In Auch in der Innenstadt gelingt Schule – die Schickhardt-Gemeinschaftsschule Stuttgart (H. Wehr, S. Däschler-Seiler, S. Vöhringer, L. Holzwarth, S. Müller) wird gezeigt, wie eine Schule im städtischen Kontext mit vielfältigen Herausforderungen eine starke Betriebskultur aufbaut, die Stabilität und Orientierung gibt.Die Grundschule in Rauental – eine pädagogische Leuchtturm-Schule(Helmut Wehr, Pia Asmus) macht sichtbar, wie bereits in der Primarstufe eine klare pädagogische Linie, verlässliche Beziehungen und gemeinsame Haltungen eine „Leuchtturm-Kultur“ entstehen lassen.Tiere in der Schule?! – Betriebskultur zum AnfassenMit Tiere in der Schule?! (Hans-Jürgen Kobus, Helmut Wehr) und Der Schulhund: ein pädagogischer Partner für Herz und bessere Noten (Christina Wunsch) wird ein besonderer Zugang zur Betriebskultur beleuchtet. Die Beiträge zeigen, welche Wirkung Tiere im Schulalltag entfalten können – auf Beziehungskultur, Verantwortungsübernahme, Lernklima und Emotionen. Sie machen deutlich, dass Betriebskultur auch darüber sichtbar wird, wie Schulen mit neuen, ungewohnten Elementen umgehen und diese in ihr Konzept einbetten.Schule erfolgreich gestalten – Handlungsspielräume nutzenIn Schule erfolgreich gestalten und Handlungsspielräume nutzen – kreativ, kraftvoll, klar nimmt Carsten Bangert die Führungs- und Gestaltungsperspektive ein. Der Beitrag zeigt, wie Schulleitungen und Teams vorhandene Freiräume wahrnehmen und nutzen können, um eine positive Betriebskultur zu entwickeln – jenseits von bloßer Verwaltung des Alltags. Kreativität, Klarheit und konsequente Schwerpunktsetzung werden dabei als zentrale Ressourcen beschrieben.Panorama: Klimabildung, Klimaemotionen und frühkindliche BildungIm Panorama widmen sich Myrte Zachow und Carolin Stangier in Klimabildung und Klimaemotionen. Die Notwendigkeit emotionsbasierten Lernens zur Klimakrise der Frage, wie Schulen mit den Gefühlen umgehen können, die die Klimakrise bei Kindern und Jugendlichen auslöst. Sie zeigen, wie eine sensible, emotionsbasierte Klimabildung Teil einer verantwortungsvollen Betriebskultur wird, die Sorgen ernst nimmt und Handlungsmöglichkeiten eröffnet.Helmut Wehr knüpft mit Frühkindliche Erziehung & Bildung – Ein Plädoyer für mehr bildungspolitisches Engagement an die Frage an, wie Betriebskultur bereits in frühen Bildungsinstitutionen entsteht und warum politische Rahmensetzung dafür entscheidend ist.Jetzt abonnieren und profitieren:Konkrete Beispiele, wie Betriebskultur gute Schulen prägt – von Gemeinschaftsschule bis GrundschuleImpulse, wie Schulentwicklung von Leitbildern und gewünschter Kultur her gedacht werden kannAnregungen zur Gestaltung einer zugewandten, verantwortlichen und innovativen Schulkultur – inklusive ungewöhnlicher Zugänge wie Schulhunden und KlimabildungFundierte Hinweise, wie Werteorientierung, Emotionen und Führung die Kultur einer Schule langfristig stärken
Zum Thema dieser Ausgabe:Pädagogische Freiheit – Spannungsfelder und ChancenPädagogische Freiheit – Spannungsfelder und Chancen stellt eine Kernfrage professioneller Bildungspraxis in den Mittelpunkt: Wie viel Freiheit brauchen Lehrpersonen, um verantwortungsvoll handeln zu können – und welche Grenzen sind notwendig, um Kinder und Jugendliche zu schützen und zu stärken? Die Ausgabe zeigt, dass pädagogische Freiheit kein Freiraum „ohne alles“ ist, sondern immer mit Verantwortung, Rechenschaft und gemeinsamen Aushandlungsprozessen verbunden bleibt.Zwischen Inklusion, Kinderrechten, Leistungsbewertung, Ganztagsschule und Schulentwicklung wird deutlich: Freiheit in der Pädagogik entsteht genau dort, wo Haltungen geklärt, Rollen bewusst gestaltet und Strukturen reflektiert werden. Die Beiträge dieses Heftes zeichnen nach, wie Lehrpersonen, Schulen und Kooperationspartner:innen pädagogische Spielräume nutzen können, ohne in Beliebigkeit zu geraten – und wie aus Spannungsfeldern produktive Entwicklungsimpulse werden.Für wen ist diese Ausgabe ideal?Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie pädagogische Freiheit nicht nur als Schlagwort, sondern als gestaltbaren Teil professioneller Praxis verstehen und weiterentwickeln möchten. Sie richtet sich an:Lehrkräfte aller Schularten, die ihren pädagogischen Handlungsspielraum reflektieren und erweitern wollenSchulleitungen und Steuergruppen, die Schule zwischen Vorgaben, Arbeitszeitmodellen und pädagogischer Eigenverantwortung profilierenLehramtsstudierende, Ausbildende und Hochschullehrende, die pädagogische Freiheit in Ausbildung und Praxis verankernFachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere in der Kooperation mit GanztagsschulenBildungsakteur/innen, die Kinderrechte, Inklusion und Schulentwicklung zusammendenkenDie wichtigsten Inhalte im ÜberblickKinderrechte als Weg für pädagogische Freiheit und VerantwortungDaniel Bertels und David Rott zeigen in Kinderrechte als Weg für pädagogische Freiheit und Verantwortung, wie das Konzept der Kinderrechte neue Orientierung für professionelles Handeln geben kann. Sie entfalten, warum Kinderrechte nicht als zusätzliche „Aufgabe“ daherkommen, sondern als Rahmen, in dem pädagogische Freiheit verantwortungsvoll genutzt wird: Lernende werden als Rechtsträger/innen ernst genommen, und Lehrpersonen gewinnen Klarheit darüber, wie sie Entscheidungen begründen und gemeinsam aushandeln können.Freiheit in der schulischen Inklusion – Bedingung und ChanceIn Freiheit in der schulischen Inklusion – Bedingung und Chance beleuchtet Wolfhard Schweiker, warum inklusive Schule ohne pädagogische Freiheit kaum denkbar ist – und zugleich klare Strukturen braucht. Am Beispiel inklusiver Settings wird sichtbar, welche Freiheitsgrade Lehrkräfte benötigen, um auf heterogene Lerngruppen einzugehen, und wie Regelungen, Ressourcen und Teamarbeit gestaltet sein müssen, damit Inklusion nicht zur Überforderung, sondern zur gemeinsamen Chance wird.Pädagogische Freiheit, Herausforderung und Grenzen – eine Frage der Haltung?Carmen Huber fragt in Pädagogische Freiheit verbunden mit Herausforderung und Grenzen – Eine Frage der persönlichen Haltung?, wie individuelle Überzeugungen und professionelle Haltung zusammenwirken. Der Beitrag zeigt, dass pädagogische Freiheit immer auch mit Selbstreflexion verbunden ist: Wo überschreite ich Grenzen? Wo ziehe ich mich hinter Vorgaben zurück? Und wie gelingt es, im Spannungsfeld von Erwartungen, Kontrolle und eigenen Ansprüchen handlungsfähig zu bleiben?Verantwortung im Unterricht abgeben und Freiheiten nutzenIn Verantwortung im Unterricht abgeben und Freiheiten nutzen stellen Thomas Rhyner und Patricia Bachmann vor, wie angehende Lehrpersonen in Ausbildungssituationen Freiräume praktisch erproben können. Lernpfade, Lernberatung und Round Tables werden als Formate beschrieben, in denen Verantwortung bewusst an Lernende übergeht – und Studierende erfahren, wie sich pädagogische Freiheit anfühlt, wenn sie Lernprozesse nicht vollständig steuern, sondern begleiten.Beurteilungsprozesse partizipativ aushandelnMit Beurteilungsprozesse partizipativ aushandeln – Pädagogische Freiheit mit Lehramtsstudierenden nutzen knüpft Thomas Rhyner an die Frage der Leistungsbewertung an. Im Zentrum steht die Idee, Beurteilungskriterien und Rückmeldeprozesse gemeinsam mit Studierenden zu entwickeln. Der Beitrag macht sichtbar, wie dadurch pädagogische Freiheit nicht gegen Transparenz und Fairness ausgespielt wird, sondern Lernende stärker einbindet und Beurteilung zum Lernanlass wird – auch in der Lehrerbildung.Freiwilligkeit als pädagogisches Prinzip – ein Dilemma in der Kooperation mit GanztagsschulenKatharina Gosse geht in Freiwilligkeit als pädagogisches Prinzip – Ein Dilemma für die Kinder- und Jugendhilfe in der Kooperation mit Ganztagsschulen der Frage nach, was passiert, wenn unterschiedliche Logiken aufeinandertreffen: freiwillige Teilnahme in der Kinder- und Jugendhilfe einerseits, verpflichtende Ganztagsstrukturen andererseits. Der Beitrag diskutiert Spannungen, aber auch Gestaltungsmöglichkeiten, um pädagogische Freiheit und Verlässlichkeit für Kinder und Jugendliche in Einklang zu bringen.Schulentwicklung zwischen pädagogischer Freiheit und überkommenem ArbeitszeitmodellIn Schulentwicklung