Lehren & Lernen 5/2020 Schulschließungen und digitale Schulentwicklung
6,80 €
Produktinformationen "Lehren & Lernen 5/2020 Schulschließungen und digitale Schulentwicklung"
Die Mai-Ausgabe 2020 von Lehren & Lernen befasst sich mit den dringlichen Fragen, die während der Schulschließungen aufgrund der Covid-19-Pandemie aufkamen. Die Ausgabe beleuchtet, wie Schulen auf digitale Schulentwicklung reagierten und welche Veränderungen diese Krise mit sich brachte – sowohl für den Unterricht als auch für die schulischen Arbeitsabläufe.
Digitale Schulentwicklung in Zeiten der Pandemie
Die Beiträge dieser Ausgabe untersuchen, wie Schulen in der Krise die Digitalisierung vorangetrieben haben, aber auch welche Herausforderungen und Fallstricke dabei zu beachten sind:
-
Online-Unterricht – mit begrenztem Haltbarkeitsdatum
Rudolf Retzler schildert in seinem individuellen Projektbericht, wie sich der Online-Unterricht während der Pandemie entwickelte und welche langfristigen Perspektiven damit verbunden sind. -
Potenziale der Digitalisierung im Mathematikunterricht
Dietrich Ottenhaus und Simon Ottenhaus beschreiben die Ergebnisse eines Pilotprojekts zur Individualisierung des Mathematikunterrichts durch digitale Tools am Wirtemberg-Gymnasium. -
Homeoffice und Schulalltag
Martina Bischofberger und Kollegen berichten über ihre Erfahrungen aus der Evangelischen Schule Schloss Gaienhofen, wie der Schulalltag im Homeoffice bewältigt wurde. -
Digitale Tools im Schulalltag
Simone Hermann und Volker Arntz erklären, wie digitale Tools den Schulalltag an der GMS Durmersheim ermöglichen und welche spezifischen Anwendungen dabei hilfreich waren. -
Der Unterricht geht weiter – das Unterrichtsformat ändert sich
Jacqueline Stietzel und Felix Höppner berichten aus der Wilhelm-Schickard-Schule in Tübingen über ihre Erfahrungen im Fernunterricht. -
Distance Learning mit Seesaw
Isabelle Schuhladen zeigt, wie Seesaw als digitale Plattform genutzt wurde, um Schüler/innen auch während der Schulschließungen zu fördern. Digitalen Austausch zwischen Schulen ermöglichen
Carmen Huber erläutert, wie Schulverwaltungen die Schulen in dieser Situation unterstützen können, um den digitalen Austausch und die Schulentwicklung zu fördern.
Weitere Themen im Panorama
-
Befunde einer Schülerbefragung zum Fernunterricht
Valentin Unger, Albrecht Wacker und Thomas Rey präsentieren Ergebnisse einer Schülerbefragung zum Fernunterricht und thematisieren die Herausforderungen der Schüler/innen im digitalen Lernen. -
„Ver-rückte Klassenzimmer als Geburtsstätten für Neues?“
Michael Schratz diskutiert die Rolle des Fernunterrichts und Homeschoolings als potenzielle Quelle für Innovationen im Bildungswesen.
Jetzt abonnieren und profitieren:
✔ Erkenntnisse zur digitalen Schulentwicklung während der Pandemie
✔ Praxisbeispiele aus dem Fernunterricht und digitale Tools
✔ Einblicke in Schülerperspektiven und Lehrererfahrungen
✔ Konzepte zur Unterstützung von Schulen durch Schulverwaltungen
| Produkttyp: | Zeitschrift |
|---|
Seitenzahl: 40 Seiten
Erscheinungstermin: 20.05.2020
Verwandte Produkte
Die Schulschließungen haben gewohnte Routinen außer Kraft gesetzt und Unterricht in den virtuellen Raum verlagert. In einer Umfrage haben Lehrpersonen Auskunft über die Auswirkungen auf ihren dislozierten Unterricht gegeben. Die Ergebnisse zeigen, dass die erforderliche Neuausrichtung im virtuellen Raum noch stark von den Routinen des Präsenzunterrichts geprägt ist. Aus den vielfältigen Erfahrungen werden fünf Dimensionen herausgearbeitet, die als Grundlage für eine künftige Kultur der Digitalität dienen können. Stichwörter: dislozierter Unterricht, Musterunterbrechung, Kultur der Digitalität, virtuelle Teamarbeit
Von welchen Erfahrungen berichten Schüler/innen beim häuslichen Lernen? Der Beitrag berichtet Befunde einer qualitativen Schülerbefragung (N = 169 Schüler/innen verschiedener Schularten) zu den praktizierten digitalen Verfahren, der aufgewendeten Arbeitszeit, erfolgten Rückmeldungen und insgesamt zu den Gelingensbedingungen des häuslichen Lernens. Die Ergebnisse verweisen auf eine teils hohe Belastung, eine (zu) große Vielfalt der digitalen Wege und Verfahren für die Lernenden und konturieren eine akzentuierte Kommunikation und gezieltes Feedback als förderliche Bedingungen des Fernunterrichts. Stichwörter: Corona-Krise, Fernunterricht, Schüler/innen, Schülerbefragung, Feedback, Schulschließungen
