Lehren & Lernen 4/2022 | Die Projektmethode – der reformpädagogische Methoden-Klassiker
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Produktinformationen "Lehren & Lernen 4/2022 | Die Projektmethode – der reformpädagogische Methoden-Klassiker"
Zum Thema dieser Ausgabe:
Die Projektmethode – der reformpädagogische Methoden-Klassiker
Die Projektmethode – der reformpädagogische Methoden-Klassiker stellt eine Lernform in den Mittelpunkt, die immer dann neu entdeckt wird, wenn Schule Handlungskompetenz, Selbstständigkeit und echtes Interesse fördern will. Die Beiträge zeigen, wie Projektlernen heute in der Praxis aussieht – fächerübergreifend, jahrgangsgemischt, mit Portfolios und in längeren Lernphasen – und warum die Projektmethode auch im 21. Jahrhundert nichts von ihrer Aktualität verloren hat.
Am Beispiel der LaborschuLe Bielefeld wird sichtbar, wie Projekte zu existenziellen Themen wie Leben und Tod, zu Reisen und Welterkundung sowie im Alltag der jahrgangsgemischten Klassen umgesetzt werden. Ergänzt wird dies durch Überlegungen zu Übergängen, Lernmotivation und der Frage, was Schule Kindern und Jugendlichen in Krisenzeiten überhaupt sagen kann.
Für wen ist diese Ausgabe ideal?
Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Projektlernen nicht nur theoretisch, sondern in seiner ganzen Tiefe und Alltagstauglichkeit verstehen und nutzen möchten. Sie richtet sich an:
- Lehrkräfte aller Schularten, die projektorientiert, fächerübergreifend und schüleraktiv arbeiten wollen
- Grundschulen und Gemeinschaftsschulen, die mit jahrgangsgemischten Gruppen und längeren Lernepochen arbeiten
- Schulleitungen und Schulentwicklungsgruppen, die Projektlernen im Schulprofil verankern möchten
- Lehramtsstudierende und Ausbildende, die klassische Reformpädagogik in heutige Kontexte übersetzen wollen
Die wichtigsten Inhalte im Überblick
Die Projektmethode – reformpädagogischer Klassiker, aktuelle Relevanz
Im Editorial Die Projektmethode – der reformpädagogische Methoden-Klassiker ordnet Ulrich Herrmann die Projektmethode historisch und didaktisch ein. Er zeigt, welche Grundgedanken (Lebensnähe, Selbsttätigkeit, Kooperation, Produktorientierung) sie tragen und wie sie sich von bloßen „Projekttagen“ unterscheidet. Gleichzeitig macht er deutlich, warum Projektlernen vor dem Hintergrund von Kompetenzorientierung und Bildungsstandards besonders aktuell ist.
„Wenn man tot ist, ist man dann ein Stern?“ – Projektinitiative zu Leben und Tod
Laura Raabe beschreibt in „Wenn man tot ist, ist man dann ein Stern?“ Eine Projektinitiative zum Thema „Leben und Tod“ in der Primarstufe der LaborschuLe BieLefeLd, wie Kinder existenzielle Fragen bearbeiten. Der Beitrag zeigt, wie sensibel gestaltete Projekte Raum für Nachdenklichkeit, Fragen, Trauer und Trost bieten – und wie sich fachliche, emotionale und soziale Lernziele in einem Projekt verbinden.
Gemeinsam individuell lernen – fächerübergreifend, jahrgangsgemischt, in Epochen
In Gemeinsam individuell lernen: fächerübergreifend, projektorientiert, jahrgangsgemischt, in längeren Epochen (LaborschuLe BieLefeLd) stellt Ulrich Bosse das Lernsetting der LaborschuLe vor. Er zeigt, wie jahrgangsgemischte Gruppen, längere Projektzeiten und fächerübergreifende Themen so aufeinander abgestimmt werden, dass individuelle Förderung und gemeinsames Lernen sich ergänzen – statt sich zu widersprechen.
Lernen in Projekten mit Portfolio – Reise-Projekte an der LaborschuLe
Lernen in Projekten mit Portfolio am Beispiel der Reise-Projekte der LaborschuLe bieLefeLd (Sabine Geist) zeigt, wie Portfolios als Begleiter von Projektlernen genutzt werden können. Anhand von Reise-Projekten wird deutlich, wie Kinder Lernwege, Entdeckungen und Produkte dokumentieren, reflektieren und präsentieren – und wie Portfolios helfen, Lernprozesse sichtbar und bewertbar zu machen.
Panorama: Die Rolle der Grundschule im Übergang
Im Panorama diskutiert Joachim Friedrichsdorf in „Mit besten Empfehlungen“ – Die Grundschule und ihre Rolle am Übergang zur Sekundarstufe I, wie Grundschulen durch Zeugnisse, Empfehlungen und Gespräche Bildungswege mitprägen. Der Beitrag stellt Fragen nach Verantwortung, Gerechtigkeit und Transparenz – und zeigt, wie Übergänge gestaltet werden können, ohne Kinder auf „Noten und Prognosen“ zu reduzieren.
Zwischenruf: Was sollen wir unseren Schüler/innen sagen?
Im Zwischenruf Was sollen wir unseren Schüler/innen sagen? reflektieren Johannes Baumann und Volker Reinhardt, wie Lehrkräfte angesichts von Krisen, Unsicherheit und gesellschaftlichen Spannungen kommunikativ handeln können. Der Text thematisiert, welche Botschaften Schule sendet – bewusst oder unbewusst – und wie Lehrpersonen Orientierung geben können, ohne einfache Antworten vorzutäuschen.