zwischen pädagogischer Freiheit und überkommenem Arbeitszeitmodell analysiert Johannes Zylka, wie strukturelle Rahmenbedingungen pädagogische Entwicklung begrenzen oder ermöglichen. Am Beispiel schulischer Arbeitszeitmodelle zeigt er, warum echte pädagogische Innovation nicht allein von Haltungen abhängt, sondern auch von Zeitbudgets, Teamstrukturen und organisationalen Freiräumen – und wie Schulen in diesem Spannungsfeld dennoch handlungsfähig bleiben können.Panorama: Mit der KlimaBilderBox in eine positive ZukunftIm Panorama stellen Myrte Zachow, Eva Bertram und Carolin Stangier mit Mit der KlimaBilderBox in eine positive Zukunft ein Projekt aus dem Kunstunterricht vor. Im Fokus steht eine emotionsbasierte Klimabildung, die nicht bei Alarmismus stehen bleibt, sondern positive Zukunftsbilder und Handlungsmöglichkeiten stärkt. Der Beitrag zeigt, wie ästhetische Zugänge, Emotionen und pädagogische Freiheit zusammenwirken können, um nachhaltige Lernprozesse anzustoßen.Jetzt abonnieren und profitieren:Impulse, wie pädagogische Freiheit verantwortungsvoll mit Kinderrechten, Inklusion und Ganztag verknüpft werden kannKonkrete Beispiele für partizipative Lehr-Lern- und Beurteilungsformate in Schule und LehrerbildungPerspektiven auf Schulentwicklung zwischen Arbeitszeitstrukturen und pädagogischem AnspruchAnregungen, wie Projekte wie die KlimaBilderBox emotionsbasierte Bildung und pädagogische Freiräume produktiv verbinden
Zum Thema dieser Ausgabe:Demokratie gestalten: Impulse für politische Bildung und SchuleDemokratie gestalten rückt die Frage ins Zentrum, wie Schulen in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung, digitaler Öffentlichkeiten und globaler Krisen demokratische Haltung und Handlungsfähigkeit fördern können. Die Ausgabe zeigt, wie politische Bildung über reines Faktenwissen hinausgeht und Lernende befähigt, Ambiguitäten auszuhalten, Konflikte argumentativ zu bearbeiten und eigene Positionen verantwortungsvoll zu entwickeln.Zwischen Service-Learning, Leistungsbewertung, politischer Bildung für nachhaltige Entwicklung und der Auseinandersetzung mit Rechtspopulismus und Antisemitismus wird deutlich: Demokratielernen ist kein Zusatzmodul, sondern Kernauftrag von Schule. Die Beiträge dieses Heftes zeichnen nach, wie Unterricht, Schulentwicklung und außerschulische Kooperationen ineinandergreifen müssen, damit Demokratie im Schulalltag konkret erfahrbar und gestaltbar wird.Für wen ist diese Ausgabe ideal?Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Demokratiebildung systematisch im Schulalltag verankern möchten und nach fundierten, praxistauglichen Impulsen suchen. Sie richtet sich an:Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II, insbesondere in Politik, Gemeinschaftskunde, Ethik und GesellschaftswissenschaftenFach- und Stufenleitungen sowie Schulleitungen, die demokratische Schulkultur gezielt stärken wollenPädagog/innen in politischer Bildung und außerschulischer BildungsarbeitLehramtsstudierende und Referendar/innen, die Konzepte demokratiepädagogischen Handelns kennenlernen und erproben möchtenDie wichtigsten Inhalte im Überblick„Ich dachte, wir machen Politik.“ – Demokratiebildung durch Service-LearningIm Beitrag „Ich dachte, wir machen Politik.“ Ambiguitätserfahrungen als Ausgangspunkt für Demokratiebildung durch Service-Learning zeigt Markus Gloe, wie Lernende durch reale Engagementprojekte politische Prozesse anders wahrnehmen. Anhand konkreter Beispiele wird deutlich, wie Service-Learning Irritationen auslöst, Perspektivwechsel ermöglicht und damit zentrale Kompetenzen demokratischer Urteils- und Handlungsfähigkeit fördert – weit über klassische Unterrichtssituationen hinaus.Leistungen für und mit Schüler/innen beurteilenLeistungen für und mit Schüler/innen beurteilen (Silvia-Iris Beutel, Maike Drewes, Michaele Geweke) beleuchtet Leistungsbewertung aus demokratiepädagogischer Perspektive. Der Beitrag zeigt, wie Beteiligung an Kriterienentwicklung, Transparenz und dialogische Rückmeldungen Lernende ernst nimmt und sie als aktive Gestalter/innen ihrer Lernprozesse anspricht. So