Lehren & Lernen 5/2025 | Betriebskultur von guten Schulen
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Produktinformationen "Lehren & Lernen 5/2025 | Betriebskultur von guten Schulen"
Zum Thema dieser Ausgabe:
Betriebskultur von guten Schulen
Betriebskultur von guten Schulen rückt die oft unsichtbare, aber entscheidende Ebene schulischer Qualität in den Mittelpunkt: die gelebte Kultur einer Schule. Die Ausgabe zeigt, wie Einstellungen, Routinen, Haltungen und Beziehungen den Alltag prägen – und warum „gute Schule“ ohne bewusste Arbeit an der Betriebskultur kaum zu haben ist. Im Fokus steht die Frage, wie Schulleitungen und Kollegien gemeinsam Bilder einer gewünschten Kultur entwickeln und diese Schritt für Schritt im Schulbetrieb verankern können.
Anhand konkreter Beispiele aus unterschiedlichen Schularten wird deutlich, wie sich Betriebskultur in Architektur, Kommunikation, Unterrichtspraxis, Kooperation mit Partnern – und nicht zuletzt im Umgang mit Kindern, Tieren und Emotionen – zeigt. Die Beiträge machen sichtbar, dass Betriebskultur kein „weiches Thema“ ist, sondern Grundlage für Lernfreude, Leistungsbereitschaft und Schulentwicklung auf allen Ebenen.
Für wen ist diese Ausgabe ideal?
Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Schulentwicklung konsequent von der gelebten Kultur her denken und gestalten möchten. Sie richtet sich an:
- Schulleitungen und Mitglieder von Steuergruppen, die Schulentwicklung strategisch verankern wollen
- Lehrkräfte aller Schularten, die ihren Schulalltag als Teil einer gemeinsamen Betriebskultur reflektieren
- Pädagogische Fachkräfte in Ganztag und Jugendhilfe, die mit Schulen kooperieren
- Bildungsverantwortliche in Verwaltung und Trägerschaft, die gute Schulen unterstützen und Rahmenbedingungen gestalten
Die wichtigsten Inhalte im Überblick
Im Beitrag Schulentwicklung von der gewünschten (Betriebs-)Kultur her denken und verwirklichen. Die Konzeptentwicklung der SiG Bildungszukunft zeigen Ilona Esslinger-Hinz und Axel Schimpf, wie eine Schule ihre Entwicklung konsequent aus einem Leitbild ihrer zukünftigen Betriebskultur ableitet. Beschrieben wird, wie aus gemeinsamen Vorstellungen konkrete Strukturen, Prozesse und Projekte entstehen – und wie so ein tragfähiger Rahmen für professionelle Zusammenarbeit und gelingendes Lernen geschaffen wird.
„Nur wer sich wohlfühlt, lernt auch gut.“ – Beispiele gelungener Schulkultur
Mehrere Beiträge nehmen konkrete Schulen in den Blick:
- Die Ernst-Reuter-Gemeinschaftsschule Karlsruhe wird von Helmut Wehr und Micha Pallesche unter dem Motto „Nur wer sich wohlfühlt, lernt auch gut.“ vorgestellt. Deutlich wird, wie räumliche Gestaltung, Beziehungsarbeit und Unterrichtsentwicklung zusammenspielen, um eine Kultur des Wohlbefindens und der Leistung zu ermöglichen.
- In Auch in der Innenstadt gelingt Schule – die Schickhardt-Gemeinschaftsschule Stuttgart (H. Wehr, S. Däschler-Seiler, S. Vöhringer, L. Holzwarth, S. Müller) wird gezeigt, wie eine Schule im städtischen Kontext mit vielfältigen Herausforderungen eine starke Betriebskultur aufbaut, die Stabilität und Orientierung gibt.
- Die Grundschule in Rauental – eine pädagogische Leuchtturm-Schule(Helmut Wehr, Pia Asmus) macht sichtbar, wie bereits in der Primarstufe eine klare pädagogische Linie, verlässliche Beziehungen und gemeinsame Haltungen eine „Leuchtturm-Kultur“ entstehen lassen.
Mit Tiere in der Schule?! (Hans-Jürgen Kobus, Helmut Wehr) und Der Schulhund: ein pädagogischer Partner für Herz und bessere Noten (Christina Wunsch) wird ein besonderer Zugang zur Betriebskultur beleuchtet. Die Beiträge zeigen, welche Wirkung Tiere im Schulalltag entfalten können – auf Beziehungskultur, Verantwortungsübernahme, Lernklima und Emotionen. Sie machen deutlich, dass Betriebskultur auch darüber sichtbar wird, wie Schulen mit neuen, ungewohnten Elementen umgehen und diese in ihr Konzept einbetten.