Serie: Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. – Lehren, Lernen, Lernlust
In der Serie Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. geht Ulrich Herrmann in „Lehren und Lernen“ – Reden wir über Lernen! Schule zwischen Lernfrust und Lernlust der Frage nach, warum viele Kinder und Jugendliche Lernfreude verlieren. Er zeigt, welche Rolle Lernumgebungen, Aufgaben, Feedback und Beziehung spielen – und wie Projektlernen dazu beitragen kann, Lernlust (wieder) zu wecken.
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- Konkrete Praxisbeispiele aus der LaborschuLe Bielefeld zu Projekten, Portfolios und jahrgangsgemischtem Lernen
- Impulse zur Gestaltung von Übergängen und zur Kommunikation mit Schüler/innen in unsicheren Zeiten
- Anregungen, wie Schule Lernlust statt Lernfrust ermöglichen kann
| Produkttyp: | Zeitschrift |
|---|
Seitenzahl: 40 Seiten
Erscheinungstermin 20.04.2022
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Die Projektmethode ist die Methode der Wahl für (1) selbstorganisiertes individualisiertes und kooperatives Lernen, (2) Stärkung von Motivation und vielseitigem Kompetenzerwerb, (3) eine Leistungsermittlung und -bewertung, die die Nachteile der punktuellen Feststellung vermeidet und eine breitere und damit gerechtere Grundlage für Leistungsbewertungen schafft. Die Projektmethode setzt, soll sie erfolgreich sein, einen Lern- als Einübungsprozess bei allen Lehrenden und Lernenden voraus. Für die Lehrenden bedeutet Lernen in Projekten auf Dauer eine Entlastung der Lehrer-Lehrtätigkeit, für die Lernenden bedeutet es zeitliche und sachliche Intensivierung der Arbeit, verbunden mit erhöhter Motivation und besseren Arbeitsergebnissen. Stichwörter: Projektmethode, Motivation, Kompetenzerwerb, kooperatives Lernen
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In diesem Beitrag wird die Verbindung von gemeinschaftlichem Lernen mit individuellen Interessen und Lernwegen beispielhaft an einem fächerübergreifenden, offenen, projektorientierten Vorhaben in einer jahrgangsgemischten Gruppe der Klassenstufen 3, 4 und 5 an der Laborschule Bielefeld vorgestellt. In längeren Epochen arbeiten die Schüler/innen für sechs oder sogar acht Stunden pro Woche an einem gemeinsamen Thema, auf das sich die Gruppe zuvor geeinigt hat. Die einzelnen Schüler/innen bearbeiten individuelle Schwerpunkte, d. h. Aspekte des Großen-Ganzen, und leisten damit ihren Beitrag zur Bearbeitung des Gruppenthemas. Stichwörter: Gemeinsam lernen, Individualisierung, Projektmethode, Jahrgangsmischung, fächerübergreifendes Lernen, Laborschule Bielefeld
Der vorliegende Beitrag dokumentiert ein Projekt zum Thema „Leben und Tod“, das, von Vorschul- und Grundschulkindern angeregt, an der Laborschule Bielefeld durchgeführt wurde. Ausgehend vom Situationsansatz – eine Amsel fliegt gegen die Glasscheibe des Gruppenraums und stirbt – entwickeln die Kinder, die diesen Vorgang miterlebt haben, ein Projekt, das von Grundfragen über Sterben und Tod bis hin zur rituellen Beisetzung der toten Amsel im Schulgarten reicht. Die Fragen und Antworten der Kinder sind ebenso originell wie kreativ, handlungs- und produktorientiert haben sie sich mit einer Grundfrage des Lebens überhaupt vertraut gemacht. Stichwörter: Projektmethode in der Grundschule, Situationsansatz, Handlungsorientierung, Laborschule Bielefeld
Kritisch-konstruktive Beiträge aus dem Schulleben von Autorinnen und Autoren aus Praxis und WissenschaftIn 6 Ausgaben pro Jahr werden aktuelle Themen aufgegriffen, intensiv beleuchtet und diskutiert. Im Fokus steht die zukunftsorientierte Weiterentwicklung von Unterricht und Schulen mit wissenschaftlich fundierten, reflektierten und innovativen Beiträgen für die Praxis. Dabei geht es unter anderem um digitale Schulentwicklung, zeitgemäße Lehr–Lernsettings, Demokratiebildung, selbstorganisiertes Lernen, Leseförderung, Neuropsychologie, Achtsamkeit, Meinungsfreiheit, Gesundheit von Schüler:innen und Lehrer:innen und vieles mehr.Das Redaktionsteam - Schulpraktiker und Wissenschaftler - sorgt für kritisch-konstruktive Beiträge aus dem Schulleben, nicht nur in Baden-Württemberg und sieht sicht als Mittler zwischen Bildungspolitik, Schulalltag und Wissenschaft – in einer Zeit, in der die Kluft zwischen deren Diskursen immer größer und offensichtlicher wird. Sie erhalten aus erster Hand an der Praxis innovativer Schulen ausgerichtete, wissenschaftlich fundierte Informationen. Preisvorteil von ca. 12 % gegenüber dem Einzelkauf Lehren & Lernen – die günstige und kompetente Bezugsquelle für die Entwicklung zeitgemäßer, personalisierter Lehr-Lernsettings. Abonnenten erhalten beim Kauf von Einzelheften (siehe Archiv) zusätzlich einen Rabatt von 30 % auf den Verkaufspreis der Einzelausgabe. Unsere Zeitschriften sind auch gelistet bei fachzeitungen.de