wird Leistungsbewertung zu einem Ort, an dem Respekt, Fairness und Teilhabe konkret erfahrbar werden.Demokratielernen im Politikunterricht – Was wirkt?In Demokratielernen im Politikunterricht. Was wirkt? analysiert Volker Reinhardt, welche Ansätze politischer Bildung tatsächlich nachhaltige Wirkungen zeigen. Auf Basis empirischer Befunde und Unterrichtserfahrungen werden Formate vorgestellt, die über bloße Wissensvermittlung hinausgehen: von kontroversen Diskussionen über fallorientiertes Lernen bis hin zu partizipativen Projekten. Der Beitrag gibt Orientierung, worauf es ankommt, wenn Politikunterricht demokratische Kompetenzen stärken soll.Politische Bildung für nachhaltige EntwicklungWas bedeutet politische Bildung für nachhaltige Entwicklung? – dieser Frage geht Astrid Carrapatoso nach. Sie zeigt, wie sich politische Bildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung verschränken lassen, ohne eine der beiden Perspektiven zu verflachen. Im Fokus steht, wie Lernende globale Zusammenhänge verstehen, eigene Handlungsspielräume erkennen und Verantwortung für eine nachhaltige demokratische Gesellschaft entwickeln können.Spielend Demokratie lernen – Partizipatives SpieldesignDer Beitrag Spielend Demokratie lernen. Partizipatives Spieldesign mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen (Julia Kristin Langhof) stellt Zugänge vor, in denen Lernende selbst zu Spielentwickler/innen werden. Durch partizipatives Spieldesign erleben sie Aushandlungsprozesse, Regelbildung und Konfliktbewältigung unmittelbar. So entstehen Lernräume, in denen demokratische Prinzipien nicht nur thematisiert, sondern spielerisch erprobt und reflektiert werden.Panorama: Rechtspopulismus und Antisemitismus als Herausforderungen der DemokratieIm Panorama nimmt Hans-Jürgen Kobus in Rechtspopulistische Rede entlarven rechtsextreme und rechtspopulistische Sprache in den Blick. Er entwickelt didaktische Überlegungen und methodische Vorschläge, wie Lehrkräfte sprachliche Muster sichtbar machen, Strategien der Abwertung offenlegen und mit Schülerinnen und Schülern Gegenstrategien entwickeln können.Michael Blume zeigt in Antisemitismus vor und nach dem 7. Oktober 2023 – eine Gefahr für unsere gesamte Demokratie, wie sich antisemitische Diskurse verändern – online wie offline – und welche Konsequenzen dies für politische Bildung hat. Der Beitrag macht deutlich, warum die Auseinandersetzung mit Antisemitismus eine zentrale Aufgabe demokratischer Schulbildung ist.Jetzt abonnieren und profitieren:Fundierte Impulse für Demokratiebildung im Unterricht – von Service-Learning bis politischer Bildung für nachhaltige EntwicklungKonkrete Ideen, wie Leistungsbewertung, Sprache und Emotionen demokratiepädagogisch gestaltet werden könnenPraxistaugliche Anregungen zum Umgang mit Rechtspopulismus und Antisemitismus im schulischen KontextBeispiele, wie Schulen Demokratie als gelebte Kultur im Unterricht und in der gesamten Schulgemeinschaft sichtbar machen
Zum Thema dieser Ausgabe:Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die ZukunftWege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft nimmt die gymnasiale Oberstufe in den Fokus – als Scharnier zwischen Schule, Studium, Beruf und einer Gesellschaft im Wandel. Die Ausgabe zeigt, wie vielfältig die Wege zum Abitur heute sein können und welche strukturellen, didaktischen und kulturellen Veränderungen dafür notwendig sind. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Schulen Jugendlichen Orientierung geben, ohne sie in ein starres Einheitsmodell zu pressen.Zwischen dem klassischen Gymnasium, neuen Profilbildungen, inklusiven Lernwegen und dualen Angeboten wird deutlich: Die Oberstufe ist längst kein homogener Raum mehr. Die Beiträge dieses Heftes zeichnen nach, wie „Abitur im eigenen Takt“, flexible Oberstufenmodelle, alternative Prüfungsformate, Auslandsaufenthalte und neue Lernarchitekturen zusammenspielen können – und wo das System Schule noch nachjustieren muss, um wirklich chancengerechte Bildungsbiografien zu ermöglichen.Für wen ist diese Ausgabe ideal?Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Wege zum Abitur neu denken und Ihre Oberstufe zukunftsfähig gestalten möchten. Sie richtet sich an:Lehrkräfte der Sekundarstufe II, insbesondere mit Aufgaben in der Kursstufe und Studien- und BerufsorientierungOberstufenberater/innen, Koordinator/innen und Schulleitungen, die Laufbahnmodelle und Strukturen weiterentwickelnAkteur/innen der Schulverwaltung und Bildungspolitik, die Rahmenbedingungen für flexible Wege zum Abitur gestaltenPädagog/innen in der Studien- und Berufsberatung sowie in außerschulischen Lernorten, die Übergänge begleitenDie wichtigsten Inhalte im ÜberblickVom „Abitur im eigenen Takt“ zur Flexiblen OberstufeDer Beitrag Vom „Abitur im eigenen Takt“ zur Flexiblen Oberstufe zeigt, wie sich das klassische Bild einer linear durchlaufenen Oberstufe auflöst. Ausgehend von praktischen Erfahrungen werden Modelle vorgestellt, in denen Schülerinnen und Schüler Zeit, Fächerkombinationen und Prüfungspfade flexibler gestalten können. Deutlich wird, welche organisatorischen und pädagogischen Konsequenzen dies für Schulen hat – und welches Potenzial darin steckt, Bildungswege stärker an individuelle Entwicklungen anzupassen.Die Schullaufbahn neu konzipierenIn Die Schullaufbahn neu konzipieren wird der Blick noch einmal geweitet: Wie lassen sich Schullaufbahnen so denken, dass Übergänge, Umwege und Neuorientierungen nicht als Brüche, sondern als reguläre Bestandteile einer gelingenden Bildungsbiografie sichtbar werden? Der Beitrag diskutiert, wie Beratung, Transparenz und rechtliche Rahmenbedingungen zusammenspielen müssen, damit Jugendliche verantwortliche Entscheidungen treffen und dennoch Optionen offenhalten können.Wir brauchen eine neue Lernarchitektur!Wir brauchen eine neue Lernarchitektur! versteht Lernarchitektur nicht nur räumlich, sondern vor allem didaktisch und strukturell. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Lernzeiten, Räume, Prüfungsformen und Kooperationen in der Oberstufe so angelegt werden können, dass vertieftes Lernen, Projektarbeit und individuelle Schwerpunkte möglich werden. Der Beitrag skizziert, wie traditionelle Stunden- und Fächerlogiken aufgebrochen und durch flexiblere, lernorientierte Formate ersetzt werden können.Individualisierung, Integration und Inklusion am Gymnasium – Nicht immer nur in Alternativen denkenDer Beitrag Individualisierung, Integration und Inklusion am Gymnasium – Nicht immer nur in Alternativen denken zeigt, dass Wege zum Abitur für heterogene Lerngruppen nur dann gelingen, wenn Individualisierung und gemeinsames Lernen zusammengedacht werden. An Beispielen aus dem gymnasialen Alltag wird deutlich, wie Förderangebote, integrative Settings und inklusive Strukturen so verzahnt werden können, dass weder Überforderung noch Ausgrenzung entstehen – und wie sich dabei auch Leistungsbewertung und Kurswahl verändern.Alternative Prüfungsformate – die Spitze des Eisbergs einer neuen LernkulturIn Alternative Prüfungsformate – die Spitze des Eisbergs einer neuen Lernkultur: Warum sich Schule nicht nur an der Oberfläche, sondern in ihrer Tiefenstruktur verändern muss wird deutlich, dass neue Prüfungsformen mehr sind als „andere Aufgabenstellungen“. Der Beitrag zeigt, wie Präsentationsprüfungen, Projekte, Portfolios oder kompetenzorientierte Formate nur dann Wirkung entfalten, wenn sie mit einer veränderten Lernkultur, anderen Rollenverständnissen von Lehrkräften und neuen Formen der Rückmeldung verknüpft werden. Prüfungen werden so zum Motor einer tiefergreifenden Schul- und Unterrichtsentwicklung.Chance für Innovationen – die Oberstufe als EntwicklungsraumUnter dem Titel Chance für Innovationen wird die gymnasiale Oberstufe als besonderer Entwicklungsraum in den Blick genommen. Der Beitrag diskutiert, welche Freiheitsgrade in Fächerangebot, Profilbildung und Kooperation mit außerschulischen Partnern bereits heute bestehen – und wie Schulen diese nutzen können, um neue Wege zum Abitur zu erproben. Dabei wird sichtbar, wie Innovationen nicht als Zusatzbelastung, sondern als Antwort auf aktuelle Herausforderungen in der Oberstufe gestaltet