Medienbildung oder Medienerziehung
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Produktinformationen "Medienbildung oder Medienerziehung"
Trotz neuer Fächer wie „Medienkompetenz und Informatik“ (BW ab 2025) scheitert die Umsetzung oft an fehlender Ausstattung, unzureichenden Fortbildungen und starren Prüfungsformaten. Echte Medienbildung braucht Zeit, Personal und Mut zur Reform.
Inhaltsübersicht
Titel: Medienbildung oder Medienerziehung
Teil der Gesamtausgabe
Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Autorin: Regine Walter
Erscheinungstermin: 20.04.2026
Dieser Download richtet sich an Lehrkräfte, Referendare sowie an Dozierende in der Lehrer-Fortbildung, die ihre didaktischen Kompetenzen erweitern möchten.
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Zum Thema dieser Ausgabe:Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die ZukunftWege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft nimmt die gymnasiale Oberstufe in den Fokus – als Scharnier zwischen Schule, Studium, Beruf und einer Gesellschaft im Wandel. Die Ausgabe zeigt, wie vielfältig die Wege zum Abitur heute sein können und welche strukturellen, didaktischen und kulturellen Veränderungen dafür notwendig sind. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Schulen Jugendlichen Orientierung geben, ohne sie in ein starres Einheitsmodell zu pressen.Zwischen dem klassischen Gymnasium, neuen Profilbildungen, inklusiven Lernwegen und dualen Angeboten wird deutlich: Die Oberstufe ist längst kein homogener Raum mehr. Die Beiträge dieses Heftes zeichnen nach, wie „Abitur im eigenen Takt“, flexible Oberstufenmodelle, alternative Prüfungsformate, Auslandsaufenthalte und neue Lernarchitekturen zusammenspielen können – und wo das System Schule noch nachjustieren muss, um wirklich chancengerechte Bildungsbiografien zu ermöglichen.Für wen ist diese Ausgabe ideal?Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Wege zum Abitur neu denken und Ihre Oberstufe zukunftsfähig gestalten möchten. Sie richtet sich an:Lehrkräfte der Sekundarstufe II, insbesondere mit Aufgaben in der Kursstufe und Studien- und BerufsorientierungOberstufenberater/innen, Koordinator/innen und Schulleitungen, die Laufbahnmodelle und Strukturen weiterentwickelnAkteur/innen der Schulverwaltung und Bildungspolitik, die Rahmenbedingungen für flexible Wege zum Abitur gestaltenPädagog/innen in der Studien- und Berufsberatung sowie in außerschulischen Lernorten, die Übergänge begleitenDie wichtigsten Inhalte im ÜberblickVom „Abitur im eigenen Takt“ zur Flexiblen OberstufeDer Beitrag Vom „Abitur im eigenen Takt“ zur Flexiblen Oberstufe zeigt, wie sich das klassische Bild einer linear durchlaufenen Oberstufe auflöst. Ausgehend von praktischen Erfahrungen werden Modelle vorgestellt, in denen Schülerinnen und Schüler Zeit, Fächerkombinationen und Prüfungspfade flexibler gestalten können. Deutlich wird, welche organisatorischen und pädagogischen Konsequenzen dies für Schulen hat – und welches Potenzial darin steckt, Bildungswege stärker an individuelle Entwicklungen anzupassen.Die Schullaufbahn neu konzipierenIn Die Schullaufbahn neu konzipieren wird der Blick noch einmal geweitet: Wie lassen sich Schullaufbahnen so denken, dass Übergänge, Umwege und Neuorientierungen nicht als Brüche, sondern als reguläre Bestandteile einer gelingenden Bildungsbiografie sichtbar werden? Der Beitrag diskutiert, wie Beratung, Transparenz und rechtliche Rahmenbedingungen zusammenspielen müssen, damit Jugendliche verantwortliche Entscheidungen treffen und dennoch Optionen offenhalten können.Wir brauchen eine neue Lernarchitektur!Wir brauchen eine neue Lernarchitektur! versteht Lernarchitektur nicht nur räumlich, sondern vor allem didaktisch und strukturell. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Lernzeiten, Räume, Prüfungsformen und Kooperationen in der Oberstufe so angelegt werden können, dass vertieftes Lernen, Projektarbeit und individuelle Schwerpunkte möglich werden. Der Beitrag skizziert, wie traditionelle Stunden- und Fächerlogiken aufgebrochen und durch flexiblere, lernorientierte Formate ersetzt werden können.Individualisierung, Integration und Inklusion am Gymnasium – Nicht immer nur in Alternativen denkenDer Beitrag Individualisierung, Integration und Inklusion am Gymnasium – Nicht immer nur in Alternativen denken zeigt, dass Wege zum Abitur für heterogene Lerngruppen nur dann gelingen, wenn Individualisierung und gemeinsames Lernen zusammengedacht werden. An Beispielen aus dem gymnasialen Alltag wird deutlich, wie Förderangebote, integrative Settings und inklusive Strukturen so verzahnt werden können, dass weder Überforderung noch Ausgrenzung entstehen – und wie sich dabei auch Leistungsbewertung und Kurswahl verändern.Alternative Prüfungsformate – die Spitze des Eisbergs einer neuen LernkulturIn Alternative Prüfungsformate – die Spitze des Eisbergs einer neuen Lernkultur: Warum sich Schule nicht nur an der Oberfläche, sondern in ihrer Tiefenstruktur verändern muss wird deutlich, dass neue Prüfungsformen mehr sind als „andere Aufgabenstellungen“. Der Beitrag zeigt, wie Präsentationsprüfungen, Projekte, Portfolios oder kompetenzorientierte Formate nur dann Wirkung entfalten, wenn sie mit einer veränderten Lernkultur, anderen Rollenverständnissen von Lehrkräften und neuen Formen der Rückmeldung verknüpft werden. Prüfungen werden so zum Motor einer tiefergreifenden Schul- und Unterrichtsentwicklung.Chance für Innovationen – die Oberstufe als EntwicklungsraumUnter dem Titel Chance für Innovationen wird die gymnasiale Oberstufe als besonderer Entwicklungsraum in den Blick genommen. Der Beitrag diskutiert, welche Freiheitsgrade in Fächerangebot, Profilbildung und Kooperation mit außerschulischen Partnern bereits heute bestehen – und wie Schulen diese nutzen können, um neue Wege zum Abitur zu erproben. Dabei wird sichtbar, wie Innovationen nicht als Zusatzbelastung, sondern als Antwort auf aktuelle Herausforderungen in der Oberstufe gestaltet werden können.Digitalität nutzen und gestalten – Medienbildung oder Medienerziehung?Mit Digitalität nutzen und gestalten sowie Medienbildung oder Medienerziehung rückt das Heft die Frage in den Vordergrund, wie digitale Lernumgebungen und Medienkompetenz in der Oberstufe verankert werden können. Im Spannungsfeld von fachlichem Lernen, Persönlichkeitsbildung und Schutzauftrag der Schule wird diskutiert, wo Medienbildung beginnt, wo Medienerziehung notwendig ist und wie digitale Werkzeuge dazu beitragen können, Lernprozesse zu differenzieren und Abiturvorbereitung zeitgemäß zu gestalten.Lernwege öffnen: Jahrgangsstufenübergreifend, im Ausland und außerhalb des KlassenzimmersMehrere Beiträge widmen sich Lernformaten, die klassische Kursstufenstrukturen überschreiten. In Jahrgangsstufenübergreifendes Unterrichten wird gezeigt, wie Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgänge gemeinsam an Themen arbeiten und dabei Verantwortung übernehmen. Lernformat: Alle ins Ausland (AiA) beschreibt, wie Auslandsaufenthalte systematisch in die Laufbahnplanung integriert werden können. Wenn Lernen rausgeht – Konzept für eine besondere Lernzeit in Klasse 11 macht deutlich, wie Lernzeiten außerhalb des Schulgebäudes Erfahrungsräume für Selbstständigkeit und Orientierung schaffen. Duales Gymnasium schließlich eröffnet den Blick auf Modelle, in denen schulisches Lernen und berufspraktische Erfahrungen enger verschränkt werden – ohne den Weg zum Abitur zu verstellen.Jetzt abonnieren und profitieren:Impulse für flexible Wege zum Abitur – von der individuellen Laufbahnplanung bis zur Flexiblen OberstufeKonkrete Anregungen für neue Lern- und Prüfungsformate in der gymnasialen OberstufePerspektiven auf Individualisierung, Integration und Inklusion im GymnasiumBeispiele, wie Digitalität, Medienbildung und außerschulische Lernorte die Oberstufe zukunftsfähig machen