Lehren & Lernen 3/2020 Leistungsbeurteilung und Lernbegleitung
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Produktinformationen "Lehren & Lernen 3/2020 Leistungsbeurteilung und Lernbegleitung"
Die März-Ausgabe 2020 von Lehren & Lernen widmet sich dem Thema Leistungsbeurteilung und Lernbegleitung in Schulen. Diese Themen sind zentral für die pädagogische Praxis, insbesondere in Zeiten, in denen traditionelle Methoden hinterfragt und innovative Ansätze gesucht werden.
Leistungsbeurteilung im Wandel
Die Ausgabe beleuchtet unterschiedliche Perspektiven auf Leistungsbeurteilung und stellt neue Methoden und Modelle vor, die in der schulischen Praxis erprobt werden:
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Lernen, Leistung und Noten
Im Interview mit Thomas Häcker erklärt er die Bedeutung von Noten und deren Verhältnis zu einer neuen Lernkultur. Er diskutiert, wie Noten und Leistungsrückmeldungen im Kontext moderner Lernmethoden integriert werden können. -
Lernprozessdiagnostik
Eiko Jürgens stellt das Konzept der Lernprozessdiagnostik vor und erläutert, wie individuelles Feedback und Fehleroffenheit die Reflexionsfähigkeit von Schüler/innen fördern können. -
Individuelle Lernwege und Leistungsmessung
Johannes Zylka untersucht, wie individualisierte Lernwege in der Sekundarstufe I umgesetzt werden können und welche Lösungen es für die Leistungsmessung in diesem Kontext gibt. Coaching als Etablierung einer neuen Lern- und Leistungskultur
Thilo Engelhardt berichtet von den Erfahrungen an der Waldparkschule Heidelberg, wo Lerncoaching ein zentraler Bestandteil der Schul- und Unterrichtsentwicklung wurde.
Weitere Themen im Panorama
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Kritik an Gemeinschaftsschulen
In einer Stellungnahme des Philologenverbands BW wird die Kritik an den Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg beleuchtet. Matthias Wagner-Uhl bietet eine differenzierte Antwort auf die Vorwürfe. -
PISA-Studie und ihre Kritik
Georg Lind kritisiert erneut die PISA-Studie und den Umgang mit deren Ergebnissen. Er hinterfragt die Methoden und Aussagen der Tests und plädiert für valide und relevante Messgrößen in der Bildungsforschung. ICILS-Studie und Digitalisierung
Johannes Zylka diskutiert die Ergebnisse der ICILS-Studie 2018 und den dringenden Handlungsbedarf in Bezug auf die Digitalisierung von Schulen und die digitale Kompetenz der Schüler/innen.
Weitere Beiträge
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Besondere Schule: Herzog-Philipp-Verbandsschule Altshausen
Stefanie Niederer und Raphaela Zylka stellen die Besonderheiten der Herzog-Philipp-Verbandsschule vor, die Schülern eine alternative Lernumgebung bietet. -
Buchbesprechungen
Kathrin Müller und Rolf Dürr stellen aktuelle Literatur vor, darunter „Lernen ohne Noten“ von Silvia-Iris Beutel und Hans Anand Pant sowie „Sketchnotes in der Schule“ von Nadine Roßa.
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✔ Innovative Methoden zur Leistungsbeurteilung und Lernbegleitung
✔ Praxisberichte aus Schulen und Erfahrungen mit Coaching
✔ Impulse zur Schulentwicklung und Verbesserung der Lehrer-Schüler-Beziehungen
✔ Kritische Reflexionen zur Bildungspolitik und PISA-Debatten
| Produkttyp: | Zeitschrift |
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Seitenzahl: 40 Seiten
Erscheinungstermin: 20.03.2020
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Die Waldparkschule Heidelberg, eine Gemeinschaftsschule, hat sich zum Ziel gesetzt, Beziehungskultur ins Zentrum ihres pädagogischen Wirkens zu stellen. Zentrales Element hierbei ist das individuelle Schüler/innen-Coaching. In wöchentlich stattfindenden Gesprächen mit ihren Coaching-Lehrpersonen werden alle Kinder in ihrer Kompetenz- und Persönlichkeitsentwicklung unterstützt. Diese individuelle Begleitung und Förderung hat indirekt immense Auswirkungen auf das allgemeine Schul- und Leistungsklima an der Waldparkschule. Die Heranwachsenden übernehmen Verantwortung für ihr Lernen. Sie zeigen sich insgesamt motivierter und interessierter an den Lerninhalten und erzielen in den Abschlussprüfungen bessere Leistungen. Stichwörter: Sekundarstufe I, Individualisierung, Lerncoaching, Lernbegleitung, Rückmeldung, Leistung,Kompetenzentwicklung, Schulklima
Seit dem Jahr 2008 wird in der Grundschule der Herzog-Philipp-Verbandsschule (HPV) Altshausen in den Klassenstufen 1 und 2 das jahrgangsübergreifende Lernen mit großem Erfolg und großer Akzeptanz durchgeführt. Die gewachsenen Kooperationen mit den umliegenden Kindergärten sind ebenfalls aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Der vorliegende Beitrag berichtet von neuen Wegen im Übergang Kindergarten – Grundschule und am Schulanfang. Stichwörter: Jahrgangsübergreifendes Lernen, Kooperation Grundschule – Kindergarten, Schulanfang