werden können.Digitalität nutzen und gestalten – Medienbildung oder Medienerziehung?Mit Digitalität nutzen und gestalten sowie Medienbildung oder Medienerziehung rückt das Heft die Frage in den Vordergrund, wie digitale Lernumgebungen und Medienkompetenz in der Oberstufe verankert werden können. Im Spannungsfeld von fachlichem Lernen, Persönlichkeitsbildung und Schutzauftrag der Schule wird diskutiert, wo Medienbildung beginnt, wo Medienerziehung notwendig ist und wie digitale Werkzeuge dazu beitragen können, Lernprozesse zu differenzieren und Abiturvorbereitung zeitgemäß zu gestalten.Lernwege öffnen: Jahrgangsstufenübergreifend, im Ausland und außerhalb des KlassenzimmersMehrere Beiträge widmen sich Lernformaten, die klassische Kursstufenstrukturen überschreiten. In Jahrgangsstufenübergreifendes Unterrichten wird gezeigt, wie Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgänge gemeinsam an Themen arbeiten und dabei Verantwortung übernehmen. Lernformat: Alle ins Ausland (AiA) beschreibt, wie Auslandsaufenthalte systematisch in die Laufbahnplanung integriert werden können. Wenn Lernen rausgeht – Konzept für eine besondere Lernzeit in Klasse 11 macht deutlich, wie Lernzeiten außerhalb des Schulgebäudes Erfahrungsräume für Selbstständigkeit und Orientierung schaffen. Duales Gymnasium schließlich eröffnet den Blick auf Modelle, in denen schulisches Lernen und berufspraktische Erfahrungen enger verschränkt werden – ohne den Weg zum Abitur zu verstellen.Jetzt abonnieren und profitieren:Impulse für flexible Wege zum Abitur – von der individuellen Laufbahnplanung bis zur Flexiblen OberstufeKonkrete Anregungen für neue Lern- und Prüfungsformate in der gymnasialen OberstufePerspektiven auf Individualisierung, Integration und Inklusion im GymnasiumBeispiele, wie Digitalität, Medienbildung und außerschulische Lernorte die Oberstufe zukunftsfähig machen
Zum Thema dieser Ausgabe: Verliebt ins Gelingen: Impulse für Schule und BildungVerliebt ins Gelingen – dieser Titel richtet den Blick bewusst auf das, was möglich wird, wenn Menschen sich auf den Weg machen, auch wenn der Ausgang noch offen ist. Die neue Ausgabe von Lehren & Lernen lädt dazu ein, Zuversicht nicht aus Gewissheit, sondern aus Verbindung zu schöpfen: mit sich selbst, mit anderen und mit dem, was in Schule und Bildung entstehen möchte.Zwischen dem Wunsch nach Klarheit und der Realität von Ungewissheit zeigt dieses Heft, wie Gelingen im schulischen Alltag konkret werden kann. Hinter den Beiträgen stehen Erfolgsgeschichten, die inspirieren, Mut machen und eine zeitgemäße Lernkultur sichtbar werden lassen.Für wen ist diese Ausgabe ideal?Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Schule weiterentwickeln möchten und dafür Impulse zu Lernkultur, Zuhören als demokratischer Praxis, nachhaltiger Bildung und professioneller Führung suchen. Sie ist für: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II Referendare und Lehramtsstudierende, die nach praxiserprobten Methoden suchen Schulleitungen und Akteure in der Schulentwicklung Pädagogen in der außerschulischen BildungsarbeitDie wichtigsten Inhalte im ÜberblickSchulentwicklung from scratch & SchmetterlingspädagogikDer Auftaktartikel Schulentwicklung from scratch: Wie Lernende und Lehrende mit der Schmetterlingspädagogik fliegen lernen denkt Schulentwicklung grundlegend neu. Skizziert wird ein Framework für eine tiefgreifende Transformation hin zu einer zeitgemäßen Lernkultur, das Lernende und Lehrende gemeinsam in den Blick nimmt.Zuhören als demokratische PraxisIm Beitrag Zuhören als demokratische Praxis – Wie das Format Sprechen und Zuhören neue Räume für Verständigung schafft steht ein Dialogformat im Mittelpunkt, das sich rasant verbreitet. Durch bewusstes, unterbrechungsfreies Zuhören entstehen Räume, in denen Menschen sich zeigen können – eine grundlegende Erfahrung für demokratisches Miteinander.TeamPLAY – mehr als ein SpielTeamPLAY mehr als ein Spiel nähert sich dem Hefttitel aus persönlicher Perspektive. Der Beitrag zeigt, wie aus Scheitern Entwicklung entstehen kann und wie junge Menschen in