Die Schulschließungen haben die schulische Welt auf den Kopf gestellt, gewohnte Unterrichtsformate waren kurzfristig nicht mehr möglich. In dieser Phase der Schulschließungen zeigen sich mittlerweile deutliche Unterschiede zwischen Schulen, die digitale Lernformate wie selbstverständlich nutzen, und denen, die eher in herkömmlichen Strukturen verhaftet sind. Dieser Beitrag beschreibt das Angebot eines Schulamts, bei dem kurzfristig ein Erfahrungsaustausch zwischen Schulleitungen und Lehrpersonen im Rahmen eines Webinars ermöglicht wird. Stichwörter: Fernunterricht, Schulschließungen, Schulamt, Schulentwicklung, GoToMeeting
Weltweit wird die App Seesaw in Schule und Unterricht verwendet, so auch von mir in meinem Französisch- Unterricht. Mit diesem Programm lernen die Schüler/innen meiner Klassen das richtige Kommunizieren, das Teilen von Produkten sowie das Geben von Feedback im Rahmen des Unterrichts. In diesem Beitrag beschreibe ich, wie ich Seesaw in meinem Französisch-Unterricht nutze. Stichwörter: Seesaw, Fernunterricht, Kommunikation, Feedback, Kreativität, Schulschließungen
Die Wilhelm-Schickard-Schule in Tübingen (Kaufmännische Schule in der Trägerschaft des Landkreises) hat für die Phase der Schulschließungen über die Nutzung von WebUntis, Schul.Cloud und BigBlueButton für Moodle einen guten Weg gefunden, wie die Schüler/innen unterrichtet werden können. Dieser Beitrag stellt die drei genannten Programme beim Einsatz in Zeiten der Schulschließung vor und benennt Potenziale und Grenzen. Stichwörter: Schulschließungen, Fernunterricht, Online-Unterricht, Moodle, WebUntis, Schul.Cloud
Aufgrund der Schulschließungen findet auch an der Gemeinschaftsschule Durmersheim nur noch digital gestützter Unterricht statt. Die Schule profitiert hierbei von sechs Jahren Erfahrung mit der Nutzung des cloudbasierten Lernmanagementsystems Learnscape. Dieser Beitrag skizziert die als ergänzende Lern-Tools verwendeten Apps GoToMeeting und ThreemaWork sowie die daraus resultierenden Chancen für den Kommunikationsprozess zwischen Lernbegleiter/in und Schüler/in. Dabei streift der Beitrag auch arbeits- und datenschutzrechtliche Aspekte. Stichwörter: Schulschließungen, GoToMeeting, ThreemaWork, Learnscape, digital gestützter Unterricht
An der Evangelischen Schule Schloss Gaienhofen wird seit 2012 die Individualisierung des Unterrichts konsequent weiterentwickelt. Schnell wurde erkannt, dass der Digitalisierung in diesem Zusammenhang eine große Rolle zukommt. Aufgrund der inzwischen etablierten digitalen Infrastrukturen und Abläufe stellt die aktuelle Situation der Schulschließungen die Lehrer/innen und Schüler/innen vor keine großen Herausforderungen. Mit welcher Hard- und Software im schulischen Alltag gearbeitet wird, stellt dieser Beitrag vor. Stichwörter: Corona-Krise, Digitalisierung, Schulschließungen, Fernunterricht, BYOD, 1-zu-1-Ausstattung, Tablet Computer
In diesem Beitrag wird ein Aspekt des Online-Unterrichts vorgestellt: das Begleiten von Schüler/innen durch ein Schulbuch mit Hilfe von durch eine Lehrperson produzierten und über YouTube bereitgestellten Videos. Dies kann als Werkzeug vertieften (mathematischen) Lernens nicht nur in der Grundschule eingesetzt werden, sondern ist auch in der gegenwärtigen Zeit der Schulschließung von aktueller Bedeutung. Das Manuskript skizziert die Hintergründe des Angebots www.elementarschule-online.de und zeigt praktische Einsatzmöglichkeiten und Grenzen. Stichwörter: Online-Unterricht, Lehr-Video, Erklärvideo, Blended Learning
In diesem Artikel wird das Online-Lernsystem CompuLearn vorgestellt, das die Digitalisierung und Individualisierung des Mathematikunterrichts nach dem Konzept des „Precision Teaching“ unterstützt. Das interaktive Übungssystem gibt den Lernenden direktes Feedback und hilft den Lehrpersonen durch automatisierte Auswertungen, Probleme im Lernprozess zeitnah zu identifizieren und den Unterricht daran anzupassen. Der vorliegende Beitrag berichtet von der CompuLearn-Einführung am Wirtemberg-Gymnasium Stuttgart-Untertürkheim und stellt fest, dass sich das Lernsystem u. a. gut eignet, um individuelle Lernprozesse zu unterstützen und Lösungen automatisiert auszuwerten. Stichwörter: Mathematik, Individualisierung, CompuLearn, Digitalisierung, Hausaufgaben, Mathematikunterricht, Precision Teaching