In diesem Beitrag wird Lernprozessdiagnostik als Instrument beschrieben, mit dem Lernprozesse von Schüler/innen systematisch analysiert und begleitet werden. Zentrale Elemente sind hierbei ein konstruktiver und produktiver Umgang mit Fehlern sowie ein effektives und produktives Feedback an die Lernenden. Durch eine differenzierte Rückmeldung individueller Lernprozesse wird es für die Schüler/innen möglich, die eigene Lernentwicklung zu reflektieren und die eigene, auf das Lernen bezogene Handlungsfähigkeit zu stärken. Stichwörter: Lernprozessdiagnostik, Diagnostik, Feedback, Lernfortschritt, Assessment for Learning
Das ist mal wieder Wertarbeit von deutschen Journalisten: Die deutschen Schüler schneiden bei PISA überdurchschnittlich ab, aber in der Artikel-Überschrift haben sie sich angeblich überall deutlich verschlechtert. Und: Schon wieder rutschen die deutschen Schüler bei der internationalen PISA-Studie leicht ab. So titeln heute alle „Qualitäts“-Zeitungen! Noch vor einem Jahr titelte die Presse: Damit rückt Deutschland in der PISAStudie weiter nach vorn, liegt aber dennoch unter dem OECD-Durchschnitt (Südkurier, 20.1.2018). Stichwörter: PISA, PISA-Rummel, Bewertung PISA-Ergebnisse
„PhV fordert ein tragfähiges pädagogisches Konzept für die Gemeinschaftsschulen im Land“ titelte eine Pressemitteilung des baden-württembergischen Philologenverbands vom 12.2.2020 – als wenn die Entwicklung eines entsprechenden Konzepts bei der Errichtung der Gemeinschaftsschulen (GMS) nicht vom Landtag beschlossen worden wäre und als wenn alle genehmigten 306 GMS im Lande die Gemeinschaftsschulverordnung nicht beachten würden. Aus der Sicht des PhV mag dies Konzept nicht tragfähig sein, dann sollte er mal anschauen, was das Kultusministerium über die GMS ins Netz gestellt hat. Übrigens: Wie „tragfähig“ ist denn das Konzept des konventionellen Gymnasiums, wenn man die horrenden Studienabbrecher- und Fachwechslerzahlen der Studienanfänger in den MINT-Fächern an den Hochschulen im Lande betrachtet (derzeit etwa 40%)? Gymnasiallehrer an den GMS im Lande haben dem PhV ihre Beschwerden und Beobachtungen übermittelt,u. a.: Gymnasiallehrkräfte werden gemobbt, Disziplinprobleme machen zeitweise Unterrichten und Lernen unmöglich, Kinder bleiben nicht sitzen, die schwächeren Schüler schaden den stärkeren – 20 von 1.330 … Eine Welle der Empörung aus der Lehrer-, Eltern- und Schülerschaft brach daraufhin los. Die Redaktion von Lehren & Lernen wird der Pressemitteilung des PhV keine eigene Diskussion widmen, stattdessen einige Zuschriften von Gymnasialkolleg/innen abdrucken, die an GMS tätig sind. Wie bereits in den vergangenen Jahren wird Lehren & Lernen die Entwicklung der GMS kritisch-konstruktiv begleiten (wie zuletzt in Heft 6/2017). – Kürzungen in den Zuschriften sind gekennzeichnet, die Volltexte sind über die Homepage des GMS-Vereins abrufbar. Red. Stichwörter: Gemeinschaftsschule, Philologenverband BW
Der vorliegende Beitrag stellt eine differenzierende Lernstruktur auf der Grundlage der Bildungsstandards des Landes Baden-Württemberg vor, anhand derer Herausforderungen der vermeintlich bewährten Formen der Leistungsmessung offensichtlich werden. In der Folge betont der Beitrag die zentrale Bedeutung der oftmals altbekannten Formate heutiger Abschlussprüfungen. Stichwörter: Sekundarstufe I, Leistungsmessung, Individualisierung, Personalisierung, Abschlussprüfungen
Die im November 2019 vorgestellte ICILS-Studie 2018 offenbart den dringenden Handlungsbedarf von Lehrkräften,Schulen, Schulverwaltung und Bildungspolitik im Zusammenhang mit der aktuellen Debatte um Digitalisierung am Beispiel der medienbezogenen Kompetenzen von deutschen Schüler/innen: Seit dem letzten Durchgang der Studie im Jahr 2013 konnten kaum nennenswerte (positive) Entwicklungen verzeichnet werden. Der vorliegende Beitrag diskutiert die Ergebnisse der aktuellen Studie. Stichwörter: ICILS, ICILS 2019, Medienkompetenzen, Schüler/innen, Digitalisierung, Deutschland
Dieses Interview mit Thomas Häcker thematisiert Aspekte, die eine individualisierte und inklusive Lernkultur hinsichtlich der Leistungsrückmeldung mit sich bringt. Es geht sowohl um grundsätzliche Reformimpulse als auch um konkrete Anforderungen an neue Lernkultur und Leistungsrückmeldung aufgrund der Debatte über Schulqualität in den vergangenen 20 Jahren. Durch Inklusion entstehende neue Anforderungen an Leistungsrückmeldung in der schulischen Praxis werden diskutiert. Stichwörter: Leistungsrückmeldung, Notengebung, Lernkultur, Individualisierung, Inklusion
Der Philologenverband BW hat die Situation von Gymnasiallehrer/innen an baden-württembergischen Gemeinschaftsschulen und die pädagogische Praxis dieser Schulen in einer Weise kritisiert, dass sich ein Sturm der Entrüstung erhob. Der vorangehende Beitrag dokumentiert diesen Vorgang auszugsweise. Hier folgt ein Interview mit dem Vorsitzenden des Vereins für Gemeinschaftsschulen Baden-Württemberg. Stichwörter: Gemeinschaftsschule, Schulstruktur, Schulpolitik Baden-Württemberg