ihrer Selbstwirksamkeit gestärkt werden – getragen von Beziehung, Empathie und Klarheit. So wird erfahrbar, wie innere Ressourcen gestärkt und Lernprozesse verständlicher werden.Bildung, die Wurzeln schlägtIm Interview Bildung, die Wurzeln schlägt wird deutlich, warum der Acker ein wirkungsvoller Bildungsort für nachhaltige Entwicklung ist. Der Zugang zu naturnahem Lernen macht Bildung als Erfahrung von Verantwortung, Selbstwirksamkeit und Verbundenheit mit der Natur greifbar und erreicht immer mehr Schulen.Bildung für nachhaltige EntwicklungDer Beitrag Bildung für nachhaltige Entwicklung: Zwischen individueller Transformation und globaler Verantwortung verbindet individuelle Transformationsprozesse mit den globalen Perspektiven von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im Fokus steht, welche Schritte Lernende benötigen, um echte Handlungsfähigkeit zu entwickeln.Veränderungen in der Bildung durch Sinn, Begeisterung und professionelle FührungUnter dem Titel Und jedem Anfang liegt ein Zauber inne … Veränderungen in der Bildung durch Sinn, Begeisterung und professioneller Führung richtet das Heft den Blick auf Führung im Bildungssystem. Der Beitrag lädt dazu ein, bestehende Strukturen zu hinterfragen und Veränderung als Haltungsfrage zu verstehen – getragen von Sinn und Bedeutung.Panorama: Frühkindliche Erziehung & BildungIm Panorama beleuchtet Frühkindliche Erziehung & Bildung – Ein Plädoyer für mehr bildungspolitisches Engagement die Bedeutung früher Bildungsprozesse. Frühkindliche Bildung wird dabei als zentrales Thema einer Einwanderungs-Gesellschaft sichtbar gemacht.LernDialog: Wenn Lernen sichtbar wirdIm LernDialog zeigt der Beitrag Wenn Lernen sichtbar wird – Der LernDialog als professionelle Reflexionsroutine im Schulalltag, wie konsequentes Denken vom Lernen her Klarheit schafft, entlastet und professionelle Orientierung gibt. Lernen wird sichtbar – und damit gezielt gestaltbar.Jetzt abonnieren und profitieren:Impulse für Schulentwicklung from scratchKonkrete Ideen für Zuhören als demokratische PraxisStarke Beiträge zu Bildung für nachhaltige EntwicklungPraktische Anregungen, um Lernen sichtbar zu machen
Zum Thema dieser Ausgabe: Neugier – Motor für Lernen und Entwicklung Neugier steht im Zentrum dieser Ausgabe – als grundlegende Triebkraft von Lernen, Entwicklung und Erkenntnis. Die Beiträge zeigen, wie Neugier bei Kindern und Jugendlichen entsteht, wie sie sich im Lebenslauf verändert und welche Rolle Emotionen, Körper, Bewegung und Umgebung dabei spielen. Neugier wird nicht nur als individuelles Gefühl verstanden, sondern als gestaltbare Ressource: für Unterricht, Schulentwicklung und Leitungshandeln. Zwischen theoretischen Modellen, empirischen Studien, praktischen Unterrichtsbeispielen und außergewöhnlichen Lernorten wird deutlich, wie vielfältig Neugier im schulischen Alltag angeregt werden kann: im Mathematikunterricht, in historischen Themenwelten, in außergewöhnlichen Kontexten wie einer Schule für Geflüchtete – und in der professionellen Weiterentwicklung von Lehrkräften und Schulleitungen. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Neugier im Unterricht und in Bildungsorganisationen bewusst fördern und verstehen möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, die Lernumgebungen neugierigkeits- und motivförderlich gestalten wollen Fachlehrkräfte in Mathematik, Geschichte und Gesellschaftsfächern, die fachspezifische Zugänge zu Neugier suchen Schulleitungen und Personen mit Leitungsaufgaben, die Neugier als Ressource für professionelles Handeln nutzen möchten Lehramtsstudierende, Forschende und Ausbildende, die sich mit der Entwicklung und Bedeutung von Neugier wissenschaftlich auseinandersetzen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Neugier: Theorien und Implikationen für den Schulunterricht M. W. H. Spitzer, E. Richter, A. Jung, J. Mannich, M. Mückstein und L. Frede geben in Neugier: Theorien und Implikationen für den Schulunterricht einen Überblick über zentrale theoretische Ansätze zu Neugier. Sie zeigen, wie unterschiedliche Neugierkonzepte – etwa