Lehren & Lernen 3/2021 | Von der Ausstattung zur Kultur der Digitalität
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Produktinformationen "Lehren & Lernen 3/2021 | Von der Ausstattung zur Kultur der Digitalität "
Zum Thema dieser Ausgabe:
Von der Ausstattung zur Kultur der Digitalität – Best Practices & Perspektiven
Von der Ausstattung zur Kultur der Digitalität – Best Practices & Perspektiven richtet den Blick über Tablets und WLAN hinaus auf die Frage: Wie wird aus Technik eine pädagogisch sinnvolle Kultur der Digitalität? Die Beiträge zeigen, wie digitale Schulentwicklung strategisch gedacht, politisch-kulturelle Medienbildung verankert, Überzeugungen von Lehrkräften erforscht, berufliche Orientierung digital unterstützt, Augmented Reality genutzt und Fernunterricht bildungssprachlich gestaltet werden kann.
Zwischen Schulentwicklungsdimensionen, Medienbildung, wertebezogenen Haltungen, Berufsorientierung, AR-Szenarien, KMK-Empfehlungen, Notendebatte, „New Learning“ und Mobbingprävention wird deutlich: Digitalität ist kein Zusatzmodul, sondern durchzieht Unterricht, Schulklima und Professionalisierung.
Für wen ist diese Ausgabe ideal?
Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie digitale Schulentwicklung konsequent von der Pädagogik her denken wollen. Sie richtet sich an:
- Schulleitungen und Steuergruppen, die eine Kultur der Digitalität entwickeln möchten
- Lehrkräfte aller Schularten, die digitale Werkzeuge lernwirksam einsetzen wollen
- Medienbeauftragte, Fortbildner/innen und Multiplikator/innen, die Medienbildung strategisch verankern
- Bildungsadministration und Schulträger, die Ausstattung mit Schul- und Unterrichtsentwicklung verzahnen wollen
Die wichtigsten Inhalte im Überblick
Dimensionen digitaler Schulentwicklung
Im Editorial und Beitrag Dimensionen digitaler Schulentwicklung – Vielfalt als Grundlage digitaler Schulentwicklung entwirft Johannes Zylka ein Modell, das technische, organisatorische, didaktische und kulturelle Dimensionen unterscheidet. Er zeigt, warum Vielfalt an Zugängen und Akteuren Voraussetzung für tragfähige digitale Schulentwicklung ist.
Politisch-kulturelle Medienbildung
In Politisch-kulturelle Medienbildung. Herausforderungen für Gesellschaft, Schule und Unterricht des 21. Jahrhunderts analysieren Daniel Autenrieth und Stefanie Nickel, wie Schule auf Desinformation, Filterblasen und Plattformlogiken reagieren kann. Der Beitrag zeigt, wie politisch-kulturelle Medienbildung als Querschnittsaufgabe verstanden und unterrichtlich umgesetzt werden kann.
Überzeugungen und Werthaltungen zur Kulturalisierung schulischer Digitalität
Überzeugungen und Werthaltungen zur Kulturalisierung schulischer Digitalität. Ergebnisse einer qualitativ-empirischen Untersuchung (Christian Mühleis) beleuchtet, welche Einstellungen Lehrkräfte zu Digitalität haben – zwischen Skepsis, Pragmatismus und Begeisterung – und wie diese Haltungen konkrete Gestaltungsentscheidungen prägen.
„Irgendwas mit Medien?“ – Digitale Wege in der beruflichen Orientierung
Stefanie Hagenmüller fragt in Irgendwas mit Medien? Digitale Wege in der beruflichen Orientierung, wie Jugendliche Medienberufe wahrnehmen und wie Schule Orientierung in einem unübersichtlichen Feld geben kann. Vorgestellt werden digitale Formate, mit denen Interessen geklärt und berufliche Perspektiven konkretisiert werden können.
„Ich sehe was, was du nicht siehst!“ – Augmented Reality im Unterricht
In „Ich sehe was, was du nicht siehst!“ Augmented Reality im Unterricht zeigt Markku Sparwald, wie AR-Anwendungen Lernräume erweitern: vom sichtbaren Innenleben technischer Geräte über historische Überblendungen bis zu naturwissenschaftlichen Visualisierungen – stets mit Blick auf didaktischen Mehrwert.
Fernunterricht bildungssprachlich gestalten
Fernunterricht im Hinblick auf Bildungssprache gestalten. Die Empfehlungen der KMK vor dem Hintergrund der Schulschließungen (Petra Schappert) analysiert, wie Fernunterricht sprachliche Anforderungen erhöht – und wie Lehrkräfte Bildungssprache gezielt fördern können, damit Schülerinnen und Schüler fachlich nicht abgehängt werden.
Panorama: Noten, New Learning und Mobbingprävention
Im Panorama:
- Noten sind unfair in Corona-Zeiten – und auch sonst (Hans Brügelmann) problematisiert Ziffernnoten als unzureichendes Feedbackinstrument, besonders unter Krisenbedingungen.
- New Learning – Lernen neu denken. Das Hagener Manifest 2020 der FernUniversität Hagen (Ulrich Herrmann) stellt Leitideen für zukunftsorientiertes Lernen vor: selbstbestimmt, vernetzt, forschend.
- Mobbing in der Schule. 2. Teil: Prävention und Auswege aus der Mobbingfalle(Karl Gebauer) beschreibt Strukturen und Haltungen, die Mobbing verhindern oder beenden helfen – auch im digitalen Raum.