In Schule erfolgreich gestalten und Handlungsspielräume nutzen – kreativ, kraftvoll, klar nimmt Carsten Bangert die Führungs- und Gestaltungsperspektive ein. Der Beitrag zeigt, wie Schulleitungen und Teams vorhandene Freiräume wahrnehmen und nutzen können, um eine positive Betriebskultur zu entwickeln – jenseits von bloßer Verwaltung des Alltags. Kreativität, Klarheit und konsequente Schwerpunktsetzung werden dabei als zentrale Ressourcen beschrieben.
Panorama: Klimabildung, Klimaemotionen und frühkindliche Bildung
Im Panorama widmen sich Myrte Zachow und Carolin Stangier in Klimabildung und Klimaemotionen. Die Notwendigkeit emotionsbasierten Lernens zur Klimakrise der Frage, wie Schulen mit den Gefühlen umgehen können, die die Klimakrise bei Kindern und Jugendlichen auslöst. Sie zeigen, wie eine sensible, emotionsbasierte Klimabildung Teil einer verantwortungsvollen Betriebskultur wird, die Sorgen ernst nimmt und Handlungsmöglichkeiten eröffnet.
Helmut Wehr knüpft mit Frühkindliche Erziehung & Bildung – Ein Plädoyer für mehr bildungspolitisches Engagement an die Frage an, wie Betriebskultur bereits in frühen Bildungsinstitutionen entsteht und warum politische Rahmensetzung dafür entscheidend ist.
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- Konkrete Beispiele, wie Betriebskultur gute Schulen prägt – von Gemeinschaftsschule bis Grundschule
- Impulse, wie Schulentwicklung von Leitbildern und gewünschter Kultur her gedacht werden kann
- Anregungen zur Gestaltung einer zugewandten, verantwortlichen und innovativen Schulkultur – inklusive ungewöhnlicher Zugänge wie Schulhunden und Klimabildung
- Fundierte Hinweise, wie Werteorientierung, Emotionen und Führung die Kultur einer Schule langfristig stärken
| Produkttyp: | Zeitschrift |
|---|
Format: DIN A4
Seitenzahl: 48 Seiten
Erscheinungstermin: 20.10.2025
Zugehörige Titel
Kritisch-konstruktive Beiträge aus dem Schulleben von Autorinnen und Autoren aus Praxis und WissenschaftIn 6 Ausgaben pro Jahr werden aktuelle Themen aufgegriffen, intensiv beleuchtet und diskutiert. Im Fokus steht die zukunftsorientierte Weiterentwicklung von Unterricht und Schulen mit wissenschaftlich fundierten, reflektierten und innovativen Beiträgen für die Praxis. Dabei geht es unter anderem um digitale Schulentwicklung, zeitgemäße Lehr–Lernsettings, Demokratiebildung, selbstorganisiertes Lernen, Leseförderung, Neuropsychologie, Achtsamkeit, Meinungsfreiheit, Gesundheit von Schüler:innen und Lehrer:innen und vieles mehr.Das Redaktionsteam - Schulpraktiker und Wissenschaftler - sorgt für kritisch-konstruktive Beiträge aus dem Schulleben, nicht nur in Baden-Württemberg und sieht sicht als Mittler zwischen Bildungspolitik, Schulalltag und Wissenschaft – in einer Zeit, in der die Kluft zwischen deren Diskursen immer größer und offensichtlicher wird. Sie erhalten aus erster Hand an der Praxis innovativer Schulen ausgerichtete, wissenschaftlich fundierte Informationen. Preisvorteil von ca. 12 % gegenüber dem Einzelkauf Lehren & Lernen – die günstige und kompetente Bezugsquelle für die Entwicklung zeitgemäßer, personalisierter Lehr-Lernsettings. Abonnenten erhalten beim Kauf von Einzelheften (siehe Archiv) zusätzlich einen Rabatt von 30 % auf den Verkaufspreis der Einzelausgabe. Unsere Zeitschriften sind auch gelistet bei fachzeitungen.de
Theoretische und empirische Erkenntnisse zeigen, dass die Schulkultur einen Dreh- und Angelpunkt der Schulentwicklung darstellt. In diesem Beitrag wird die Schulneugründung der SiG Bildungszukunft beschrieben, die von der zu etablierenden Schulkultur her entwickelt wurde. Im Beitrag wird das Konzeptelement „Stark im Leben“ exemplarisch vorgestellt. Das Vorgehen zeigt sowohl den Weg als auch die Vorteile auf, Schulkulturen gezielt zu implementieren.Stichwörter: Schulkultur, Schulneugründung, Oberflächen- und Tiefenstrukturen, Schlüsselkonzepte
Die ERS zeigt, wie in „bestehenden Rahmenbedingungen“ mit kooperativer Anstrengung eine schülerorientierte Bildung gelebt werden kann. Verschiedene Möglichkeiten werden aufgezeigt und durchbuchstabiert.Stichwörter: Leitbild: Offenheit, Partizipation, Kooperation, Rahmenbedingungen, Schulgebäude, neues und smartes Lernen: TheA, Roter Salon, LEBEN, Lernentwicklungsberichte statt Noten