informations-, diversions- oder epistemische Neugier – verstanden werden können und welche Schlussfolgerungen sich daraus für die Gestaltung von Unterricht ergeben. Entwicklung, Entstehung und Nutzen von Neugier bei Kindern und Jugendlichen In Die Entwicklung, Entstehung und der Nutzen von Neugier bei Kindern und Jugendlichen beleuchten Billur Yaran, Lea Stulz und Yana Fandakova, wie sich Neugier über die Kindheit und Jugend hinweg verändert. Der Beitrag zeigt, welche Faktoren Neugier begünstigen oder hemmen, welchen Einfluss sie auf Lernen, Exploration und Selbstregulation hat und warum eine neugierfreundliche Lernumgebung für Bildungsbiografien so bedeutsam ist. Embodied Curiosity im Klassenzimmer – verkörperte Neugier Venera Gashaj und Korbinian Moeller rücken in Embodied Curiosity im Klassenzimmer. Wie verkörperte Neugier Lernen, Emotionen und Bewegung verbindet die körperliche Dimension von Neugier in den Vordergrund. Sie zeigen, wie Bewegung, Gestik, Blickverhalten und räumliche Anordnung mit neugierigem Erkundungsverhalten zusammenhängen – und wie Unterricht gestaltet werden kann, der diese „verkörperte Neugier“ nutzt, statt sie zu unterdrücken. Neugier für Mathematik wecken In Wie lässt sich Neugier für Mathematik im Schulunterricht wecken? entwickeln Luisa Frede, Eileen Richter und Markus Wolfgang Hermann Spitzer konkrete Impulse für den Mathematikunterricht. Der Beitrag zeigt, wie offene Fragestellungen, überraschende Phänomene, produktive Irritationen und entdeckendes Arbeiten genutzt werden können, um Neugier für mathematische Inhalte zu entfachen – auch bei Lernenden, die sich selbst nicht als „Mathe-Typen“ sehen. Themenparks und Neugier – historische Themenwelten als Lernorte Anabelle Thurn widmet sich in Themenparks und Neugier. Historische Themenwelten und ihr Potenzial für Neugier- und Lernverhalten außerschulischen Lernorten. Am Beispiel historischer Themenwelten wird deutlich, wie solche Settings Neugier an Geschichte, Vergangenheit und kulturellen Deutungen wecken können – und wie Schulen dieses Potenzial didaktisch nutzen können, ohne in reine Eventpädagogik zu verfallen. Panorama: Neugier in außergewöhnlichen Kontexten Im Panorama berichten Silke Fischer, Luisa Kähne und Yusef El Damaty in „Ja, wir haben das halt auf die Bedürfnisse der Leute zugeschnitten, individuell.“ Tübinger Masterstudierende erforschen im Nordirak eine Schule für Geflüchtete von einem besonderen Forschungs- und Lernprojekt. Der Beitrag zeigt, wie Neugier auf Menschen, Kontexte und Bildungsbiografien zu einem Motor für Forschung, Verständigung und professionelles Lernen wird – und wie Schule unter herausfordernden Bedingungen gestaltet werden kann. Neugier als Ressource für Leitungsaufgaben In Neugier als Ressource für Leitungsaufgaben in Bildungsorganisationen entwickeln beleuchten Ulrich Iberer und Maria Kondratjuk, welche Rolle Neugier im Führungshandeln spielt. Sie zeigen, wie neugierige Haltungen – etwa Offenheit für Ungeplantes, Interesse an Perspektiven anderer und Lust am Experimentieren – Leitung in Schule und anderen Bildungsorganisationen stärken können, und diskutieren, wie diese Haltungen gezielt entwickelt werden können. LernDialog: Wenn professionelles Handeln sichtbar wirdUnter der Rubrik LernDialog beschreibt Sandra Ritschmann in Steuern reicht nicht. Der LernDialog macht professionelles Handeln im Unterricht sichtbar, wie der LernDialog als Reflexionsformat dazu beitragen kann, neugierig auf das eigene Unterrichten zu bleiben. Der Beitrag zeigt, wie Lehrkräfte durch strukturierte Dialoge über Lernen und Unterricht neue Einsichten gewinnen, Routinen hinterfragen und so ihre professionelle Praxis weiterentwickeln.Jetzt abonnieren und profitieren: Fundierte Einblicke in Theorien und Entwicklungsverläufe von Neugier Konkrete Impulse, wie Neugier im Mathematikunterricht und in historischen Lernwelten geweckt werden kann Anregungen zur Gestaltung von embodied curiosity und neugierfreundlichen Lernumgebungen Perspektiven darauf, wie Neugier professionelle Entwicklung und Leitungshandeln in Bildungsorganisationen bereichert