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- Ein Orientierungsrahmen für digitale Schulentwicklung jenseits reiner Ausstattung
- Praxisnahe Impulse zu Medienbildung, AR, Fernunterricht und Berufsorientierung „mit Medien“
- Kritische Perspektiven auf Noten, New Learning und Mobbingprävention in digitalen Kontexten
- Literaturhinweise für alle, die Digitalität in Schule strategisch weiterdenken wollen
| Produkttyp: | Zeitschrift |
|---|
Seitenzahl: 40 Seiten
Erscheinungstermin: 18.03.2021
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Der vorliegende Beitrag macht auf Herausforderungen einer Kulturalisierung schulischer Digitalität aufmerksam. Während sich strukturelle Rahmenbedingungen zentral steuern lassen, weisen unterschiedliche Überzeugungen und Wertehaltungen auf gegensätzliche Pole möglicher digitaler Kulturen hin. Ausgewertete Gruppeninterviews deuten auf einen Merkmalsraum zur Typisierung von Akteuren hin. Er spannt sich an einer horizontalen Achse zwischen deterministischen und possibilistischen Ansichten auf und nimmt auf einer vertikalen Achse konservative und progressive Pole ein. Stichwörter: Qualitative Untersuchung, Typisierung, Kultur der Digitalität, Überzeugungen, Wertehaltungen
Augmented Reality enthüllt Dinge, die dem bloßen Auge verborgen bleiben. Mit Hilfe von mobilen Endgeräten und einer entsprechenden Software können analoge Unterrichtsmaterialien durch Texte, Bilder, Graphiken und Videos digital ergänzt werden. In diesem Beitrag wird zur Veranschaulichung ein Beispiel aus dem Unterrichtsfach Biologie herangezogen. Stichwörter: Augmented Reality, Digitale Bildung, Digitale Schulentwicklung, mobile Endgeräte, BYOD
Die FernUniversität Hagen hat zusammen mit einer Expertengruppe das „Hagener Manifest“ veröffentlicht: New Learning – Lernen neu denken. Darin geht es vor allem um die Klärung einiger Entwicklungsperspektiven, die sich aus dem digitalen Wandel in Schule und Gesellschaft ergeben. Der vorliegende Diskussionsbeitrag macht darauf aufmerksam, dass bei allen richtigen Thesen und Anregungen des Manifests für eine Reform des schulischen Lernens und des Unterrichts nicht der Erfahrungs- und Begründungshintergrund der Reformpädagogik (New Education Movement) in Vergessenheit geraten darf, auf den das Manifest sich implizit bezieht, und dass im Jugendalter Entwicklungsaufgaben zu bewältigen sind, angesichts derer in der Erfahrungswelt der Schule eine digitalisierte Lernkultur zwar wichtig, aber nachrangig ist. Stichwörter: New Learning, Digitalisierung, Reformpädagogik, Schulkultur, Jugendalter
Im 1. Teil dieses Beitrags im vorigen Heft dieser Zeitschrift wurden die äußeren und inneren Merkmale von Mobbing in der Schule und die daraus erwachsenden Herausforderungen für Lehrpersonen und Eltern sowie ein Handlungsmodell für den Umgang mit Mobbing gezeigt. Im 2. Teil geht es um Prävention, Auswege aus der Mobbingfalle und um die Erweiterung der Perspektive durch Empathie auf die Grundwerte und Tugenden unserer Gesellschaft. Stichwörter: Mobbing-Prävention, Mobbingfalle, Beziehungskompetenz, Lösungsorientierung, Gruppendynamik, Empathie, humane Gesellschaft
Kritisch-konstruktive Beiträge aus dem Schulleben von Autorinnen und Autoren aus Praxis und WissenschaftIn 6 Ausgaben pro Jahr werden aktuelle Themen aufgegriffen, intensiv beleuchtet und diskutiert. Im Fokus steht die zukunftsorientierte Weiterentwicklung von Unterricht und Schulen mit wissenschaftlich fundierten, reflektierten und innovativen Beiträgen für die Praxis. Dabei geht es unter anderem um digitale Schulentwicklung, zeitgemäße Lehr–Lernsettings, Demokratiebildung, selbstorganisiertes Lernen, Leseförderung, Neuropsychologie, Achtsamkeit, Meinungsfreiheit, Gesundheit von Schüler:innen und Lehrer:innen und vieles mehr.Das Redaktionsteam - Schulpraktiker und Wissenschaftler - sorgt für kritisch-konstruktive Beiträge aus dem Schulleben, nicht nur in Baden-Württemberg und sieht sicht als Mittler zwischen Bildungspolitik, Schulalltag und Wissenschaft – in einer Zeit, in der die Kluft zwischen deren Diskursen immer größer und offensichtlicher wird. Sie erhalten aus erster Hand an der Praxis innovativer Schulen ausgerichtete, wissenschaftlich fundierte Informationen. Preisvorteil von ca. 12 % gegenüber dem Einzelkauf Lehren & Lernen – die günstige und kompetente Bezugsquelle für die Entwicklung zeitgemäßer, personalisierter Lehr-Lernsettings. Abonnenten erhalten beim Kauf von Einzelheften (siehe Archiv) zusätzlich einen Rabatt von 30 % auf den Verkaufspreis der Einzelausgabe. Unsere Zeitschriften sind auch gelistet bei fachzeitungen.de