Im Gespräch mit der Schulleitung gelingt ein Blick hinter die Kulissen der gelingenden Schulkultur und deren Kommunikationsstrukturen. Die Öffnung der Schule ermöglicht Teilhabe der Schüler/innen auf vielen organisatorischen und kommunikativen Ebenen. Erstaunlich die Öffnung und Erweiterung des pädagogischen Blickwinkels zugunsten der Lernerfolge der Schüler/innen und Lehrer/innen. Ein Leuchtturm inmitten turbulenter schulischer Umgebung.Stichwörter: Ankommen in der Schule, Inklusion, Profilbildung, Lernatelier: individuelles/kooperatives Lernen, Lernkaskade
Eine Grundschule ohne Noten arbeitet mit Kompetenzrückmeldungen und einem reformpädagogisch-neuronalen Mindset für eine individuell-differenzierte Schüler/innen-FörderungStichwörter: verbale Rückmeldung statt Noten, Entgrenzung der Klassen, Individualisierung und Differenzierung, multiprofessionelle Kooperation
Im Artikel wird gezeigt, welche Bedeutung und Vorteile Tiere für das Schul-Leben haben.Stichwörter: Tiere in der Schule, Wirkungen, Schüler/innen-Tätigkeiten, Motivation
In immer mehr Schulen weltweit wird der Hund als Co-Pädagoge und Unterstützung im Unterricht eingesetzt. Der Schulhund fördert nicht nur eine entspannte Lernatmosphäre, sondern hilft auch dabei, emotionale und soziale Kompetenzen der Schüler/innen zu stärken. Insbesondere bei Kindern mit Ängsten oder sozialen Herausforderungen spielt der Hund eine Schlüsselrolle als Vertrauensquelle und „Eisbrecher“. Der Labrador „Balou“ ist ein gutes Beispiel dafür, wie Tiere als pädagogischer Begleiter im Schulalltag wirken und die Schüler/innen in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung unterstützen können.Stichwörter: Schulhund als Co-Pädagoge, Kommunikation mit Hund, positive Auswirkung auf Kinder
Der Artikel beleuchtet die aktuellen Herausforderungen des deutschen Schulsystems und zeigt praxisnahe Wege auf, wie Schulen trotz struktureller Hürden und wachsender Belastungen erfolgreich gestaltet werden können. Im Zentrum stehen sechs Überzeugungsmuster, die Schulleitungen und Lehrkräfte dabei unterstützen, ihre Handlungsspielräume kreativ, kraftvoll und klar zu nutzen: die Überzeugung von Eigenverantwortung, die Kraft der Resilienz, der Glaube an Stärkenorientierung, die Haltung eines freudvollen und sinnstiftenden Lernens, der bewusste Umgang mit Konflikten und Widerstand sowie die Überzeugung von der Bedeutung eines gemeinsamen „Wofür“. Anhand konkreter Beispiele und Reflexionen wird deutlich, wie nachhaltige Schulentwicklung durch partizipative Prozesse, innovative Unterrichtskonzepte und eine positive Schulkultur gelingen kann. Der Beitrag ermutigt dazu, Veränderungen aktiv anzugehen und die Schule als lebendigen Ort des gemeinsamen Lernens und Wachsens zu verstehen.Stichwörter: Schulentwicklung, Handlungsspielräume, Resilienz, Schulkultur, Führung in Schulen, Innovation im Unterricht, Partizipation, Bildungsreform, Lehrerbelastung, Schulorganisation
Die existenzielle Bedrohungslage durch den Klimawandel erfordert eine zeitgemäße Klimabildung, mit welcher neben wissenschaftlichen und technologischen Bildungsaspekten die emotional-soziale Ebene des Klimaschutzes und von Anpassungsmaßnahmen zur Klimakrise in formalen Lehrvorgaben zentriert werden muss. Erkenntnisse aus der Klimapsychologie unterstreichen das Erfordernis, Lernprozesse zur Auseinandersetzung mit Klimaemotionen und dem Aufbau von Klimaresilienz als feste Bildungsaspekte zu etablieren, um bei jungen Menschen Handlungsfähigkeit und -motivation im Klimaschutz zu fördern.Stichwörter: Klimabildung, emotionsbasiertes Lernen, Klimapsychologie, Klimaemotionen, Klimaresilienz
Im Artikel wird für ein vermehrtes pädagogisches Engagement für den Kindergarten und die Grundschule geworben. Kulturelle, sprachliche und medizinische Inklusion ist ohne eine pädagogische Wende nicht erreichbar.Stichwörter: Sprachbad, Teilhabeunterschiede, verpflichtendes Kindergarten-Jahr, inklusive Förderung, Zukunfts-Investition